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  1. #1
    Jaro Krieg
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    Gardistenrüstung Gothic 1

    So erstmal das Projekt andem ich arbeite.

    Ursprünglich war es - wie immer -.- - ein Funprojekt. Das dann natürlich so angegangen wird als wär es wichtig.


    Ursprünglich wollte ich nur die mittlere Gardistenrüstung aus Gothic 1 detailgetreu nachstellen....

    Aber bin dann zu dem Punkt gekommen das ich die leichte Gardistenrüstung gleich paralell dazu machen kann.



    Bei näherer Betrachtung hat sich ergeben das die mittlere Rüstung natürlich die logische Aufrüstung der leichten ist.

    Also hab ich im Endeffekt beschlossen beide Ausführungen zu machen aus folgenden Gründen.

    1. Es kann nicht schaden eine legere Gewandung zu haben und eine die mehr zum battlen geeignet ist.
    2. Ich weiß bei meiner aktuellen Liste an Projekten nicht wann ich mit den Stahlteilen bei der Mittleren Rüstung fertig wäre
    3. weil ich kann.


    Leichte Rüstung:
    Bei der leichten Rüstung ist es im prinzip recht "billig"

    Kern der Gewandung bildet eine rote Tunika. Die Säume sind mit aufgenieteten Lederstreifen verstärkt. Ich habe dafür einen schweren roten Leinenstoff gewählt.

    Charakterristisch für die Gardistenrüstung ist der Kragenüberwurf aus schwarzem Leder. - Im Prinzip ist es wie ein Gambesongragen nur mit Lederoberfläche, ein paar modischen Nieten und am rand ein dickerer Lederstreifen der absteht.

    Am Torso wird ein breiter Gürtel mit großen Nieten getragen so wie "Beintaschen" aus Dickleder die aber sehr eng fallen.



    Mittlere Rüstung:

    Der Kragen der leichten wird übernommen. Man kann ihn aber vorne zumachen.

    Die Tunika wird ersetzt durch eine Kombination aus Gambeson, kurzärmligen Kettenhemd und einem Waffenrock in der selben Farbe wie die Tunika.

    Als ergänzung der Rüstung kommen Beintaschen und Schulterpanzer aus Stahl dazu. Die blaue Färbung erlange ich wenn ich sie bei etwa 290°C im Hochofen anlasse.

    Zusätzlich kommen Knie und Armschienen aus einem sehr dickem schwarzen Leder hinzu




    Fortschritte:

    Waffenrock (rechts) und Tunika (links)

    Als Stoff nahm ich den schwersten Leinenstoff den ich Auftreiben konnte.
    In der Grundform sind Tunika und Waffenrock gleich.
    Bei den Vorlagen konnte ich sowohl hinten als auch Vorne kein Laufspalte erkennen wie sie bei Tuniken für gewöhnlich der Fall sind. Der Logikhalber hab ich mir also gedacht diese Spalten an die Seiten zu verlegen da dort die Beinpanzer aufliegen werden und sie ohnehin verdecken werden.

    Der Waffenrock ist ein wenig anders geschnitten. In erster Linie größer um über Gambeson und Kettenhemd getragen zu werden, desweiteren ist er unterhalb der Achsel nicht vernäht sondern mit Ösen und einer Lederschnürung versehen um ihn leichter anzulegen.
    Der Waffenrock wird noch weiter abgeranzt.

    Bei der Tunika fehlen noch die Lederstreifen an den Säumen.



    Beintaschen - leichte Ausführung


    Skizze der Panzerung der Beintaschen.
    Die Beintaschen fallen ingame sehr Passgenau und liegen Eng an. Und da sich die Leute im Larp eh immer nur auf die Oberschenkel schlagen wär es doch wohl am gescheitesten auf der Innenseite ein paar Stahlplatten aufzunieten die wie beim Plattenrock funktionieren





    WIP Foto der Lederbeintaschen.

