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  1. #1
    Holger
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    Gebogene Kernstäbe selber bauen

    Hallo!

    Eine Bauanleitung für gebogene Kernstäbe ist hier zu finden:

    http://www.marketender.de/Bauanleitu...ener-Kernstab/

    Die ersten Tests sehen ganz gut aus...

  2. #2
    Klaufi
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    Durchaus interessant, aber wo bekommt man 12x3mm Kernstäbe her? Einen normalen Kernstab aufspalten? Stell ich mir unbrauchbar vor. Was vll. zu Problemen führen könnte sind dauch die Spannungen in den einzelsegmenten selbst. Am besten wäre es wirklich einen kompletten Stab zu laminieren, allerdings ist das auch aufwändig...

  3. #3
    Harald Ösgard
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    Aufrauhen wäre noch sinnvoll gewesen... Normaler Weise wird Laminat zum Verkleben (zB. bei Reperaturen) immer angeschliffen. Dann muss es auch nicht der teure Epoxidharz sein, sondern dann kann man auch den normalen Polyester Harz nehmen...

  4. #4
    Holger
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    Neuling

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    Zitat Zitat von Klaufi
    Durchaus interessant, aber wo bekommt man 12x3mm Kernstäbe her? Einen normalen Kernstab aufspalten? Stell ich mir unbrauchbar vor. Was vll. zu Problemen führen könnte sind dauch die Spannungen in den einzelsegmenten selbst. Am besten wäre es wirklich einen kompletten Stab zu laminieren, allerdings ist das auch aufwändig...
    Die Kernstäbe sind schon beim Hersteller geordert. Die gibt es also sehr bald beim Marketender. Und mit Sicherheit auch bald bei weiteren Händlern wenn diese bei ihren Lieferanten nachgefragt haben.

    @ Harald: Ja, aufrauhen wollte ich erstmal auslassen. Kein Schleifstaub war mir der Versuch wert. Ich denke schon, dass ein anrauhen der einzelnen Schichten das Ergebnis verbessert, ebenso ein Aushärten unter Temperatur.
    Ich wollte nur schnell das erste Ergebnis "veröffentlichen", um Patentschutz eines einzelnen Herstellers zu verhindern. ab jetzt kann jeder Einspruch erheben wenn jemand auf die Idee kommt, dieses Verfahren für LARP-Schwerter zu schützen.


    Mir kam auch schon der Gedanke die Anzahl der Stäbe zum Ende hin zu verringern, so dass ein fertiger (gerader) Kernstab biegsam bleibt und wenn die Spitze verdickt wird, "stichfähig" ist. War ja auch mal ein Thema hier im Forum ...

  5. #5
    Der Patte
    Der Patte ist offline
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    Hallo Leute!

    Wir haben bei uns auf der Arbeit Spachtelmasse auf Fieberglasbasis in 1,5 KG Tuben. Könnte man nicht einfach eine Linie egal in welcher Form ziehen und dann aushärten lassen, jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Stabil genug ist es auf alle Fälle da es auch dafür gedacht ist Beulen in Knautschzonen auszuspachteln (Die müssen ne gewisse Kraft aushalten bis sie sich verbiegen... was ein Wunder)

    Könnte mir auch vorstellen damit auch ganz andere Formen zu ziehen. Mal sehen was möglich ist.
    Kommt noch.

  6. #6
    Harald Ösgard
    Harald Ösgard ist offline
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    Würde ich nicht machen.

    Spachtel hat in der Regel Kurzglasfasern. Das ist mit einem gescheiten Laminat aus Langglasfasern nicht zu vergleichen. Insbesondere Biegestäbe "leben" davon, das die Fasern idealer Weise ununterbrochen perfekt in Zugrichtung liegen. Auf der Druckseite wäre der Spachtel im Prinzip verwendbar, aber praktisch krigst Du den nicht völlig ohne Lufteinschlüsse aufgebracht.

    Aja, und bei Wechselbiegung wechselt im Übrigen die Druck und Zugseite... :wink:

    Wenn, dann würde ich es wie die Bogenbauer machen: Aus langfaserigem Holz eine dünne Latte dämpfen und in Form bringen und dann ein "Backing" - allerdings auf beiden Seiten - auflaminieren. Bei einem reinen Biegestab würde man dafür kein Gewebe und keine Matte nehmen, sondern tatsächlich 100% Langglasfaser "Zöpfe" mit Epoxy Laminierharz aufkleben.
    Das Holz in der Mitte (Neutrale Faser) übernimmt eh so gut wie keine Kräfte... daher wird das so gemacht.
    Wird dann auch leichter.

  7. #7
    Waldi90
    Waldi90 ist offline
    Grünschnabel

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    Hey Leute!

    Ich hab vor einigen Tagen die Kernstäbe bekommen. Gleich ran gemacht und nach der Anleitung gebaut. Wenn man sich dran hält ist das echt gar kein Problem. Hab das mal versucht mit der "alten" Methode und diese mit den dünnen Kernstäben ist echt viel unkomplizierter und geht echt schnell. Hatte das Ding in nen paar Stunden fertig.

    Also allen die sich ne coole geschwungene Waffe bauen wollen kann ich die Methode nur empfehlen!

  8. #8
    Alex
    Alex ist offline
    Forenlegende Avatar von Alex

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    Hm, was soll ich von unter Spannung verklebten Kernstäben halten? Und was soll ich davon halten, wenn ich sehe, was die bei derem Test machen?

    Versteht mich nicht falsch, ich halte das nicht für unsicher. Sicherheitstechnisch habe ich da weniger Bedenken, aber was die Haltbarkeit angeht schon.

    Grüße,
    Alex

  9. #9
    Waldi90
    Waldi90 ist offline
    Grünschnabel

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    Naja also was man von den Test halten soll ist doch ganz klar. Das Ding wird dermaßen hin und her gebogen. Wenn das Ding sowas aushält sollte das als Haltbarkeitstest reichen. Ich habs mit meinem auch probiert und es hat auch gehalten :P Und kaputt geht er in dem Test ja erst nachdem damit gegen ne Steinkante geschlagen wird. Machst du sowas mit deinen Waffen?

  10. #10
    Leander
    Leander ist offline
    Forenjunkie Avatar von Leander

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    Der Test ist eben in keiner Weise aussagekräftig.
    Wie Alex schon sagte: Es geht nicht um die Sicherheit der Konstruktion, sondern um die Haltbarkeit. Etwas kurz hin und her zu biegen hat rein gar nichts mit Haltbarkeit zu tun. Die Frage ist, ob das Ding in 3, 5, oder 10 Jahren noch genauso hält. Bei herkömmlichen Kernstäbe ist das der Fall, aber auch bei dieser Konstruktion?
    Also Belastbarkeitstest != Haltbarkeitstest, auch wenn beides Belastungstests sind.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

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