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  1. #1
    dani
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    Grünschnabel

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    Not-OP an meiner Larp-Axt

    Hallo zusammen!

    Gleich vorne weg: Ich hab von Latexwaffen praktisch keine Ahnung

    Mein Larp-Axt hat wohl das was man so als Latexkrebs bezeichnet, an einigen Stellen schält sich die oberste Schicht ab und an anderen ist die Beschichtung irgendwie klebrig geworden.
    Es scheint also ich muss die Waffe neu beschichten...nur dass ich (noch) nicht weiss wie sowas geht.

    Ich hab die äußere Schicht runtergefummelt und nun ist ein schwarzer Schaumstoff zu sehen, der sieht soweit okay aus, keine Risse oder so und auch der Kernstab ist nicht gebrochen.

    Die spannende Frage ist: Was nun?

    Mir ist klar, dass dieses Thema alles andere als neu ist, aber könnte mir evtl. jemand einen Link zu einer Seite mit Anleitung (Bilder bitte! ) und zu einem Shop mit den nötigen Baumaterialien posten?

    Gruß
    Daniel

  2. #2
    luthien368
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    Also, versteh ich das richtig, du musst die Waffe neu latexen. Dann brauchst du Pinsel, Latex (in den Farben, die du für die oberen Schichten benötigst + schwarz) und Finish / Top Coat / ... .

    Hier findest du allerlei Anleitungen und How-to's, dort findest du auch Anweisungen zum Latexen und Finishen.


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  3. #3
    Rraurgrimm
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    Den Latexkrebs (die klebrigen Stellen) so gut es geht aber zuvor entfernen sonst hast Du den Spass bald noch mal vor Dir.

  4. #4
    dani
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    Danke Luthien für den Link....ich wusste hier gibt es irgendwo eine Anleitung...die von Kjeldor ist super (oh Wunder )

    @Rraurgrimm:
    Ja ich werds noch ordentlich runtermachen...das Wort "Krebs" ist aussagefähig genug für mich

    Eine Frage hätte ich da noch:
    Kann ich an den Schaumstoff mit Alkohol dran um den klebrigen Latex runter zu kriegen oder verträgt das der Schaumstoff nicht?

    Gruß
    Daniel

  5. #5
    Klaufi
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    Denk mal, dass selbst wenn Alkohol nichts bringen dürfte. Versuchen kannst es ja trotzdem. Vll. lässt sich das Zeug ja mit ner festen Bürste abschaben oder der Schaumstoff darunter ganz dünn abschälen. Entstehende Fusseln lassen sich vorsichtig mit nem Feuerzeug abbrennen. Hast du denn auch Bilder vom Schaden?

  6. #6
    dani
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    Grünschnabel

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    Hallo!

    Ja Fotos, gute Idee!

    Hier mal die Gesamtansicht. Das meiste an Latex ist runter, nur an den klebrigen Stellen hab ich erstmal kapituliert....da würde ich gern mal mit Alkohol ran:
    http://i1225.photobucket.com/albums/...Foto0176-1.jpg

    Und hier die Detailansichten:
    http://i1225.photobucket.com/albums/...2/Foto0184.jpg
    http://i1225.photobucket.com/albums/...2/Foto0183.jpg
    http://i1225.photobucket.com/albums/...2/Foto0178.jpg
    http://i1225.photobucket.com/albums/...2/Foto0186.jpg

    Achtung! Die Bilder haben volle Auflösung sonst sieht man nix.
    Leider sind raue Oberflächen schwer zu fotografieren, aber ich denke man bekommt einen Eindruck.
    Nach allem was ich bisher gelesen habe ist (Hand-)Schweiß/Fett nicht gerade förderlich...das passt zumindestens ins Bild, den da wo man angrabbelt ist das Latex angegriffen.

    Gruß
    Daniel

  7. #7
    Leander
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    Hattest du keine Schutzschicht drauf? Ansonsten dürfte das Latex ja nicht mit dir in Kontakt kommen. Wenn dem so war, würde ich empfehlen für das nächste Mal darauf zu achten, es hilft.

    So rauh sieht die Oberfläche gar nicht aus. Die Axt dürfte geschäumt sein. Das sollte es dir in diesem Fall wenigstens einfacher machen das Latex zu entfernen, da es sich nicht in irgendwelche größeren Poren setzen kann.
    Wenn es mit Alkohol nicht klappt, würde ich mir bessere Chancen mit Terpentin ausrechnen. Ob Terpentin sich mit dem Kunststoff verträgt, kann ich nicht sagen, dafür müsste ich mehr recherchieren.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  8. #8
    dani
    dani ist offline
    Grünschnabel

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    Eh Schutzschicht? Keine Ahnung :wink:
    Ich hab die Axt vor einiger Zeit gebraucht gekauft für 15€. Es ist eine gekaufte Waffe, ich gehe mal davon aus, dass die standardmäßig ne Schutzschicht haben, oder?
    Naja ich fuddel man das Ekelzeugs ab, zur Not auch mit Spiritus (Terpentin scheint mir nicht das richtige Mittel zu sein...es sein denn ich möchte Kjeldors komplette Anleitung durchmachen...), und Latexe das mal neu. Irgendwann muss ich ja mal mit sowas anfangen

    Gruß
    Daniel

  9. #9
    Leander
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    Topcoat oder Isoflex sind nicht auf allen Waffen.
    Da ich aber nicht viel Ahnung von Herstellern geschäumter Waffen habe, kann ich zu deinem Fall nichts sagen.

    Wieso lieber Spiritus als Terpentin? Terpentin ist gerne als Lösungsmittel für festen Latex genutzt worden (ob es heute noch so ist, weiß ich nicht). Dementsprechend dürftest du es damit sauber bekommen. Ob es sich mit dem Kunststoff verträgt musst du halt nur herausfinden, und das lässt sich über das Internet leicht bewerkstelligen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  10. #10
    Klaufi
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    Also für mich ist das ganz klar eine Hammerkunstwaffe, für welche bei der Produktion eigentlich kein Latex verwendet wurde, sondern eine halbwegs flexible Farbschicht. Hab auch schon oft solch geschäumte Waffen gesehen, wo die Beschichtung munter heruntergebröckelt ist. Aber um dem sicher zu gehen, frage ich: hat sich die Beschichtung doll gedehnt beim abziehen oder ist sie schnell zerbröckelt? Wenn ersteres der Fall sein sollte kann es natürlich auch sein, dass sie vom Vorgänger schonmal neu gelatext wurde. In beiden Fällen ist neu Latexen aber sinnvoll bzw. jetzt auch unumgänglich, da du ja schon alles abgemacht hast.

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