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  1. #11
    ro'gosh
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    Naja, wie schon erwähnt ist das ganze aufgerauht gewesen (stahlgilde) und blank, (dh. man sah nichtmal seine umrisse wenn man sich spiegeln wollte) also wirklich matt. hab jetzt mal annen beinschienen ausprobiert und man merkt nen erheblichen unterschied.


    ich versuch mal demnächst 2000er zu besorgen.

  2. #12
    substanz
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    @ro'gosh: An sich ist das die Herangehensweise, die ich auch nehmen würde. Bisher habe ich blankes Metall immer genau so poliert. Dabei spreche ich von Blech, das direkt aus der Walze, oder Draht, der direkt aus dem Zieheisen kommt. Also von unbehandeltem Halbzeug. Im Idealfall hat man 800er Papier für den letzten Schliff, danach wird poliert. Oder gröberes Bimsmehl für den letzten Schliff. Da ich mir auch gerade so ein Polierset gekauft habe (Mittwoch), hoffe ich mal, dass das gut funktioniert. Für uns beide.

    Die Polierpaste wirst du übrigens nachher wieder abwaschen müssen. Viel Seife, viel Reibung und nicht sooo viel Wasser sollte gut funktionieren.

    @Alex: 2000er finde ich übertrieben. Das sollte das Polierwerkzeug auch hinkriegen. Außerdem bekommt man so keine vernünftige Oberfläche hin. Die Kratzer sind ja trotzdem noch alle da. DIE sind in meinen Augen sehr viel Rostfördernder als Riefen von 600er Papier, mit 1000er nachbearbeitet. Meine Erfahrungen beschränken sich auf den NE-Metalle-Bereich, sind von daher ohne Gewähr. Womit haste eigentlich geschrubbt?

    Ansonsten hofgfe ich, dass jeder hier mitlesende weiß, dass man immer rechtwinklig zum vorherigen Schliff arbeitet. Wenn man zuletzt also mit 400er von rechts nach links gearbeitet hat, dann wird der 600er Schliff von oben nach unten gemacht. Jedesmal so lange, bis man im Licht keine Streifen mehr vom vorherigen Schliff sieht (Reflexionen sind dein Freund). Beim Polieren sollte man diese Methode beibehalten.

    lg
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    Elfen haben spitze Zungen.

  3. #13
    ro'gosh
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    So, eine Beinschiene ist vorerst fertig. (bis ich 2000er hab)

    Mal als Vergleich die linke und rechte Schiene:





    Bzw. ihrgendwie hab ich das gefühl das wenn ich die Paste am ende mit Seife wegmache das ganze matter wird?

  4. #14
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    @ Substanz
    Warum muss man die Polierpaste wieder abwaschen?

    Die Kratzer sind bei dem Helm noch alle da, weil er nur entrostet ist. Da ist nichts geschliffen oder poliert zu dem Zeitpunkt. Geschrubbt habe ich übrigens auch nur mit Schwamm und der Zitronensäure. Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass man reines entrosten völlig metallschonend machen kann. Ich merke auch gerade, dass wir hier offensichtlich aneinander vorbei geredet haben. Wer die Oberfläche aufarbeiten will, kommt natürlich um schleifen etc. nicht herum und dann ist 1000er in Ordnung. 2000er ist der absolute Nachschliff.

    Grüße,
    Alex

  5. #15
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    600 fände ich entschieden zu grob. Damit verkratzt man mehr und macht die Rüstung damit für zukünftigen Rost anfälliger. Ich würde generell versuchen ohne Schleifpapier auszukommen (Zitronensäure ist Dein Freund). Und wenn nur 2000er.[...]
    Schmirgelpapier braucht man selbst bei so verkratzter Oberfläche nicht. Glaubt mir einfach, dass Zitronensäure wirklich eine Wunderwaffe im Kampf gegen Rost ist. Zur Konservierung empfehle ich Chrompolitur.
    Die Frage ist halt vor allem, ob man die Teile nur entrosten oder einmal gründlich auf Politur bringen will, was ja dann auch sehr hilft, sie vor weiterem Rost zu schützen. Und bei so tiefen Rillen wie in dem Schaller würde ich schon mit 600er starten, mit 1200er würde man da sehr lange drauf rumpolieren. Natürlich sollte man eine Oberfläche, die mit feinem Schleifpapier oder Stahlwolle poliert ist auf jeden Fall "fertig" machen, und ordentlich zuendepolieren bevor man sie dem Wetter aussetzt, sonst ist eine derart mit feinen Kratzern bedeckte Oberfläche der reinste Rostmagnet.

    An meiner Armschiene kann man gerade ganz gut die unterschiedlichen Stadien sehen, ich habe mal nicht das ganze Armzeug auf einmal gemacht, um mal diverse Techniken erstmal im kleinen auszuprobieren:

    Das untere Teil ist so, wie ich sie bekommen habe, in ordentlichem Zustand und auch leicht glänzend, aber mit diversen feinen oder gröberen Kratzern auf der Oberfläche. Die Unterarmröhre des oberen ist jetzt mit 600er und 1200er Schleifpapier behandelt, und demnach einheitlich matt. Wenn man das jetzt noch mit einem Stück Leder und Polierpaste aufpoliert, sieht das Ergebnis aus wie bei dem obersten Kniebuckel: Noch kein 100%iger Spiegelglanz, aber schon so gut, dass man mich mit der Kamera und die Fenster und Deckenbalken meiner Wohnung sehen kann. Als letzten Schritt wenn das ganze fertig ist werde ich wohl nochmal einem Tipp folgen und nochmal gründlich mit Polierwachs drangehen, das versiegelt dann auch gegen Rost.

    Etwas tückisch sind allerdings die Ellenbeugenmuscheln, da die konkav sind und außerdem ziemlich grob geschliffen waren ist es da sehr schwierig, sie ordentlich poliert zu bekommen.

  6. #16
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    mal ne frage, schleifst du per hand? also nur schleifpapier oder mit ihrgend nem gerät?

  7. #17
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    Ja, per Hand, das kann man im Gegensatz zum Schleifen mit der Bohrmaschine gemütlich und ohne viel Dreck immer mal ein Stündchen vor dem Fernseher machen. Zum Polieren nehme ich dann ein Stück Leder mit der Fleischseite nach außen auf einem Kork-Schleifklotz.

  8. #18
    ro'gosh
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    Schleifpapier direkt aufe Finger oder mit Klotz?

  9. #19
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    Aktuell größtenteils mit den Fingern, leider kommt man bei den vielen Rundungen und Kanten mit einem Kotz nur schlecht ran.

  10. #20
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    hm, weil ich hab nen riesigen papier verbrauch, mann muss dauernd neu nemen weils schon ab ist

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