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  1. #1
    Werresheim
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    Moin!

    Ich finde den Schwertbauthread nicht mehr (betreutes bauen)...

    Daher hier mal eine Frage an die Profis: Bisher kannte ich zwei Arten des Schwertbaus.

    Den aus drei Schichten (unten Platte, Kernstab drauf, neben den Kernstab links und rechts einen Streifen, oben Platte drauf) und den für mich zu komplizierten Aufbau hier: http://www.dreamlands.de/larp-waffen01-klingen.htm

    Gestern habe ich ein altes, defektes Schwert auseinandergerissen (mein erstes, für 45€ damals... ) um den Kernstab zu recyclen.

    Hier war aus wahrscheinlich zwei Stangen mit quadratischem Querschnitt von 30x30mm an der Klebenaht eine Kerbe für den Kernstab gefräst, dann zusammengeklebt, dann die Klinkenform gefräst.

    Der Spitzenschutz war... Sagen wir, durchstoßsicher ja, aber Knickschutz?? Null.... Aber wenn man da was vernünftiges macht, müsste so ein Schwert nicht besser sein? Weniger Teile = stabiler (in diesem Fall)?

    W.

  2. #2
    Reo
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    Dein altes Schwert war von FDD richtig? Die produzieren mit dieser Frästechnick.
    Wenn du eine CNC Fräse zur verfügung hast kannst du das natürlich auch machen.
    Die Spitzensicherung von denen ist zwar andersals bei uns hobby bauern aber auch sie ist gegen seitliches austreten gedacht. Du must bedenken: Befor der kernstab zur seite raus kann muß sich die gesammte spitze nach innen ziehen.

    Ich baue immer nach der drei Platten methode und komme damit sehr gut zurecht. Es ist einfach die methode die man am leichtesten in der heimischen werkstatt umsetzten kann.
    ( auserdem hab ich grade keine 10 000 € für eine gute CNC Fräse )

  3. #3
    Alex
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    Das Problem bei der 2 Schichtenmethode ist eher, den Schaumstoff in entsprechenden Blöcken zu bekommen. Statt der Fräse kann der Hobbybauer nämlich einen Trafo und einen langen Thermodraht nehmen, mit dem er die Kerbe für den Kernstab an einem Stück einlötet. Absolut gerade. War auch beeindruckt.

    Die 3-Schichten-Technik oder auch "Sandwichbausweise" ist für den Hobbybauer aber immer noch die einfachste und völlig ausreichende Technik. 2-Schichtenbauweise hat aufgrund weniger Teile und vor allem, weil die Klebenaht nicht in Schlagrichtung ist, nur Vorteile, ist aber entsprechend schwieriger zu realisieren. Bei dem Bauprinzip soll der seitliche Austritt des Kernstabes durch das harte Klebematerial an den Seiten realisiert werden, wenn ich das richtig verstehe. Bisher habe ich aber noch kein FDD-Schwert von innen gesehen und weitere Einschätzungen möchte ich deshalb nicht geben.

    Grüße,
    Alex

  4. #4
    Alex
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    Ich war mal so frei, das Thema in einem eigenen Thread auszukoppeln. Wenn man den gewünschten Thread nicht findet, bitte nicht in einem unpassenden posten. Einen neuen Thread aufzumachen, ist gar nicht so schwer, traut euch :wink:

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Werresheim
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    Moin!

    Meinst Du wirklich, das geht nur mit CNC und nicht mit Messer, Schaber und Co.??

    Na ja, habe mir eh' gerade den 10mm dicken Schaumstoff bestellt, weil ich die 3-Schicht-Bauweise bauen wollte. Werde ich dann jetzt auch machen... ;-)

    Hat jmd. eine Idee, wie ein Hitzdraht zum schneiden von Plastazote beschaffen sein muss? Also entweder wie heiß er werden darf oder wie dick bei welcher Spannung? Wenn man den in die dreieckige Form für die Klinge biegen will, wie Alex in einem anderen Thread beschrieben hat, dann muss der ja recht dick sein, oder?

    Ach so, und wo ich gerade so viel Anfrage: Ich hatte mir überlegt, eine richtige Schwertscheide zu bauen - heißt, aus Holz und dann innen mit Filz. Was meint ihr, wird einem sowas bei einer Con erlaubt zu tragen?

    Eigentlich denke ich ja, wenn ich 30kg Metall am Körper haben darf, warum dann nicht auch die Holzscheide, andererseits habe ich auch schon erlebt, dass Dinge verboten wurden, nur weil sie unbekannt oder unüblich waren und dann keiner die Verantwortung für eine positive Bewertung übernehmen will. NEIN ist da oft einfacher. Aber vllt. hat ja jemand von euch das schon mal probiert?

    Wilfried

    *edit: ich glaube mein altes Schwert war von der Schatzkammer. *

  6. #6
    Reo
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    An den Heißen draht hab ich noch garnicht gedacht. Das schöne an eine CNC fräse die die genaure Reprodozierbarkeit. Auserdem lassen sich bestimmt tolle schilde Probramieren aber wie schon gesagt: Das wird wohl auf ewig ein traum bleiben.

