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  1. #1
    Sonadorexis
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    [WIP] Schamanenwaffe

    Soo... nun kommt es doch dazu, dass ich nach knappen zwei Jahren dabei sein auch mal selbst nen Thread eröffne *lach*

    Ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mich mal am Waffenbau zu versuchen und überlege dementsprechend schon lange, wie das ganze aussehen sollte und wie ich damit einhergehende Probleme lösen kann.

    Das ganze soll ein Hammer werden, der im Prinzip aus nem Ast mit ner ordentlichen Gabel am Ende, oder alternativ einem jungen gerupften Baum mit ner Schönen Wurzel bestehen, in dessen Ende (Wurzel oder Gabel) mehrere Hörner eingefasst sind, deren Ansatz (Also das, was beim Geweih die Rose ist) quasie die schlagfläche bilden.

    Den Stiel möchte ich dabei ungern in dieser aufgemalten Holzmaserung haben, vielmehr hab ich bock auf Rinde, wobei ich mich frage, wie man die genau am besten und realistischsten umsetzen kann. Einfach nur aufmalen stelle ich mir etwas stumpf vor, echte Rinde denke ich dürfte nicht wirklich funktionieren (härte, Feuchtigkeit, bzw. Brüchigkeit) und andere Ideen haben sich mir bisher noch nicht erschlossen .

    Eine Überlegung dabei war allerdings, den Stab nicht buckelig zu schneiden um ihm einen achso natürlichen Wuchs zu geben, sondern eher mit abgegossenen Latexaplikationen von Astlöchern und ähnlichem zu arbeiten, bzw. zum Wurzelansatz hin vermehrt mit diesem Modelbaugras als Moos o.ä. zu arbeiten.

    Eine Zweite Frage, die sich mich stellt ist, ob ich die Hörner einfach nur schnitzen sollte, oder ob es einen wie-auch-immer gearteten Sinn machen würde, diese ähnlich wie das Axtblatt im "how to Axtbau"-Thread beschrieben mit einem Lederkern versehe, sprich: Zurechtschnitzen, aufschneiden, Leder einkleben, wieder zusammen klatschen?
    Da ich mehrere Hörner haben möchte und nicht nur ein, wäre es auch wichtig zu wissen, ob es reicht, wenn ich die untereinander verklebe, oder ob ich alle so legen sollte, dass ich sie mit dem Kernstab verkleben kann...

    Das alles ist noch ein wenig unausgereift und ich habe ehrlich gesagt noch keinen Plan von der ganzen Thematik, möchte mich aber mal rantasten. Und nein, ich möchte mir nicht erstmal zwanzig Dolche und schwerter bauen, sondern gleich dieses Projekt angehen :lol:
    Wann ich das umsetzen würde, weiß ich noch nicht... hab noch nciht mal Material, aber ich denke gerne über zukünftige Projekte nach. Von daher wäre ich über Anregungen, vielleicht auch weitere Ideen sehr erfreut

    gruß
    Sona - der mit dem Holz tanzt

  2. #2
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    Hi Sona,

    kannst du mal eine Skizze von deinem Vorhaben machen? Ich kann mir zwar ungefähr vorstellen,w as du haben willst, aber es würde einfacher werden...

    Den Stamm mit Applikationen zu bekleben halte ich für eine gute Idee. Für den HdR-Film wurde von Baumbart ja eine lebensgroße Figur gebaut, und für die Außenseite wurde ebenfalls Rinde von echten Bäumen abgegossen. Diese kannst du gut Stück für Stück aneinander setzen, es gilt halt, den passenden Stamm und das passende Abgießzeug zu finden. Wenn du einen in der Nähe hast, könntest du ja einfach 2-3 Schichten Silikon drauf pappen, nur gut sauber machen musst du die Form danach.

    Eine Verstärkung des Hammerkopfes ist nicht verkehrt, denk aber daran, die Hörner lieber aus weichem Schaumstoff zu machen, grad Hämmer tendieren mMn schnell dazu, ziemlich hart zu werden.