    Um auf das gefälle zu kommen wie ingame überlass ich nix dem Zufall. Das Dreieck das fehlt wird zusammengenäht damit der Fall besser kommt.



    Gürtel - leichte Ausführung.

    Das erste mal das ich Leder gefärbt hab btw.

    Für die Kugelkopfnieten musste ich mir extra ein Werkzeug bauen damit die Köpfe nicht mehr eingedrückt werden.
    Die Schnalle ist zwar nicht wirklich akkurat wie auf der Vorlage -> aber 8cm breite Schnallen sind alles andere als Stangenware.



    Stiefel:

    über www.Sattlerei.cz hab ich mir ein Paar Lederstiefel für meine 46 Füße anfertigen lassen.

    Ich werd sicher öfter auf die Idee kommen was mittelalterliches oder Fantasymäßiges darzustellen. Also hab ich mir gleich vernünftige Lederstiefel in Dunkelbraun machen lassen die ich mit Schuhcreme schwärzen kann und im Prinzip für historische Darstellungen vom 14. bis zum 18. jhdt passen -> als auch in der Fantasy besser sind als Kunstledergamaschen über Wanderstiefel
    Außerdem schützen die meine Knie beim schweißen besser als ne plumpe Schürze. XD




  2. #2
    oliverp
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    Hallo Jaro,

    handwerklich scheint dies ja keine zu große Herausforderung zu sein für dich, das ist immer eine gute Vorraussetzung.

    Allerdings halte ich die Vorlage jetzt nicht für so dolle fürs Larp. Es handelt sich um ein typisches Computerspielkonzept, bei denen man meist mit kleinen, eigentlich sinnlosen Rüstungsteilen startet um den Sammeltrieb zu aktivieren und bessere Teile zu erspielen. Eine simulatorischer Ansatz besteht nicht und auch keine Bindung an realbewegliche Funktionalität.

    Ich würde lieber überlegen, wie ich Stilmerkmale (benietetes Leder, später Kettenteile) in funktionale Rüstungsformen einbinden könnte.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  3. #3
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    ür historische Darstellungen vom 14. bis zum 18. jhdt passen
    Nein, tun sie nicht.

    Das Konzept an sich ist ja Geschmackssache, aber ich finde diese Beintaschen einfach unsinnig. Welchen Zweck sollen die erfüllen? Ich würde dir auch raten, statt Leinen Wolle zu nehmen, wenn du Leder an die Säume machen willst.
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  4. #4
    Jaro Krieg
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    @Funktionalität: Eigentlich hab ich mir bewusst das Konzept rausgesucht weil es von der Grundform sinnig ist - aber immernoch durch das Fantasysetting nen Tick anders ist.
    Ich hab den Hau das Zeug so funktionell wie möglich zu machen.Da sind Fantasy oder Sci-Fi themen ne besondere Herausforderung für mich. Ich war ne Zeitlang Requisiteur beim Film, und der Spruch "wirkung geht vor logik" Hat mich selbst jedesmal angekotzt. gewollter pfusch sozusagen.
    Auch weiß ich das Game-Designer (besonders in den letzten Jahren) oft keine Ahnung von menschlichen Proportionen haben und realismus immer weniger wichtig wird.
    Angefangen von Zentimeter dicken Rüstungsplatten, Rüstungen mit dem prefix "Female-Sexy", Beleuchtung von schwachstellen... Hauptsächlich kommen diese Designs von jungen Visual-Artists die Rüstungen nur aus Comics, Conzeptzeichnungen und anderen Videospielen kennen. Wenige Ausnahmen bilden z.B. die Gothic-Reihe in den Anfängen (oder auch z.B. the Witcher) wo die Entwickler in ihrer Jugend teils noch selbst für Mittelalterdarstellung und LARPs interresierten.... Ach ich könnte ewig über das Thema reden aber ich lass es mal dabei stehen.

