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  1. #1
    Khagan
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    Latex Sprühen

    Hallöchen

    Nen Kumpel und ich haben uns jetzt darauf eingeschossen Latex zu sprühen und wollten ebvor es (schätzungsweise Ende nächster Woche) losgeht mal um nen paar Tipps bitten.

    Was wir bis jetzt haben:

    Raum (altes Badezimmer von nem abrissbereiten Haus)
    Maske ( http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...ayphotohosting)
    Pistole (http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...ayphotohosting)
    3Liter Flüssiglatex von Jalatex (das Zeug ist echt Wässrig)
    Kompressor (weiß noch keine Details, denn den borgt mir nen Freund erst nächste Woche)

    Und genug Waffenrohlinge für nen Testlauf (4 Streitkolben, diverse Messer/dolche, ne Stangenwaffe, Zweihandhammer und nen Anderhalbhänder)

    Wir wollten die Waffen mit ner Schnur kopfüber an der Decke aufhängen, damit man überall rankommt und überschüssiges Latex einfach abtropfen kann.

    Sollten wir den Schaumstoff vor dem Latex in igrendeinerweise behandeln?

    Gruß Khagan
    ps: als Entschädigung für euer wissen werde ich Fotos machen und posten

  2. #2
    Alex
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    Zu Deiner Ausrüstung: Klingt gut, muss man jetzt ausprobieren. Wobei: Tropfen sollte da nichts, sonst hast Du zu dick gesprüht. Gedanken mache ich mir nur, ob die 3 Liter Latex da reichen mögen.

    Zum Vorbehandeln von Schaumstoff: Ja musst Du. Wie? Also ich habe mit der Suchfunktion 30 Sekunden gebraucht, um die Frage zu beantworten. Und dann noch festgestellt, dass ich sie sogar Dir beantwortet haben. Also ich denke, dass schaffst Du dann auch, oder?

    Grüße,
    Alex

  3. #3
    Khagan
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    Upps... naja jeder darf mal seinen verplanten Tag haben, oder?

    Die Idee des mit Pattex einstreichen gefällt mir:
    a) wegen der Wartezeit und b) wegen der schätzungsweise rauhen Oberfläche garnicht.
    Latex mit ner Zahnbürste einzubürsten hört sich da weitaus besser an und werde ich wohl machen.

    Wenn das Latex nicht reicht, werden halt weniger Waffen besprüht. Ist ja sozusagen erstmal "nur" nen Testlauf.

    Nach jedem Sprühvorgang die Pistole ganz auseinanderbauen und reinigen? Oder sollte mit Wasser durchspülen reichen?

    Gruß Khagan

  4. #4
    Alex
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    Kommt auf die Pistole an. Wenn Du beim zweiten Sprühgang Probleme hast, weißt Du, dass Du das ganze erstmal zerlegen solltest. Aber generell sollte mit Wasser durchsprühen reichen. Nur einmal zerlegen, wenn Du hinterher fertig bist.

    Zur Vorbehandlung fallen mir gerade noch ein paar Ergänzungen ein:
    1.) Beim Bürsten musst Du fix sein, dass muss auch nicht doll gebürstet werden. Einmal drüber und fertig. Sonst krümelt sich der Latex.
    2.) Du kannst die erste Schicht generell auch gleich pinseln, das macht die Sache einfacher und oft auch weniger knubbel.
    3.) Wenn Du doch Pattex machen willst, kannst Du die auch sprühen. Mache Pistolen schaffen das wohl auch ohne Verdünnung, soll dann aber häßlich dick werden. Ich weiß gerade nicht, womit mal Pattex verdünnen kann, aber im Malerfachgeschäft oder Baumarkt kann Dir da sicher einer weiter helfen.

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Reo
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    Hallo,

    Ich sprühe schon seit 2 Jahren Latex. Deine Ausrüstung ist gut so. Denk nur bitte an eine gute durchlüftung. Ammoniak ist nicht grade gut für die Augen.

    Heng die Waffen bitte nicht mit einem faden von der Decke. Die Waffen schwingen sonst durch den Luftstrom der Sprühpistole hin und her. Da ist dann ein gleichmäsiges Latex auftragen unmöglich.
    Nimm lieber einen Besenstielhalter aus dem Baumarkt. Der kostet auch nur 0,99€ und fixiert das Objekt richtig.

    Ich habe festgestellt das ein druck bei 5 bar ausreichend ist um gleichmäsig zu sprühen.

    Grundieren must du beim sprühen vorher nicht. Das latex wird so gleichmäsig und dünn verteilt das sich das von alleine in die schaumstoffporen setzt.

