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  1. #1
    Alex
    Alex ist offline
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    Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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    Unverständnis und Umgangston an diesem Forum

    Flowyerg schrieb an dieser Stelle folgendes:
    Ich möchte mich auch dafür entschuldigen, wenn sich jemand durch meine Postings beleidigt fühlen sollte...
    Das mit der schriftlichen Kommunikation ist immer schwer, da man schlecht durch Betonung oder Gestiken die dinge so sagen kann, wie man sie meint...
    Das sollen keine Ausflüchte sein, sondern einfach nur Fazit aus euren Reaktionen...
    Zum Teil beruht mein Verhalten auch ein wenig auf euren Reaktionen, was keine Schuldzuweisung sein soll, sondern einfach nur den Eindruck wiederspiegelt, den ich in den letzten Tagen bekommen habe...
    Ich bin in relativ vielen Foren verschiedenster Thematiken unterwegs und ich habe selten ein so "aggressives" (mir fällt gerade kein passenderes Wort ein) Verhalten, besonders Neulingen und ihren Einfällen gegenüber, beobachten können, wie es in diesem Forum scheinbar an der Tagesordnung ist...
    Das man dann als neuer User manchmal ein bisschen aufgebracht ist, ist denke ich, verständlich und ich bitte darum, dass ihr soetwas berücksichtigt...
    Ausserdem ist mir aufgefallen, dass ich in noch keinem anderen Forum jemals auf soviel Unverständnis getroffen bin, was meine Aussagen angeht...
    Besonders wundert es mich, da es in diesem Forum um eine Art des Rollenspiels geht und in anderen Foren, die sich in irgend einer Form mit dem Thema beschäftigen, passiert mir soetwas so gut wie nie...
    Wie gesagt, ist keine Schuldzuweisung, sondern nur eine Feststellung...
    Ich finde es auch sehr...verwirrend..., dass hier, mehr als in den meisten anderen Foren die ich so kenne, sehr oft auf irgendwelchen einzelnen rausgepickten Sätzen rumgehackt wird, wodurch das jeweilige eigentliche Thema total untergeht...
    Vielleicht (und das ist nur ein Vorschlag meinerseits) sollten gerade die "alten Hasen" des LARPens, die sich hier tummeln, mal wieder daran erinnern, dass auch ihre Meinungen vielleicht nicht immer die perfekten Meinungen sind und dass andere Leute die Dinge nunmal anders sehen udn andere Schwerpunkte setzen...
    Fakt ist, man fühlt sich in diesem Forum von vorne herein ziemlich schnell und sehr stark ausgegrenzt und als Störenfaktor betrachtet, was ich sehr schade finde, denn im Endeffekt wollen wir alle nur das eine: Uns über unser Hobby austauschen...
    Wer die Dinge anders sieht, soll das tun...
    Das eben beschriebene spiegelt nur MEINEN Eindruck wieder uns soll in diesem Thread BITTE NICHT als Diskussionsthema gelten...
    Wer darüber sprechen will, soll bitte einen neuen Thread aufmachen und mich wenn er mag darüber informieren...
    Ich möchte hier gerne einfach nur ein paar Meinungen zu der Hintergrundgeschichte meines Charakters hören und eventuell einige passende Professionsvorschläge für so einen Städter, die nichts mit dem Kampf zu tun haben, bekommen, damit diese mir als Inspiration dienen können...
    Ich habe mir nämlich schon ziemlich viele Dinge durch den Kopf gehen lassen, aber andere denken ja immer etwas anders und könnten mir vielleicht doch noch den ein oder anderen Blickwinkel eröffnen, den ich im Moment nicht sehe...]

    Ich hoffe das war jetzt zum einen verständlich ausgedrückt und zum anderen so geschrieben, dass sich nicht wieder die halbe Stammbelegung dieses Forums sofort auf die Füße getreten fühlt...

    mfg: Flowyerg, ein sich missverstanden fühlender Neu-User
    Da mir das Thema sehr am Herzen liegt, habe ich es hier mal rausgelöst um es einzeln zu behandeln (Antwort von mir darauf folgt).

    Grüße,
    Alex

  2. #2
    Section31
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    Fingerwundschreiber

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    Ich bin in relativ vielen Foren verschiedenster Thematiken unterwegs und ich habe selten ein so "aggressives" (mir fällt gerade kein passenderes Wort ein) Verhalten, besonders Neulingen und ihren Einfällen gegenüber, beobachten können, wie es in diesem Forum scheinbar an der Tagesordnung ist...
    [...]
    Ausserdem ist mir aufgefallen, dass ich in noch keinem anderen Forum jemals auf soviel Unverständnis getroffen bin, was meine Aussagen angeht...
    [...]
    Vielleicht (und das ist nur ein Vorschlag meinerseits) sollten gerade die "alten Hasen" des LARPens, die sich hier tummeln, mal wieder daran erinnern, dass auch ihre Meinungen vielleicht nicht immer die perfekten Meinungen sind und dass andere Leute die Dinge nunmal anders sehen udn andere Schwerpunkte setzen...
    Seltsam. Es gab Zeiten, da hätte diese Passage 1:1 auf das Larpinfo-Forum gepasst. Dasselbe gilt für das Ex-Larpzeit-Forum. Scheint also ein allgemeines Phänomen zu sein - kein spezielles dieses Forums hier.

