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  1. #1
    heler
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    Fantasy Nordmann erstes mal Handanlegen

    Grüße euch,

    nachdem mein Ritter um ende 15hundert schon sehr weit ist und ich Schaukampfseitig damit erstmal durch bin (es gibt immer was zu tun)

    Möchte ich gerne, passend zu meiner neuen Gruppe, einen Nordmann machen. Sie sind im Fantasybereich unterwegs und somit bitte keine A.-Themen, mir ist ebwusst das es 0 A ist.

    Was soll es werden?
    https://de.pinterest.com/pin/357754764128217161/

    Wer findet den logikfehler ? Also wirklich logikfehler, nicht Larpseitig sondern unmöglich

    Ich würde mir jetzt gern folgenden Gambi zulegen. Das nähe ich nicht selber:
    http://www.outfit4events.de/eur/prod...kurzen-armeln/

    Einfärben in ein Blaubraun und vorne bis nach oben Schlitzen.

    Danach würde ich gerne 1zu1 darauf ein Kettenhemd nähen. Hier würde ich ein unvernietetes geöltes nehmen aus Kostengründen. Durch die Aufnähung wird sicherlich die last besser verteilt.
    Danach würde ich alle Säume mit Leder um das KH und die Gambisäume nähen.
    An mehreren Stellen Lederbänder (2-3 Fingerdick) an das KH befestigen. Ähnlich wie im Bild nur das ich auch minimum einmal auf Bauchhöhe rumgehen möchte.

    Die Schließen würde ich durch das Kettenhemd an der Gambi befestigen, somit liegt keine Zuglast auf den Ringen.
    Ich habe mich hier für die dünne Gambi entschieden, da darauf ja noch eine Lederbrust (mit Hilfe gebaut, oder Lamellenpanzer) kommt und ein breiter Gürtel und ich keine Kugel sein möchte.

    Somit kann ich das Teil gut an und ausziehen und beim anziehen scheuert man nicht am KH, die last sollte auch besser verteilt sein.
    Beides Kurzarm. Ich hoffe, dass das KH damit Stabil genug ist.

    Natürlich ist es nur eine grobe Anlehnung an das Bild.

    Frage 2. Die Schultern kann ich so nicht machen. Die Löcher sind viel zu nah bei einander, dadurch hat ein Freund gesagt wird es instabil und so große Löcher sind kaum möglich. Soll ich darunter unter jede Platte (Brust, Schultern) ein hauch Fell rausblitzen lassen? Nichts fluffiges, ein kurzes Fell eher.

    Was haltet ihr davon?

    VG
    Geändert von heler (10.10.2016 um 18:26 Uhr)

  2. #2
    Cartefius
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    Hmm, das ist eine interessante Vorlage, mir fällt es aber noch etwas schwer, die Schritte, die du gerade planst, damit zur Deckung zu bringen.

    Im Originalbild trägt der ja anscheinend zwei Kettenhemden übereinander, oder das feine blaugraue soll Stoff darstellen. In diesem Fall wäre die Reihenfolge wohl Stoff-Kettenhemd-Leder-nochmal Stoff-nochmal Leder, was vielleicht in Realität nicht superpraktisch wäre. :-)

    So würde ich aber auch anfangen zu planen: Erstmal mit der Klamotte. Danach finde ich Gambeson und Kettenhemd ok, das Zusammennähen hat allerdings den deutlichen Nachteil, dass du den Gambeson nicht mehr waschen und ohne Kettenhemd trocknen kannst, das würde ich eher nicht machen. Das mit den Schließen habe ich nicht verstanden: Welche Schließen meinst du? Dein Gambesonmodell hat ja vorne keine Öffnung, und wenn du den aufschneiden willst, würde ich lieber gleich ein offenes Modell nehmen. Das Umschlagen der Kettenhemdränder finde ich gut, ob das mit den Lederriemen z.B. an den Unterarmen so funktioniert musst du testen, ich kann mir aber vorstellen, dass das grundsätzlich machbar ist. Ich würde die Riemen dann aber mit Schnallen zum Festzurren machen.