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  3. #3
    Sonadorexis
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    An ner Zeichnung kann ich mich mal versuchen, hab ich gerade aber nicht parat. Aber um das ganze frühzeitig ein wenig klarer zu halten (hatte ich gar nicht dran gedacht) Ich meine nicht (!) diese schuppige Borke. Selbst die dicken Stämme mit zentimeter dicken schichten von dem Kram haben an den Ästen glatte, dünner rinde, genau wie junge Bäume. Darum geht es mir. Ansonsten würde es albern aussehen.... aber ich zeichne den Kram mal am besten

  4. #4
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    Deshalb sagt.. äh, wollte ich was von Birke schreiben. Ich denk z.B. dass es einfacher werden würde, ein Astloch zu applizieren, wo schon Rinde rundidum ist, als ein astloch aufzukleben und erst anschließend die Rinde aufzukleben. Denk bei der Rinde aber daran, dass sie trotzdem wenigstens etwas Struktur haben sollte, denn es wird sehr schwer, die natürliche Färbung durch aufmalen einzufangen. Da ist Drybrushen und inken dein Freund


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  5. #5
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    ha, da können wir uns zusammen tun, mein Plan leutet nämlich auch einen Stab für Erla zu bauen, mit Rinde außen dran.

    Wobei ich bis jetzt, durch di Erfahrung, die ich bei den Hörnern sammeln konnte mit nem Schwamm und nem groben Pinsel arbeiten wollte. Wenn das Latex nämlich ein wenig angetrocknet ist, bekommt man mit nem groben Pinsel da ganz viele feine Linien rein.

    Und mir schwebt auch eher feine glatte Buchen-, oder Haselrinde vor.

  6. #6
    Klaufi
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    Also ich würde ähnlich arbeiten, wie bei normaler Holzmaserung, nur dass es später anders angemalt wird (dunkler bzw. mit grün). Vielleicht wirkt es auch interessant, quer anstatt längs zu streichen, vll. auch eher stellenweise anstatt durchgehend. Zusätzlich würde ich kleine "Astlöcher" einarbeiten, so wie hier (kein besseres Bild gefunden):

    Für den super Realismuseffekt würde ich die Wurzel (wenn es denn eine wird) sehr dunkel machen und am Übergang dann das Moos.

  7. #7
    Sonadorexis
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    @Annika: ok, ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt... ich meinte nicht nur an den Ästen... sondern an äste, sowie bei jungen Bäumen am gesamten Stamm... also alles, was ich irgendwie als Stab hernehmen würde, wäre glatt und nicht shuppig. Dementsprechend hätte ich da gar nicht soo viel Oberflächenstruktur, sondern eher feine risse, Löcher, etc. Ich denke, das was Klaufi da gepostet hat kommt von der Oberfläche schon ganz gut an das, was ich will ran.

    @Klaufi: Warum meinst du, die Wurzeln soviel dunkler machen? weil sie aus der Erde kommen? . Ich denke, "etwas dunkler" können die schon gerne sein, sollten sich aber nicht gänzlich vom Rest abheben. Die Querstreifen sind ne gute Idee, wobei ich denke, dass es mit nem Pinsel nicht unbedingt funktionieren wird. ähnlich wie auf deinem beispiel, dass ja noch wesentlich ausgeprägtere Erhebungen hat, sind da ja keine durchgängigen linien, sondern einfach immer wieder kurze Strecken, die heraustreten...

    @Talis: Wie geil, trifft sich ja gut!. Dann kann ich dich auch gleich wegen Hörnern etc belästigen *freu*

    Ansonsten hab ich mal kurz was zusammengeschmiert... sry, aber ich finde gerade in dem Chaos hier keine vernünftigen Zeichenutensilien....



    Ich hab mal versucht, das ganze farblich voneinander abzuheben um es etwas deutlicher zu gestalten.
    Irgendwo wird auch noch ne Griffwicklung sein und gebamsel wird auch noch kommen, aber das halte ich erstmal außen vor, da es momentan nichts zur Sache tut.

