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  1. #1
    Jocke
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    [Langzeitprojekt] Leonier Krieger (Tierwesen)

    So... ich fang mal langsam an zu Planen für mein Tierwesen Projekt, das wird ein Langzeit Projekt welches ich mit ein paar Jahren ansetze. Momentan steh ich in der Planungsphase, danach kommt die Kostenkalkulation, die Materialbeschaffung und dann der Bau. Ggf. werd ich das noch unterteile in Maske und Suite, da ich beides als sehr komplizierte Einzelprojekte sehe.

    Nun zur Planung: Geplant ist ein Leonier Krieger aus dem DSA: Myranor Hintergrund.

    Nun fangen wir an mit den Ideen für die Maske:

    Vom aussehen her soll die Maske nah an dieser hier liegen. Jedoch möchte ich jetzt, nachdem ich dieses Video gesehen habe auch bewegliche Lefzen und Geifer haben.

    Da ist die erste überlegung, wie fang ich das an?

    Zum Suite:

    Es muss ein Musclesuite werden auf dem ich dann das Fell aufnähen kann ohne das es Falten wirft (Was wohl hier das größte problem wird da Löwenfell sehr kurzflorig ist), und die Muskeln müssen ausdefiniert im Vordergrund stehen. Das dann sowohl beim Ober, als auch beim Unterkörper.

    Jetzt die Frage:

    Halten die Tierwesen Bauprofis das ganze für Unmöglich, oder für machbar? Wenn Machbar, dann sicher mit viel Geld, Zeit und Aufwand verbunden, aber das is erstmal nebensache da ich mir mit dem Projekt Zeitlasse.

    Über Tipps würd ich mich sehr freuen... Beginnend bei der Maske, da ich sowas noch nie gebaut habe, mir aber jetzt endlich mal in den Hintern treten will für sowas.

    MfG
    der Jocke

  2. #2
    Cartefius
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    Das Hauptproblem bei den animatronischen Lefzen würde ich in der Frage sehen, wie du sie kontrollieren willst. In dem Video benutzt der dafür ja beide Hände, die du aber normalerweise nicht freihaben wirst, und die Anweisungen dafür von der normalen Gesichtsmimik abzugreifen halte ich für unmöglich. Maximal vorstellen könnte ich mir einen Federzugmechanismus, der die Lefzen zurückzieht, wenn du den Mund öffnest.

  3. #3
    Jocke
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    Ich habe an Zugdrähte in den Handschuhen gedacht, allerdings kam da wieder das Problem, das die Maske somit mit dem Suite verbunden wäre. Evtl. wäre ne Elektronische Möglichkeit machbar, im Video nutzt er halt beide Hände unter anderem um das ganze Maul zu bewegen und die Lefzen zu bedienen...

    Hm... Schwierig schwierig... aber seit dem ich das gesehen hab schwiert mir das im Kopf rum... :lol:

  4. #4
    Kjel
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    ich denke das hier: http://www.youtube.com/watch?v=A7t0VywKtKk
    entspräche deinen Vorstellungen oder? Ich weis zwar nicht wie es da funktioniert, aber da seid ihr glaube ich besser bewandert als ich. =)
    Ja der Link ist auch in der Tiersammlung aufgeführt, ich wollte nur darauf hinweisen. [/url]
    Wer Rechtschraipfehla pfindet darf sie behalllten.
    Wenn Träume wahr werden könnten, würden sie Fakten heißen.
    "SL? Ist das magisch?"

  5. #5
    Haspites
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    Erstml muss ich sagen, dass die Idee mir sehr gut gefällt, ich bin also gespannt, was du draus machst!

    Zu den Lefzen denke ich, dass ein einzelnes Kontrollieren eher schwer werden dürfte.
    Aber ein Anziehen der Lefzen beim maximalen Öffnen des Mauls wäre denke ich machbar.

    Beim normalen Sprechen werden die also nicht hochgezogen, aber wenn du so richtig die Zähne zeigen willst würden die hochgehen.

