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  1. #1
    VaniC
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    Was fürn Leder ist am besten für eine Rüstung

    Hei,
    ich hab mih ja schon mal ein bisschen umgeschaut, da ich derzeitig meine erste Rüstung marke Eigenbau plane, doch welches Leder nehmen (Es soll in Richtung Leder-Lamellenrüstung gehen)

    Die dicke muss entsprechent sein, da sie für einen Krieger gebaut wird. allerdings überlappen sich die Lamellen ja auch immer wieder.

    Doch nun die Frage reicht dafür das Blankleder Hals? Denn das ist nur 3- 3,5mm dick in dem Shop, in dem ich kaufen möchte und das könnte eventuell zu dünn sein. Doch das dickere Leder ist Blankleder Croupon, dass eigentlich für Sohlen geeignet sein soll.

    Nun ja aus dem was ich gelesen habe und was der Shop so sagt, würde ich das Blankleder Hals nehmen, doch frage ich lieber nochmal, denn es ist ja auch net ganz umsonst.

    Und dann was schätzt ihr wieviel Leder ich brauchen werde.
    Ich rechne derzeitig mit rund 2 qm. Reicht das durchschnittlich aus?

    Ach und wieviel Nieten brauch ich ungefähr, wenn der Umfang der Nieten so in die Richtung gehen soll:



    Und welche Maße sollten die Niete haben von Kopf Durchmesser, Länge und Stift Durchmesser?

    Tja letzt Frage zum Bau. Hammer und Amboss geht und eine einfache Lochzange oder? (Hammer und Amboss muss ich dafür aber rigendwie besorgen aber das wird schon)
    Faulheit: Der Hang zur Ruhe ohne vorhergende Arbeit

  2. #2
    Arthy
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    Halsleder ist viel zu teuer... Vollleder tuts auch, 2-4mm.

    Von sonen Rüstungsschnitt wie auf dem Bild würde ich dir ganz klar abraten. Die Rüstung sollte meines Erachtens nicht weit unter den Bauchnabel gehen (Torsopanzer) weil sonst sitzen, wenn das Leder noch total hart ist, unmöglich ist, und wenn es weich ist, total lappig und verknickt is.

    Auch von den Schulterstücken rat ich dir ab vor allem wenn sie genietet sind, selber Effekt wie oben beschrieben.

  3. #3
    VaniC
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    Hier ging es nur um die Nieten, die Rüstung selber sollte mehr in dem Stil sein

    nur halt mit mehr Nieten und schöner verarbeitet.

    Und zum Leder also ich habe Halsleder für knapp 70 Euro den qm Meter gesehen, das wär ich bereit auszugeben.
    (Lederhaus.de)
    Ok je nachdem wieviel ich brauchen werde.

    Ps.: Wenn jemand eine bessere Idee oder Empfehlung für so eine Rüstung hat bitte auch posten inklusive Bild hab mich noch net festgelegt, somit is alles eher ein schwammiges Konzept.
    Faulheit: Der Hang zur Ruhe ohne vorhergende Arbeit

  4. #4
    Tohen
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    Hallo Vanic,

    also ich finde die braune Rüstung, die zuletzt gezeigt wurde ganz ansehlich und den Schnitt nicht verkehrt. Das mit der Länge nicht unter den Bauchnabel kann ich bestätigen - damit kann man sich bei festeren leder echt nicht gemütlich setzen.

    Warum bist du so auf das Leder versessen? Eine Metallrüstung ist im Vergleich zu der Fertigung einer vernünftigen Lederrüstung wahrscheinlich günstiger. Außerdem profitierst du von wesentlich mehr Rüstungspunkten was für einen reinen Krieger (den du spielen willst, wenn ich das richtig verstanden habe) nicht zu unterschätzen ist.

    Grüße,
    Tohen von den Latratores

  5. #5
    VaniC
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    Hmm ich weiß nicht, ich mag Plattenrüstungen einfach nicht, wenn denn käme noch eine Schuppenrüstung ähnlich im Stil von der von McManner in Frage (natürlich immer mit Arm- und Beinschienen).

