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  1. #1
    Rufus
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    Lager-Laternen mit LEDs?

    Gesucht werden Lampen zum Ausleuchten von wichtigeren Punkten in einem Lager, bzw. die Schaltpläne dazu zum Selberbasteln. Mir fehlt leider die Erfahrung um Leuchtleistungen und Leuchtdauern richtig einzuschätzen, daher die Frage in die Runde.

    Anforderungen:
    - Batterien sollen einen Con über halten (16 Stunden oder mehr)
    - Die Leuchte soll hell genug sein um einen größeren Bereich halbwegs auszuleuchten. Etwa den Torbereich oder einen Pavillon. Das Licht sollte ausrechen um Gesichter erkennen zu können und Stolperfallen auszumachen.

    Boni:
    - Niedriger Preis
    - Rundum-Licht
    - Diffus/nichtblendend
    - Leicht in ambientiger Laterne zu installieren (klein, leicht, gut zu befestigen)
    - Wasserfest
    - Stoßsicher
    - Farbwahl (grün bevorzugt :lol: )
    - Glimmen oder Flackern

    Derzeitiger "Favorit" ist die 4-Watt-Campinglaterne von Varta. 300 Lumen Leuchtleistung und 72h Leuchtdauer (verwendet 3 Mono D-Batterien). Mit 25 Euro vergleichsweise günstig. Diffuses Rundumlicht. Wohl spritzwassergeschützt und halbwegs stabil. Leider recht klobig (35x12x9 cm) und schwer (mit Batterien wohl 900 g).

    Eine Alternative wären vielleicht die LED-Leuchten für an Decken/Schirme. Die Leuchtleistng der 20 LEDs ist nicht angegeben, soll aber 30 Stunden halten (4xAAA-Batterien). Wäre mit etwa 7 Euro billiger, als auch auch kompakter und leichter. Für eine klassische Laterne ist die Form leider auch nicht perfekt (flach mit 13cm Durchmesser, nach unten gerichtet).

    Und jetzt die Frage in die Runde: Gibt es besseres?

  2. #2
    Pirat_fred
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    Also schaltungen kann ich mal meinen Dad bzw. Bruder fragen, auch wegen dem Glimmen/Flackern, aber das gibts doch auch über Onkel Googel oder

    www.GODVIK.de

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  3. #3
    Rufus
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    Schaltungen an sich schon. Nur wie hell die wirklich machen, und wielange die Stromquelle dabei hält, das steht meist nicht dabei. Und mir fehlt da die Erfahrung um das einschätzen zu können.

  4. #4
    Pirat_fred
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    Achso na dann frag ich mal meinen Dad oder du rechnest es dir aus :P

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  5. #5
    luthien368
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    Hi du - weiß nicht ob das hilft, aber jenerwelcher, der diesen Blog hier geschrieben hat, hat schon einiges an Erfahrung gesammelt, was den Bau solcher Lampen angeht, und schmeißt diesbezüglich mit Wissen um sich - vielleicht lohnt es sich, ihn mal anzuschreiben?


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  6. #6
    Taurec DaWindschief
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    Ich finde die meisten käuflichen Fertiglösungen wie auch diese Campinglaterne geben ein sehr unschönes Licht ab da dort meistens günstigere Leds mit hoher Farbtemperatur verwendet werden, das Licht ist dann so bläulich.

    Was mich bei dieser Varta Active 4 Watt auch wundert ist die Länge der angegebenen Akkulaufzeit, die scheint ein wenig schöngerechnet zu sein. In einen normalen NiMHd-Akku von Varta passen Normalerweise 3000mAh rein bei 1,2 Volt, das wären bei drei Stück 10,8 Wattstunden. Wenn die Lampe nun wie in der Beschreibung eine vier Watt Led hat dürften diese Batterien nach 2,7 Stunden leer sein. Das riecht für mich nach typischer Falschwerbung oder da ist einfach die Laufzeit im Blinkbetrieb angegeben.
    Beschiss.....

    Die günstigste und einfachste Lösung ,wenn man nicht auf die Lichtfarbe achtet, werden wohl ein paar von denen hier sein:
    http://www.pearl.de/a-NC6940-5411.shtml
    Wie lange die Leuchten weiß ich aber auch nicht so genau, ich schätze mal mit zwei 3000mAh Akkus vielleicht 5-10 Stunden, 15 kleine Leds dürften nicht mehr als 400mA ziehen. Da muß man dann wohl Batterien wechseln.

    Ich würde eher zu einer warm-weißen Selbstbaulösung greifen.

    Die beiden Sachen braucht man da eigtl nur:

    http://www.led-tech.de/de/High-Power...7_120_170.html

    http://www.led-tech.de/de/LED-Contro...2_118_119.html

    Die Led muss dabei auf ein Blech oder sonstigen Kühlkörper geklebt werden. Mit 220 Lumen sollte das jede Situation ausreichend beleuchten können, ansonsten muss man zu einem stärkerem Treiber mit bis zu 3 Ampere greifen dann verringert sich aber die LEDlebensdauer und sie macht nicht mehr die vollen 50000 Stunden, die Leuchtdiode Leuchtet dann aber mit bis zu 700 Lumen.

    Dazu einen dicken Akku mit mehr als 7 Volt, da von nichts kein kein Licht kommt braucht man pro Stunde dann Akkukapazität von 700mAh.
    Bei einem 12 Volt Akku reichen bestimmt 350mAh Kapazität pro Stunde Laufzeit.

    Um die Laufzeit zu verlängern kann man natürlich auch auf Licht verzichten und eine 300mA Led kaufen dann mit entsprechender 300mA oder noch schwächerer Konstantstromversorgung.