    Wie man (hoffentlich) erkennen kann, dachte ich an drei Springbockhörner und zwei größere wirklich geschwungene, die an den Seiten nen gewissen Rahmen bilden Moos war, wie auch Klaufi schon sagte hauptsächlich zum Wurzelende hin gedacht, ich denke Pilze und ähnliches wären übertrieben....


    Nachtrag an Annika:
    wegen der Hammerkopfverstärkung: Ich würde wenn, dann wahrscheinlich jedes Horn einzeln verstärken, denke ich. Was schaumstoffhärtegrade angeht hab ich noch keine Erfahrung, werde mich aber wohl noch informieren. Aber inwiefern meinst du, dass sie hart "werden" ? Vom Bau schon aus, mit der Zeit, oder wie oder was? *hateinfachkeineAhnung*

  8. #8
    Klaufi
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    Na ich denk mal, weil der Schaumstoff schon recht fest ist. Bei meiner Echsenmaske, die ja großteils aus maßßivem Waffenschaumstoff besteht, kann man ja auch kaum reindrücken. Demnach ist es besser, bei so großflächigen Sachen weicheren Schaumstoff zu nehmen, zB. Matratzenschaumstoff oder Poolnudeln. Vielleicht könntest du ja die Hörner aus Poolnudeln bauen, so wie Annika das schonmal probiert hat, sah eigentlich garnicht mal schlecht aus. Allerdings frag ich mich, wie du das alles gut an den Kernstab befestigen willst. Vielleicht könnte man die Hörner auch aus einem massiven Block herausschnitzen, da würde sich dann tatsächlich fast schon Matratzenschaumstoff anbieten.

    Übrigens haben Hörner nicht solche Rosen wie Geweihe, da Hörner eigentlich hohl sind. Wird aber wohl kaum einen interessieren

    Und frisch aus der Erde gerupfte Wurzeln sind wirklich dunkler, und da du auch Moos und Rinde darstellen willst, hat sich wohl niemand die Mühe gemacht, das Ding mal zu säubern.

  9. #9
    Sonadorexis
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    Okay, das mit dem säubern ist ein ARgument, das lass ich gelten

    wie ich das befestigen will ist ja gerade die Frage, die ich auch im Anfangspost gestellt habe. Ich weiß nicht OB und wenn ja WIE das ganze realisierbar ist. Wenn es ejdoch gehen sollte, will ich mich definitiv dran versuchen
    Okay, es geht also um das Grundmaterial. Ich denke das sollte nicht das Problem sein, darauf zu achten. Ich weiß halt nicht, ob ich alle direkt mit dem Kernstab verkleben müsste, oder ob es andere Wege gibt, Stabilität etc zu gewährleisten. Das wäre eben auch der Punkt, wo ich gern die erfahrenen Waffenbauer unter euch frage
    Andererseits wäre es doch auch ne Alternative, einfach nur zwei Hörner zu nehmen, die man direkt mit dem Kern verkleben kann, oder?


    Zum Thema Rose: weiß ich, ich würde da einfach noch Knochenansätze rausschauen lassen wollen. hab unter anderem auch noch zwei Springbockhörner hier rumliegen die ich als Vorlage nehmen wollte.

  10. #10
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    Also ich würde das wirklich aus nem Block schnitzen, was zwischen den Hörnern ist kann später sowieso niemand mehr sehen. Wär dann quasi wie ein Hammer, könnte man vielleicht noch etwas Waffenschaumstoff um den Kernstab kleben und da dann links und rechts nen Matratzenschaumstoffstück. Hätte sogar welche in passender Größe hier herumliegen, allerdings wärs wohl den Weg nicht wert
    Frag mal Annika, die hat doch immer was da. Und schnitzen solltest du ja eigentlich können, oder?
    Die wurzeln würde ich dann aus Waffenschaumstoff machen und außen einfach ankleben. Zum Schluss (also wenn die Waffe eigentlich fertig ist) kann man dann auch noch Naturfaserband dazwischenwickeln, damit es befestigt aussieht.

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