    Aber das wär dann quasi auch ne Lederrüstung nur mit Metallplättchen drauf genietet/gebunden

    Was wäre denn wenn man die Rüstungspunkte und das Preis Verhältnis betrachtet am günstigsten unter meinen Vorstellungen?
    Faulheit: Der Hang zur Ruhe ohne vorhergende Arbeit

  6. #6
    Tohen
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    Meiner Meinung nach entweder die Lederrüstung mit den aufgenieteten Metallschuppen oder ein Kettenhemd. Das KH ist bequem (wenn) auch schwer und bietet meiner Meinung nach das Beste Preis/Schutzpunkte/Bequemlichkeitsverhältnis.
    Tohen von den Latratores

  7. #7
    Tarrant
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    Eine vernüftige Rüstung die gut verarbeitet ist und auch einen schönen Look haben soll ist, wenn sie aus Leder gemacht werden soll, sehr schwer zu basteln. Gerade wenn du das noch nie gemacht hast und auch nicht unbedingt das richtige Werkzeug hast. Gerade dickes Leder richtig in Form zu bringen ist keine leichte Sache.

    Vom Material her ist Metall meines wissens nach immer günstiger - vorausgesetzt du nimmst gutes Leder.

    Meiner Meinung nach entweder die Lederrüstung mit den aufgenieteten Metallschuppen oder ein Kettenhemd. Das KH ist bequem (wenn) auch schwer und bietet meiner Meinung nach das Beste Preis/Schutzpunkte/Bequemlichkeitsverhältnis.
    Da hat Tohen recht. Wobei, mein Favorit ist eindeutig Plattenschultern, Plattenarm- und Beinschienen sowie ein vernüftiger Gambeson mit Wappenrock.

    Gruß
    Tarrant

  8. #8
    Tavor
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    ich denke auch, dass eine selbstgebastelte metell-, schuppen-, etc Rüstung einfacher und optisch besser zu realisieren ist als eine gescheite lederrüstung. das sieht man bei unseren jungs - die selbstgemachten mit metallkomponenten sehen echt gut aus, aber eine aus leder hat (glaube ich) keiner....
    Letzte Worte: "Ach nicht schon wieder die Orks ... die kommen sicher nicht her ... ich esse erstmal fertig ..."

  9. #9
    Alex
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    Also bei selbstgemachten (reinen) Metallrüstungen kenne ich nur welche im Bereich der Orks, die eigentlich nach was aussehen. Ich kenne eigentlich niemanden, der einen richtigen Plattenpanzer gemacht hat, der nicht entweder aus zu dünnem Material gemacht wurde, optisch bedenklich aussah oder dessen reale Schutzwirkung gegen 0 tendieren würde.

    Mehrlagige Lederrüstungen kenne ich einige schöne, vor allem im Fantasy-Bereich (Ich hab es ja nicht unbedingt mit historisch korrekt :wink: ).

    Die meisten Leder"rüstungen" im LARP sind leider auch aus Material gebaut, das kein Mensch, der sich wirklich schützen wollte, benutzen würde. Ausnahmen bilden hier aber oft Leder/Metall-Mischrüstungen. Bei der Rüstung von McManner zB sind die Metallplättchen zwar zu weit auseinander, um einen realen Schutz zu gewährleisten, es hält sich aber noch in Grenzen und davon ab finde ich die Rüstung durchaus ansehlich.

    Die Frage ist also zu allererst, was einem wichtig ist.

    Reale Schutzwirkung: Hier wirst Du bei einer Lederrüstung nicht um Hals- oder gar Crouponleder aufwärts von 3,5 mm rumkommen. Auch sollte eine Rüstung dann nicht nur den Corpus umfassen. Was bringt eine Brustplatte, wenn man sein bestes Stück verliert und verblutet? Gleiches in Richtung Helm. Natürlich sind Geschlechtsorgane und Kopf im LARP keine Trefferzonen, aber wie soll ich einen erfahrenen Krieger ernst nehmen, der mir seinen blanken Kopf ungeschützt präsentiert?

    Bequemlichkeit: Joa, je dünner und weicher das Leder, desto bequemer. 2mm Vollleder werden im LARP ja an vielen Orten als Rüstung aktzeptiert. Woanders wird das dann aber als "Lederlappen" beschimpft. Wobei manche auch schon zwischen "Rüssi" (Als Schimpfwort für eine Lederbekleidung, die der Träger als Rüstung sieht) und Rüstung unterscheiden. (Ich weiß, dass Rüssi eigentlich eine im LARP benutzte Abkürzung für Rüstung ist, aber sie ist gerade unter den Rüstungs-Puristen dermaßen unbeliebt, dass sich das ganze einigerortens als Schimpfwort einbürgert).

    Auch die Zonen werden aus Bequemlichkeit gerne limitiert, wie wir auch hier lesen konnten. Doch wie soll man generell einen Krieger ernst nehmen, dem es wichtiger ist, dass man mit der Rüstung bequem sitzen kann, als das diese schützt?

