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Thema: Zeltofen

  1. #11
    beko
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    Zitat Zitat von Levold Beitrag anzeigen
    Das mag theoretisch "safe" sein, ABER wir befinden uns hier in einem Hobbyforum. Nicht jeder hat die Kenntnisse einen Ofen inklusive Abzug vernünftig zu bauen. Tun es aber trotzdem. Und von denen, die keine Ahnung haben, es aber trotzdem machen, gibt es wiederum einen Anteil, die keine Ahnung von CO2 haben oder denen es egal ist. Und minimum für die würde ich einen CO2-Melder zwingend empfehlen.
    Denn im Gegensatz zu deinem Zeltofen wird dein Ofen zu Hause vom Fachmann (dem Schornsteinfeger) geprüft und zugelassen.
    Berechtigter Einwand. Den Ofen baue ich allerdings auch nicht selbst. Da vertraue ich dann doch auf fertiges Gerät vom Profi

    Gibt es Zeltöfen mit Zulassung? Meines Wissens gibt es derlei nur für feste Installationen. Ist sicher sinnvoll sich im Zweifelsfall mit seinem Schornsteinfeger bzgl. des Aufbaus kurz zu schließen. Ich habe entsprechendes Feedback u.a. auch von Feuerwehrmännern eingeholt. Die Kernaussage ist dabei durch die Bank weg "Bestmögliche Umsetzung" gewesen.

    Zitat Zitat von Levold Beitrag anzeigen
    Aber darum soll es gar nicht gehen: vernünftig und verantwortungsvoll umgesetzt ist das ein tolles Gerät!
    Absolut! Ich habe übrigens schon mal eine dekadentere Variante mit Pizzablech-Einschub bewundern dürfen

  2. #12
    beko
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    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Sicherheit kann ja eine Rolle spielen (mich wundert in einer generell recht feuerreichen Umgebung nur das der Rauchmelder keinen Fehlalarm gibt) generell müsste man dann aber auch bei jeder offenen Feuerstelle einen Feuerlöscher und eine Brandschutzdecke daneben legen.
    Auf Lagern haben wir diese Pflicht. Immer. Normalerweise liegt das alles direkt in Reichweite in einem Holzeimer, auf dem ein Jurtesack (o.ä., also ein universeller A-Macher) liegt.

    Auf Con? Da musst du doch schon froh sein wenn sich keiner beim Ravioli-Kochen selbst anzündet xD

    Tipp: Feuerstelle nicht vor den Zelteingang bauen - dann klappts auch mit dem rauchfreien Innenraum.

  3. #13
    Levold
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    Eine Freundin von mir hat einen transportablen Lehmofen gebaut.
    Auch sehr geil!
    Wir haben damit erst belegte Fladenbrote gebacken (wie Flammkuchen), Samstagmorgen gabs dann Aufbackbrötchen und wir haben im Laufe des Tages noch unsere Klamotten mit der Restwärme getrocknet, die vom Dauerregen des Vortages noch feucht waren.
    Das Gerät ist zwar absolut IT-tauglich und ambientig, aber definitv nicht für "Innenräume" geeignet. Der Ofen hat im oberen Teil nur einen kleinen offenen Abzug. Daher stand der immer draußen, entweder unter einem Sonnensegel oder unter offenem Himmel. Nur des Nachts und wenn er ganz ausgekühlt war, haben wir den Ofen ins Zelt gestellt.
    Mit dem Ofenthermometer gemessen erreicht der übrigens bequem 200°C, also ähnlich einem "echten" Backofen. Und ich denke, da ist noch Luft nach oben, wenn man mit Auwahl der Kohle u.ä. das ganze noch optimiert.

  4. #14
    beko
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    Ui! Stand der auf ner Euro-Palette?

    Sowas habe ich mal gesehen. Leider hat der nur wenige Transporte überlebt. Macht aber nichts, denn sowas kann man gut neu bauen.

    Das ist jedenfalls auch so richtig dekadent

  5. #15
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    Sie hatte zwei gebaut: einen auf einer Europalette (der war aus Gewichtsgründen kaum noch transportabel und steht heute bei denen auf der Terasse) und einen kleinen. Der Kleine hatte ein Brett mit zwei längeren Hölzern als Tragegriffe drunter montiert. Sie hat dann noch ein kleines Backblech gekauft, was da reinpasst und den Boden mit Schamottsteinen ausgelegt.
    Bisher hatten wir den nur auf einer Con. Also bleibt noch abzuwarten, wie transportresistent der ist.
    Bauen muss wohl nicht so schwierig sein. Das Bauen selber glaube ich nur 1-2 Tage, und dann noch etwas Zeit fürs aushärten/ ausbrennen. Den Lehm gabs jedenfalls kostengünstig hinterm Haus ;-)
    Dekadent ist das auf jeden Fall und eine sehr schöne Alternative zum ewigen Grillzeugs auf der Feuerschale, bei der, wenn man Glück hat, maximal ein Eintopf mal drüberhängt ;-)

  6. #16
    beko
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    Zitat Zitat von Levold Beitrag anzeigen
    Den Lehm gabs jedenfalls kostengünstig hinterm Haus ;-)
    Sehr cool Mir schwebt hier noch ein anderes Projekt vor, bei dem wir Lehm brauchen werden. Unser Boden hier ist allerdings zu felsig. Das müsste man also erst ankarren, was ein nicht unerheblicher logistischer Aufwand ist

  7. #17
    Tee
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    Wieso? Was hast du denn vor?

    Lehm gibt es doch in allen Formen auch z.B. im Bigbag für große Mengen oder im Papiersack wenn nicht zuviel gebraucht wird, erdfeucht oder trocken oder auch im Silo....
    Die Möglichkeiten sind da mittlerweile fast unbegrenzt. Meistens scheiterts eher am Geld....

  8. #18
    beko
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    Der Lehm ist für Gefache gedacht
    Wir brauchen ohnehin irgendwann einen neuen Stall oder sowas. Vielleicht auch irgendwann(tm) für unsere geplante Taverne. Jedenfalls solls ein kleines Fachwerk Projekt werden.
    Ja.. Geld ist ein logistisches Problem. Es wird einfach nicht frei Haus geliefert

  9. #19
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    Freunde von mir haben ein Fachwerkhaus renoviert (bzw. sind immer noch seit ca. 5 Jahren dran).
    Die haben die Fächer selber wieder ausgefüllt und innen mit Lehmputz gearbeitet.
    Bei Interesse kann ich da gerne mal einen Kontakt herstellen (z.B. über Facebook, falls du da bist).
    Die haben da auf jeden Fall inzwischen relativ viel Erfahrung, auch was typische Fehler betrifft ;-)

  10. #20
    beko
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    Bei FB bin ich nicht. Erstaunlicherweise habe ich das bisher verweigern können.

    Eine Projektwebseite gibt es nicht?

    Ich renoviere nun seit 3,5 Jahren in meiner eigenen Fachwerk Hütte. Das ist aber "nur" ein Bauernhof, der mehrfach umgebaut wurde. Historisch ist da wenig.

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