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Thema: Endzeitklinge

  1. #1
    BOB187
    BOB187 ist offline
    Grünschnabel

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    Endzeitklinge

    Hallo Leute.

    Zu sehen ist ein selbstgebautes Schwert.
    Gedacht als Deko oder zum leichten Schaukampf.

    Grundstoff war ein Stück Flacheisen.
    Ich arbeite noch daran, ist aber soweit fast fertig


    Fragen und Anregungen sind natürlich erwünscht.

    XSchwert3.jpg

  2. #2
    Langer
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    Was genau möchtest du denn von den Larpern in diesem Forum dazu hören? Für Larp selbst ist die Waffe ja ungeeignet. Und, naja, von Endzeit-Schaukampf habe ich auch noch nie gehört.

    Was die Thematik betrifft - um "Endzeit" richtig rüber zu bringen, kann man ruhig aus den vollen Schöpfen. D.h. Abnutzungsspuren wie Kratzer, Scharten und Rost; zeigen, dass die Waffe aus Dingen zusammengeschustert ist, die dafür nicht gedacht waren (ein altes Straßenschild, eine Stoßstange), irgend welche zufälligen Dinge für den Griff verwenden (oder zumindest so aussehen lassen) wie vielleicht den Griff irgend eines anderen Werkzeuges. Am besten aber etwas moderneres - vielleicht eine Griffwicklung aus alten Etiketten oder so.
    Das soll nicht heißen, dass es in der Endzeit nicht auch eher "normale" Waffen und Werkzeuge gibt. Mein Endzeitcharakter ist auch mit einer normalen (Larp-)Machete ausgestattet. Das ist dann aber eben keine "Endzeit-Machete" sondern nur eine Machete, die es zufälligerweise in die Endzeit geschafft hat. Die könnte ich auch einem viktorianischen Dschungelforscher in die Hand drücken. Aber ein "neutrales" Design strebst du ja gerade nicht an, oder?

    Wenn ich mir dein Werk so anschaue, sehe ich erstmal ein scharfes Stück Metal mit einem Griff. Dass es eine Waffe sein soll, erkennt man zwar, aber viel mehr noch nicht. Könnte ebenso ein Orkschwert werden oder eine Survival-Machete. Das sind jetzt alles keine handwerklichen Kritikpunkte, da kann das Schwert ja erste Sahne sein. Aber ich bin etwas irritiert, weil ich gar nicht absehen kann, was du mit dem Ding eigentlich vor hast, was du dir bei der Optik gedacht hast, und was du damit in einem Larp-Forum möchtest
    Dummheit wird mein Henker sein.

  3. #3
    Besserwisserboy
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    Zu hässlich zum hinhängen und von einer Endzeit-Showkampf-Truppe habe ich noch nie etwas gehört...
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  4. #4
    Gerwin
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    Ich will jetzt kein Spielverderber sein, aber für Schaukampf halte ich das für zu scharf. Ein Hieb kann immer daneben gehen, und da schlägt das Ding schon böse Wunden.

    Vom handwerklichen aber schön gemacht.

  5. #5
    Kamikaze
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    Ich bin da bei Besserwisserboy. Für ein Dekoobjekt wäre es mir persönlich nicht "endzeitig" genug, zum Schaukampf ist es ungeeignet (im Schaukampf werden STUMPFE Waffen verwendet), und (wie deine letzten Selbstbauwaffen) pauschal nicht LARP-tauglich (Verletzungsgefahr).
    Zum "handwerklichen" Bisher erkenne ich nur ein ausgeschnittenes Stück verzinkten Flachstahl, der am Griff mit Wäscheleine (?) umwickelt und am anderen Ende angeschärft wurde. Mit den passenden Maschinen (z.B. Schlosserei) ist sowas in ca. 10min (mit rundum entgraten und ohne Plan evtl. 15min) zu machen. Ich kann also auch die "handwerkliche Leistung", die Gerwin sieht nicht wirklich erkennen.
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  6. #6
    BOB187
    BOB187 ist offline
    Grünschnabel

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    Mit den passenden Maschinen (z.B. Schlosserei) ist sowas in ca. 10min zu machen. Ich kann also auch die "handwerkliche Leistung", die Gerwin sieht nicht wirklich erkennen.