    Gruß,

    Section31
    In God we trust, the rest we monitor

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  3. #3
    Alex
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    Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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    Hallo Flowyerg,
    ich muss zugeben, Dein Posting hat mich nachdenklich gemacht. Es ist zwar schon eine Weile her, aber das gleiche Thema und den Umgangston habe ich vor einiger Zeit an einem anderen Forum angeprangert. Ich traf damals auf Unverständnis, das ganze eskalierte schließlich bis zu einer Spaltung der User.

    Der "Umgangston" an einem Forum war und ist mir immer sehr wichtig gewesen. Allerdings ist die Sache nicht ganz so leicht, wie sie zunächst erscheint. Um das ganze zu verstehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat, muss ich etwas weiter ausholen.

    Ich selbst bin seit vielen Jahren an einigen LARP-Foren im Netz unterwegs. Die Foren sind sehr unterschiedlich, leben immer von ihren Usern. Wenn man auf einem Foren angefangen hat und dort eine Weile geschrieben hat, dann setzt man die Umgangsart des Forums erst einmal als "normal" voraus. Entsprechend groß ist ein "Kulturschock", sobald man sich mal in andere Gefilde wagt. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich habe früher an einem Kampagnenforum mit ca. 200 Leuten geschrieben. Der Ton war familiär, der Umgangston sehr freundlich. Irgendwann kamen ein paar Leute vom LARPinfo-Forum vorbei und "stänkerten" ziemlich herum. Zumindest erschien es mir damals so. Damals bin ich auf besagtes Forum gegangen und habe dort etwas mit geschrieben. Sich über mich lustig machen etc. war an der Tagesordnung doch nach ein paar ruhigen und sachlichen Antworten meinerseits merkte man anscheinend, dass ich nicht das Powergamerkiddie bin und man konnte sachlich diskutieren. Was mir damals dort aufgefallen ist, war dass sich schon bei einem leisen Verdacht, das Gegenüber könnte einen zu abwegigen Spielstil des Klientels haben, erstmal gnadenlos über diese Leute lustig gemacht wurde. Ich habe damals den Kopf geschüttelt und dem Forum den Rücken gekehrt.

    Irgendwann kam dann das LARPzeitforum auf. Es war ziemlich schnell ein Schmelztiegel vieler Klientels. Das fand ich gut. Zwar musste man mit den streitsüchtigen Leuten der LARPinfo klar kommen, aber davon ab gab es auch jede Menge andere und der eigentlich Informationsgehalt, der bei den Threads durchkam, war sehr hoch. Leider waren einige der Leute der LARPinfo sehr aggressiv, hatten eine hohe Postingfrequenz und waren darüber hinaus ein "eingespieltes Team" darin, andere Fertig zu machen. So erschien mir das ganze damals. Und so empfanden es wohl auch einige andere, irgendwann ließen die "anderen" einfach nach. Ich habe mich damals furchtbar darüber geärgert, vor allem über die Art, die immer so knapp am Rande von Beleidigungen war, dass klar war, wie das ganze gemeint war, aber man den Betreffenden nicht wirklich was vorwerfen konnte (Was diese auch immer gern betonten). Wie gesagt, ich war damals so sauer, dass ich mich auch zu einem Thread hinreißen ließ, der das ganze so eskalieren ließ, dass einige Leute von dem Forum abwanderten. Eine vorübergehende Schließung des Forums kam auch mit ins Spiel.

    Mit etwas Abstand heute sehe ich das ganze etwas diffiziler. Das Problem ist die große Kluft der "Ich will doch einfach nur spielen"-Fraktion und der "Ich will, dass mein Gegenüber sich auch Gedanken darüber macht, wie sein Spiel auf andere wirkt"-Fraktion. Eine andere Hauptkluft ist die zwischen den Spielern der Helden und Bauern und den Spielern der "Böse ist Cool"-Fraktion. Und es gibt noch mehr, aber ich will mich mal auf die beiden ersten beschränken. Der "Ich will doch nur spielen"-Typ ist nun mal weniger auf Foren unterwegs. Und wenn, dann eigentlich nur, um bei der LARP-Family zu sein. Er will hauptsächlich spielen und darüber ein wenig Small Talk betreiben. Die "Gedankenmacher"-Fraktion ist da anders. Sie haben irgendwann gemerkt, dass öfter mal ein paar Sachen im argen liegen und sich darum Gedanken gemacht. Man kommt zu Fehleranalysen und auch zu Lösungswegen. Man spielt mit Gleichgesinnten und irgendwann ist die Lösung dessen, was man vor ein paar Jahren noch als Fehler analysiert hat, selbstverständlicher Alltag. Der "Ich will doch nur spielen"-Typ hat davon aber nichts mitbekommen. Der Newbie weiß darum noch viel weniger. Und hier liegt das Problem.

