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  1. #1
    Wolf
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    Kernstab bei Stangenwaffen

    Hi Leutz,
    ich will mir 'ne Doppelklinge bauen, mit Griffstück in der Mitte und wollte fragen, ob ihr mir nen Tip geben könnt, welche Stärke ich für den Kernstab des Mittelteils nehmen soll.
    Die Waffe soll ungefähr 2,50m insgesamt lang sein. Für die Klingen hab ich zwei Rohlinge von jeweils ca. 65 cm.

    Hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

    Wolf der Unerfahrene

  2. #2
    Alex
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    Hallo Wolf, bei so einer Länge brauchst Du einen 20 mm dicken Rundstab. Aber die max. Länge ist da 2 m, alles drüber wird auch zu wabbelig (Man kriegt die Kernstäbe auch ganz selten länger). Wie darf ich mir das mit den Rohlingen vorstellen? Ich kenne Rohlinge nur mit Kernstäben schon drin... bzw Kernstab für den Mittelteil... äh, Kernstäbe kann man nicht mal eben miteinander verbinden, bzw wäre mir keine haltbare Technik bekannt.

    Grüße,
    Alex

  3. #3
    Wolf
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    Ich bin mir auch noch nicht hundertprozentig sicher, wie ich den Kernstab der Rohlinge und den anderen Verbinden möchte, aber entweder Fräß ich ein Loch in den Langen, da die der Rohlinge nur ca. (will nicht lügen) 7mm dick ist. Oder was man vll. auch machen könnte, wäre ein Stück Rohr mit 'nem Innendurchmesser von knapp etwas über 20mm zu nehmen und dann das Teil mit Kleber an dem inneren Stab befestigen, den Rohling irgenwie Fixieren und dann den Hohlraum mit 'ner art wachsartigem Kleber (also Kleber der auch bei dickeren Schichten elastig bleibt) auffüllen.

    Meinst du das würde halten?

    Grüße,
    Wolf der schon etwas weniger Unerfahrene

  4. #4
    Alex
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    Die Rohlinge, wenn sie von FDD sind, haben 10mm. Und ein dabei entstehender 5mm Außenrand beim Verbinden ist eine Sollbruchstelle, wenn Du den 20mm einfräst. Die Rohrverbindung könnte evtl mit einer Schellenkonstruktion halten, aber auch das würde ich nicht drauf ankommen lassen. Zumal das bei der Verbindung eines 10 und eines 20mm Kernstabes eine mehr als abenteuerliche Konstruktion wäre. Kurzfassung: Lass es!

    Da wirst Du wohl nicht drum herum kommen, Dir einen 2m langen 20mm Rundkernstab zu holen und ganz von vorne anzufangen.

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Wolf
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    Ich hab grad mal nen Freund von mir gefragt, der sich schon mal solche Rohlinge geholt hat und der meinte, dass die höchstens 7mm dick wären eher noch dünner. Er hat die Rohlinge bei Leuengold, einem Shop hier in der Nähe, gekauft. Aber leider sind die auf der Internetpräsenz nicht zu finden.
    Ich hab grad eben beim Leuengoldshop angerufen und mir wurde gesagt, dass die Stäbe eher doch 6mm seien. Meinst du das wird dann gehen?

    Grüße,
    Wolf

  6. #6
    Alex
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    In jedem Fall bildet sich eine Sollbruchstellen, weil das Material ausgedünnt wird. Hm, ich kann mir nicht mal vorstellen, dass Du in GFK mit der Faserrichtung ordentlich Fräsen kannst.

    Ich habe es noch nicht probiert (Auf sowas käme ich auch nicht), da bei mir da alle geistigen Warnblinken angehen. Wenn Du natürlich meinst, dass Du es unbedingt probieren musst, halt ich Dich nicht auf und freue mich auf den Erfahrungsbericht. Wobei ich kaum glaube, dass der positiv ausfallen würde.

    Leuengold hat die FDD-Rohlinge. Haben die echt nur 6-7mm Kernstab? Ich hab die irgendwie 10 in Erinnerung.

    Was spricht eigentlich dagegen, die Klingen selber zu bauen?

    Grüße,
    Alex

  7. #7
    Wolf
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    Unkenntnis und unwissenheit
    Ich hab noch nichts für Larp selbergemacht, da ich ein blutiger Anfänger bin und ich wollt mich so schnell nicht an eine Klinge trauen. da kam mir die Idee, dass ich vll. einfach zwei Rohlinge mit 'nem Stab in der Mitte verbinde, was mir noch relativ einfach erschien.
    Und mit dem Fräsen, das ist so ne Sache... Ich hab grad mal im netz geguckt und versch. Foren meinen, dass man ne Fräße mit hoher Umdrehungszahl braucht.

    Könnte man die beiden Kernstäbe nicht auch mit Metall sozusagen "umgießen"? Also ein Stück Metall, das unten die Dicke des langen Kernstabs hat und oben die dicke der Rohlinge. Müsste dann aber sehr gut gepolstert werden.

    Grüße
    Fabian

  8. #8
    Alex
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    Wie gesagt, gibt eine abenteuerliche Bastellösung, der ich nicht viel Erfolg zutraue. Aufhalten kann ich Dich nicht. Ich würde es aber sein lassen.

    Grüße,
    Alex

  9. #9
    katel
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    Kann mich da Alex nur anschliesen :

    Einen GFK Stab mehrere cm tief und sehr exakt (minimale Fehlertoleranz !) in Faserrichtung einzufräsen halte ich mit "normalen" Werkzeugen für schlicht nicht machbar.

    Ich habe mal versucht einen GFK Stab der Länge nach mit einer Kreissäge (Profigerät ! -hohe Drehzahl und Blatt mit feiner Zahnung) aufzutrennen.
    Das Ergbnis war, dass nach wenigen cm das Vidia-Sägeblatt (Kanten mit Industriediamanten) unbrauchbar (weil stumpf) und die Säge überhitzt war.
    Der Besitzer der Säge (mein daddy) fand das gar nicht so lustig...


    Lange Rede, kurzer Sinn :

    Wenn es so eine extravagante Waffe werden soll, mach es vernüftig und besorge Dir wie schon von Alex geschrieben einen 20mm Rundstab. Alternativ einen 14mm x 14mm Kantstab (auf jeden Fall in 2m Länge.)

    Der Kantstab hat den Vorteil , dass mit der einfachen Sandwichbauweise oben und unten recht easy Klingen anzubringen sind.

    Die Bauweise ist wie bei einem normalen Schwert; nur bei der Dicke der mittleren Schaumstoffmatte (14mm Kernstab) mußt Du improvisieren (z.B. 10 er und 4er (oder 5er Matte) zusammenkleben).

    Ich hoffe es hilft.

    LG

    katel
    "Noch keine unüberlegten Aktionen ! - Dafür ist später noch Zeit..." org. Spieler Zitat

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