    Das mir den Schultern verstehe ich ebenfalls nicht, welche Löcher meinst du? Die Konstruktion auf dem Bild ist ja auch asymmetrisch, rechte und linke Schulter sind anders gebaut.

  3. #3
    heler
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    Huhu und danke für deinen Kommentar.

    Also beim Original Bild ist das dünne ein Stoff, so sehe ich das. Er hat 2 weiße Ränder und franst aus. Den Fehler hast du fast gefunden
    Ich würde folgende Reihenfolge machen. Tunika langarm Tunika kurzarm (je nach hitze auch nur die lange. Gambeson mit KH -> Lederbrust und Gürtel.

    Grund Klamotte habe ich vorhanden in Blau und braun. Mit den Schließen meine ich folgendes.
    Der Grund warum ich das KH auf eine Unterlage nähen will ist, dass das KH länger hält, es franst nicht so schnell aus (gerade beim Ärmel anziehen und ich kann es generell enger machen. Ich würde den Gambi komplett wie einen Mantel vorne öffnen. Das KH ebenfalls und draufnähen. Kante auf Kante. Dann alle Säume mit Leder umnähen und dann Schließen (Schnallen passt vielleicht mehr) so befestigen, dass ich damit den Mantel zu machen kann. Der Vorteil ist auch, dass ich die Lederschnallen nicht am KH befestige, sondern an der Gambi drunter und die Ringe nicht so leiden. Dazu mehrere Lederstreifen um das KH generell zu festigen einarbeiten.

    Mit den Löchern meine ich es so, dass wenn man soviele und große Löcher außen an eine Lederschulter macht, dann wird der Rand deutlich instabiler und auch (falls man härtet) brüchiger. Außerdem kann ich gar nicht so viele Löcher machen, dass der Rand mit so einer dicken Schnurr umrundet wird wie auf dem Bild.

    Ich habe einfach die befürchtung, wenn ich das KH einfach so rüber ziehe, dann es viel zu viel schlabbert. Auf der Gambi hat es eine festigkeit. Natürlich nicht wie auf dem Bild, aber es wäre stämmiger.

    Meinst das wäre wirklich keine gute Idee? Auslüften und mit Schwämmen reinigen geht bei Wolle vielleicht auch.

    VG und Dank

  4. #4
    Cartefius
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    Den Fehler hast du fast gefunden
    Ich nehme an, du meinst, dass das Kettenhemd teilweise über und teilweise unter der Tunika erscheint, das ist vermutlich Quark, aber dieses weit auseinanderklaffende Kettenhemd an den Beinen macht sowieso wenig Sinn.
    Der Grund warum ich das KH auf eine Unterlage nähen will ist, dass das KH länger hält, es franst nicht so schnell aus
    Hast du so ein schlechtes Kettenhemd, dass du es besonders schonen musst und ständig Ringe verlierst? Dann wäre da vielleicht auch ein Austausch keine schlechte Idee. In vielen Fällen dürftest du aber schon einen ähnlichen Effekt haben, wenn du beim Kettenhemd nur die Ränder mit Leder umschlägst, und beide Teile so dimensionierst, dass du sie zusammen an- und ausziehen kannst, selbst wenn sie nicht aufeinandergenäht sind. Ich hatte z.B. damals oft mein Armzeug am Gambeson angenestelt gelassen, um das Anziehen zu beschleunigen.

    Mit den Löchern meine ich es so, dass wenn man soviele und große Löcher außen an eine Lederschulter macht, dann wird der Rand deutlich instabiler und auch (falls man härtet) brüchiger. Außerdem kann ich gar nicht so viele Löcher machen, dass der Rand mit so einer dicken Schnurr umrundet wird wie auf dem Bild.
    Eine Möglichkeit ist, die Löcher gestaffelt zu setzen, also in einer Zickzacklinie, dann bleibt mehr Material stehen. Ebenso kann man breite weiche Lederstreifen nehmen, die Löcher schmaler machen, und die Streifen gestaucht durch die Löcher führen, ähnlich wie bei breiten Schnürsenkeln an Schuhen.
    Ich habe einfach die befürchtung, wenn ich das KH einfach so rüber ziehe, dann es viel zu viel schlabbert. Auf der Gambi hat es eine festigkeit.
    Eigentlich sind Kettenhemden schon ein recht festes Material, und auf dem Gambeson sitzen sie ja auch nur dann gut, wenn beides gut aufeinander passt und dir passt.
    Auslüften und mit Schwämmen reinigen geht bei Wolle vielleicht auch.
    Das Modell, das du verlinkt hast, ist komplett aus Baumwolle. Wolle könnte auch als Obermaterial für ein Kleidungsstück, dass unter Kette getragen wird, den Nachteil haben, nicht besonders scheuerfest zu sein.