    Die Leute der "Gedanken machen"-Fraktion haben meist den besseren Überblick. Das Problem ist aber, dass vieles für sie selbstverständlich geworden ist. Anfangs erklärt man das ganze den neuen noch lang und ausführlich mit Geduld. Aber irgendwann merkt man, dass man immer wieder das gleiche erzählt. Wenn dann noch Uneinsichtigkeit der Neulinge und "Ich will doch nur spielen"-Fraktion dazu kommt, hat man irgendwann das Gefühl gegen Windmühlen zu kämpfen. Oder auch gegen die geballte Dummheit der Massen. Es bildet sich ein gewisses Frustpotential. Vor allem, weil der Weg, den anderen das ganze so lang, breit und argumentativ zu erklären, dass dieser eine Einsicht hat, sehr lang und steinig ist. Und auch nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Das sorgt für noch mehr Frust. Man fängt an sich knapper und kürzer zu halten. Es entstehen mehr Mißverständnisse. Der Ton wird patziger. Und irgendwann hat man keine Lust mehr und "gibt den anderen schon auf", wenn er nur leicht und etwas länger daneben liegt. Dann wird der Sarkasmus ausgepackt, das hilft wenigstens nachhaltig. Entweder das Gegenüber lernt es dann durch "Schmerz" und lenkt ein oder es sucht zumindest das weite und postet seinen "Unsinn" nicht weiter an das Forum. Man rechtfertigt sich noch mit "Ich sage wenigstens klar, was ich meine" etc. und das war es.

    Die Einstellung meiner Meinung nach erstmal grundlegend falsch. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es wirklich besser ist, ruhig und sachlich den Neulingen und der "Ich will doch nur spielen"-Fraktion zu erklären. Zumindest ist der "Erfolg" dabei ungleich höher. Aber es ist teilweise sehr anstrengend und man muss eine Menge Zeit aufbringen. Die hat nicht jeder bzw. ist auch nicht jeder gewillt zu geben. Gerade nicht für die Leute, die in den eigenen Augen "hoffnungslos" sind.

    Jetzt könnte man natürlich noch fragen: "Muss denn die "Ich will doch nur spielen"-Fraktion überhaupt bekehrt werden?" oder "Warum muss sich bekehrt werden?". Tja, ich habe es eingangs schon angedeutet.
    1. Es gibt durchaus "Mißstände" im LARP
    2. Die "Ich will doch nur spielen"-Fraktion macht sich darum aber keine Gedanken und sieht sie nicht

    Wer jetzt kurz mal darüber nachdenkt, erkennt schnell, dass es für die "Gedankenmacher"-Fraktion und all ihre Mühen sehr fatal ist, wenn die "Ich will doch nur spielen"-Fraktion anfängt, neue Spieler zu beraten. Und wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist es auch nicht besonders sinnig, wenn die Leute, die sich eigentlich keine Gedanken machen wollen, anfangen beraten zu wollen. Bei einer längeren, sachlichen Diskussion muss das die "Ich will doch nur spielen"-Fraktion meist auch schnell eingestehen. Die "Gedankenmacher" Fraktion hat natürlicherweise ein "fundierteres" Wissen. Allerdings machen sie sich auch viel mehr Arbeit und sind wesentlich "unlockerer", als die anderen, die mal eben nur schnell was zwischendurch posten und sich nicht so viele Gedanken um alles machen.

