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  1. #1
    Tesla
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    Richtige Klebetechnik?

    Hey, vielleicht hab ich nur die Suchfunktion falsch betätigt und es ist bereits irgendwo en detail diskutiert worden, aber ich wollte mal folgendes fragen. Wenn ich es richtig verstehe läuft richtiges Kleben wie folgt ab:

    1. Ich habe einen tollen Kleber
    2. Ich habe gewartet, bis beide eingestrichenen Seiten trocken sind
    3. Ich füge die beiden Teile zusammen
    4. Ich presse die beiden Teile aufeinander.

    Zum vierten Punkt habe ich jetzt folgende Fragen: Auf der Packung steht, dass der Anpressdruck entscheidend ist und nicht die Anpressdauer: Wie mache ich das richtig? Einfach nur mit den Händen drücken? Auf den Boden legen und drüber laufen? Gibt es eine besondere Technik, die mir nicht einfällt? Kann man das irghendwie pressen? Ich mache mir hier vor allem Sorgen um Schwerter in Sandwich Bauweise, wo die Verklebung ja stark beansprucht wird. Mein Freund meinte, ich könne mir ja eine alte Wäschemangel kaufen, hat jemand so etwas oder was ähnliches schon mal versucht?

    Vielen Dank

    Tesla

  2. #2
    Mario
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    Also ich drücke zuerst von Hand und dann laufe ich einfach drüber Und zwar so, dass ich mein Körpergewicht auf eine minimal große Fläche bringe (Ferse).
    Es soll ja auch Leute geben, die mit dem Auto drüberfahren Das spar ich mir aber...

  3. #3
    smaexx
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    Moin,

    ich mache das je nach Teil und Zeitpensum ähnlich wie Mario.

    Bei kleineren Teilen (z.B. Dolche und Messer) lege ich es zwischen zwei Bretter und stehe drauf. Mal auf die Zehen, mal auf die Ferse.

    Bei größeren Teilen hat es sich für mich bewährt, sie zwischen zwei Bretter zu legen und dann mit Schraubzwingen den Druck auszuüben.

  4. #4
    Dutch
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    Zitat Zitat von smaexx Beitrag anzeigen
    Bei größeren Teilen hat es sich für mich bewährt, sie zwischen zwei Bretter zu legen und dann mit Schraubzwingen den Druck auszuüben.
    Ich denke auch, dass sich auf diese Weise der größte gleichmäßige Druck ausüben lässt. Eine vergleichbare Vorrichtung habe ich z.B. auch auf einem Foto bei einem Artikel über professionelle Polsterwaffenbauer gesehen.

    Bei den anderen genannten "Methoden" wirst du bei größeren Teilen immer Stellen riskieren, wo der Druck niedrig geblieben ist. Dort gehen sie dann als erstes wieder auseinander.

    Tschüs
    Michael
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  5. #5
    Theras
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  6. #6
    Rabensang
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    Ich hab mal ein Video gesehn, wo mit nem Nudelholz drüber gerollt wurde. Die Frage ist ja auch, ab welchem Anpressdruck das Maximum des Klebers ausgereizt ist. Ob das ganze Körpergewicht so viel mehr bringt, als sich ordentlich draufzustützen und zu drücken, das ist halt die Frage. Und bei meiner Keule in Sandwitchbauweise, bei der ich letzteres gemacht habe und die ich regelmäßig beim Training benutze, hat sich seit ich sie vor nem Jahr gebaut habe nix an den Klebenähten verändert.

  7. #7
    Tesla
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    Ich will halt, dass die Waffen lange halten, deswegen frag ich

    Nudelholz werd ich mal versuchen, und mit den Brettern... einfach zwei Bretter und vier Schraubzwingen?

  8. #8
    Dutch
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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    [...] mit den Brettern... einfach zwei Bretter und vier Schraubzwingen?
    Im Prinzip ja. Je mehr Schraubzwingen, desto gleichmäßiger die Druckverteiliung - unter der Voraussetzung, dass du sie gleichmäßig anziehst.
    Das Nonplusultra wäre aber sicher eine hydraulische Presse.

    Tschüs
    Michael
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  9. #9
    Tesla
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    Ich habe übrigens mal den Kleber Hersteller nach dem Optimalen Anpressdruck gefragt 1 bis 5 bar, danach passiert nix mehr, also nichts positives was die Klebkraft angeht. Also für ein Schwert mit 90*8 cm Klingen Klebefläche, also 72cm² ganz grob 72-360 kg Druck, und der Schaumstoff wir ja auch noch einiges davon abfedern

  10. #10
    Newgreen
    Newgreen ist offline
    Grünschnabel

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    Ich möchte dazu mal auf diesen Beitrag aus einem Forum rund ums Messer machen hinweisen:
    http://www.messerforum.net/showthrea...Richtig-kleben
    Es geht dabei zwar ums Kleben von Metall aber vieles davon gilt auch fürs Kleben allgemein
    ruterskrolle ist lohnenswert

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