    Dicken schaumstoff zu besorgen ist nicht schwer. Wyvern verkauft welchen als schildbaumatte. Leider nur als PZ 70. An sonsten kamm man die aber in der gewünschten dicke und festigkeit vom Großhändeler des vertrauens beziehen oder einen der Larpläden fragen ob sie eine sonderbestellung aufnehmen.

    @Wilfried
    War der kernstab Rund? dann war es zimlich sicher ein FDD Schwert. Ich hab auch schon Schatzkammerschwerter auseinander genommen und die haben nach der Sandwichbauweise produziert.

    Zu der Holzscheide: Ich denke das es eigentlich keine zulassungsprobleme geben sollte. Wenn ich so sehe mit was für rüstungen so mancheiner rumläuft ist eine holscheide weniger das problem. was du nur bedenkem must ist das ein LArpschwert dicker ist als ein richtiges. Es kann also sehr schnell sein das so eine Schwertscheide aus Holz Klotzig aussieht.

  7. #7
    katel
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    Ich wüsste keinen nachvollziehbaren Grund, warum Du auf einem Con keine Schwertscheide aus Holz tragen dürfen solltest.

    Was die Bauweise angeht, bist Du mit der Sandwichbauweise schon richtig.

    Es sollte aber ein eckiger (10mmx12mm oder 8mm x 12mm) und kein 10mm runder Kernstab sein. Und verwende für die äußeren Matten Schaumstoff in 6mm, ansonsten wir das Schwert insgesamt 3cm dick, was im Ergebnis schon recht klobig wäre.
    "Noch keine unüberlegten Aktionen ! - Dafür ist später noch Zeit..." org. Spieler Zitat

  8. #8
    Werresheim
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    Moin!

    Ja, wie gesagt, ich habe gerade eine Menge Platten in 10mm bestellt... die werden erst verbaut!

    Den runden Stab aus dem alten Schwert werde ich wohl zu einem Streitkolben verarbeiten oder zersägen für Gnadgotts.

    Mal sehen...

    Das Schwert wird mit eckig gebaut. Na sicher!

    Die Scheide sollte sehr dünn werden. Aber auch das Schwert wollte ich möglichst nah am Original halten. Schwertfunde aus dem 13. Jhdt. haben max. eine Breite von 58, eher 56mm. Und die Stärke der Klinge sollte so gering wie möglich ausfallen - das wäre die nächste Frage: Wenn ich Kernstäbe 8x12mm nehme, dann sollte doch eine Schwertdicke von 16mm ausreichen? Die Kraft verteilt sich da ja auch auf die Fläche, weshalb doch 4mm Schaumstoff über dem Kernstab reichen müssten...

    Ich zeichne das glaube ich mal...

    Bis später!

    Wilfried

  9. #9
    arbatel
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    Zitat Zitat von Werresheim
    Hat jmd. eine Idee, wie ein Hitzdraht zum schneiden von Plastazote beschaffen sein muss? Also entweder wie heiß er werden darf oder wie dick bei welcher Spannung? Wenn man den in die dreieckige Form für die Klinge biegen will, wie Alex in einem anderen Thread beschrieben hat, dann muss der ja recht dick sein, oder?*
    Du kannst nen Widerstandsdraht zum Beispiel von conrad hernehmen. Den kann man auch als Heizdraht hernehmen (max 1150°C sollte reichen ;-)). ich weiss nicht ob du solche Drähte dicker als 1mm bekommst, falls ein V nicht stabil genug ist würd ich mit zwei Drähte ein K biegen.

    Die Spannung kannst du durch die zweil Formeln selbst ausrechnen:
    Arbeit (W) = spezifische Wärmekapazität (c) * Masse (m) * Temperaturerhöhung (deltaT)
    (c und m des Drahtes)
    Spannung (U)= Wurzel aus [Arbeit (W) * Widerstand (R)]
    (hoff es stimmt, was ich da von mir gibt)

    Denk du wirst verschiedene Temperaturen ausprobieren müssen, bis du die optimale hast, falls du keinen Trafo hast, kannst dir nen Schiebewiderstand aus dem Widerstandsdraht und nen Kupferdraht bauen und in Reihe zum V schalten.

    Wenn du es das erstemal einschaltest, kontrollier alles nochmal, ein FI-Schutzschalter macht sich auch nicht schlecht, genauso wie isolierte Schuhe

  10. #10
    katel
    katel ist offline
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    Bei Verwendung von 8mm x 12mm Kernstab mit den passenden Matten wird das Schwert 20mm dick (2 x 6mm Außenlage + 1 x 8mm Mittellage).

    6mm oben und unten ist m.E. das Limit und sollte nicht unterschritten werden. Andernfalls würde ich als SL das Schwert (gerade wenn ersichtlich ist, dass es ein Eigenbau ist !) nicht einchecken.
    "Noch keine unüberlegten Aktionen ! - Dafür ist später noch Zeit..." org. Spieler Zitat

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