    Wenn man sich das ganze klar macht, führt das zu ein paar Erkenntnissen:
    1. Die "Gedankenmacher" haben in der Regel "recht".
    2. Selbst wenn sie nicht recht haben, haben sie die Argumente, die man schwerer wiederlegen kann.
    3. Weil wenige argumentativ widersprechen können, führt das schnell zu einer gewissen Betriebsblindheit.
    4. Die "Gedakenmacher" sind verbissener, weil ihnen das ganze "wichtiger" ist.
    5. Die "Ich will doch nur spielen"-Leute werden, sobald sie sich auch mal etwas tiefer auf eine Diskussion einlassen, viel schneller gereizt, weil ihnen die Argumente fehlen.
    6. Man gewöhnt sich den Umgangston seines Umfeldes an. Wenn der rauher ist, merkt man das irgendwann nicht mehr und kann sogar (für sich selbst) schlüssig argumentieren, dass der gar nicht so rauh ist.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine alten Postings auf uralten Foren durchzulesen. Ich sehe da auch sehr wohl, dass mein Ton rauher geworden ist. Die Thematiken und Probleme sind einfach so komplex, dass man sie eh nicht erschöpfend ausbreiten kann. Oder es kommen dabei Romane wie dieser raus, wobei auch da noch jede Menge fehlt (Auf die zusätzlichen Probleme verschiedener Spielstile bin ich z.B. gar nicht eingegangen). Das frustriert auch mich ein wenig. Im großen und ganzen bemühe ich mich aber immer noch um sachliche Erklärungen und erwarte einfach, dass man mir schreibt, wenn ich mal arg mit meinem Ton daneben liege (Mach ich ja schließlich auch).

    Ich kann die Leute, die keine Lust mehr haben, zum tausendsten Mal alles vorzukauen, verstehen. Ein wenig "bashing" erhöht den Unterhaltungswert ungemein und die erfahreren User werden einen auch mit wenigen Worten und den bekannten "Triggern" verstehen. Das Problem ist einfach, dass die anderen sich nicht nur ein wenig "gebasht" fühlen, sondern sogar ziemlich, weil sie nebenbei nur die Hälfte verstehen, was in ihren Augen auf das zurückhalten von Informationen zurück zu führen ist. Und die Blöße nachzufragen, gibt man sich in einer verbissenen Diskussion ungern. Die Gefahr, dass der andere dann wieder einen als blöd hinstellt oder von oben herab erklärt, ist immerhin vorhanden.

    Wenn man darüber nachdenkt, haben beide Parteien irgendwo recht. Eine rechte Schuldzuweisung kann man schwierig machen.

    Im vergleich mir bekannter Foren bildet dieses aber vom Umgangston einen angenehmen Mittelwert. Wenn Du Dich aber irgendwo beleidigt fühlst, bringt es nichts, "ich fühle mich beledigt" zu schreiben. Es wird sich kaum jemand angesprochen führen. Wenn, musst Du einzelne Fälle explizit ansprechen. Am besten die Personen direkt, mit dem Zitat der Stelle und warum es auf Dich beleidigend oder aggressiv wirkt. Sicher kann (und leider sehr oft auch wird) Dein Gegenüber dann schreiben "Was Du da rein interpretierst, steht da gar nicht". Der Punkt ist aber, dass es so wirkt. Und man kann den Leuten das nur klar machen, wenn man das immer wieder anspricht.

    Meiner Meinung nach ist die Herangehensweise "Im Internet fehlt uns Mimik, Gestik etc., deshalb muss man erstmal damit rechnen, dass alles lieb und nett gemeint ist" ziemlich suboptimal. Ich persönlich vertrete lieber die Haltung "Gerade weil ich weiß, dass uns Mimik, Gestik etc. fehlt, schreibe ich meine Worte besonders bedacht". Aber Gründe sowie Vor- und Nachteile wirst Du immer für beide Seiten zu genüge finden. Und es liegt an jedem selbst, wenn man provoziert wird, zu schreiben: "Ich fühle mich provoziert von Dir, weil..." und auf alles sachlich einzugehen.

    Soweit meine Meinung und Erfahrungen zu dem Thema.

    Freundliche Grüße,
    Alex

  4. #4
    Alex
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    @ Section31
    Seltsam. Es gab Zeiten, da hätte diese Passage 1:1 auf das Larpinfo-Forum gepasst. Dasselbe gilt für das Ex-Larpzeit-Forum. Scheint also ein allgemeines Phänomen zu sein - kein spezielles dieses Forums hier.
    Ja, wobei ich das subjektive Empfinden habe, dass der "Umgangston" hier freundlicher ist, als früher auf den LARPzeitforum (Heute ist er da ja auch feundlich). Und selbst damals fand ich den Umgangston auf dem LARPzeitforum freundlicher als auf dem LARPinfo-Forum. Entweder ist das wirklich so oder ich stumpfe langsam ab. :euuuh: Was mir irgendwie Sorgen macht.

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Kedrik
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    Erstmal Danke für die Ausführung, ich finde es gut, dass das mal zur Sprache gebracht wird.

    Als ich mir den Text so durchlas - die aktuellen Charakterthreads im Hinterkopf - konnte ich mich ganz gut in die "Beratenen" hineinversetzen und nachvollziehen, dass man sich angesichts mancher postings beleidigt oder einfach veräppelt fühlt. Offenbar habe selbst ich in meiner kurzen Zeit hier schon genung mitbekommen, um sowas garnicht mehr zu sehen.

