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  1. #1
    Duncan
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    Autopolitur als Rostschutz von Metallrüstungen?

    Da ich gerade dabei bin einige Roststellen von meinem Schuppenpanzer zu entfernen, bin ich am Überlegen was man den bei Metallrüstungen am besten als Rostschutz verwenden könnte. Bisher habe ich es mit Balistol Öl verwendet, da die Sachen aber trotzdem Rost angesetzt haben, vermute ich mal das dieses Öl doch nicht so gut ist oder ich es nicht oft genug aufgetragen habe.
    Nach einigem Überlegen bin ich auf die Idee gekommen das man doch so eine Nanaversiegelungs Autopolitur verwenden könnte. Was meint ihr wäre so etwas geeignet? Laut Verkäufer hält die Politur bei Autos ja bis zu 6 Monaten. Nur weiß ich nicht ob die Politur (ist ja für Lackschutz gedacht) auch auf blankem Metall funktionieren würde.

    grüße
    Duncan

  2. #2
    Llewellian
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    Der Unterschied ist einfach:

    Am Auto reibt es sich nicht so schnell ab.

    Und genau deshalb funzt das auch mit dem Ballistol nicht richtig. Du trägst die Rüstung. Du schrammst wo lang... es wird einfach abgerieben.

    Um die Rüstung rostfrei zu halten brauchts einen Knappen ;o).
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

  3. #3
    Duncan
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    Die Idee mit dem Knappen ist nicht schlecht werde ich mal im Auge behalten, nur bin ich kein Ritter sondern nur Krieger und die haben ja für gewöhnlcich keine Kanppen und außerdem fehlt es da an einem OT-Freiwilligen :lol:

  4. #4
    Harald Ösgard
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    ich habe (bei Werkzeugen) neuerdings (in der ungeheizten Garage) mit native Leinenöl und ein paar Wochen mit viel Sonne und Wärme polimerisieren lassen ganz gute Erfahrungen gmacht. Selbst wenn ich mit dem Beil zB. Halz spalte, ist der hauchdünne "Kunststoff"-Überzug doch recht festsitzend. Merke ich vor allem beim Schärfen dann.

    Lacke schützen und blankes Metall schützen ist meiner Meinung nach nicht das Selbe.

  5. #5
    Duncan
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    ich habe (bei Werkzeugen) neuerdings (in der ungeheizten Garage) mit native Leinenöl und ein paar Wochen mit viel Sonne und Wärme polimerisieren lassen ganz gute Erfahrungen gmacht. Selbst wenn ich mit dem Beil zB. Halz spalte, ist der hauchdünne "Kunststoff"-Überzug doch recht festsitzend. Merke ich vor allem beim Schärfen dann.
    Hm klingt gut, wie lange hast du den die Werkzeuge in der Sonne gehabt? Ist das Öl danach Farblos oder gibt das dann Farbveränderungen nach dem polimerisieren?

    Lacke schützen und blankes Metall schützen ist meiner Meinung nach nicht das Selbe.
    Deshalb frage ich ja hier, da ich mir auch schon gedacht habe das die Politur eventuell nicht so gut für Metall geeignet ist[/quote]

  6. #6
    Eik Landmann
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    Also ich habe die Erfahrung gemacht,dass Autolack Impregnierung die Wachse enthalten super gegen Rost schützen.Meine Beinschienen rosten überhaubtnicht.

  7. #7
    Harald Ösgard
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    Das Hartwachse gut schützen bestreitet auch niemand. Die Frage ist nur, was da außer Wachsen noch so alles drinn ist. Ich weiß es nicht.

    Die Werkzeuge hatte ich so über 1-2 Wochen immer mal bei Sonne rausgestellt. Allerdings nicht soo oft und lange, bin ja kaum zuhause. Also in Summe auch nur ein paar Stunden.

  8. #8
    Dutch
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    Leinöl hat die Eigenschaft, im Laufe der Zeit zu trocknen, also auszuhärten. Das macht eigentlich jedes Öl so. Leinöl bildet nach dem Trocknen den von Harald beschriebenen sehr festen und wasserabweisenden Film.

    Im Baumarkt kann man sog. Leinölfirnis erhalten. Das ist Leinöl, dem bereits ein Sikkativ beigegeben wurde. Das ist ein Mittel, welches das Trocknen beschleunigt.

    Wenn ein Versuch mit Leinöl, dann sollte die Rüstung natürlich rostfrei sein. Und ich denke, sie sollte vor der Anwendung entfettet werden (Industrie- oder Bremsenreiniger). Dann ein dünner Auftrag mit Leinöl und anschließende Trocknungsphase (2-3 Tage). Eine mehrfache Wiederholung dürfte die Nachhaltigkeit der Behandlung erhöhen.

    Mit Ballistol habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich einerseits rasch abreibt, andererseits aber mit der Zeit auch einfach verflüchtigt.
    Wenn Langzeitschutz gewünscht ist, der sich auch nicht so schnell abreibt, bieten sich mikrokristalline Wachse an. Eine Google-Suche nach "Antikwachs" liefert geeignete Produkte.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  9. #9
    Kelmon
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    Ich pflege meine Rüstteile auch mit Leinöl. Das gab bislang keine Probleme. Wozu man die Rüstung vorher entfetten sollte, um dann Öl draufzupacken, wüßte ich jetzt allerdings nicht.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Harald Ösgard
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    ich vermute er meint Entfetten nur dann, wenn noch Mineralöle "von vorher" auf dem Metall sein könnten. Wenn man Pech hat, könnte sonst das Leinöl schlecht drauf reagieren und ..... tja, weiß auch nicht so genau... ???

    Jedenfalls soll man ja auch keine verschiedenen Öle im Auto mixen....

    Und was nützt eine schöne auspolimerisierte Leinölschicht, wenn sie auf einem hauchdünnen Film von Balistol "rumschwimmt"... die geht doch dann viel zu leicht ab. Vielleicht meinte er das?

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