    Das grundlegende Problem stellt der Energieerhaltungssatz dar, ich denke nicht dass man mit irgendwelchen kleinen Batterien 50 Stunden irgendeinen Lagereingang komplett und schön hell beleuchten kann. Da muss ordentlich Leistung und eine dicker Akku her.
    Mit einer kleinen Autobatterie von 44 Ah wie dieser http://www.ebay.de/itm/Autobatterie-...-/220839270600 könnte man die Led bei 10 Watt (sehr gute Kühlung der LED Vorausgesetzt) 50 Stunden Lang leuchten lassen, das würde glaube ich wohl eine Fläche mit einem Radius von vielleicht 10 Metern Radius einigermaßen gut beleuchten können, die led würde aber ganz schön blenden.

  7. #7
    Dutch
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    Re: Lager-Laternen mit LEDs?

    Zitat Zitat von Rufus
    Und jetzt die Frage in die Runde: Gibt es besseres?
    Nicht unbedingt zielführend, wenn man auf der Suche nach elektrischer Beleichtung ist, aber was spricht gegen die klassische Sturmlaterne Marke 'Feuerhand'? Mit vernünftigem Petroleum ('Paraffinöl') betrieben ist die Lichtausbeute recht hoch. Und eine Füllung reicht für eine Nacht, wenn der Docht nicht gerade bis zum Anschlag aufgedreht ist.

    Eine vernünftige LED-Laterne habe ich bisher noch nicht gesehen. Alle gaben ein eher spaciges Licht, welches auch mit 'Magie' als Erklärung nicht ambientiger wurde.

    Tschüs
    Michael
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  8. #8
    Rufus
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    @ Taurec

    Danke für den Hinweis. Allerdings sollten sich da mit Varta High Energy-Batterien (16500 mAh bei 1,5 V) auch 18 Stunden rausschinden lassen. Von daher würde das für eine Con reichen.

    Danke auch für die Kaufempfehlung zum Selberbasteln - einen konkreten Anhaltspunkt zu haben ist toll. Ob jetzt aber eine Umsetzung mit Autobatterie die ideale Lösung ist...


    @ Dutch
    Gegen Petroleum-Lampen spricht mehreres:
    - Das Gefahrenpotential. Die Lampen sollen da aufgestellt werden, wo eh viel los ist und auch gekämpft wird.
    - Transportierbarkeit. LED-Lampen kann man einfach in ne Reisetasche stopfen, eine Petroleum-Lampe nicht. Mir ist einmal ne Petroleum-Lampe im Auto umgekippt, das muss nicht nochmal sein.
    - Verbastelbarkeit. LEDs lassen sich einfacher und risikofreier in Lampengehäusen verbauen als eine brennende Lichtquelle.

    Letztlich geht es halt um einen Ansatz, der ungefähr fackelhell macht, das am besten die ganzen Con-Nächte durch. Dabei am besten nicht die Welt kostet und leicht von anderen nachzumachen ist.

    Hintergrund ist da ein bisschen das letzte EE, wo es im Lager des Grünen Kometen keine Laternen hatte. Im Festzelt saß man ziemlich im Dunkeln, und am Lagereingang konnte man kaum wen erkennen - und auch nicht die Stufe am Tor.
    Und in anderen Lagern wird das Problem nicht geringer sein. Von daher der Bedarf an ein paar idiotensicheren, pflegeleichten IT-Laternen, die man umkompliziert da aufhängen kann wo es notwendig ist.

  9. #9
    Kelmon
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    Das Pilgerlager war auf dem EE durchweg beleuchtet - mit Lagerlaternen in Einfach-Bauweise. Ist auf der Pilgerlager-Seite zu finden, funktioniert aber natürlich mit stinknormalen Kerzen.

    Zu LEDs kann ich leider nicht so viel sagen, außer daß ich eben meine Flacker-LED-Laterne habe, die von außen nicht von echtem Kerzenlicht zu unterscheiden ist. Mit einer Einschränkung: Sonderlich hell ist sie leider nicht.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Dutch
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    Zitat Zitat von Rufus
    Von daher der Bedarf an ein paar idiotensicheren, pflegeleichten IT-Laternen, die man umkompliziert da aufhängen kann wo es notwendig ist.
    Deine Bedenken gegen Petroleumlaternen treffen eigentlich alle ins Schwarze. Wenn man alle Sicherheitsrisiken ausschließen und maximal einfache Handhabung erreichen will, scheint mir auch Strom die beste Wahl zu sein.

    Insoweit wäre ich auch an so etwas interessiert. Zum Beispiel als kleine "Reiselaterne", die bei der Erkundung dunkler Ecken und Dungeons hervorgeholt, und ansonsten einfach mitgeführt werden kann.

    Licht durch echte Flammen empfinde ich trotzdem als die ambientigere Beleuchtung. Auf dem Tulderon z.B. wird die komplette Stadt mit Petroleumlaternen beleuchtet.
    Für ein Stück Sicherheit sorgt bereits, wenn die Laternen an einem vernünftigen Halter hängen. Dadurch können sie nicht umfallen und werden auch in einer Action-Spielhandlung (z.B. Kampf) nicht ohne Weiteres übersehen oder durch die Gegend geschleudert.

    Ansonsten bleibt auch die Kerzenlösung, die Kelmon nennt. Eine vernünftige Kerzenlaterne mit großen Fenstern und einer schlanken Kerze bestückt gibt etwa das gleiche Licht, wie eine durchschnittlich große Petroleumlaterne. Und die Brenndauer ist auch erstaunlich lang. Zumindest bei den Kerzen, die meine Holde für ihre Laterne verwendet.

    @ Kelmon: Wo kann man eure Laternen denn auf der Pilgerlager-Seite finden?

    Tschüs
    Michael
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