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  1. #1
    Gomragh
    Gomragh ist offline
    Grünschnabel

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    Wir bauen uns einen Leder-Brustpanzer

    Hallo auch,

    da ich in nichtmal zwei Wochen beim CoM dabei bin, habe ich jetzt endlich mal Ruhe und Zeit gefunden und versuche nun in einem Arbeitsmarathon mir eine Rüstung zu bauen.

    Als Vorbild für die Brust habe ich mir diese Conzept Art von WarHammer Online gekrallt.

    Nachdem ich ein erstes Schnittmuster der Vorderseite mit Papier angefertigt hatte, habe ich dieses gerade in einstündiger Arbeit auf dicken Karton übertragen.
    Das ganze sieht z.Z. so aus.

    Nun fangen die Fragen an.

    Ich hatte vor das ganze zu vernähen, da dadurch ersten die Optik nochmal aufpoliert wird und zweitens ich den Nieten nicht ganz traue.

    Ich habe allerdings keine Nähmaschien die 4mm dickes Leder überleben würde. Wie macht man das also nun? Mit Nägeln Löcher vorlochen und dann Faden durch wäre mir eingefallen, allerdings wird das doch sehr unsauber wenn man das frei Hand macht?
    Könnt ihr mir bitte ein paar Tipps zukommen lassen? Ich bin gerade noch am Basteln der Schablonen, allerdings würde eine erzwungene Pause weil ich nicht weiss, wie ich weiter machen soll, das ganze Projekt doch sehr verzögern.

    Danke schonmal im Vorraus,
    das Gom ~

    P.S. Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich gerne offen! :P

  2. #2
    benni0610
    benni0610 ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von benni0610

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    Also eigentlich sollte deine Nähmaschine das Schaffen, wenn du eine Ledernadel hast.
    Naja sonst würde ich eine Lochzange empfehlen, also die von Black&Decker die ich habe ist ziemlich genial. Kostet zwar 14 Euronen aber hält jetzt schon gute 2Jahre
    Möge die Macht der Orks niemals sterben

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten

  3. #3
    Kedrik
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    Hallo!

    Normalerweise näht man leder, indem man die Löcher mit einer Ahle (Griff mit einer Metallspitze dran) vorsticht und dann mit stumpfen Ledernadeln und Ledergarn vernäht, du lagst also garnicht so verkehrt.

    Um einen einheitlichen Lochabstand zu gewährleisten, gibt es solche Roller mit gezackten Rädchen vorne dran, mit denen man die Naht quasi abrollt und somit die Einstiche markiert. Du kanst aber auch einfach mit einem Maßband Punkte in bestimmten Abständen machen oder dich auf dein Augenmaß verlassen.

    edit: vergiss bitte Nähmaschine und Lochzange, ersteres brennt irgendwann durch, selbst wenn die Nadel nicht bricht, zweiteres macht viel zu große Löcher, es sei denn du willst das Ganze grob mit Lederbändern zusammennähen.

    Grüße,
    der Kedrik

  4. #4
    benni0610
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    Gelegenheitsschreiber Avatar von benni0610

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    Also die Lochzange von Black&Decker ist ziemlich genial zum Basteln rund um Leder. Die macht ziemlich kleine Löcher, ein wenig kleiner als ein Stecknadelkopf
    Möge die Macht der Orks niemals sterben

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten

  5. #5
    luthien368
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    Hardcore Poster Avatar von luthien368

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    Zitat Zitat von benni0610
    Also eigentlich sollte deine Nähmaschine das Schaffen, wenn du eine Ledernadel hast.
    Boa, das is ja mal Quark . selbst der supermotor der Nähmaschine meiner Mutter schafft keine zwei schichten Spaltleder.

    Ich find per Hand genähtes sehr schön. Was spielst du denn, wenn du so ne krasse Rüstung haben willst, und dann auch noch in Schwarz?

    Vielleicht kannst du dich ein bißchen an "jonaswesen"'s Rüstung orientieren, mit leichten Abwandlungen könnte das zu deinem bisherigen design passen und seine Machart ist einfach genial und sieht klasse aus... *schwärm*


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  6. #6
    Gomragh
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    Grünschnabel

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    Kleines Update, so sieht die Brustschablone jetzt aus.

    Lederahle.. alles klar, danke

    Ich werde mich beim Untoten Fleisch bei der Mittleren Infantri aufhalten.

    Die Oberarmpanzerung von Jonaswesen ist mir auch schon aufgefallen.
    Insgesamt hatte ich geplant die Rüstungsteile in je vier Segmenten anzufertigen um einen einheitlichen Stil reinzubringen.
    Sprich Arm- und Beinschienen werden dann in der Art wie Jonas Oberarmschutz - aus vier Segmenten, kantig und schlicht.

