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  1. #1
    Rabensang
    Rabensang ist offline
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    Zeichenutensilien Renaissance

    Ich wusste nicht so recht, wo ich das hier hinschreiben soll, hab mich einfach mal für hier entschieden.

    Ich habe mir für meinen in der Entstehung begriffenen Horasier überlegt, dass er al Zeitvertreib zeichnet. Da ich OT zeichne, ist das erstmal kein Problem, aber ich überlege grad, wie ich eine passende Zeichenausrüstung zusammenstelle. Dazu erstmal bissl Brainstorming.

    Ich hab schonmal herausgefunden, dass hauptsächliche Bleistift/Silberstift, Rötel, Kohle und Kreide verwendet wurden. Nur ist die Frage, wie ich das zusammenstelle, ohne irgendwelche modernen Stifte mit Herstelleraufdruck etc. zu haben. Ob bei Bleistift und Rötel runtergeschliffener Lack vom Stift ausreicht?

    Nächste Frage ist, wie hat ein Adeliger der Renaissance und danach seine Utensilien transportiert? Holzkasten oder in ein Tuch gewickelt?

    Zeichnet man am Besten in ein kleines Skizzenbuch oder benutzt man lieber lose Blätter? Letztere könnte man für IT-Geld auch verkaufen.

    Hat jemand ne schöne Idee, wie man eine vom Stil passende Zeichenunterlage macht/ wo herbekommt? In der Natur, die man zeichnet hat man ja keine Tische, sollte also auch was leicht transportables sein.

    Oder mach ich mir wieder mal viel zu viele Gedanken über Dinge, die eh niemanden interessieren? XD

  2. #2
    Nount
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    Zu den meisten Sachen kann ich nix sagen, aber such mal nach Gessner-Bleistift. Die Dinger sehen toll aus (stammt wohl aus dem 16. oder 17. Jh. und die Mine ist auswechselbar)
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  3. #3
    Rabensang
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    Oh, der ist toll, danke für den Tipp!

  4. #4
    Maria
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    Alter Hase Avatar von Maria

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    - Umhängbares Schreibbrett/Zeichenbrett (Anleitung im Larpwiki müsste von den Monden sein :-)
    http://larpwiki.de/SchreibBrett
    - Holzkasten dürfte üblich gewesen sein, selbst im Mittelalter gab es starre Behältnisse (Leder, Holz) für den Transport von Utensilien. Beweis (zwar meist Maler und Schreiber, aber für Zeichner analog):
    http://tethys.imareal.oeaw.ac.at/rea...es/7000102.JPG
    http://www.museothyssen.org/en/thyssen/ficha_obra/327
    http://imgarcade.com/1/medieval-scribe-tools/

  5. #5
    Cartefius
    Cartefius ist offline
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    Der Vorteil von gebundenen Blöcken oder Skizzenbüchern ist, dass du schon eine feste Unterlage hast, die du entweder mit einer Hand festhalten oder dir auf den Schoß legen kannst. Wenn du danach einzelne Zeichnungen weitergeben möchtest, kannst du sie ja heraustrennen.

  6. #6
    Tee
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    Alter Hase Avatar von Tee

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    Ich finde gerade als Adeliger solltest du bei so einem "Luxushobby" in die Vollen greifen.
    Also ein im Renaissancestil dekoriertes Kästchen verwenden, das mit dickem Stoff ausgeschlagen ist und evt. passend auf deine Stifte, Block etc zugeschnitten ist. Sowas kann man ja auch mit einfachen Mitteln selber bauen.

    Kästchen Beispiel 1

    Kästchen Beispiel2 Beitrag: Reiseschreibschatulle, vielleicht auch sowas oder in kleinerer Form.
    Kästchen Beispiel 3

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