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  1. #1
    Terloth
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    Zweihänder aus "Hellgate London"

    Hi

    ich hab ein paar Fragen die mir unter den Nägeln brennen und ihr scheint die Idealen zu sein, um diese zu beantworten. Ich hoffe die Fragen gabs nicht schon, aber ich hab diesen Thread komplett durchgelesen und per SuFu nichts gefunden.

    Ich hab vor mir unter anderem einen Zweihänder im Stil von dem "Hellgate-London-Ultra-Zweihänder" zu bauen. Der macht mich einfach so an :-)
    Er wäre dann mein Erstlingswerk, und entsprechend habe ich auch direkt ein paar Fragen:

    1. Wie breit muss die Sicherung des Kernstabes in Schlagrichtung mindestens sein? Hab das nirgentwo gefunden und das anhand der Bilder im Internet zu bestimmen ist auch eher schwer. Aber einige hier im Forum sahen erfreulich schmal aus.

    2. Gibt es bei der Verarbeitung von Kövulfix irgentwelche Unterschiede zu Pattex? Oder muss man da genauso die 5-10 minuten warten bis es kaumnoch klebt und dann aufeinander drücken?

    3. Und hat jemand erfahrung damit, statt Pinseln, Sprühen oder Rollern den Latex zu schütten? Macht das Sinn und/oder bringt es irgentwelche Vorteile?

    -------


    Edit durch Mod: Rausgezogen aus dem Thread "An alle Bauwütigen". Bitte das nächste Mal einen eigenen Thread aufmachen, der andere Thread ist eigentlich zum präsentieren fertiger Bauten.

    Grüße,
    Alex

  2. #2
    Kelmon
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    - Mal ganz generell: Waffen in Computerspielen eignen sich selten zum Nachbauen, da ein 3D-Modeller oder ein Designer meist keine Ahnung davon hat, wie so etwas in der realen Welt hergestellt werden müsste. Dafür weiß man aber, wie man Formen möglichst arbeits- und rechenzeitsparend aus wenigen Dreiecken rausnimmt...
    In dem vorliegenden Fall hätten wir da einen unsinnig langen Griff, sowie eine Fehlschärfe, die man dank dieser unnützen Zacken nur unter Gefahr für die eigene Hand nutzen kann.

    - Was die Breite angeht: MWn ist es üblich, an Schlagkanten mindestens 1.5cm Breite zu haben, an Nicht-Schlagkanten (die rückseite eines Säbels z.B.) mindestens 1cm. Diese Angaben sollte man dann auch wirklich nicht unterschreiten.

    - Habe mit Kövulfix noch nicht gearbeitet, würde aber ganz stark vermuten, daß Du Verarbeitungshinweise auf der Verpackung finden solltest

    - Schütten? Wie in "Ich fülle einen Eimer mit Latex und schütte ihn auf die Waffe"? Naja, wenn Du einen Hektoliter Latex zum Verschwenden irgendwo rumstehen hast...(kleiner) Vorteil wäre wohl, daß Du kein Pinselmuster hast, (gravierende) Nachteile wären dagegen, daß Du zum einen nicht sichergehen kannst, die Waffe komplett mit Latex zu überziehen, und andererseits natürlich die Wirtschaftlichkeit von einem solchen Vorhaben. Und zu Guter Letzt wird Dir das Latex da in lauter Tränen an der Waffe runterlaufen, wenn Du nicht vorsichtig bist.

    Der Einfachheit wegen würde ich Dir dazu raten, wie praktisch jeder erstmal mit Pinseln und/oder Rollen anzufangen, um überhaupt ein Gefühl für den Waffenbau zu bekommen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    luthien368
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    Halo Terloth, Kelmon hat dir ja schon einige gute Tipps gegeben. Zwischendurch die frage, möchtest du diese Waffe auch im LARP einsetzen? Dann müsste man noch hinzufügen, dass diese "obercoolen" Waffen aus Computerspielen leider eher lächerlich wirken. Hinzu kommt, dass diese Waffe sehr kompliziert wäre zu bauen und für ein Erstlingsprojekt deutlich zu schwer wäre. Bei deinem ersten Schwert, solltest du kein bastlerischer Mozart sein) kannst du froh sein, wenn du so ein Schwert sauber, sicher und haltbar hinbekommst denn gerade beim ersten Mal macht man viele Fehler (meines sah aus wie ein Knüppel, weil ich versuchte, ein Kurzschwert aus drei 10er-Matten zu bauen ).

    Sicherung: empfehle ich diese Seite.

    Gruß Annika


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  4. #4
    Terloth
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    Vielen dank erstmal für die Hilfe

    Ob ich das Ding überhaupt jemals einsetze hängt von der Lost Ideas Orga ab. Wenn, dann für einen Ordensritter (NSC) in der Endzeit. Die sind sowieso hochgezüchtet bis zum gehtnichtmehr. Da macht son dicker Zweihänder fast schon Sinn. Und wenn nicht, was solls, is nen schickes Ding, das würd ich mir fast schon aus Prinzip an die Wand hängen.

    Was die Einsatztauglichkeit angeht, ist das für mich bei der Waffe fast schon nebensächlich. Es geht mir primär um Style als um Effizienz. Und wenn ich die Fehlschärfe nicht wirklich einsetzen kann, was solls? Im Larp ist die Kampftechnik sowieso nicht erlaubt.