    Jetz tut es mir leid um die Betroffenen und ich denke es war gut, dass ich das noch nicht durchgemacht habe, sondern mich nach dieser "Eingewöhnung" in die Rolle des Beratenen stellen kann. MMn hat man es so wesentlich leichter.
    Dummerweise ist die Charakterberatung ja oft das erste, was neue User machen lassen möchten, bzw. weswegen sie sich überhaupt hier anmelden.

    Vielleiht sollten beide "Seiten" einfach versuchen, sich irgendwo in der Mitte zu treffen?

    Meine 2 Cent.
    Grüße,
    der Kedrik - empfiehlt, neue User immer zuerst auf diesen Thread aufmerksam zu machen.

    edit: Gratulation an Alex zum 2000. Beitrag! :wink:

  6. #6
    Cartefius
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    Sehr schön, den Ausführungen kann ich mich eigentlich auch nur anschließen. Jedoch will ich an dieser Stelle auch noch mal ein bisschen die "beratende" Postion vertreten:

    Die Frage ist immer für mich: Was lässt sich daraus für eine Handlungsanweisung bei der Beratung von Einsteigern ableiten? Um konsequent zu sein müsste man den Neuling ja quasi unberaten stehen, seine paar hundert Euro bei Mytholon abgeben und mit seiner tragi(komi)schen Hintergrundgeschichte auf den ersten paar Cons auflaufen lassen. Das widerstrebt einem als jemand, der da quasi die Fallgrube klaffen sieht natürlich, auch wenn man es natürlich wie Egberth aus dem Larpzeitforum halten kann: "Wer auf dem ersten Con wegen seinem miesen Spiel gemobbt wird und dann trotzig das Hobby aufgibt auf den können wir eh verzichten."

    Der Wissensabstand zwischen jemanden, der sich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt hat und jemanden, derseit zehn Jahren Larp macht, ist halt einfach zu groß als dass man mehr als ein paar Warnungen vor den allergrößten Fehlern in einem Beitrag schreiben könnte, und nur die wenigsten Leute nehmen Angebote wie Links zu Einsteigerseiten oder dem Larpwiki an.

    Dazu kommt ein weiterer Punkt: Es gibt durchaus Neulinge, die aufgeschlossen sind, mit denen man diskutieren und zu einem für alle Parteien befriedigenden Ergebnis kommen kann. Da macht das ganze dann Spaß, man sieht einen interessanten Charakter wachsen, lernt vielleicht noch nette Leute kennen und hat generell den Eindruck, etwas konstruktives getan zu haben.Allein für diese Gruppe lohnt es sich schon, auf Charakterberatungsthreads zu antworten, leider hat das ganze einen Haken: Solche Spieler sind meinem Eindruck nach die krasse Minderheit.

    Der typische Neuling hingegen macht einfach zu oft den Eindruck, gar nicht in der Lage zu sein auf einem ausreichend tiefen Level in schriftliche Kommunikation einsteigen zu können. Da sind dann deren eigene Beiträge nicht nur bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, mit grausliger Rechtschreibung, unzusammenhängenden Sätzen und halbgaren Formulierungen gespickt, sondern man hat auch den Eindruck, dass von Antwortbeiträgen höchstens jeder dritte Satz gelesen wird. Versucht man einem solchen Spieler durch geduldiges Fragen eine konkrete Antwort über Motivationen und Hintergründe zu entlocken muss man meist nach einem halben Dutzend missglückter Versuche aufgeben, und Aufrufe zum Nachdenken, Mitdenken, Nachfühlen der Position der anderen Spieler sind sowieso vergebens. Dementsprechend sieht auch meist das zugehörige Charakterkonzept aus: Halbgar, unlogisch, rücksichstslos, mit keinerlei Gedanken an "schönes Spiel" oder die Bedürfnisse der Mitspieler gestrickt. Wie sollte so ein Konezpt auch entstehen, wenn man weder in der Lage ist längere Texte zu dem Thema zu lesen noch sich selbst Gedanken in dieser Richtung zu machen?
    Das ist für mich nicht die "Ich will einfach nur Spielen"-Fraktion, die mag ein anderes Spiel spielen als ich, das ist aber auch ok. Nein, das ist für mich die "Leck mich am Arsch"-Fraktion.

