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  1. #1
    substanz
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    Beleuchtung - Elektronisches Grundwissen

    ...fehlt mir zu ca. 100%.
    Mein Plan ist sechs LEDs miteinander zu verschalten.
    Wie aber muss ich die schalten?
    Wie muss ich die Batterien schalten?
    Brauch ich noch anderes Zubehör (Widerstände, oder so)?
    Was für Batterien benutzt ihr, wenn ihr Beleuchtung baut?
    Ich möchte natürlich möglichst wenig Platz für Batterien "ausgeben," allerdings, wenn die Dinger zu teuer sind, isses auch doof.

    lg
    sub, der sich ganz schön was vorgenommen hat für Juli und August.

  2. #2
    Alex
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    Wie aber muss ich die schalten?
    Ich würde sie Parallel schalten. Die Begründung kannst Du hier nachlesen, das geht zwar um PC-Modding, aber die Gründe sind gleich:
    http://www.moddingtech.de/tut_ledans..._01_de,59.html
    Weitere Gründe sind auch Ausfallsicherheit. Wenn man LEDs in Reihe schaltet und das Kabel löst sich, sind alle Lichter aus. Wenn nur das Kabel einer LED bei parallel geschalteten LEDs sich löst, laufen die anderen weiter.

    Wie muss ich die Batterien schalten?
    Ich muss zugeben, ich verstehe die Frage nicht.

    Brauch ich noch anderes Zubehör (Widerstände, oder so)?
    Japp, Vorwiderstände. Berechnungsformeln und Erklärungen findest Du hier:
    http://www.pcmasters.de/hardware/rev...berechnen.html
    und auch hier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/...rd/1006011.htm

    Man kann auch automatische Berechner benutzen, zB hier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/...au/1109111.htm
    Die gehen natürlich nur, wenn die LED-Werte in die vorgefertigten passen.

    Was für Batterien benutzt ihr, wenn ihr Beleuchtung baut?
    Unterschiedlich. Generell ist der 9V-Block des Bastlers liebstes Kind.

    Ich möchte natürlich möglichst wenig Platz für Batterien "ausgeben," allerdings, wenn die Dinger zu teuer sind, isses auch doof.
    Platztechnisch ist eine gewisse Anzahl von Knopfzellen meist die beste Lösung, allerdinsg muss man sich dazu noch Halterungen suchen/basteln.

    Was ich auch gerne empfehle, sind Bastelläden wie Conrad. Die beraten nicht nur, sondern berechnen dir Deine Schaltungen auch und suchen Dir die Bausteine raus.

    Was genau willst Du eigentlich machen?

    Grüße,
    Alex

  3. #3
    substanz
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    Batterien hatte ich nachgefragt, weil ich, wie gesagt, was Elektronik angeht n ziemlicher Vollnoob bin.
    Danke jedenfalls für die Links, bei Conrad hatte ich immer den Eindruck, dass die Verkäufer sehr im Stress sind und eigentlich überhaupt keine Zeit für Beratung haben. Mit ner Vorstellung, die die überprüfen können habe ich jedenfalls ein besseres Gefühl.
    Was genau willst Du eigentlich machen?
    Hmmm, äääh, *rumdrucks*, ich würde gerne vorerst von meinem Recht gebrauch machen die Aussage zu verweigern, bzw. später zu machen :cool:

    lg
    sub

  4. #4
    Alex
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    Was Conrad angeht: Die Verkäufer sind sehr durchwachsen. Aber bei dem Preis bestehe ich einfach auf meine Beratung, die bekommt man dann auch meist.

    Hmmm, äääh, *rumdrucks*, ich würde gerne vorerst von meinem Recht gebrauch machen die Aussage zu verweigern, bzw. später zu machen
    Darfst Du, aber heul hinterher nicht rum, wenn irgendwas nicht geht oder anders besser/einfacher gegangen wäre und Dir das nur keiner sagen konnte, weil Du nicht gefragt hast :wink:

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Leopoldt
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    Soooooo,.....6 LEDs, Batterie *grübel*
    zunächst hängt es davon ab was für eine Betriebsspannung und wie groß der Nennstrom der LEDs ist. Ohne diese Angaben kann man weder Batterien auswählen noch Vorwiderstände berechnen.