    Gruß
    Lukas

  6. #6
    Norvakh
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    Das einzigste was mir so spontan einfallen würde, wäre den Backenmuskel zu nutzen. Wenn du den Wangenbereich direkt neben der Nase stark genug kontraktieren kannst (ich kann es etwa 1cm herausdrücken), könntest du damit vll (!) etwas umsetzen. Die Maske müsste hierfür ganz passgenau an den Rest des Kopfes anliegen. Dann kannst du einen kleinen Zylinder auf die Stelle setzten, das ganze dann per invertiertem Bowdenzug umsetzten. Wenn deine Wange sich nur wenig bewegen lässt müsstest du sogar noch einen Flaschenzug innerhalb der Maske umsetzten, das wäre dann extrem
    Aber: Machbar! :lol:


    W
    A [ZYLINDER]
    N.........,-----/
    G.........'--------------
    E...........................|
    .............................|
    .............................|
    ..........................LEFZE

    ...W
    .....A [ZYLINDER]
    ....N......,--------/
    ...G.......'-------------
    ..E.........................|
    ..........................LEFZE



    Ich hoffe man erkennt die Sache. Wo der Bowdenzug die Kurve macht sitzt natürlich eine kleine Rolle.

    Gruß,
    Sven

  7. #7
    luthien368
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    Na da bin ich aber gespannt, was du perfektionist aus dem Projekt machst. Mit Drähten zu arbeiten war ja auch bei meiner Katze im Gespräch, aber eben wegen der Verbindung vom Kopf zu eventuellen ASuslösern habe ich es dann gelassen. Mit Motoren wie Lion of the Sun zu arbeiten wäre eine Möglichkeit, evtl. kannst du mal Kiras auf dem Ning anschreiben, der ist ein Held darin .

    Wenn ohne Motoren wäre die Technik von dem in Kjel gezeigten Video wahrscheinlich am interessantesten. Vielleicht zweistufig. Kiefer leicht öffnen = Lefzen hochziehen. Kiefer weit öffnen = Lefzen hochziehen + Zähne zeigen

    MAchbar ist es sicherlich, wie haltbar das im LARP ist weiß ich halt nicht und ... ich hab es einfach gelassen, weil es irgendwann doch zu aufwändig wurde, bzw. in Bereiche abgerutscht ist, die mich nicht interessieren 7/ die ich nicht gut beherrsche


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  8. #8
    Jocke
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    Danke schonmal an alle für die Ideen, aber ich glaub Haspites und Luthien haben die entscheidende Idee gebracht, mit dem öffnen des Mauls die Lefzen zu Kontrollieren... Ich glaub bei der Idee werd ich ansetzen...

    Jetzt is noch die Frage, wie beginn ich die Maske aufzubauen wenn ich sowas reinbauen will...

  9. #9
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    Ich bin gespannt, wies wird.. und wenn du jahre brauchts, aber man weiß ja ,gut Ding will weile haben

    Ich glaube Britte(Poison) ausm Ning versucht sich auch mit beweglichen Leftzen, vielleicht fragst du sie mal.

    Und ich hab mir auch schonmal gedanken gemacht, wie man kurzes Fell verwenden kann, ohne dass man nähte sieht... mit Zickzackkannten dürfte das gehen. Wenn ich mir nämlich zum Teil mir meine Fellreste (echtes Fell) anschaute, was ich hier rumfliegen hab, wo auch zum Teil viele kleine Teile zu nem größeren Stück zusammen genäht sind, dann wurden da immer Zickzaklinien benutzt, anstatt gerader schnitte. So das halt immer Fell über anderes Fell fallen kann.

  10. #10
    Rraurgrimm
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    Kiras nutzt Folienschalter in den Handschuhen, um seine Ohren einzeln oder gemeinsam zu bewegen. Dazu muss er Daumen und Zeige-/Mittelfinger zusammenbringen und der Folienschalter löst den Kontakt aus - welcher dem Motor dann das Signal gibt, die Servos ziehen dann an einem Zugdraht und die Ohren legen sich an oder stellen sich wieder auf.