    Fakt ist: Ich werd die Vorlage in der Praxis nicht 100%ig umsetzen können bzw. wollen. Nur versuchen nah dran zu bleiben.
    Schließlich fehlen Taschen - Ein, wie ich finde, nicht ganz unwichtiger Umstand
    Bei der eigentlichen leichten Ausführung im Spiel fehlen übrigens Hose und Armschienen... ( http://lparchive.org/Gothic/Update%2...-gateguard.jpg ) Und ich möchte ehrlich gesagt nicht die ganze Zeit ohne Hose rumlaufen müssen.


    @Lederbeintaschen. Naja sie sollen das machen was Beintaschen als Rüstungsbegriff so machen. Die Oberschenkel vor Hieben und Schlägen schützen.
    Deswegen sind sie im Prinzip nix anderes als Ein Rechteck aus 5mm dickem Leder auf dessen Innenseite Stahlstreifen aufgenietet werden.
    Ich seh da von der Funktionalität keinen großen Unterschied als zu den Beintaschen die es in den ganzen LARP-Läden zu kaufen gibt. z.B. Die hier http://images.maskworld.com/is/image/maskworld/mw-113300-1?$bigview$


    @sinnvolles Aufwerten:
    Die Leichte ausführung nehm ich jetzt einfach als Start da sie recht schlicht ist und auch auf ein Setting passt in dem Kämpfe weniger im Vordergrund stehen.
    Ferner will ich ja nicht gleich sofort fertig werden Muss ja noch Anreiz bleiben sie aufzurüsten.

    Wenn ich die mittlere Rüstung im Aufbau mit den Gewandungen Vergleiche die ich bisher von LARPern kenne erschließt sich mir auch nicht ganz wo das groß anders ist.
    Kettenhemd mit Polsterung drunter, Oberarme und Oberschenkel mit den billigteilen von Mytholon halbwegs geschützt. Vielleicht stoßen sich ja ein paar an den freien Ellenbogen aus.
    Der Kragen ist im prinzip nix anderes als der von ner Gurgel, nur eben mit der modischen Spitze und deutlich dicker.

    Die schwere Variante würde übrigens so aussehen: http://www.worldofgothic.de/screensh..._soldier03.jpg
    die Schultern und Beintaschen werden übernommen. statt dem Kurzärmligen Kettenhemd wird ein langes getragen (oder einfach nur armlinge an das bestehende angeknotet)
    Schienbeine werden eben so ergänzt (Ja ich weiß wie wenig Sinn ein Geschübe auf einem starren Knochen macht -> aber ist wohl ne frage des stils)
    Auf die Brust kommt ne Platte mit imposanter Löwenoptik und Frontal ausgelegter Kragen die mit riemen über Kreuz befestigt wird.
    Armschienen werden durch Handschuhe mit aufgenieteter Verstärkung ersetzt.
    - Im Prinzip kommen nur 3 Elemente dazu und nur eines wird ersetzt. Sinnvoll ist die Brustplatte nicht -> aber bisher hab ich auch nicht geplant diese Variante zusätzlich zu machen




    Zitat Zitat von Awatron Beitrag anzeigen
    Nein, tun sie nicht.
    Bitte etwas präziser. Für halbe Antworten gibt es keine Punkte.




  5. #5
    oliverp
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    Zitat Zitat von Jaro Krieg Beitrag anzeigen
    @Funktionalität: Eigentlich hab ich mir bewusst das Konzept rausgesucht weil es von der Grundform sinnig ist - aber immernoch durch das Fantasysetting nen Tick anders ist.
    Das sehe ich komplett gegenteilig und erklär dir auch gerne, warum:

    Eine funktionaler Rüstung schützt zuerst die vitalen Bereiche, also Kopf und Torso. Danach kommen erst wenn möglich Hände und dann der Rest, also dann die Arme und dann die Beine (im mittelalterartigen Fußkampf).
    Hier wird das Gegenteil gemacht; es werden in der leichten Variante nur Schultern, Oberschenkel (seltenste Trefferzone überhaupt) und die Unterarme "geschützt" und das nur durch Leder (oder machst du auch die anderen Teile, also außer den Beinschienen mit Metallstreifen? Dann böte es sich an, dass du dir mal die historischen Vorlagen dafür ansiehst)... das ist auch IT eine eher optische Rüstung als echte Rüstung.
    Dazu kommt, dass die Beintaschen am Gürtel hängen, das ist unfunktional und unbequem.