  5. #5
    heler
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    Ja richtig das war der Logikfehler

    Naja ein Mytholon KH würde ich dafür nehmen. Und viele die eine Art Mantel machen, meinen die Schließe reißt ob die Ringe raus gerade bei der Bewegung mehr als Normal.
    Ich versuche mit dem Annähen stabilität reinzukriegen, dass es nicht so schlabbert, sondern recht straff ist (nicht so krass wie auf dem Bild, dass ist kaum möglich, aber hingehen so) und dass ich dann eben kein Vernietetes brauche, sondern ein günstiges dadurch auch reicht und hält. Zumal ich meinen Gambi von der Rittergewandung nicht nehmen möchte, da er Grün weiß ist.

    Den Tipp mit den Zickzacklöchern werde ich ausprobieren

  6. #6
    Tee
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    Der Logikfehler ist in meinen Augen ein ganz anderer:
    Du zeigst ein Bild an dem du dich orientieren willst machst, sagst im gleichen Zug aber das du alles ganz anders machen möchtest:
    Kurzarm statt Langarm, Rundring statt vernietet, "Mantel" statt Brustpanzer, Lederband statt Gürtel

    Hier ein paar Gedanken auf die Schnelle:
    1. Bei Artworks ist es ja oft schwierig konkrete Materialien auszumachen. Hier wird aber ganz deutlich ein vernietetes Kettengeflecht gezeigt. Das finde ich durch die kantige und etwas ruppigere Optik auch viel besser geeignet für dieses Konzept als das geschmeidigere Rundringgeflecht. Falls ein komplettes Kettenhemd zu teuer und schwer wird würde ich darüber nachdenken Ärmel und "Rock" aus genieteten Geflechtstücken zu machen. Das Unterteil was du aufgrund der Kanten als vorne offenen Mantel interpretierst hätte ich evt. als "Kettenrock" angesehen mit trapezförmigen Teilen die sich überlappen. Dann macht das schutz- und bewegungstechnisch evt. mehr Sinn ( aber davon habe ich keine Ahnung ). Damit das ganze sich nicht verhakt hat der Zeichner evt. dieses helle netzartige Gewebe dazwischen gezeichnet. (dazu siehe Punkt 3) Vielleicht müsstest du an den Stellen an denen sich das Übelappt noch eine robustere Zwischenschicht einfügen. Das Ganze an einem günstigen Brustpanzer befestigt. Den könntest du vielleicht mit Leder, Fellstücken "bekleben" um diese gebänderte Optik zu erhalten, falls sich kein geeigneteres Modell findet. Dann noch einen breiten Gürtel drüber und du bist schon fast fertig.

    2. Lederkanten mit Bänder einzufassen ist eine durchaus gängige Technik das sollte schon halten. Schwieriger ist evt. hier die richtigen Proportionen zu finden. Alternativ dazu wäre es auch möglich die Lederbänder nicht durch die Lederteile zu ziehen, sondern eine normale Ledernaht anzufertigen ( evt. mit größeren Stichen) und den aufliegenden Faden dafür zu nutzen ( quasi wie eine Gürtelschlaufe) Finde nur gerade kein passendes Bild dazu.

    3. das hellere Gewebe zwischen Kettengeflecht und Lederschultern finde ich unsinnig, ein so locker gewebtes Zeug würde sich sofort aufribbeln. Das würde ich als künstlerische Freiheit einordnen und getrost weglassen. Oder gegen was robusteres ersetzen.

    Das wäre jedenfalls mein Herangehen an die Sache.

