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  1. #1
    Auron der Streuner
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    [Anleitung] Anfaengerguide zum Waffenbauen

    Wie im anderen Thread schon angekündigt, geh ich einfach mal das Risiko ein, den Versuch zu starten hier in Gemeinschaftsarbeit einen Anfägerguide zum Waffenbasteln zu schaffen.
    Dabei geht soll es weniger darum gehen, genau zu erklären wie man jetzt wann was wo aufeinander klebt (das wird an anderer Stelle schon oft getan) Sondern eher darum, den Arbeitsablauf zu illustrieren, und standart Probleme und und Fragen mit deren Lösung auf zu zeigen.

    So das im Bestenfalle zum Schluss ein Beitrag rauskommt der einerseites bei verschiedenen Waffen die einzellnen baustadien und ihre Probleme dokumentiert, als auch Andererseits als eine Art Linksammlung und FAQ zum Thema dienen kann.

    Es kommt mir selber grade etwas überzogen vor das ich als absoluter bau neuling hier so eine Anleitung starte, aber ich hoffe dadurch vorallem die vielen Probleme und Fragen einzufangen, die man nur als Anfänger sieht.
    Außerdem hoffe ich das die Qualitative Seite (also die Antworten Tips und Tricks) von den Erfahrenen Schmieden hier beigetragen wird.

    Ich habe die ersten Schritte, da es die Zusammenfassung einer ganzen Woche ist erstmal als externe HTML erstellt . Zukünftige Schritte werde ich hier posten - so das man Arbeitsschritt und Eure Anmerkungen dichter beieinander hat.
    In der externen HTML werde ich versuchen alle Ergebnisse aus diesem Thread hier auf und einzuarbeiten.
    Nicht wundern das die Seite im Moment noch ziemlich hässlich ist, die ist erstmal wild zusammengehauen, sollte sich das ganze hier so entwickeln das es sich lohnt mach ichs schick.

    Grüße Auron

    http://www.3dsketch.de/uni_download/..._Anleitung.htm

  2. #2
    Auron der Streuner
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    Die beiden Waffen oben trocknen jetzt erstmal durch, und ich warte auf das Material für die nächsten.

    Allerdings würde ich gerne eine andere Methode / Werkzeug zum Schleifen benutzen.
    Bisher habe ich mit einem Aufsatz auf der Bohrmaschine gearbeitet weil das schön billig war (wenn man die Borhmaschine schon hat).
    Das Problem daran war - aufgrund der Rotation musste man die Waffe beim Klingen schleifen immer schief halten, weil sonst eine Seite gegen die Kante geschliffen wurden wäre, was dann meistens zum Abreißen des Schaumstoffes geführt hat. Dadurch ist es dann schwer eine schön grade Klinge zu bekommen.

    Nun überlege ich mir ein neues Gerät anzuschaffen. Ich habe gelesen das viele hier mit einem Dreieckschleifer arbeiten.
    Ich selber tendiere grade eher zu einem Bandschleifer, hab aber noch keinerlei Erfahrungen damit gemacht. Benutzt den jemand und kann mir die Vor und / oder Nachteile der Dinger nennnen?

    Außerdem habe ich bei Plus grade günstig Schwingschleifer gesehen - gehen die auch oder hat man da das gleiche Problem wie mit dem Bohrmaschinen aufsatz - weil die sich ja immer vor und zurück bewegen.

    Danke für eure Hilfe

    Auron

  3. #3
    luthien368
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    Ob Dreieckschleifer, Bandschleifer oder Schwingschleifer macht wohl wenig Unterschied. Der Dreieckschleifer ist mMn handlicher, hat aber nicht die große Fläche von einem Band- oder Schwingschleifer.

    Der Schwingschleifer ist mWn schwerer als ein Dreieckschleifer, aber schwerer als ein Bandschleifer. Da man bei Schaumstoff nicht auf faserrichtung achten muss ist dieses Gerät auch gut nutzbar.

    Gerade ein Bandschleifer eignet sich gut dazu, fest an der Werkbank montiert zu werden (da hat man auch das richtige Schleif-Gefühl, wenn man die Waffe darüber führt ). Ist durch seine nicht vorhandene Handlichkeit eben fast nur für Klingen (oder Unterarmtraining) geeignet

    Was genau das Problem war mit deinem Bohraufsatz weiß ich leider nicht. Am einfachsten ist es warscheinlich, ein Teil steif zu haben, was am besten mit dem Schleifer geht, und den anderen drüber zu führen (was bei einer langen Waffe zu Problemen führen kann).

    Alles Abwägungssache...


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  4. #4
    Auron der Streuner
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    Mmh ich hab mal versucht ne Skizze zu machen - vielleicht zeigt die eher was ich meine:

    http://www.3dsketch.de/uni_download/skizze_bohrer.jpg

    Durch die Dreh Richtung der Scheibe drückt das Schleifpapier an der Markierten stelle immer gegen die Klebestelle (Sprich es wird von der Schneide zur Hohlkehle geschliffen) - was bei mir früher oder später dazu geführt hat, das teile vom Schaumstoff abgerissen werden.
    Während auf der anderen Seite das Schleifpapier sozusagen immer von der Hohlkehle zum Rand schleift, was die Klebstelle weniger belastet und damit das Abreißen verhindert.