    Bei den Schuhen ist vermutlich gemeint, dass diese keine dirkete historische Vorlage haben, sondern einen modernen Aufbau, für einen Teil deiner Angaben keine Rahmengenähten Schuhe bekannt sind, die Nähte Modern sind (also nicht von Hand und nicht aus einem zeitlich adäquten Material), die Materialen modern sind (Chromgerbung beim Leder) und der gesamte Zuschnitt ohne Belege.
    Bitte nicht falsch verstehen: Das sind sehr gute historisierende Kostümschuhe! Aber eben nix für eine historische Darstellung. Fürs Larp aber eine sehr gute Wahl.
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  6. #6
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    Für die einfache Infanterie haben die bisherigen Schreiber Recht, Kopf und Torso zuerst. Oberschenkel sind eher für Reiter relevant.

    Falls du Rüstung in Leder-Metall-Kombination machen möchtest bietet sich vielleicht das an, was man splinted armor nannte. Da kann man unter dem leder Metallstreifen vernieten oder über dem leder. Ich persönlich finde die "über dem Leder" Variante hübscher, weil im Larp unglaublich viele mit vernieteten Ledersachen rumlaufen, die eigentlich genäht gehören... über dem Leder aufgenietetes Metall macht den Sinn der Niete deutlich und man hat einen schönen Kontrast vom Metall zur teilweise sichtbaren Lederunterlage.

  7. #7
    Besserwisserboy
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    Ich denke es kommt sehr darauf an was du machen möchtest. Willst du eine Vorlage möglichst genau nachbauen um damit z.B. Cosplay zu betreiben oder eine logische und funktionale Rüstung/Ausrüstung fürs Larp zusammenstellen?

    Das Bild mit der leichten Rüstung ist in der Tat für eine Larpumsetzung recht unvorteilhaft. Ein normales Vorgehen wäre da eine Grundlage mit einem Helm und einem Körperschutz wie beispielsweise einem Gambeson, einem Kettenhemd und einer Brustplatte zu schaffen. Danach würde man übergehen die anderen Körperzonen zu schützen und Rüstung dazukaufen.
    Damit erreichst du am ehesten den optischen Eindruck um als kämpfender Charakter wahrgenommen zu werden. Die Computerdarstellung wirkt wenig sinnvoll für einen "echten" Einsatz ausserhalb von Computerspielen. zumindest ist das mein Eindruck!

    Die Schuhe und der Gürtel gefallen mir. Allerdings würde ich die Sohle noch etwas dunkler machen. Sie leuchtet derzeit noch etwas zu neu...
    Geändert von Besserwisserboy (13.12.2014 um 18:23 Uhr)
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  8. #8
    Jaro Krieg
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    -Leichte Ausführung im Torso durch eine Gambesonweste oder ledernen Brustschütz ergänzen.
    -Gewicht der Beinteile abwarten
    -Evtl. Helmtechnisch was eigenes Designen oder abwarten bis sich was auf dem Trödel/markt findet

    Das Abranzen und weathern spar ich mir auf bis alle Teile komplett sind, dann mach ich mir nicht doppelte Arbeit. Die Stiefel müssen auch erst noch eingelaufen werden so neu wie die sind.

