Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Lorenz
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    Alter Hase Avatar von Lorenz

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    Helm lackieren

    Morgen zusammen,

    ich hab hier meine recht einfache Kalotte und da ich mich auch mit Modellbau etc. beschäftige, auch ne ordentliche Airbrush im Haus.
    Jetzt kommt der Gedanke auf, die Kalotte vorne zu lackieren mit meinem Wappen, damit sie nicht mehr so "nackt" ist. Allerdings habe ich bislang so große Metallteile noch nicht lackiert, daher stellt sich die Frage der Durchführung:

    1) Muss das Metall vorher mit Schleifpapier angeraut werden?
    2) Welche Grundierung empfiehlt sich, bevor ich mit Acryllack rumache?
    Basically... RUN!

  2. #2
    lokten
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    Also ich würde so vorgehen:
    Erstmal richtig gut Entölen, ruhig mit hartem Zeug, dann muss aber gleich Lackiert werden.
    Dann mit Metallgrundierung lackieren, vorher leicht anschleifen. Ich hab bei meiner umgebauten Nerf Games Workshop Grundierung genommen, die hält einwandfrei.
    Dann normal bemalen und noch eine-zwei Schichten matten Klarlack drüber.

    Denke so müsste es halten.

    lg, Till
    Ich mag meinen Fußstreithammer (:

  3. #3
    Drogoth
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    Und wie sieht´s aus, wenn man matten Autolack aus der Sprühdose benutzt?
    "Nichts ist beständiger als der Wandel"

  4. #4
    luthien368
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    Dat Ian hat das doch letztens gemacht: http://www.inlarp.de/larp-forum/helm-bemalen-t3637.html


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  5. #5
    Klaufi
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    Vielleicht könnte es auch etwas bringen, nach dem entölen nochmal schön anzuschleifen, sämtlichen Rost zu beseitigen (Falls da welcher wein sollte) und mit Rostschutzlack, Hammerit oder sowas zu grundieren, nicht dass die schöne Farbschicht nachher vor lauter Rost drunter aufbeult und wegbröckelt

  6. #6
    Lorenz
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    hehe die Kalotte ist ein einwandfreiem Zustand.
    Aber Rostschutz drunter ist keine üble Idee.

    Danke schonmal für die Antworten, ich mach mich im Winter mal dran.
    Basically... RUN!

  7. #7
    WrinkledEyes Spearmind
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    Ich hatte einmal einen lackierten Helm. Es war ein sehr schwerer Topfhelm, und er rostete gern. Deshalb hab ich ihn mit einem hochresistenten Lack überzogen. Ich hielt das für eine kluge Idee.
    Mit der Zeit allerdings bildeten sich Kratzer und Riefen im Helm und Lack, Wasser drang ein und es rostete unter dem Lack munter weiter.
    Nun musste ich nicht, wie gewohnt, etwas Rost vom Helm polieren, nein, statt dessen musste nun der Lack erst wieder runter. Die Arbeit war...höllisch.
    Nur falls diese Erfahrung etwas hilfreich sein sollte...
    Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
    (Cartefius)
    LARP im Orient? http://www.heimat-des-windes.de

  8. #8
    Leopoldt
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    Ich geh mal davon aus, dass du eine matte Oberfläche bevorzugst. Das macht die Sache um einiges einfacher. Auf die gleiche Weise hab ich vor einiger Zeit mein Moped umlackiert:

    Entrosten steht natürlich an oberster stelle, grobe Kratzer ausschleifen ebenfalls.
    Dann solltest du den Helm komplett anschleifen, ne 400er Körnung nass geschliffen sollte da vollkommen ausreichen.
    Danach sicher stellen, dass der Helm komplett fettfrei ist, also nurnoch mit sauberen Handschuhen anfassen und nochmal ordentlich mit Verdünnung reinigen.
    Die erste Schicht ist normalerweise ein Filler, der für Grundierung und Lack den entsprechenden Untergrund bereitet. Hier gibts aber auch kombinationen von Filler und Grundierung in einem. Das währe mein Mittel der Wahl.
    Wenn die Filler/Grundierung durchgetrocknet ist, wird wieder angeschliffen, ebenfalls mit 400er Körnung, nass.
    Nun kommen noch 2 Schichten Lack und fertig is das Teil.

    In den ersten Tagen aufpassen, bis der Lack vollends ausgehärtet ist vergeht mitunter mal ne gute Woche. Bis dahin kann da fast alles bleibende Spuren hinterlassen, vorallem Lösungsmittel. Ich hab zum Beispiel nen hässlichen Benzinfleck aufm Tank deswegen.

    Gruß
    Leopoldt - hofft geholfen zu haben
    Let's eat grandpa!
    Let's eat, grandpa!
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  9. #9
    Harald Ösgard
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    üblicherweise wird Metall wie folgt geschützt:

    1.- leicht anschleifen (100-120ziger Korn reicht da, am Besten wären die Schleiffließpads - kommt man besser mit der Rundung klar)

    2.- Entfetten (Azeton ist da das Mittel der Wahl. zur Not geht auch Spiritus) (mit nem sauberen Lappen - damit auch gleich sämtlicher Schleifstaub mit wegkommt.

    3. - Rostschutzgrundierung (Früher war das Bleimeneige. sieht Rostrot aus.) Man könnte da auch Zinkspray aus der Dose nehmen. Da muss man dann aber ggf. nochmal Primern.

    4. - wenn erforderlich Primer (Haftvermittler und zusätzliche Schutzschicht)

    5.- die eingentliche Farbe in 2-3 dünnen Schichten. ggf. mit Weiß /Hellgrau vorgrundieren, falls die Farben schön leuchten sollen (allerdings sind viele Primer schon hell gehalten)

    Sehr schlau ist es, wenn die einzelnen Schichten verschiedene Farben haben. Dann sieht man gut, wie tief ein Kratzer wirklich geht.

    Autos und Boote werden so lackiert. Bei nem Helm könnte es Sinn machen, über den Lack noch ne Schutzschicht aus elastischem Klarlack zu legen.

    Wer es ganz für lange haben will, der nimmt den teuren 2K Epoxy Bootslack. Damit kann man kleinere Stege plattmachen, ohne das der Lack drunter leidet.... :lol:

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