    Vom Schütten hatte ich eigentlich gehört das es sogar vergleichsweise Sparsam wäre, da der Latex ja zum Großteil wieder abfließt und es somit schöne Schichten ohne Pinselstriche hingibt. Ähnlich wie tauchen, aber ich hab irgentwie keine Lust 200 Liter Latex für 4-5 Waffen zu verbraten.
    Das mit dem schütten hab ich eben ein paarmal gelesen und wollte fragen ob da jemand Erfahrung mit hat und es empfehlen kann.

    Die Spitze wollte ich mit einem Verbund aus der Hutsicherung und der Pommessicherung machen. Das Leder dazu wollte ich neben Kleben (wie praktisch das Kövulfix ein ausgewiesener Lederkleber ist) auch vernähen.
    Als Abstand zwischen Kernstab und der Spitze hab ich 7cm angesetzt, wobei die Sicherung 3.5cm über den Kernstab hinausragen soll.
    Ist das Angemessen?

  5. #5
    crakk
    crakk ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von crakk

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    hm...

    wenn es dein erstlingswerk ist, bezweifel ich auch stark, dass du das so hinbekommst - die ganzen einkerbungen, formen, verziehrungen und runen und was da noch alles dran ist... - glaub mir, am anfang ist es auch nciht gerade einfach gerade mal ne klinge sauber hinzubekommen

    also wenn du nicht gerade eine supertolle ausrüstung zum schneiden etc. lötkolbenoder ähnliches hast, sondern (wie ich) nur nen cutter, glaube ich nicht, dass das so ansehenswert wird - mein 1. schwert ist dann auch schon (sofern du es wirklich einsetzen willst) auf dem 1. con kaputt gegangen, weil die spitze zu weit vorgesetzt war (glaube waren 7 cm vor ende des kernstabes - schlag drauf bekommen => schaumstoff eingerissen)

    und schütten kann ich mir nur dann latexsparend vorstellen, wenn du das drüberschüttest, untendrunter nen riesen (bei so einem schwert eben die maße des schwertes ) behätler zum auffangen des latexes hsat (wo ebenfalls latex drin sein sollte, damit dasnicht sofort antrocknet die kleinen tropfen) und das ganze lange abtropfen lässt - ob das so anders als tauchen ist? (da stelle ich mir selbst tauchen einfacher vor)

    soviel meine meinung

    gruß
    andré
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  6. #6
    Terloth
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    Ja gut, das ganze kleine Verzierungsgedöhns wollte ich sowieso nicht drauf machen. Nur ein einfaches Symbol und einen Schriftzug.

    Und ich hab zum schneiden und arbeiten hier
    -Dremel mit allen möglichen Aufsätzen
    -Cutter
    -Heißklebepistole
    -Lötkolben (wozu ich das Ding auch immer brauchen könnte)

    Das der Latex natürlich schnell "abbindet" in dem anderen Gefäß ist mir noch garnicht so bewusst gewesen. Ich glaube Rollern ist die beste Lösung.

  7. #7
    Kedrik
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    Zum Latex Schütten:

    Ich habe das mal bei Wurfspeerspitzen ausprobiert, wobei ich das Ganze über ein großes Glas gehalten und mit einem kleineren Glas übergossen habe. Die Oberfläche wird zwar schön glatt, das ist mMn aber der einzige Vorteil, da

    - man mehr Latex mischen muss als eigentlich nötig
    - man keine richtigen Übergänge zwischen verschiedenfarbigen Teilen der Waffe hinbekommt (schütten ist halt nicht sonderlich präzise)
    - jegliche noch so groben Konturen durch die sehr dick werdenden Latexschichten geschluckt werden (bei deiner Vorlage wohl eher nachteilig)

    Ich würde für dein Projekt zu Pinsel oder Sprühpistole raten, eine Rolle ist wohl nur für die glatte Klinge geeignet.

    Grüße,
    der Kedrik

  8. #8
    Terloth
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    Wie gesagt, eigentlich soll die Verzierung garnicht mit drauf. Nur eine glatte Klinge mit einem sehr einfach und rel. großen Zeichen darauf und 3 Worte, die ich wohl draufmahlen werde statt das großartig zu schnitzen.

  9. #9
    substanz
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    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was du an dem Schwert findest. Optsich ansprechend wird es doch erst durch die Kombination von diesen gotischen Viereckblumen mit den hieroglyphisch alienartigen Runendingern. Wenn du das wegnimmst ist von dem Schwert nichts mehr über. Zumindest, da ich nur dieses Bild kenne.
    Sprechen wir hier also von einem Auto oder von einer Seifenkiste?

    Ansonsten würde ich mir an deiner Stelle sehr genau überlegen ob die Untergrenze der Schaumstoffdicke für dich überhaupt gestalterisch von Interesse sein muss. Wer ein protziges Schwert haben will, der kann ruhig viel Material dran geben.

    lg
    sub
    Elfen haben spitze Zungen.

  10. #10
    Terloth
    Terloth ist offline
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    Über Geschmack lässt sich nicht streiten
    Ich glaube ich verzier die Waffe doch etwas in die Richtung. Allerdings ist der Schriftzug und die Verzierung (Symbol der Gruppierung) das, was im Vordergrund stehen soll.

    Und naja... Protzig ja, von mir aus auch viel Material. Aber ich finde breite Klingen sehen fast immer... gewöhnungsbedürftig aus. Dementsprechend wollte ich halt eine eher schmale Klinge haben.

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