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  1. #1
    Flowyerg
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    Ambiente Gerechtes Zelt selbst gemacht

    Halli hallo...

    ich habe einmal eine frage...
    wie mache ich mir ein passendes Zelt für Fantasy-Larps selber..??
    Mein problem ist nämlich, dass ich es schon sehr teuer finde, so viel Geld für ein Zelt auszugeben und die Zelte die ich bissher gefunden habe im internet kosteten alle mindestens 300 € (das waren dann aber die ganz kleinen), was ich einfach nicht zahlen will...
    ich möchte, dass das dingen wirklich ambientegerecht erscheint und nicht einfach nen Iglo-Zelt mit betttüchern ist...
    wie würdet ihr das machen/habt ihr das gemacht..??
    oder kennt ihr nen günstigen Händler..?
    danke schoneinmal für eure Tipps, Anregungen und Hilfe...

    mfG: Flowyerg

  2. #2
    Kedrik
    Kedrik ist offline
    Alter Hase Avatar von Kedrik

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    Hallo!

    Also zunächst muss ich sagen, dass es schwerer ist als man denkt, ein Zelt zu bauen, dass einigermaßen stehenbleibt. Nochdazu ein ambientetaugliches.
    Möglich ist es allerdings, und je nach Art des Zeltes und vorhandenem Material auch günstiger.

    Ich habe so ein Projekt für die letzte Con auf mich genommen, daher hier mal eine kleine Aufstellung, was man braucht (sicherlich nicht ganz vollständig):

    -Gute Nähmaschine (und v.a. gute Nadeln)
    -Platz
    -Ein wenig Geschick
    -Natürlich Material, variiert je nach Zeltart

    Planung, Ausmessen und Verarbeitung sollten möglichst präzise sein.

    Als Grundlage für mein Zelt habe ich das Gestänge eines Standard-Igluzeltes verwendet, etwas robusteres is bei dem recht schweren Zeltstoff allerdings besser. Der Stoff hat mich knapp 100€ gekostet (www.stoffamstueck.de), was auch die einzige Ausgabe war, da ich Gestänge, Erdnägel und Seil schon hatte.

    Das ist dan letztendlich dabei rausgekommen (für einen Elfencharakter), und noch längst nicht fertig (anderes/zusätzliches Gestänge, Reparaturen, Zwischenwand, Lückenschluss,...). Die erste Con hat es allerdings kaum beschädigt überstanden.

    Für mich wird es trotz beschwerlicher Anfertigung immer eine Alternative bleiben, da man mMn auf dem Larp-Zelt-Markt zu bezahlbaren Preisen oft nur Standardware bekommt.

    Grüße,
    der Kedrik

  3. #3
    Flowyerg
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    hmm, also ich möchte mir gerne ein recht großes Zelt anfertigen...
    so 4m x 6m oder so...
    und da weiss ich ned, wie ich des anfangen soll und was mich des kosten wird...
    ausserdem weiss ich ned, was für ne nähmaschine man da braucht...

  4. #4
    kleineWölfin
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    Neuling Avatar von kleineWölfin

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    Ne normale Nähmaschine sollte eigentlich reichen, doch kommt es dann auf den Stoff an, wie dick der ist, denn dann brauchst du stärkere Nadeln..Es sei denn, du willst nen Wutanfall und ne Packung Nadeln vergeuden, weil die immer abbrechen
    Am besten ist es, wenn du dann ein Stoffmuster mitnimmst in einen KurzwarenLaden .....

    Ihr bringt mich grad auf richtig gute Ideen, hab nämlich noch nen kaputtes Zelt im Keller und somit Stangen übrig

    Muss ich nur mein 25Jahre alte Nähmaschine flott machen.. :lol:

  5. #5
    ich
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    Alter Hase Avatar von ich

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    Ich würde vorschlagen nicht groß was selber zu machen wenns ums Zelt geht.

    Wir hams schon versucht, das klappt nicht gut :wink:

    Wie wäre es, eine einfache Kote ( bestehend aus 2 Johten Bahnen, ein paar seilen, 4-6 Erdnägeln und nem Großen Pflog + Zeltoberkreuz) aufzubauen und ein paar Felle von oben her herraus hängen zu lassen?

    Das ganze ist nicht sehr groß, aber wenn man sich anstrengt bekommt man 4 Feltbetten rein.

    Dürfte nicht sehr teuer in der Anschaffung sein, und wenn du es nicht das ganze Jahr benutzt, kannst du sowas auch bei Örtlichen Pfadfinder Verbänden Relativ günstig ausleihen.

    Letzteres machen wir zumindest so, ich glaube bei uns kostet eine Komplette kote übers Wochenende 20 Euronen oder so...

    MfG
    Dennis (der die Kohte ziemlich gemütlich findet, da man bei gutem Wetter den Sternenhimmel sieht :wink: )

    Edit:
    Nach kurzem googlen hab ich zumindest schon einmal die DPSG, den BDP und die VCP in Dortmund ausfindig machnen können, allesamt mit mehreren Stämmen.
    -NEIN! Ich werde auf gar keinen...
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    -Bin dabei!