    Große Punzier und Verzierungsarbeiten kann ich leider wegen des zeitlichen Ramens nicht mit einplanen, aber ich habe vor die Rüstung, wenn sie dann steht, immer weiter zu verschönern.

    Bin dann am weiterbasteln

    das Gom ~

  7. #7
    Kedrik
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    Warum keine Lochzange? Weil die ein Stück aus dem Leder herausstanzt, somit richtige Löcher zurückbleiben, dieauch viel zu groß sind (selbst bei der von dir genannten Größe); bei einer Ahle wird das Loch gestochen und kann sich hinterher wieder gut schließen.

    Grüße,
    der Kedrik

  8. #8
    Kupfermond
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    Also ich habe bisher auf 2 sehr unkonventionelle Arten Leder vernäht von der Stärke 4mm 2 Schichten.

    Einmal mit (jaaa) Lochzange. Das war aber eine Ziernaht, wo ich dickes rundes Lederband durchgezogen habe. Jedoch fiel im Nachherein auf das dadurch, das ich sehr kleine Löcher gestanzt habe für ein sehr dickes Lederband in sehr geringen Abständen, eine sehr sehr feste Naht entstanden ist.

    Aber halt ein ungewolltes Zufallsprodukt. Es ist immernoch nur eine Zierdenaht und ich hab das ganze wie von vornherein nochmal mit Nadel und Faden genäht.

    Das ist die zweite meiner unkonventionellen Methoden. Da ich keine Ahle und keine Ledernadeln hatte habe ich einfach eine kleine Zange genommen und eine normale Nähnadel und ein Holzbrettchen. Mit Kraft und Geduld hab ich dadurch sehr sehr feste Nähte hinbekommen. Nur ab und zu ist dummerweise der Faden gerissen.


    Aber wie gesagt. Beides sehr unkonventionell finde ich. Hab halt nur leider keine Ahle und Ledernadel hier rumfliegen somit musste ich andere Wege beschreiten.
    Buch der Erinnerung:

    ...
    ...
    ...

  9. #9
    Rurik
    Rurik ist offline
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    Ich nähe öfters mal dickes Leder, und verwende eigendlich nur die Methode einer dünnen Pfeife in der Lochzange, dickes gewachstes Sattlergran und 2 Stumpfe sticknadeln.

    Die Lächer zeichne ich mit einem Lineal vor. alle 7,5mm ein Loch.
    Danach loche ich dies mit der Lochzange.
    Nun leg ich das Unterteil unter das Oberteil und markiere die Punkte der Löcher dort. Diese versetze ich danach noch manuell, aber nicht zu weit, sonst passen die Nadeln nicht mehr durch.
    Danach Nehm ich das Sattlergarn, dünne beide Enden c.a. 5cm aus, und Wachse es. Dazu zieh ich es mehrmals durch einen Block Bienenwachs hindurch.
    Nun die 2 Nadeln einfädeln und die Enden um das Nadelöher verdrillen. Dazu haben wir sie ja ausgedünnt. Nun Hällt die nadel an dem Faden, und du kannst nähen. Dazu immer eine Nadel von vorne nach hinten, die andere entgegegengesetzt.
    Ist die Naht am Ende, auf der Rückseite mit 2 übereinanderliegenden Doppelknoten verknoten.



    Ich verwende eine 2 mm Lochpfeife und 0,8mm Garn.
    + Die Larp Gesundheitsminister - Shisha rauchen führt zu Gewandungscampen
    + Jackass Larping - Klar spiel ich das aus. Kommt fesselt mich richtig, ich komm da eh raus!
    + Bauer Gaming - Wat Rüstung uff de Pferd, i hob da mei Mistgabel und e Schwein.

  10. #10
    Alex
    Alex ist offline
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    @ Gomragh
    Erstmal hallo und willkommen. Zum nähen wurde im Prinzip alles gesagt. Nur falls es nicht richtig rüber gekommen sein sollte, man benutzt bei Ledernähen zwei Nadeln, die man Nacheinander von beiden Seiten durch das jeweils gleiche Loch zieht. Optional kann man den Löchern noch mit einem Randschaber entlangziehen, dann werden die Nähte noch etwas versenkt. Sieht schöner aus und schützt die Nähte.

    Wow, für einen NSC so eine Rüstung, vorbildlich, das nenne ich schick. Ich würde nur von schwarzem Leder abraten. Wie Du auf der Zeichnung schon sehen konntest, schluckt schwarz alle Konturen. Das ist auch in der Realität so. Sprich: Aus etwas Enfernung sieht man von Deinem ganzen Arbeit nichts mehr. Nimm lieber Braun. Bei Rüstungen sieht das auch besser aus. Ansonsten viel Erfolg.

    Wunschvolle Grüße,
    Alex

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