    Natürlich ist das ein Extrem, und man versucht dann bei so einem Charakterberatungsthread auch immer, doch noch irgendwie an den gesunden Menschverstand zu appelieren, formuliert um, hakt nach, schreibt sich die Finger wund mit dem erstaunten Gedanken im Kopf: "Das Konzept ist doch so klar, das muss doch irgendwie vermittelbar sein, dann kann man wenigstens drüber diskutieren!"
    Meist wird das ganze dann verbissen, und irgendwann fällt einem auf, dass es schon längst Zeit wäre, das ganze einfach abzubrechen und als "Experiment 231: Gescheitert." in den Aktenschrank zu sortieren. Wer weiß, vielleicht geht es mir ja in zehn Jahren genauso wie Egberth, und ich mache den Versuch erst gar nicht mehr? Auf der anderen Seite möchte man ja doch zumindest ein Statement abgeben, damit es nicht hinterher heißt "Über mein Charakterkonzept hat sich noch keiner beschwert!".
    Vielleicht ein Verslein frei nach dem abgewandelten Spruch:
    "Paulus schrieb an die Katzenwesen: Euch schreib ich nichts, lernt erstmal lesen!"?

  7. #7
    Nount
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    und nur die wenigsten Leute nehmen Angebote wie Links zu Einsteigerseiten oder dem Larpwiki an.
    Da ist, glaube ich, eine hohe "Dunkelziffer" im Spiel: Es gibt wohl in allen Foren eine ziemlich hohe Anzahl Leute, die nichts schreiben, vielleicht nicht einmal angemeldet sind, aber mitlesen. Die "stillen Mitleser" eben, zu denen auch ich in einigen Foren gehöre.
    Ich merke, dass meine Beiträge deutlich entspannter werden, wenn ich daran denke, dass ich nicht ausschließlich für den Threadersteller schreibe, sondern eben auch für diese Leute.

    An mir selbst merke ich auch, dass meine Beiträge weniger entspannt und aggressiver werden, wenn es in der letzten Zeit mal wieder eine größere Anzahl Anfängerthreads gab, in denen sich die Beitragersteller dreist und fordernd zeigten (à la "Gebt mir sofort die Informationen, die ich haben will, auf dem Silbertablett, alles Wichtige unterstrichen und natürlich kurz und knackig zusammengefasst. Wie, ich soll "bitte" sagen, du xxx [zensiert]!" - das stelle man sich jetzt bitte in schlampiger Schreibweise, ohne Punkt, Komma, Großschreibung und mit massig Vertippern vor).

    Eigentlich kann man die meisten Informationen bekommen, indem man einmal das Forum querliest oder auch die Suchfunktion benutzt. Daher ja auch die stillen Mitleser, die in der Lage sind, sich die Infos selbst herauszufiltern. Aus genau diesem Grund ist unter Threaderstellern dann oft ein hoher Prozentsatz von Mitmenschen, die eben das nicht können/wollen und nachfragen, und die sind dann oft beratungsresistent und motzig/beleidigt&beleidigend, wenn ihnen keine Jubelrufe unterkommen. Die Vielschreiber hingegen sind nicht so begeistert, wenn jemand ankommt und einen Thread mit dem Thema, sagen wir, "Wie spiele ich einen Nekromant?" erstellt, obwohl auf der ersten Seite im Forum als zweitoberster Thread genau dieses Thema da steht. Eben die oben beschriebene Einstellung.

    Was will ich mit meinem Gefasel hier ausdrücken?

    Wie man es in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. Damit will ich nicht die Vielschreiber von jeglicher Verantwortung freisprechen, aber darauf hinweisen, dass ein aggressiver Umgangston oft nicht auf Bösartigkeit, sondern auf Provokation beruht, die man irgendwann nicht mehr hinzunehmen bereit ist. Wenn man selbst sehr nett und freundlich schreibt, kriegt man diese Aggressivität aber üblicherweise nicht ab ...

    dayvs GE-ve
    Stefanie

  8. #8
    Tohen
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    Hallo,

    ich möchte mich ebenfalls zu diesem Thema äußern.

    Nachdem dieser Teil des Forums als passend für "Anfragen, Probleme und Vorschläge deklariert wurde" werde ich dieses Thema als "Problem" einstufen und dementsprechend behandeln.

    Zunächst vielen Dank an Euch (allen voran Alex), die den Sachverhalt erkannt haben und (wie ich hoffe) rechtzeitig zur Sprache bringen. Meine Vorredner haben bereits zahlreiche Punkte konkret angesprochen und vielen schließe ich mich an - manchen aber nicht.

    Das Grundproblem der LARP-Welt ist die mangelnde Konsistenz. Das liegt einfach in der Natur der Sache und wurde bereits häufig thematisiert. Es ist eben sehr schwer eine gemeinsame Basis für Diskussionen zu finden, da jeder sich diese (und damit auch sein LARP) vollkommen frei definiert. Ich bin geneigt zu sagen, dass ich schon erstaunt bin, dass viele, sinnvolle Diskussionen hier stattfinden.

