Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    herrnhaag
    herrnhaag ist offline
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    Speere (Stichfähige und wurffähige)

    Hallo ich hab mich im letzen halben Jahr mal ein bißchen mit verschiednenen Methoden beschäftigt, um Stichfähige und Wurfspeere zu bauen.

    Was die Wurfspeere betrifft, da hab ich der Einfachheit halber einfach Rohrisolierung genommen, vorne (ca. 10 cm hinter dem Ende des Schaftes) ein kleines, mit extra Schaumstoff gepolstertes Gewicht integriert und eine Spitze aus 1 Schicht 8mm Schamustoff angebracht.

    Zu den stichfähigen Nahkampfspeeren gibt es 2 Varianten.

    Variante 1:
    besteht prizipiell nur aus eine Schwimmnudel, die mit Klebebandwicklung etwas stabilisiert wurde, als Spitze eine Doppelschicht 6mm Schaumstoff.

    Variante 2:
    ist die etwas fragwürdige. Der Kernstab besteht aus einem biegsamen Kabelkanal aus dem baumarkt (2m lang, 1 cm Durchmesser). Als Spitzensicherung dient ein Holzpfropfen, zusätzlich mit einem Gummiblock, darüber 3 cm harter (Waffenschaumstoff) und 4 cm weicher (Sitzpolsterschumstoff). Die Ummantelung des Kernstabs ragt vorn noch mehr als 20 cm über den Kernstab hinaus, ganz vorn eine Spitze aus 1 Lage 8mm dickem Waffenschaumstoff.
    Durch diese Konstruktion verfügt der Speer über 3 Zonen, die die Stoßenergie abfangen.
    1. die Spitze biegt sich zur Seite. 2. der vordere Schaftteil ohne Kernstab biegt sich durch. 3. der sehr biegsame Schaft selbst biegt sich.

    Meine Frage wäre nun: Was haltet ihr von dieser Konstruktion und würdet ihr diese Konstruktion auf Cons zulassen bzw. glaubt ihr, das sie eine Chance hat, zugelassen zu werden.

    Ps. Das das ganze mit Bildern sinvoller wäre, weis ich auch, ich weis aber nicht, wie ich hier Bilder einfügen kann[/img]

  2. #2
    Mac
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    ehm...also ich bin da kein Profi drin, aber Kabelkanal hört sich für mich recht fragwürdig an. Kann mir vorstellen dass die Dinger ganz gerne bei einem Bruch splittern.

    LG Mac

  3. #3
    Justav
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    Es gibt einen Thread über stichfähige Speere im Forum; die wurden auch schon von Orgas als Stichwaffen zugelassen, soweit ich weiß. Müsste man allerdings suchen, ich bin zu faul...
    So long

    Justav

  4. #4
    Jocke
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    Mittlerweile gibts sowas

    http://larper.ning.com/photo/speer-s...h?context=user

    da brauchts weder Schwimmnudel noch Kabelkanal...

  5. #5
    Klaufi
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    Hmmm, die Materialwahl hört sich für mich ungünstig an. Kabelrohre hab ich schon für Wurfspeere verwendet, da gibts auf jeden Fall auch welche, die nicht Brechen, sondern "zerknautschen". Waffe ist danach aber futsch.
    Für einen stichfähigen Speer würde ich einen üblichen Kernstab nehmen und die Spitze möglichst lang flexibel gestalten. Bei meinem Speer (den ich mal unbedingt weitermachen müsste) lassen sich die vorderen ca. 20cm recht gleichmäßig herumbiegen. Zum Stechen werd ich den allerdings nicht benutzen, ich wollt nur kein Risiko eingehen. Wichtig ist, dass der Kern der Spitze nach oben hin allmählich weicher wird, damit es nirgends zu Knicken kommt, vor allem am Übergang zum Kernstab. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, mit der Variante, die du beschreibst, entspannt kämpfen zu können. Eine im gesamten nachgiebige Waffe macht auch keinen Spaß.

  6. #6
    Gerwin
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    Man sollte aber anmerken dass Waffen die irgendwo einen Kernstab besitzen (und sei es X Zentimeter hinter der Spitze) von kaum einer Orga zum stechen zugelassen werden. Dass kann man nun toll finden oder nicht, letzten Endes ist es nur konsequent und beugt der üblichen "Aber meine Waffe ist volllll sicher" Diskussion vor.

  7. #7
    Klaufi
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    Find ich auch besser so. Sobald einer anfängt, zu stechen, denkt sich vielleicht irgendein anderer "Wenn der das darf, darf ich das auch" und schon hat man das Theater. Da finde ich ein allgemeingültiges Dogma wie "Nicht stechen!" wirklich sinnvoll.

    Edit: Interessant wäre vielleicht auch so eine Art "FinGripper" als Kern zu verbauen, damit die Spitze sich nicht seitlich wegbiegt, sondern mehr sowas wie ein Fragezeichen bildet und der Kraftangriffspunkt halbwegs zentrisch bleibt.

  8. #8
    herrnhaag
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    Knautschzone

    Prinzipiell braucht eine Waffe zum Stechen eine Art Knautschzohne, die die kinetische Energie absorbiert.

    Bei normalem Einsatz (die Waffen sollen zum Antippen verwendet werden, nicht um den Gegner zu durchbohren) sollte die Waffe hierbei keine bleibenden Schäden nehmen).
    Für den Notfall sollte die Waffe eine Sollbruchstellen (eher Sollknickstelle) enthalten.
    Aufgrund letzten Punktes habe ich die Kabelkanäle bzw. Schwimmnudeln genommen. Diese können im Notfall auch umknicken und dadurch die energie umleiten (etwa, wenn ein extrem übermotivierter Gener nache inem Treffer einfach weiter auf einen zurennt statt stehen zu bleiben), anders als herkömmliche Kernstäbe.

  9. #9
    Avoron Aschenfall
    Avoron Aschenfall ist offline
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    Zitat Zitat von Klaufi
    Find ich auch besser so. Sobald einer anfängt, zu stechen, denkt sich vielleicht irgendein anderer "Wenn der das darf, darf ich das auch" und schon hat man das Theater.
    Die Sorge habe ich auch.

  10. #10
    herrnhaag
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    Zitat Zitat von Avoron Aschenfall
    Zitat Zitat von Klaufi
    Find ich auch besser so. Sobald einer anfängt, zu stechen, denkt sich vielleicht irgendein anderer "Wenn der das darf, darf ich das auch" und schon hat man das Theater.
    Die Sorge habe ich auch.
    Ich sag ja, war so eine Idee, mal sehen ob es klappt.
    Man kann die Speere ansonsten ja immer noch auf normale Art und Weise verwenden. Durch die Konstruktion sind sie dann auch Sicherer, wenn doch mal einer aus Versehen dagegenläuft. Werden zwar nicht lange halten aber was solls.

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