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  1. #1
    Fro
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    Rüstung aus Fiberglas selber bauen

    Ich würde mir gerne eine Rüstung aus Fiberglas selber bauen, angefangen mit dem Brustpanzer.

    Meine geplante Vorgensweise wäre diese hier:
    1) Torso (Schaufensterpuppe oder Schneiderpuppe) besorgen
    2) Darauf, mit Modelliermasse, die Rüstung formen.
    3) Abdruck davon erzeugen (Negativ)
    4) Das Negativ mit Fiberglas formen (Glasfasermatten + Gießharz).

    Klingt das einigermaßen praktikabel?

    Leider bin ich mir bei der Wahl der Werkstoffe noch ziemlich unsicher. Z.B. was ich als Modelliermasse verwenden soll. Diese sollte lufttrocknend sein und möglichst nicht schrumpfen. Was würdet ihr da empfehlen?

    Ich habe auch schon an Industrial Clay gedacht, weiß aber nicht, wie gut man davon dann einen Abdruck machen kann (oder ob sich der Clay dann verformt). Und ob man damit feine Details sauber herausarbeiten kann.

    Abform-Material: Was nimmt man da am besten? Silikon Kautschuk? Alginat? ...?
    Und wie stabilisiert man das am besten? Mit Gipsbinden auf der Rückseite? Oder auch das schon mit Fiberglas auf der Rückseite?

    Auch wäre ich an einem guten Buch zum Thema Kostümbau interessiert (also wie man so Herr-der-Ringe Rüstungen, Schilde, usw. macht). Leider hab ich noch nichts passendes gefunden.

  2. #2
    Surkan
    Surkan ist offline
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    Also eine Rüstung hab ich selbst noch nicht gebaut. Aber ich würde so vorgehen.

    1.) Eine Schneiderpuppe aus Tape selber bauen. Und zwar entsprechend deiner Maße. Da gibt es Anleitungen im Netz. (Kurzform: selber mit Tape umwickeln, rausschneiden und mit Schaumstoff ausstopfen)

    2.) Wenn die Schneiderpuppe deinen Maßen entspricht. Musst du nur noch eine "Polsterschicht" (entsprechend der Kleidung die du drunter tragen willst) aufbringen. Immerhin willst du ja sicher nicht nackt unter der Rüstung sein.

    3.) Entfällt.

    4.) Du kannst die Rüstung direkt auf der Schneiderpuppe formen/modellieren. An sich ist das nicht sooo schwer. Je nach Material 2 bis 5 Trägerschichten und dann entsprechende "Design-Schichten". Die letzte Schicht sollte natürlich "ordentlich" aussehen.

    Trotz des OffTopic Hinweises der Mods erlaube ich mir die Anmerkung, dass nicht in allen Larp-Bereichen "Kunststoff"-Rüstungen akzeptiert sind. Bitte berücksichtige das bevor du Geld in die Hand nimmst.

    Und noch was: bitte halte uns auf dem laufenden. Mit Berichten oder Bildern ist egal - mehr gleich besser.

    In diesem Sinne viel Erfolg

  3. #3
    Fro
    Fro ist offline
    Grünschnabel

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    Hallo Surkan, danke für Deine Antwort.

    Zitat Zitat von Surkan Beitrag anzeigen

    3.) Entfällt.

    4.) Du kannst die Rüstung direkt auf der Schneiderpuppe formen/modellieren. An sich ist das nicht sooo schwer. Je nach Material 2 bis 5 Trägerschichten und dann entsprechende "Design-Schichten". Die letzte Schicht sollte natürlich "ordentlich" aussehen.
    Damit die letzte Schicht "ordentlich aussieht" hätte ich eben die Schritte 3 + 4 gemacht. Also erst mal sauber mit Ton/Clay/usw. modelliert, daraus eine Form erstellt, und basierend auf dieser das Fiberglas geformt.

    Aber das war nur meine Idee. Es würde mich interessieren wie das die Profis machen.

  4. #4
    Surkan
    Surkan ist offline
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    Die Profivariante ist tatsächlich Positiv modellieren, dann Abguss und dann das Fieberglas in die Negativform einbringen. Ist aber relativ aufwendig und Materialintensiv. Daher mein Alternativvorschlag.

    Was für dich jetzt besser ist, hängt natürlich von der Rüstung ab die du bauen willst.

    Wenn du viele Details, Muster oder Ähnliches hast, würde ich dir tatsächlich empfehlen erst zu modellieren und dann einen Abguss zu machen. Da bietet sich als kostengünstige Möglichkeit Ton an. Der hat allerdings einen recht deutlichen Schwund. Das heißt du brauchst mehrere Schritte (z.B. Trocknungsrisse schließen) um ein fertiges Positiv zu bekommen. Alternativ: günstige Modelliermasse (ähnl. Fimo).

    Hast du eher große glatte Flächen, dann lieber gleich direkt mit Fieberglasmatten arbeiten. Da könnte man am Ende auch Muster noch einbringen. Einzelne Details kannst du dann auch mit dem Abgussverfahren herstellen und dann "draufkleben".

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