    Dem Einen erschienen zwei Kurzschwerter für einen Charakter eben unsinning - weil nicht realistisch - und dem anderen gefällt es eben diese zu tragen, da es seiner Vorstellung von Fantasy entspricht. Die unterschiedlichen Vorstellungen prallen hier aufeinander und eine sinnvolle Lösung ist immer unwahrscheinlich - zumindest bis ein ultimativ geltendes einheitliches Regelwerk nebst Styleguide herausgegeben wird der für alle LARPER verbindlich gilt :-) Aber egal das ist ja eigentlich nicht Thema des Themas.

    Die Ausdauer und Geduld der Berater in diesem Forum finde ich bewundernswert und kann es durchaus verstehen, dass man dem "neuen Charakterkonzept Nr. 12000" nicht die gleiche Geduld und Aufmerksamkeit schenkt wie den ersten. Es ist nur logisch, dass jeder Berater hier "in seinem Sinn" berät -man kann ja gar nicht anders.

    Auf der anderen Seite muss man natürlich aufmerksam werden wenn ein neuer User sich missverstanden fühlt und nachhaken (was ja auch gerade passiert). Der Thread, der diese Disskusion hier augelöst hat ist meiner Meinung nach etwas unnötigerweise hochgekocht. Aber der Ersteller hat trotz des Gefühls mißverstanden worden zu sein weiter gefragt und auch seinem Unmut Ausdruck gegeben. Der aktuell letzte Beitrag im Thread (Cartefius) ist trotz etwaiger Verärgerung vorbildlich vorgetragen worden. Da sehe ich keine Probleme.

    Nun aber zu Lösungsansätzen für das Problem - also die teilweise unleidliche Diskussionen im Ansatz etwas zu entschärfen. Ich wage zu bezweifeln, dass ein eigener "Hier-lies-zuerst-diesen-Teil-der-Website-bevor-du-dich-im-Forum-beraten-lässt"
    -Text wirklich hilft. Was echt hilft sind gute Moderatoren und da gibt es meiner meinung nach hier Nichts zu verbessern. Wir könnten höchstens die faulen Admins und Yak ersetzen aber da bekomme ich interne Probleme :-)

    Vorschläge Nummer1?

    Viele Grüße,
    Tohen von den Latratores

  9. #9
    Razzzka
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    Also ich war einer dieser "Ich-Will-doch-nur-spielen" Kiddis, auch leicht Beratungsresistent.

    Ich war vor ein paar Jahren im Larpforum und wurde niedergemetzelt. Ich wurde verspottet, angegriffen aber es waren auch hilfreiche Hände da die mir geholfen haben. Dennoch hat es mich abgeschreckt und ich verliess die Szene für einige Zeit.

    Aber es blieb einiges hängen und mit der Zeit kamm auch die Einsicht. Es hat mir irgendwie geholfen und ich kann mich auch besser hineinversetzen, in die Leue die irgendwann die Geduld verlieren. Aber vielleicht sollten diese einfach Anfängerkommentare, die sie auf die Palme bringen, ignorieren und das Feld frei lassen für diejenigen die noch ambitioniert genug sind, sich um die Frischlinge zu kümmern und an die Hand zu nehmen.

    Ich denke solche (also alle) Foren sind ungemein wichtig um diesen tollem Hobby einen weiterhin hohen Qualitätstandard zu ermöglichen. Vielleicht sollte man sich doch nochmal ein Herz fassen und zum x-ten Mal erklären, anstatt die Geduld zu verliern. Man sollte immer daran denken, dass einer dieser ahnungslosen Anfänger einem auf dem nächsten Con begegnen könnte und es einem viel mehr aufregen würde ihn spielen zu sehen und sich das Con kaputt machen zu lassen, als ein paar Minuten im Netz zu investieren.

    Aber was für jeden unerlässlich ist, ist sich Mühe beim schreiben zu geben, einem Anfänger der alles ohne Punkt und Komma hinkritzelt, gibt sich keine Mühe und das zeigt dem Gegenüber, dass er sich allgemein keine Mühe gibt.
    Ebenso umgekehrt, kann man einen Rat ernst nehmen, der nur so dahingeschmiert ist?