    Um die Armschienen wuchtiger zu gestalten dachte ich sie nach dem selben Schema zu polstern wie den Kragen. Also ne art Gambi mit aufgenieteter Lederoberfläche.
    Die Idee sie zusätzlich mit Stahlstreben zu verstärken gefällt mir, allerdings.
    Beim Schwertgurt muss ich natürlich auch abstriche machen da die Waffe nicht von Magie einfach an der Seite hängen bleiben kann.


    Ich mag das wort Cosplay nicht aber vmtl würden mich die meisten da sowieso zuordnen. In der Tat liegt mir auch etwas daran mich möglichst nah an der Vorlage zu orientieren wie es möglich ist - notwendige Veränderungen wie mehr Panzerung sehe ich allerdings ein (einer der Gründe warum ich hier nen WIP thread mache anstatt vmtl später im Lazarettzelt zu fluchen), würde sie aber unter dem Gesichtspunkt berücksichtigen das sie keine permanente Veränderung am Gesammtbild mitbringen und Modular bleiben. - Also nix fest vernietetes/vernähtes das sich nurnoch mit der Zange rückbauen ließe.
    Auf ner Messe wie der RPC, Fark wo die übergänge zwischen den Genres fließend sind darf der Wiedererkennungswert im Vordergrund stehen -> auf ner LiveAction Con sollte sie praxis orientierter sein, ja.
    Frei nach "eine Inspektionsbereite Einheit ist nicht Kampfbereit - eine Kampfbereite Einheit ist nicht Inspektionsbereit"

    Ursprünglich stand nur der Cos.-Gedanke als Triebkraft. Da ich mich aber immer mehr für LARP interresier dacht ich mir , schlag ich zwei fliegen mit einer Klappe
    Bei mir stapeln sich eh die Rüstungen bis unters Dach also kommt es nicht drauf an ob noch n paar Teile mehr rumliegen.


    Ich dachte noch dran der Garderrobe neben den angesprochenen Gürteltaschen für Ausrüstung noch nen schlichten Umhang hinzuzufügen. Das Wetter kann schließlich launisch sein...

    Noch weitere Emphelungen die man als Anfänger unbedingt hinzufügen sollte? Neben Panzerung natürlich




  9. #9
    oliverp
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    Ja klar: Die Bekleidung (also das textile Outfit) sollte immer die Basis sein. Auf "normalen" (also Durchschnitts-) Cons läuft man nicht immer in Rüstung rum, erst recht nicht am letzten Abend.

    Bei einer bescheidenen Rolle, wie du sie rausgesucht hast, kann ich mir gut vorstellen:

    Bestehende "Tunika", braune Wollhose, die guten Stiefel, eine Gugel (Wolle) in braun oder grau und einen Hut. Ein Umhang (aus Wolle!) ist sehr sinnvoll gegen Wetter. Wolle funktioniert einfach gut bei Regen.

    Was die Rüstung angeht, würde ich auf einen benieteten Gambeson mit Lederoberfläche zurückgreifen, mit halbem Arm. Das kann aber sehr warm werden. Dazu einen Tellerhelm, einen Streitkolben mit kleinem realistischem Kopf (zB http://www.goldhammershop.com/produk...olben?sef=hcfp ) und einen Schild.

    Darauf kannst du dann aufbauen, egal ob du ein Kettenhemd unter dem Gambeson (ja das ist ok und korrekt) tragen willst, ein Magenblech drüber, Hentzen (Rüstungshandschuhefäustlinge), oder Ähnliches.
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  10. #10
    Awatron
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    Moderne Herstellungsweise, moderne Nähte, deutlich sichtbare Gummisohlen, Absatz, Schnitt... Also fürs 14. Jahrhundert schon mal nicht. Fürs 15. auch eher nicht. An sich schicke Stiefel, aber für historische Darstellung eher weniger geeignet.

    @Beintaschen Frage

    Ich frage mich eher, wieso sich jemand um den Schutz der Oberschenkel kümmern, bevor er Torso und Kopf geschützt hat.
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