    Ich geb hier mal ein einfaches Beispiel:
    Nehmen wir mal relativ wahrscheinliche Werte an. Ich gehe mal davon aus dass du etwas hellere LEDs und nicht die Standart meldeleuchten Dinger nimmst (die sind meist relativ Dunkel). Also:

    6 LEDs
    Betriebspannund einer LED: 4V
    Nennstrom: 20mA

    daraus folgt: Schaltest du die LEDs parallel müssen mindestens 120mA durch deine Zuleitung und deinen Vorwiderstand fließen um die maximale Helligkeit herauszukitzeln. Schaltest du sie in Reihe brauchst du jedoch eine höhere Spannung also in diesem Fall 24V.
    In diesem Fall würde ich dir auf jeden Fall zur Parallelschaltung raten, da du eine Batteriespannung von 24Volt nur "schwer" (<=man beachte den Wortwitz) in einer Larpwaffe zu Stande bringst. Es gibt zwar auch kleine Batterien die eine solche Spannung aufweisen, diese sind jedoch meist recht teuer und machen nicht sehr viel Spass/Strom mit.

    Für die Parallelschaltung brauchst du also 4V, das wären ohne Vorwiderstand ca. 3 Akkus der Baugröße AA (1,2V*3=3,6V) oder 2 normale AA-Zellen mit je 1,5V (also 3V).
    Wenn du einen Vorwiderstand verwendest kannst du natürlich auch mehr Zellen nehmen und deine Betriebsspannung genauer hinnkriegen.
    Nehmen wir mal 3 1,5V Zellen, da die wohl am einfachsten aufzutreiben sind:
    Batteriespannung: 3*1,5V=4,5V
    Spannungsfall am Vorwiderstand= Batteriespannung-Betriebsspannung= 4,5V-4V=0,5V

    Nun kommt das Ohmsche Gesetz dazu (R=U/I)
    da dein Nennstrom ja nun 6*20mA (=120mA) sind ergibt sich hier:
    R=0,5V/0,120A= 4,16666666.....Ohm
    Ein verdammt kleiner Widerstand also,... (Da tun sich Sparmöglichkeiten auf, zum Beispiel Draht aufwickeln oder so *anmerk*)

    Rechnen wir mal weiter: Wir benötigen noch die Leistung die im Widerstand umgesetzt wird
    (in diesem Fall eigentlich nicht da sie sowieso verdammt klein ist,... aber für den Fall das man mal mehr Leistung verbraten will sollte man den Widerstand nicht zu klein wählen da er sonst eventuell Rauchzeichen abgiebt)
    P=U*I=0,5V*0,12A=0,06Watt (wie gesagt, verdammt klein)
    Nach dieser Leistung bestimmt sich nun die Baugröße des Widerstands. In unserem Fall reicht wohl 1/8 Watt

    Jetzt noch den Vorwiderstand aus der E-Reihe auswählen und fertig.

    Ich hoffe ich hab jetzt keinen mit irgendwelchen Fachwörtern oder unbekannten Bezeichnungen erschlagen. Falls doch fragt einfach, ich helf gern weiter.

    Die E-Reihe der Widerstände such ich noch raus, da ich sie gerade nicht zur Hand habe.

    Gruß
    Leopoldt

  6. #6
    substanz
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    Zitat Zitat von Leopoldt
    6 LEDs
    Betriebspannund einer LED: 4V
    Nennstrom: 20mA
    Verflixt, kannst du meine Gedanken lesen?

    Aber prima, ich habs noch nicht zu Conrad geschafft, deshalb kommt der Tip definitiv noch rechtzeitig.