    Ich versuche so gut wie möglich mich verständlich zu machen, obwohl ich wirklich arge Probleme mit der Rechtschreibung habe.

    lg Afra

    P.S.: Also dieses Forum gefällt mir am besten, richtig gemütlich hier ich habe bisher auch noch keine bösartigen Angriffe erlebt. Unnd der Grundtenor ist recht positiv....bisher

    Edit: Ich finde Alex als Mod hervorragend, er kommt mir vor wie ein Fels in der Brandung und sehr konstruktiv! Ich habe ihn schon früher im Larpforum erlebt und finde ihn oft sehr galant in seinen Beiträgen *Loblied sing*.....hhhm ein Fanclub wäre nicht schlecht *ggg* tut mir leid, Off-Topic
    DAS SCHÖNSTE AUF DER WELT IST GOBBO ZU SEIN

  10. #10
    Cartefius
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    Das Grundproblem der LARP-Welt ist die mangelnde Konsistenz. Das liegt einfach in der Natur der Sache und wurde bereits häufig thematisiert. Es ist eben sehr schwer eine gemeinsame Basis für Diskussionen zu finden, da jeder sich diese (und damit auch sein LARP) vollkommen frei definiert. Ich bin geneigt zu sagen, dass ich schon erstaunt bin, dass viele, sinnvolle Diskussionen hier stattfinden.

    Dem Einen erschienen zwei Kurzschwerter für einen Charakter eben unsinning - weil nicht realistisch - und dem anderen gefällt es eben diese zu tragen, da es seiner Vorstellung von Fantasy entspricht. Die unterschiedlichen Vorstellungen prallen hier aufeinander und eine sinnvolle Lösung ist immer unwahrscheinlich[...]
    Dieses Problem sehe ich gar nicht so sehr. Ich habe eine Menge Beispiele für die verschiedensten Charakterkonzepte gesehen, und sowohl auf der "Das ist unrealistisch, lass das!" als auch auf der "Scheiß auf Realismus, das sieht einfach besser aus!"-Seite sehr konstruktive Diskussionen geführt. Solange die Leute klar in der Lage waren, mitzuteilen was ihre Intention ist, auf welchen Effekt sie aus sind und welcher Vorlagen sie sich bedienen, klappt das ganze tadellos. Ebenso habe ich schon gute Kostüme für Tiermenschen, Landsknechte, Magier, Elfen, Sigmarpriester, Sci-Fi-Chronisten und Dryaden gesehen, obwohl diese Kostüme völlig unterschiedlichen Settings mit völlig verschiedenen Anforderungen entstammen - Gemeinsamer Faktor ist eben, dass die Erschaffer sich Gedanken gemacht, Kreativität bewiesen und Mühe gegeben haben.

    Auf der anderen Seite gibt es Spieler, die jede Art von Vorschlag, sich an gewisse Vorlagen anzunähern oder das Gesamtbild durch bestimmte Richtungen und Stilelemente einzugrenzen mit einem "Nein, das ist Fantasy, ihr könnt mir gar nichts vorschreiben!"-Beißreflex kontern. Das sind dann auch fast immer die Spieler, bei denen das Ergebnis am Schluss nach gar nichts, am wenigsten aber phantastisch aussieht.

    Fazit: Es geht viel weniger darum, in welche Richtung man sein Konzept und seinen Spielstil gestaltet, sondern viel mehr darum dass man überhaupt eine Richtung einschlägt und eine Vorstellung hat, welche das ist.

    Aber vielleicht sollten diese einfach Anfängerkommentare, die sie auf die Palme bringen, ignorieren und das Feld frei lassen für diejenigen die noch ambitioniert genug sind, sich um die Frischlinge zu kümmern und an die Hand zu nehmen.
    Hier kommt dann aber oft das Problem, dass die meisten Leser sich eben nicht berufen fühlen Frischlinge an die Hand zu nehmen. Wenn es in Foren eine Art "rollenden Übergang" gäbe, in dem immer diejenigen, die die Anfängerphase hinter sich haben sich um die Neulinge kümmern, wäre das ja alles kein Problem. Ich habe aber oft erlebt, dass es in den meisten Larpforen eine Stammkundschaft von "alten Hasen" gibt, die regelmäßig vorbeischauen und sich Mühe geben, möglichst jeden Thread zu beantworten. Das sind dann auch meist die von Alex beschriebenen "Gedankenmacher", denn das sind diejenigen, die die Herausforderung eines neuen Konzepts, einer neuen Klamotte oder einer ausgefallen Rolle so interessant finden, dass sie sich die Zeit nehmen, ihren Senf dazuzugeben.
    Das ist auch der Grund, weswegen dann manchen Foren "Meinungsinzucht" vorgeworfen wird: Schließlich schreiben da angeblich immer die gleichen Leute immer die gleichen Meinungen, und keiner lässt die "schweigende Mehrheit" zu Wort kommen.
    Hier wird meiner Meinung nach etwas ganz wichtiges übersehen: In einem Forum muss man niemanden "zu Wort kommen lassen" oder ihm "das Feld räumen", hier kann jeder zu jedem Thema jederzeit so viel oder so wenig schreiben wie er möchte. Deswegen würde ich mehr konstruktive Resonanz anderer Schreiber auf solche Einsteigerthreads immer begrüßen, es sollte halt nur auf einigermaßen fundierter Basis sein.

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