    Passende Maschinen ist jetzt eine Frage der Ansicht. Ich nehme jetzt mal an du meinst eine Fräse, Drehbank usw. Nein, solche passenden Maschinen habe ich leider nicht griffbereit.

    Die Hauptarbeit habe ich mit meiner kleinen Flex gemacht und danach mit der Flachfeile die Feinarbeit. Das Band am Griffende ist keine Wäscheleine. Es hadelt sich hier um eine grüne Schnur.

    "ausgeschnittenes Stück verzinkten Flachstahl" Ja, es ist Flachstahl aber unverzinkt. War ein Reststück von der Arbeit.

  7. #7
    Gerwin
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    Eine handwerkliche Leistung hängt immer von den Mitteln die man zur Verfügung hat ab. Bei manchen was hier an "voll tollen Nähwerk" hochgeladen hat denke ich mir auch "naja ein Profi mit entsprechenden Wissen und Maschinen hätte das in 10 Minuten besser hinbekommen, und ob die Pseudo-Presswurst jetzt schön oder historisch ist...."

    Letzten Endes halte ich die Herstellung einer sauberen Machete (ein wirkliches Schwert scheint es nicht zu sein) für gar nicht so einfach. Natürlich fehlt am Ende an vielen Punkte die "Liebe". Beispielsweise am Griffende oder bei der Umwicklung. Hätte man hier sauber gearbeitet sieht das schon ganz anders aus. Mal grundsätzlich davon abgesehen das "Rost" beispielsweise so ungefähr das letzte wäre was ich an einer primitiven Klinge (egal ob barbarisch oder Endzeit) erwarten würde. Diesen zu entfernen bedarf es nun wirklich nicht viel.

    Für den Einsatzzweck Larp oder Schaukampf ist die Klinge aber ungeeignet. Und für sauberere Schmiedearbeit....hier eigentlich das falsche Forum.

  8. #8
    BOB187
    BOB187 ist offline
    Grünschnabel

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    (ein wirkliches Schwert scheint es nicht zu sein) Ja, da hast du wohl recht. Es ist eher eine Machete als ein Schwert.

    Natürlich fehlt am Ende an vielen Punkte die "Liebe". Es soll ja schon rauh und ruppig aussehen.

    Was den Rost angeht. Mir ist sauberes Metall lieber. Außerdem denke ich, dass ma gerade in der Endzeit seine Waffen hegen & pflegen muss. Man muss ja immerhin sein Leben damit schützen. Rost zu entfernen ist auch nicht soooo schwer, das sollte man auch in der Endwelt schaffen.

    In der Fallout Welt sind auch viele Waffen sehr sauber verarbeitet. Die BOS Ritter tragen auch keine rostigen Powerrüstungen. Die NKR-Soldaten oder auch die Söldner der Talon Truppe haben auch gute und neuwertige Ausrüstung.

    "Abnutzungsspuren wie Kratzer, Scharten und Rost; zeigen, dass die Waffe aus Dingen zusammengeschustert ist, die dafür nicht gedacht waren "

    Das würde natürlich sehr gut zu einen Raider passen. Ich denke aber nicht dass immer alles verrostet sein muss.

    (ein altes Straßenschild, eine Stoßstange), irgend welche zufälligen Dinge für den Griff verwenden (oder zumindest so aussehen lassen) wie vielleicht den Griff irgend eines anderen Werkzeuges.

    Ein altes Reststück Flachstahl würde jetzt auch mal als zufälliges Ding benennen.

