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  1. #1
    Tailorn
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    Umhang mit Durchgriffen

    Hallo,

    Ich möchte mir nen Umhang mit Durchgriffen Schneidern. Wie man einen Umhang ( soll ein halb oder dreiviertelkreisumhang werden, vorne teilweise geschlossen) macht ist klar. Nur : Wohin solln die durchgriffe?

    Ich bedanke mich schonmal im voraus für antworten tipps etc.

    LG von mir P

  2. #2
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    Die Durchgriffe würd ich so machen, dass sie in der vorderen Hälfte sind, sprich dass du, wenn du die Hände durchsteckst und nach vorne tust (die wahrscheinlcih meist verwendetste Postition) du möglichst wenig Stoff zwischen den beiden Händen hast. Das bedeutet zwar, dass, wenn du die Arme ausbreitest, der Umhang aufklafft, ist aber denk ich praktischer als wenn du so viel Material zwischen den Armen hast...


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  3. #3
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    Also "Durchgriff" im Sinne von den Schlitzen, die man bei manchen historischen Kleidungsstücken sieht, durch die man zum darunterliegenden Gürtel (und seiner Tasche) greifen kann, ja?

    Eines sollte klar sein - rein logisch ist sowas nur was für Kleidungsstücke, die mehr oder weniger komplett geschlossen sind bzw. komplett geschlossen werden können. Beim Standard-LARP-Halbkreismantel, der oben von der einzelnen Fibel gehalten wird ist sowas eher sinnfrei. Ebenso ist so etwas nur dann bei Kleidungsstücken sinnvoll, bei denen die Arme schon freiliegen - was bei einem Halbkreismantel ja nicht gegeben ist.

    Bei dem wohin würde ich Dir einfach dazu raten, das Kleidungsstück zu tragen, und dann eben auszuprobieren, wo diese am sinnvollsten wären. Das markierst Du dann auf dem Kleidungsstück. Wichtig: Habe eine zweite Person dabei, die darauf aufpasst, daß es auch richtig auf Dir sitzt und nicht schräg runterhängt. Danach korrigierst Du die Markierungen noch soweit, daß sie an den gleichen Stellen auf beiden Seiten liegen.

    EDIT: Geht es darum, daß Du die Arme aus dem Mantel strecken kannst? Das wird aber nicht "Durchgriff" genannt. aber gut...
    In dem Fall würde ich es für sinnvoller halten, wenn Du Dir einfach eine Mantelform aussuchst, die eben schon diese Funktion hat, typischerweise wird man da bei den Mantelformen des (arbeitenden) Volkes, der Stadtbevölkerung oder des reitenden Adels fündig.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Eines sollte klar sein - rein logisch ist sowas nur was für Kleidungsstücke, die mehr oder weniger komplett geschlossen sind bzw. komplett geschlossen werden können. Beim Standard-LARP-Halbkreismantel, der oben von der einzelnen Fibel gehalten wird ist sowas eher sinnfrei. Ebenso ist so etwas nur dann bei Kleidungsstücken sinnvoll, bei denen die Arme schon freiliegen - was bei einem Halbkreismantel ja nicht gegeben ist.
    Veto, denn was ähnliches will ich auch machen (auch wenn ich es nicht von einer Fibel halten will, sondern im vorderen Teil obere Hälfte knöpfen möchte). Wenn man die Hände ganz frei haben möchte, hab ich immer das Problem, dass auch bei den besten Abnähern der Umhang von den Schultern rutscht und dann das ganze Gewicht des Umhanges auf dem Hals liegt x_x Auf der anderen Seite ist es dann bei kaltem Wetter schwierig, sich in den Mantel einzukuscheln, man muss ihn sich immer über die Schultern werfen, da er sonst schon bei normalem Laufen aufklafft :P Daher, ja, ich würde den vorderen Teil breiter knöpfen, aber die Durchgriffe find ich praktisch (alternativ kann man statt Durchgriffen auch ganze Schlitze bis zum Rand des Umhanges machen, ähnlich wie bei Musketier-Umhängen (Entschuldigung, Kassack), nur eben längerer Umhang und Schlitz erst auf Ellenbogenhöhe anfangend )


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  5. #5
    Tailorn
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    Also : ja ich will den umhang vorne zuknöpfen können ( so luthien meint ), ne gugel drüber tragen und rausgreifen können. Vlt mach ich sie da, wo wenn ich einen mantel hätte die ärmel sein würden ?
    Edit : Musketier variante fänd ich nicht so gut , möchte eigtl. Nur bei kurzen schlitzen im mantel bleiben

  6. #6
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    Schlitze oben an den Schultern wären unpraktisch denk ich, das wär eine Wurschtelei, da die Arme durchzukriegen. Dann mach lieber kleine Schlitze auf Ellenbogenhöhe.