  6. #6
    Flowyerg
    Flowyerg ist offline
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    also ich bin freiwilliger mitarbeiter in der Jugendetage einer gemeinde in dortmund, die auch einmal im Jahr ein Fantasy-Larp veranstaltet (und zu dessen Orga ich auch gehöre)...
    von daher habe ich Kohten und Jurten theoretisch zur hand,da es dort auch pfadfinder gibt, aber erstens leihen sich diese meistens andere aus und zweitens wollte ich etwas anderes haben..
    aber danke für den tip mit den pfadfindern...
    im notfall werde ich darauf zurück greifen, wenn ich es nicht chaffen sollte, mein eigenes zelt zu nähen, bzw. doch noch einmal eines zu einem Preis zu bekommen, den es mir auch wert ist...
    am aller liebsten hätte ich ja das das zelt "Basar" oder das zelt "Landsknecht" von FamWest, allerdings finde ich die Preise zum einen mal viel zu übertrieben dafür, dass ich so ein zelt eh nur maximal dreimal im jahr benutzen würde und zum anderen denke ich mal, dass man solche zelte auf größeren LARPs wie das ConQuest oder dergleichen einfach auch zu oft sieht...
    ausserdem weiss ich ned, ob die zelte qualitativ überhaupt überzeugen...
    dessweiteren gefällt mir bei diesen zelten nicht, dass sie soweit ich das weiss keinen Boden haben und mir den dann auch noch trotz des immensen preises des Zeltes besorgen zu müssen würde ich einfach nciht einsehen...
    ich habe jetzt im internet dieses zelt hier gefunden:
    http://www.ranger-onlineshop.de/142041N.ahtml
    da würde mich mal interessieren, inwie weit es für einen leien wie mich möglich wäre, folgende änderungen dran vor zu nehmen:
    - austauschen des Reissverschlusses durch schlaufen und Knöpfe (oder eine andere praktische und authentische verschlussart)
    - übernähen des/der Fenster/s (weiss gerade ned obs nur eins ist)
    - verbergen des seltsamen "Plastikrandes am unteren ende des zeltes

    wie ist das eigentlich mit dem "authentischen" Transport eines soclhen zeltes..??
    die LARPS auf denen ich meist zu sehen bin (es sind kleinere Plot-LARPS mit bis zu 60 Spielern), beinhalten auch meist das ausspielen der Anreise und ich weiss nicht, wie ich so ein schweres Zelt so transportieren kann, dass es nicht etwas unglaubwürdig wirkt...
    kann ja nicht sein, dass ich allein des gewichtes wegen nach 50 Metern total fertig bin, dann aber erzähle, dass ich schon seit langer zeit auf reisen bin..
    habe schon an einen seesack gedacht, der groß genug ist, aber gefunden habe ich da auch noch keinen, der authentisch genug wäre...
    wenn ihr also auch da noch einen guten tip habt wäre ich euch wirklich SEHR dankbar... =)

  7. #7
    ich
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    Zu dem Zelt:

    Die Dinger sind super, wir fahren auch mit denen Standartmäßig überall hin.

    Die Fenster (meines wissens nach 3) würde ich nicht übernähen, sondern besser überhängen. Übernähen sähe eigenartig aus und ich will nicht garantieren, dass das Zelt dann noch wirklich Wasserdicht ist.
    Außerdem brauchst du die Fenster im extrem Fall noch zum atmen, da es im Sommer in den Dingern schon mal über 60°C wird.

    Reisverschluss ersetzten kann ich leider nichts zu sagen.

    Zum Transport:
    Die Achterrundzelte ("Nando" ist nur eines davon) haben um allgemeinen einen großen Packsack dabei, in den man alles reingestopft bekommt.
    Könnte man dann mit anderem Kram auf einen Karren laden.

    Aber wie du den Karren aufs Con bekommst weiß ich dann auch nicht. :lol:

    Ich hätte dir sonst noch geraten, mal einen Blick auf www.ruesthaus.de zu werfen, allerdings kann ich nicht behaupten, das die Seite so funktioniert, wie sies tun sollte.

    Welcher Pfadfinderverband ist bei dir? Frag bei denen mal nach, ob die noch einen DPSG.Rüsthaus Katalog oder einen entsprechenden Katalog ihres Ausstatters.
    Zumindest das Rüsthaus hat immer gute Zelte im Angebot.

    MfG
    Dennis
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  8. #8
    Alex
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    Ich habe einige Zeit mit jemanden diskutiert, der sich ein großes Zelt selbst gemacht hat. Das Fazit von ihm war: "Wenn man mit Naturstoffen arbeitet, lohnt es sich nicht. Man kommt nicht nennenswert billiger als beim Kauf weg." Leider dürfte alle Synthetik nicht unbedingt ambientig sein. Die Nähmaschine sollte bestmöglichst einen freien Arm habe, damit man die riesigen Stoffmengen drunter durch bekommt. Nach der Herstellung des Zeltes, sollte das ganze Zelt imprägniert werden. Allein das Imprägnierungszeug um eine Wanne voll zu kriegen, ist nicht billig. Die Nahtstellen sollten optimalerweise mehrfach eingeklappt und mehrfach genäht sein. Das bedeutet eine ziemliche Stoffdicke, die eine normale Maschine nicht schafft. Wie gesagt, dass sind so die Aussagen die ich damals rausziehen konnte. Vielleicht hat Kedrik einen besseren weg gefunden. Schlecht finde ich das Zelt nicht, so rein optisch. Wie wasserdicht ist das denn? Hat es einen Boden?

    Grüße,
    Alex - Neugierig

  9. #9
    Flowyerg
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    Die Dinger sind super, wir fahren auch mit denen Standartmäßig überall hin
    Schlecht finde ich das Zelt nicht, so rein optisch. Wie wasserdicht ist das denn? Hat es einen Boden?
    ähm, welches meint ihr denn jetzt..??
    die von FamWest oder das nando vom ranger shop..??
    bin da gerade etwas verwirrt...

    was das wasserdicht sein angeht würde mich auch mal interessieren..
    wenn da jemand was weiss bitte posten.. =)

  10. #10
    ich
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    Also ich meine das "Nando", und so wie ich das verstaden hab war das mit der Wasserdichte auf Kedriks Elfenzelt bezogen, will da aber keinem auf die Füße treten :wink:
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