  9. #9
    Gerwin
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    Das Problem ist, an diesen Punkt gehen "Spielwelt" bzw. Darstellungswelt und Realismus auseinander. Das "Schwert" könnte im allgemeinen von jeden Charakter verwendet werden, das einzige was hier auf Endzeit hindeutet ist der improvisierte Griff. Natürlich kann es auch derartige Waffen in der Endzeit geben. Nur sind diese dann eben nicht "spezifisch" sondern generisch. Mein Wikingersax nutze ich beispielsweise auch für meinen räuberischen Halsabschneider. Beim Rundschild wäre das schon schwieriger.

  10. #10
    Langer
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    Zitat Zitat von BOB187 Beitrag anzeigen
    Natürlich fehlt am Ende an vielen Punkte die "Liebe". Es soll ja schon rauh und ruppig aussehen.

    Was den Rost angeht. Mir ist sauberes Metall lieber. Außerdem denke ich, dass ma gerade in der Endzeit seine Waffen hegen & pflegen muss. Man muss ja immerhin sein Leben damit schützen. Rost zu entfernen ist auch nicht soooo schwer, das sollte man auch in der Endwelt schaffen.

    In der Fallout Welt sind auch viele Waffen sehr sauber verarbeitet. Die BOS Ritter tragen auch keine rostigen Powerrüstungen. Die NKR-Soldaten oder auch die Söldner der Talon Truppe haben auch gute und neuwertige Ausrüstung.

    "Abnutzungsspuren wie Kratzer, Scharten und Rost; zeigen, dass die Waffe aus Dingen zusammengeschustert ist, die dafür nicht gedacht waren "

    Das würde natürlich sehr gut zu einen Raider passen. Ich denke aber nicht dass immer alles verrostet sein muss.

    (ein altes Straßenschild, eine Stoßstange), irgend welche zufälligen Dinge für den Griff verwenden (oder zumindest so aussehen lassen) wie vielleicht den Griff irgend eines anderen Werkzeuges.

    Ein altes Reststück Flachstahl würde jetzt auch mal als zufälliges Ding benennen.

    Deine Beispiele treffen zwar zu, gehen aber an der Sache vorbei. Die Bruderschaft in Fallout befindet sich zwar in einer Endzeit-Welt, ist vom Technologie-Niveau her aber Science-Fiction. Die haben als Nahkampfwaffen eher hydraulische Hammer, Power-Fists und was weiß ich. Wenn die eine Machete herstellen würden, wäre die vermutlich nicht nur absolut neuwertig, sondern hätte vermutlich eine Klinge aus Plasma oder so.
    Auch die NCR hat de-fakto einen Staatsapparat mit eigenen Produktionsstätten hinter sich und befindet sich technisch irgendwo im 20 Jhd. Würden die eine Machete bauen, würde die vermutlich genau so wie eine Machete heutzutage aussehen.

    Das Problem bei deinem Design ist, du gehst nur den halben Weg. Du hast zwar einerseits die notgedrungene Form, andererseits ist das Ding aber blitz-blank. Das passt weder für den durchschnittlichen Ödländer so richtig noch für die mehr technisierte Fraktion. Auch wenn es jetzt kein Rost sein muss, währe zumindest ein ungleiches Finish angebracht, Scharten die vom Nutzen und Nachschärfen sprechen passen immer noch ins Bild. Auch wenn Waffenpflege an sich nicht schwer ist, muss man mal dazu kommen, wenn man durch ein feindliches Umland hetzt und vielleicht schon länger kein passendes Material gefunden hat.

    Zum Gesichtspunkt "Larp", dass man mit der Optik ja auch immer etwas vermitteln will. Und das schafft man durchaus auch dadurch, dass man die Realität ein wenig übertreibt, etwas mit dem Klischee spielt. Und Endzeit und Blitzblank passen da eben nicht so gut zusammen. (Auch wenn nach wie vor gilt, dass so eine Waffe aus Metal im Larp nichts zu suchen hat).
    Dummheit wird mein Henker sein.

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