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  1. #1
    Snupy91
    Snupy91 ist offline
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    Papier auf alt färben

    Hey,
    ich hab meine bisherigen Infos aus diesem Artikel aus dem Larp wiki: http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?LarpPapier

    Welche Methode könnt ihr empfehlen, welches Verhältnis von Flüssigkeiten benutzt ihr, wie wendet ihr die Flüssigkeit an?

    Grüße,
    Alex

  2. #2
    Fooboo1980
    Fooboo1980 ist offline
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    139
    Starker Kaffee, einfach mit nem Schwamm auftupfen, trocknen lassen (Backofen 50°C), und wiederholen bis die gewünschte Färbung erreicht ist. (Schwarztee geht auch)

  3. #3
    Kelmon
    Kelmon ist offline
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    Ich möchte da noch auf einen Punkt hinweisen, der in meinen Augen etwas schnell im LARP-Wiki abgetan wurde:

    Warum sollte ein Schreiber sein Papier nicht hüten wie pures Gold und es total verdrecken und anbrennen, anreißen, etc. lassen? Bei Schriftrollen, die man irgendwo in Höhlen, in Bibliotheken mit langer Geschichte (Wasser-/Brandschaden), vergraben im Wald oder sonstwo draußen findet, kann man das ja verstehen, aber als angesehene(r) Schreiber(in) würde man sich mit solchen Papier nur die Kundschaft vergraulen.
    Ich finde es eben auch widersinning, wenn frisches Schreibpapier aussieht, als hätte es Jahrhunderte in einer Gruft hinter sich. Da kauft man sich besser einen Pack schönes Büttenpapier.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
    Alex
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    Brauchbare Links zum Thema:
    http://propnomicon.blogspot.com/sear.../Aging%20Paper
    http://www.curiousgood.com/aged.htm

    Generell in großen Mengen altern geht gut mit schwarzem Tee. Dabei zwei Tips:
    Kleiner Tip zur Schwarzteemethode:
    1. Lass den Tee im Wasser beim Färben und zwar ohne Beutel (Wenn es Beuteltee ist). Dann bleibt er beim Herausholen der Blätter an selbigen haften. Nach dem trocknen kannst du ihn einfach runterklopfen, aber er hinterlässt schöne Unregelmäßigkeiten
    2. Wenn Du den Effekt noch verstärken möchtest, bringst Du auf die nassen Blätter noch frischen Tee auf

    Eine Büttenradschere macht auch noch viel her.

    Ansonsten hat sich Apoxis auf dem LarpeR-Netzwerk mal die Mühe dieser Testreihe gemacht:
    Ich hab gestern die zwei Methoden "Färben mit Zwiebelschalen" und "Färben mit Schwarztee" ausprobiert. Außerdem eine Mischung aus beidem und den Kaffeesatztrick habe ich auch gleich ausprobiert. Ich habe dazu kleine Notizzettel verwendet, die sind aus normalem Kopierpapier, das unbeschichtet ist.
    Ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
    - Je heißer die Färbeflüssigkeiten waren, desto schneller kam die Farbe, also desto intensiver war sie.
    - Mit verkochtem Kaffeesatz kann man, wenn man sorgfältig arbeitet ein paar hübsche Schattierungen auf das gefärbte Blatt anbringen, am leichtesten ging das, als beides noch feucht war.

    http://api.ning.com/files/RDFm1oi-lq...veredelung.jpg


    Erklärungen zum Foto:
    Z steht für Färben mit Zwiebelschalen, die Zahl für die Minuten, die das Blatt in der Flüssigkeit schwamm. Gleiches gilt für T, das für Tee steht. Man sieht ganz gut, dass die Farbintensität zwischen 5 und 10 Minuten kaum noch unterschiedlich ist, das liegt mit Sicherheit daran, dass das Wasser inzwischen doch recht abgekühlt war. Z + T 5 -> das Wasser war schon kalt, daher kaum Färbung vorhanden. Z + T j1, also jeweils eine Minute, ergab ne schöne unregelmäßige Färbung, außerdem ist die Färbung auch intensiver, gefällt mir persönlich von den Ergebnissen am besten.
    Ich hab das Papier einfach so aufm Tisch trocknen lassen, es ist also leicht wellig, ich finde das passt recht gut.
    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Setheron
    Setheron ist offline
    Neuling Avatar von Setheron

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    73
    Also man kann es auch einfach in den Backofen legen.(so hab ich es gehört)
    Soll anscheinend gehen, habe es aber selbst nicht versucht .
    Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!
    (Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre. Psalm 115,1)

    ZERTAXS

  6. #6
    Alex
    Alex ist offline
    Forenlegende Avatar von Alex

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    Da passiert nicht viel. Hab ich schon getestet. Das Papier wird knochenhart und irgendwann bröselig. Es verfärbt sich zwar auch, aber dann ist es auch schon nicht gerade mehr strapazierfähig.

    Grüße,
    Alex

  7. #7
    Hilke
    Hilke ist offline
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    148
    Wobei das natürlich für plotrelevante Schriftstücke aus der Gruft interessant sein dürfte. :lol: Dann müssen sich die Spieler auch noch was einfallen lassen, das Papier zu bergen. Gut, im Endeffekt gibts da viele Möglichkeiten, dürfte nicht zu schwer sein, aber ich find die Idee grad nett.

  8. #8
    Alex
    Alex ist offline
    Forenlegende Avatar von Alex

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    Papier in der Gruft wäre nach meinem Verständnis eher modrig als ausgetrocknet. Die Frage wäre erstmal: Wie kriegt die Orga das Papier ungbeschädigt zur Con? :wink:

    Grüße,
    Alex

  9. #9
    Maffmaff
    Maffmaff ist offline
    Fingerwundschreiber Avatar von Maffmaff

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    835
    Was moderig angeht.
    Eistee drübber bis es nass ist.
    2-3Tage werden Voila ( ist mir ausversehen mal mit meinen Schulheften pasiert)

  10. #10
    Alex
    Alex ist offline
    Forenlegende Avatar von Alex

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    Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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    12.319
    Und alle Wespen lieben dann modriges Papier, oder wie? :lol:

    Grüße,
    Alex

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