    Also Batterien in Reihe erhöhen die Stromstärke (=A), würden parallel die Spannung (=V) erhöhen. Das hilft natürlich ungemein bei der Berechnung des Widerstands (=R). Auch beim Bau des Batteriefachs :wink:
    Ich rechne das nochmal mit 9V Blöcken durch. Und mit 4x AA, denn da gibts bestimmt fertige Gehäuse. Besteht auch die Möglichkeit beides, also Akkus oder Einwegbatterien zu verwenden? Die Toleranzen von Dioden kenne ich halt auch nicht.

    Ansonsten: Schaffen Betonwiderstände mehr Sicherheit bzgl. durchrauchen? Wobei mich das mit dem Drahtaufwickeln schon auch interessiert.

    Bei den Batterien würde mich noch die Lebensdauer interessieren; addieren sich die mAh bei Verwendung mehrerer Batterien? Denn das würde natürlich für mehrere kleine Batterien Sprechen. Und soviel OT Ersatzgerödel mitnehmen ohne ein Auto zu haben erspar ich mir gerne.

    lg
    sub

  7. #7
    Alex
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    Hi bei 9 V Blöcken liegt die Spannung bei Akkus bei 8,4 V, die meisten LEDs sollten das mitmachen. Allerdings verbrätst Du dann 5 V an dem Vorwiderstand, bei denen Du dann bei 41,7 Ohm liegst. Bleiben Dir aber auch noch 216 mA, das reicht noch. Müsstest dann entsprechend nur darauf achten, dass Deine Widerstände 0,6 W mitmachen.

    Die E-Reihe findet sich übrigens hier (Wenn auch IMHO etwas umständlich erklärt): http://de.wikipedia.org/wiki/E-Reihe

    Die erste Seite hier ist etwas angenehmer:
    http://people.fh-landshut.de/~gsh/da...VL/BEKap-1.pdf

    Grüße,
    Alex

  8. #8
    Leopoldt
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    Einen kleinen Fehler in deinem Verständnis muss ich noch ausbügeln.
    Schaltet man mehrere Zellen in Reihe bleibt die Stromstärke gleich und die Spannungen addieren sich. Schaltet man mehrere Zellen parallel addiert sich der maximale Strom.
    Das ist genau wie beim Widerstand nur umgekehrt:
    Schaltet man mehrere Widerstände in Reihe, teilt sich die Spannung auf.
    Schaltet man mehrere Widerstände parallel liegen sie an der selben Spannung und der Strom teilt sich je nach größe der Widerstände auf.

    U ist der Ersatzbuchstabe für Spannung, welche in Volt (V) gemessen wird. Also z.B. U=12V
    I ist der Ersatzbuchstabe für den Strom, welcher in Ampere (A) gemessen wird. Also z.B. I=0,5A
    R ist der Ersatzbuchstabe für Widerstand, er wird in Ohm (Formelzeichen "Omega") gemessen. Also z.B. R=24Ohm
    P ist der Ersatzbuchstabe für Leistung, diese wird in Watt (W) gemessen. Also z.B. P=6W

    Hier hab ich noch nen recht schönes Bild über die Farbringe und Widerstandsgrößen. Scheint zwar schon weng älter zu sein aber wen kümmerts....
    http://www.sn.schule.de/~gyfloeha/rt...derstand00.gif

    Gruß
    Leopoldt

    Edit hat fehler ausgebessert

  9. #9
    Alex
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    Ist zwar etwas Offtopic, aber wie tief geht den elektrotechnisches Wissen eigentlich, Leopoldt. Bei mir ist nämlich bei Spulen und Kondensatoren Schluß mit lustig. Und wäre schön, jemanden zu wissen, der da vielleicht noch Ahnung hat, vielleicht sogar bis in den Bereich Mikrocontroller hinein.

    Grüße,
    Alex

  10. #10
    Leopoldt
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    Ich bin Mechatroniker in Ausbildung (Abschlussprüfung diesen Sommer). Heist soviel wie Grundschaltung in Elektronik und Steuerungs bis Regelungstechnik. Einiges an SPS-Programmierung und nochn paar andere Sachen..... Microcontroller hab ich bisher nicht wirklich was mit zu tun gehabt.

    Gruß
    Leopoldt

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