    3 Liter sind übrigens wirklich ein bischen wenig für so viele sachen. Ich brauche je nach größe des Objektes 0,75-1 Liter Latex.

    Ich würde die Sprühpistohle nach jedem sprühgang komplett reinigen. Es sei denn du sprühst in einem durch.
    Sonst kann es sein das sich kleine latexknubbel vor die düse setzen. Diese werden dann "rausgerotzt".

    ich hoffe ich konnte helfen
    gruß Reo

  6. #6
    Khagan
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    Super, das mit dem Herumschwingen is z.B. so ne Sache wo jeder Depp drauf kommen könnte, es aber in meinem Fall einfach nicht tut...

    Zum schützen der Augen wollte ich ne Schwimmbrille benutzen, da das Badezimmer wirklich nicht gut gelüftet werden kann. Wenns garnich geht haben wir auch noch nen Ausweichraum mit großem Fenster.

    Habe auch noch ne Frage, wo es grade wieder winterlich wird und die Räume ungeheitzt sind. Gibt es Temperaturgrenzen in denen man Latex nicht verarbeiten sollte?

    @Reo: Woher beziehst du denn dein Latex?

    Vielen Dank

    Gruß Khagan

  7. #7
    Alex
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    @ Reo
    Grundieren must du beim sprühen vorher nicht. Das latex wird so gleichmäsig und dünn verteilt das sich das von alleine in die schaumstoffporen setzt.
    Die Aussage verwundert mich doch sehr, weil sämtliche Leute, die Sprühen bisher einheitlich bestätigt haben, dass der Latex nicht von alleine in die winzigen Poren dringt und alle bemerkt haben, dass er sich ohn Grundierung schneller löst. Darunter auch Läden. Frage: Baust Du mit Plastazote oder Evazote?

    @ Khagan
    Habe auch noch ne Frage, wo es grade wieder winterlich wird und die Räume ungeheitzt sind. Gibt es Temperaturgrenzen in denen man Latex nicht verarbeiten sollte?
    Ja, gibt es. Aber wo man die Grenze ziehen sollte, da scheiden sich die Geister. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass unter 10° es keinen Spaß mehr macht, mit Latex zu arbeiten und er auch nicht richtig trocknet und lass es deswegen ab 10° sein.

    Grüße,
    Alex

  8. #8
    Khagan
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    Danns tell ich vorher einfach ma nen Heizlüfter für 15 min in den Raum

    Ich werd vorher einfach mal ne schicht latex mit den Jalatex schaumstoffpinseln auftragen. Schaden kannst ja nu echt nich.

    Gruß Khagan

  9. #9
    Reo
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    @Khagan
    Ich beziehe mein Latex meistens von der Larp-armoury. Mit denen hab ich bisher nur die besten erfahrungen gemacht.

    @Alex
    Ich hatte bis jetzt nie das problem das sich das latex zu schnell abgehoben hat. ( von den normalen gebrauchsspuren mal abgesehen)
    Vieleicht liegt es am Kautschukanteil im latex. ich denke mal das Profibauer mit Industrielatex arbeiten. Das ist ünstiger da es nur 50% Kautschuk inne hat.
    Das Latex was man sonst so für Masken nutzt hat einen anteil von 60%.
    Das ist allerdings nur eine mutmasung Keine ahnung ob es sich wirkkich so verhält.

    Edit: ich benutze PZ

    gruß Reo

  10. #10
    Alex
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    Der Industrielatex ist eigentlich nur großer Mist in der Haltbarkeit, allerdings schön dünnflüssig zum sprühen. Aber der zeigt die gleichen Probleme, so weit ich weiß. Na ja, vielleicht gehst Du auch behutsamer mit Deinen Waffen um oder Dir reicht eine Übelebenszeit von 1 bis 3 Jahren (Mein Anspruch geht an eine Lebenserwartung von 5 bis 10 Jahre pro Waffe). Ich weiß es nicht. Vielleicht hat mal jemand Zeit verschiedene Latexarten auf Schaumstoffe gesprüht und gepinselt aufzubringen und dann unter Zuhilfenahme einer Zugwaage zu schauen, wann die sich lösen, das wäre wohl das letzte Ergebnis. Ansonsten halte ich mich einfach an meine Erfahrungen, vor allem, wenn sie mit denen aller anderen mir bekannten und auf diesem Gebiet erfahrenen Waffenbauern übereinstimmen . Du darfst aber auch gerne so weiter sprühen :wink: .

    Grüße,
    Alex

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