    Es gibt da natürlich durchaus Gründe, warum der "richtige" Söldner nicht den ganzen Tag in der Rüstung rumläuft. Weil es schlicht weg zu unbequem ist. Rüstung ist eben keine Gewandung.

    Hier zeigt sich meiner Meinung nach der Unterschied von Hobbykriegern, Freizeitsöldnern, Samstagsrittern (Saturday Knights :wink: ) und dem grimmigen, kernigen Veteranen.

    Man kann allerdings einen guten Kompromiss schaffen, indem man die Rüstung aus starrem Leder macht, wobei die einzelnen Teile an den Dreh- und Angelpunkten durch weiches, untergenietetes Leder verbunden werden. Wenn sich die harten Teile dann noch überlappen, hat man durchaus eine Rüstung von hohem Tragekomfort und hoher Schutzwirkung. Nachteil: Das geht ins Geld und in die Arbeit.

    Kosten: Kurz gefasst, je weniger Geld und Arbeit man investieren will, desto weniger gut wird die Rüstung wahrscheinlich werden. Hier spielen Geiz, Mittel, Geduld und Faulheit wohl eine Rolle.

    Nieten vs. Nähte: Historisch (Uh, dieses böse Wort :wink: ) würden Lederrüstungen genäht. Nieten waren zu schwer und vor allem zu teuer in der Herstellung. Genähte Rüstungen sehen auch meist vieeel besser aus (Ist vielleicht Geschmackssache, aber wann immer ich es erlebt habe, dass man eine genähte und genietete Rüstung gegenüber gestellt hat und verschiedene Leute befragt hat, hat die genähte besser abgeschnitten). Nähen ist sehr schwer. Man muss vorbohren und dann das Garn/die Lederbänder durchziehen. Wobei die noch durch eine Rille im Leder versenkt werden können. Das wurde früher gemacht, damit die Rüstung sich nicht auftrennte, weil die Nähte durchtrennt waren. Genietete Rüstungen sind in Zeiten von Hohlnieten natürlich eine viel bequemer zu bauen, wenn auch etwas teurer. Mein privates Problem und das mancher anderer ist einfach nur, dass man gerade bei den schwarzen Spaltlederrüssis mit Nieten an einen Fetisch-Club denken muss :sad: . Ich empfehle immer gerne Nähte. Bei Schuppenrüstungen, wo die oberen Schuppen die Nieten der unteren überlappen kann man aber ruhig Nieten nehmen. Aber: Bei 3-4 mm dickem (Sohlen)leder sollte man auch bei Nieten schon eine GUTE Lochzange mit Kraftübersetzung nehmen. Oder besser gleich ein Stanzwerkzeug, Hammer und Unterlage (muss nicht unbedingt ein Amboss sein).

    Das ganze ist natürlich nur meine ganz private und persönliche Ansicht. Die an diesem Forum wahrscheinlich nur wenige teilen , aber irgendwie muss ich mir ja meinen Ruf, als böses, Träume (am Wochenende auch Jungfrauen) fressendes Forenmonster bewahren, gell? :lol:. Aber ich finde halt Lederlappen, die aus Faulheit ("Ich hab keinen Bock da zwei Monate dran zu arbeiten"), Bequemlichkeit ("Dann drückt die Rüstung ja beim Sitzen/Stehen/Kämpfen/Toilettengang/Blümchen pflücken, etc.) oder Engstirnigkeit ("Ich krieg die Rüstungspunkte, das reicht doch" bzw. "Ich hab kein Geld und sehe nicht ein mir Arbeit zu machen oder auf stimmigere/ineffektivere Alternativen auszuweichen") getragen werden, einfach traurig.

    Just my 2 Cents.

    Alex - Forenmonster

  10. #10
    Allasdair MacManner
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    Also meine Rüstung hat nen reinen MAterialwert von ungefähr 40 Euro, aber auch nur, weil ich das LEder geschenkt bekommen habe.

    Ist leider kein hartes Leder, dafür aber ungefaäh 1,5 mm Kunstleder, daruber mindestens 2 Schichten 1-2 mm Leder, meist 3. Also hat das Ding auch schon gut Gewicht, aber auch immernoch gute Bewegungsfreiheit. Wahrscheinlich bastel ich mir bis nächstes Jahr noch schultern auf die gleiche Art, aber da spielt die Zeit gegen mich.

    Ob mir jetzt jemand den realen Schutzwert absprechen will ist mir eigentlich egal, weil ich find für selbergemacht sieht die Rüstung gut aus und gut is!

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