    Was bestimmt sehr schick aussieht ist, wenn du die kurzen Schlitze machst, den Rest aber auch aufschlitzt und zum Zuknöpfen machst. Das ist natürlich etwas fortgeschrittener, sieht aber A schick aus, B bist du dann flexibler, wenn du z.B. bei wärmerem, regnerischen Wetter den Umhang nicht ganz schließen willst.


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  7. #7
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    Stimmt schlitze dann eher auf ellenbogenhöhen wie den rest ? Meinst du dann doch schlitz bis runter und dann nur zuknöpfen ? Also qausi bei gutem wetter 1/3 umhang und bei kaltem 2/3?

  8. #8
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    Zitat Zitat von Tailorn
    Stimmt schlitze dann eher auf ellenbogenhöhen wie den rest ? Meinst du dann doch schlitz bis runter und dann nur zuknöpfen ? Also qausi bei gutem wetter 1/3 umhang und bei kaltem 2/3?
    ? Ich mein, dass du zuknöpfbare Schlitze machst wie bei dem Musketier-Umhang, nur nicht bis zur Schulter, sondern nur bis zu den Ellenbögen. Die kannst du dann entweder zu lassen oder aufmachen.


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  9. #9
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    Aaah ok Ich glaub das entscheide ich wenn ich dann die Wolle hab ( im moment sind noch stoffmuster unterwegs)

    Edit : ok postbote hat geklingelt xD hab jezt diesen stoff bestellt :
    Voll toll zeug Sehr dicht gewebt und vorallem: 30sek unterm wasserhahn ---> unten nichts durch

  10. #10
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    Zitat Zitat von luthien368
    Veto, denn was ähnliches will ich auch machen (auch wenn ich es nicht von einer Fibel halten will, sondern im vorderen Teil obere Hälfte knöpfen möchte). Wenn man die Hände ganz frei haben möchte, hab ich immer das Problem, dass auch bei den besten Abnähern der Umhang von den Schultern rutscht und dann das ganze Gewicht des Umhanges auf dem Hals liegt x_x Auf der anderen Seite ist es dann bei kaltem Wetter schwierig, sich in den Mantel einzukuscheln, man muss ihn sich immer über die Schultern werfen, da er sonst schon bei normalem Laufen aufklafft :P Daher, ja, ich würde den vorderen Teil breiter knöpfen, aber die Durchgriffe find ich praktisch (alternativ kann man statt Durchgriffen auch ganze Schlitze bis zum Rand des Umhanges machen, ähnlich wie bei Musketier-Umhängen (Entschuldigung, Kassack), nur eben längerer Umhang und Schlitz erst auf Ellenbogenhöhe anfangend )
    Ähm...lies doch mal, worauf sich der Absatz von mir bezogen hat. Nämlich auf Schlitze, mit denen man von außen unter den Mantel greifen kann. Wenn die Arme schon außerhalb des Mantels sind. Was der Threadersteller scheinbar wirklich will habe ich im nachhinein erst erkannt
    (Ich hatte erst an sowas gedacht.)

    Wie dem auch sei, einen Halbkreismantel mit Löchern zu versehen sehe ich persönlich nicht gerade als eine gute Lösung an. Vor allem, wenn diese Löcher auf Ellenbogenhöhe sind.
    Die klugen Leute von damals haben sich durchaus Gedanken über dieses Problem gemacht und haben, wie gesagt, für diese Fälle eigene Mantelformen entwickelt. Garde-Corps und Garnache wären Beispiele dafür. Mit diesen hat man auch volle Bewegungsfreiheit der Arme, und es ist mal was anderes als "Unpraktischer Halbkreismantel Nr. 2828437" im LARP.
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