    Probleme damit, die er selbst an Erfahrungen gesammelt hat:
    - man muss nach wie vor die Hände benutzen, d. h. diese in der Regel leidlich frei haben. Mit einer LARP-Waffe in der Hand ging es mässig, die Ohren zu bewegen - aber nach einigen Anpassungen klappte es wohl.
    - man hört die Servos arbeiten, es ist ein helles - wenn auch leises - elektrisches Surren. Schrittmotoren könnten Abhilfe schaffen nur waren diese in entsprechender Grösse nicht in seiner Preislage.
    - es ist Verkabelung vonnöten - die Handschuhe sind per Kabel mit dem Kopfteil verbunden. Diese Kabelverbindung erwies sich aufgrund der Bewegung von Händen, Armen und Kopf als relativ komplex da sehr viele Faktoren hineinspielen. Deshalb halte ich eine rein mechanische Zugseillösung mit Handsteuerung auch für sehr schwierig. Ob eine Funksteuerung möglich gewesen wäre - keine Ahnung, Kiras hat es meines Wissens nach nicht probiert und er ist elektronisch recht gut bewandert.
    - die Motoren - wie auch die Folienschalter - brauchen Strom. Kiras Kopf hat ein eingebautes Batteriefach für 6 (oder waren es 8?) AA-Foto-Akkus. Diese halten dann bei normaler Nutzung etwas über einen halben Tag. Das Batteriefach hätte auch andernorts eingebaut sein können - doch war der Kopfteil ohnehin mit grundlegender Helmstruktur und dementsprechend als harte Grundlage für ein Batteriefach geeignet. Zudem sparte er sich so weitere Verkabelung. Nachteil: es trägt natürlich zum Kopfvolumen bei.

    Kurzum: ich halte es für technisch machbar - entsprechende Kenntnisse in Elektronik und bastlerisches Geschick vorausgesetzt. Persönlich halte ich es jedoch für einen zu hohen Aufwand für einen - rein subjektiv - eher mässigen Ertrag. Ich bin jedoch auch jemand, der jahrelang mit einer komplett starren Latexmaske seinen WolfsMenschen gespielt hat. Nach dem Wechsel zu einer selbstgebauten Maske mit beweglichem Unterkiefer sagten mir Bekannte mit denen ich zuvor geraume Zeit gespielt hatte, dass sie den Unterschied nicht mal bewusst gemerkt hatten, sie hatten einfach zuvor Mimik hinzuinterpretiert in das ansonsten eher steife, ewige Latexmaskengrinsen. Stimmeinsatz und Gestik sind da eindeutig wichtige Instrumente um zumindest Teilinformationen über den "emotionellen Zustand" zu vermitteln.

    Für die angedachte mechanische Lösung halte ich eine relativ starre Grundlage des Kopfes für nahezu unvermeidbar. Eine Bauweise analog zu Varrics' Kopf mit festem Kiefergelenk. Diese sorgt für einen vergleichsweise etwas voluminöseren, stabilen Kopf - was sich vermutlich mit einer "Löwenmähne" recht gut kaschieren lassen sollte. Bedenke bei der mechanischen Lösung, dass Du bei einem beweglichen Unterkiefer ohnehin Deinen Mund beim Sprechen, Gähnen etc. bewegst - und nicht jedes Mal eine Lefzenbewegung auslösen möchtest.
    Direkte Interaktion zwischen einer auch sehr gut angepassten Maske und den Gesichtsmuskeln (abseits vom Kiefermuskel bei einem entsprechend geöffneten Kiefer) halte ich für eher utopisch: sowohl Varrics als auch meine Maske sind sehr stark an das Gesicht angepasst, wir haben beide mit unterschiedlichen Grundkonstruktionen an einem Kopf- respektive Gesichtsabdruck unseres jeweiligen Kopfes- bzw. Gesichtes gearbeitet und unsere Masken würden einem anderen vermutlich nur arg unbequem wenn überhaupt passen. Dennoch ist da stets zwingend ein wenig Spielraum - was an der erforderlichen Polsterung (die bei mir nur aus einer dünnen Schicht weichem Leder und ein paar strategisch plazierten Schaumstoffpölsterchen besteht) liegt. Sich in einer Maske derart fest "hineinzuschnallen" dass diese hart am Kopf anliegt - meine eigene ist halt nur "breites Hosengummi-flexibel" angelegt - halte ich unter LARP-Bedingungen (Zeitraum Wochenendcon, körperliche Aktivität, Verletzungsgefahr) für fragwürdig und würde es selbst nicht ausprobieren wollen.

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