  7. #7
    heler
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Der Logikfehler ist in meinen Augen ein ganz anderer:
    Du zeigst ein Bild an dem du dich orientieren willst machst, sagst im gleichen Zug aber das du alles ganz anders machen möchtest:
    Kurzarm statt Langarm, Rundring statt vernietet, "Mantel" statt Brustpanzer, Lederband statt Gürtel
    Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Kurzarm statt langarm ist richtig. Ic könnte dann immer noch solche Armschienen bauen. Rundrigne sind einfach deutlich günstiger als vernietete Flachringe. Und mit dem Mantel verstehe ich es nicht ganz.
    Also plan ist, das Kettenhemd als Mantel (so wirkt es für mich, da unten sehr weit offen) zu bauen udn darüber die Lederbrust. Und Lederband, damit meine ich die Bänder die die auf dem Bild auf dem "Rock" und Armen siehst. Der Gürtel würde ganz normal wie auf dem Bild sein.

    Ja ich dachte auch das sei ein Rock, aber den zu befestigen unterm Gürtel stelle ich mir so eine Wullst eher schmerzhaft vor, gerade da es eher wirkt als ob es komplett durchgeht.

    Das verwirrt mich jetzt noch mehr, also keinen Mantel? Kein Aufnähen des KH?

  8. #8
    Tee
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    Also ich denke nicht das es ein Mantel ist. Sonst müsstest du die Lederwülste ja unter der Platte bis nach oben fortsetzen und am Kagen oben sieht man nichts dergleichen. Ganz zu schweigen dass das dann erstrecht drücken würde. Und mittendrin aufhören wäre ja auch doof.
    Den oberen Rand des "Rockes" (gibt es dafür eigentlich eine passende Bezeichnung) würde ich nicht einfassen, dann kannst du ihn doch ganz normal befestigen?

    Ich würde kein komplettes Kettenhemd kaufen sondern mal schauen ob man Geflechtstücke und Ärmel auch so irgendwo her beziehen kann.

  9. #9
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    Kettenhemden haben die Eigenschaft, dass sie ihren Träger regelrecht umfließen, also automatisch straff sitzen. Ein Aufnähen auf ein stabilisierendes Kleidungsstück könnte dann eigentlich nur den Effekt haben, dem Kettenhemd die optische Wirkung eines Kleidungsstücks zu geben. Bei Game of Thrones wird ja gerne von der Kombination "Gehärtetes Leder, darüber ein Kettenhemd" geschrieben. Wäre das eine Option?

    Übrigens: Der Pinterest-Link zeigt mir nur eine Kollage von vielen verschiedenen Fantasy-Krieger-Illustrationen. Daher habe ich etwas Schwierigkeiten nachzuvollziehen, inwieweit deine Ideen einem konkreten Vorbild nahe kommen.
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  10. #10
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    Bei Game of Thrones wird ja gerne von der Kombination "Gehärtetes Leder, darüber ein Kettenhemd" geschrieben. Wäre das eine Option?
    Ich glaube, das ist wirklich unpraktisch, damit hast du das schlechteste zweier Welten: Starres Unterzeug mit darüberliegendem schweren, hakenden Kettenzeug, außerdem wird das Kettenhemd das Leder vermutlich sehr schnell total zerschrammen. Wenn dann würde ich nur kleine Kettenstücke nehmen, und die auf Lederplatten aufbringen, so dass sie quasi wie ein Beschlag fest mit dem Leder verbunden sind.

    Übrigens: Der Pinterest-Link zeigt mir nur eine Kollage von vielen verschiedenen Fantasy-Krieger-Illustrationen. Daher habe ich etwas Schwierigkeiten nachzuvollziehen, inwieweit deine Ideen einem konkreten Vorbild nahe kommen.
    Pinterest ist eine ziemlich nervige Website, kann sein, dass man da das konkrete Bild nur angezeigt bekommt, wenn man eingeloggt ist. Auf der bei Pinterest verlinkten Seite ist ein Bild, das in Details leicht anders, aber vom sonstigen Aufbau fast identisch ist:
    http://static9.cdn.ubisoft.com/resou...de-media-1.jpg

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