    Bei einem Schwing oder Winkelschleifer hab ich nun Angst das an der Kante der gleiche Effekt auftritt das sich da das Blatt auch immer in 2 Richtungen bewegt.

  5. #5
    Klaufi
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    Ich mach sowas seit ich ihn mir angeschafft hab mit dem Dremel. Zwar sind die Werkzeuge eher klein und man muss schon ein wenig Geschick mitbringen, aber dann klappt es. Ich nehm da meist parabelförmigen Schleifstein und "fahre" dann mit dem Teil die entsprechenden stellen lang, zB. entlang der Schneide. Nur bei Ecken und Kanten muss man aufpassen, weil sonst was ähnliches passiert wie bei dir. Das Werkzeug "rollt" dann sehr schnell um die Kante herum und reißt eventuell etwas ab oder wahrscheinlicher schleift auf der Rückseite der Kante weiter. Wenn man aber aufpasst und vorher das Werkstück umdreht kann man das verhindern. Das tolle am Dremel ist für mich, dass man damit auch alle möglichen Details und sowas bearbeiten kann oder auch Innenrundungen.

  6. #6
    luthien368
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    Das von dir beschriebene Problem passiert nur bei so einem Bohrer-Aufsatz, die Gegenrichtungs-Bewegung der Schleifscheibe ist bei den anderen nur gaanz gering. Die Schneide geht dann nur kaputt, wenn du sie zu scharf machst, das sollte man eh aus verschiedenen Gründen nicht tun. Die Schneide sollte ca. 2-3cm breit sein, also nicht spitz zulaufen.

    Ein Dremel ist auch empfehlenswert, wenn auch eher für Details, für große, gleichmäßige Flächen ist so ein Schleifmoped schon ganz praktisch, damit kriegen sogar Linkshändler ne gerade Klinge hin .


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  7. #7
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    Die Schneide sollte ca. 2-3cm breit sein, also nicht spitz zulaufen.
    Was hast du denn für Waffen? Bei meinem gerade erst gebautem Sax ist die Klinge selbst gerade mal 2cm breit. Oder meinst du mm?

    Ein Dremel ist auch empfehlenswert, wenn auch eher für Details, für große, gleichmäßige Flächen ist so ein Schleifmoped schon ganz praktisch, damit kriegen sogar Linkshändler ne gerade Klinge hin .
    Hmm, ich wüsste nicht, warum es für einen Linkshänder schwieriger sein sollte, einen Dremel ordentlich zu führen...

  8. #8
    Auron der Streuner
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    Einen Dremel hab ich auch - den hab ich bisher aber nur für Details genommen, da ich bei einer großen Fläche wie der Klinge "immer" einen etwsa welligen Schliff hatte - aber meine Größte Spitze hat auch nur ne Länge von 1,5 cm (ebenfalls Parabellförmig) - nimmst du da was größeres oder muss ich einfach üben um dsa hinzu bekommen.

    Schleifmoped klingt gut
    Na dann werd ich mal schaun ob ich irgendwo noch n günstiges bekomme.

    Danke für die Tipps

  9. #9
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    Meine ist auch nicht größer. Wahrscheinlich hab ich versucht, damit zurecht zu kommen, weil nichts besseres da ist
    Das mit dem etwas welligen Schliff kann sein, wenn man nicht ordentlich arbeitet, ich hab auch manchmal ein paar kleinere Unebenheiten drin, die man aber durchaus wieder etwas kaschiert bekommt, indem man die Fläche angleicht. Aber für glatte gerade Flächen gibts wirklich Besseres

  10. #10
    Alex
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    Also, da ich schon das vergnügen mit allen dreien hatte, hier mal ein Vergleich:
    Dreieckschleifer - Schleift am langsamsten, ist aber dafür mit etwas Geduld an den Klingen universell einsetzbar, weil man praktisch überall hin kommt.
    Schwingschleifer - Gut für Klingen und großen Flächen, das war es dann aber auch schon. Schwerer als Dreieckschleifer.
    Bandschleifer - Sehr gut für Klingen, allerdings kann man sich je nach Modell und Körnung das schneide schon sparen. Soll hießen: Je nach Modell und Schleifpapier ist man ruckzuck durch die Waffe durch. Kein Scherz. Ist damit für Profis auch das Mittel der Wahl, weil es am schnellsten geht. Und auf der Werkbank montierbar ist. Eignet sich mit die Walzen am den Enden auch, um Profile und andere "Dreckselarbeiten" in die Waffe zu arbeite.

    Zum Anfängerguide: Sicher kannst Du versuche, alles mal irgendwo gebündelt hinzu werfen. Das war ja auch meine Idee mit LARPbau, nur komme ich nicht so richtig dazu im Moment. Innerhalb des Forums eine Ordnung aufzubauen halte ich für unsinnig, dafür ist das einfach die falsche Plattform. Das einzige, was man hier machen kann, ist generell ein Zentralthread, der auf andere verweist und den gibt es schon:
    http://www.inlarp.de/larp-forum/betr...ser-t1232.html

    Grüße,
    Alex

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