Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Alex
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    RepRap: Open Source 3D-Drucker

    Interessantes Projekt: Der 3D-Drucker für zuhause. Die Technik an sich ist ja nicht neu, in mehreren Schichten wird mit Kunststoff Stück für Stück ein 3D-Objekt aus Kunststoff gedruckt. Bisher waren die Geräte dazu allerdings ziemlich teuer und eine für den Heimgebrauch undenkbar. RepRap bietet hier eine Alternative. Es gibt im Moment mehrere Modelle, der Klassiker (Wenn auch nicht der erste) ist im Moment "Mendel". Preis ca. 400,- €.

    Wiki von RepRap mit Einführungsvideo auf der ersten Seite:
    http://reprap.org/wiki/RepRap/de

    Technische Daten Mendel:
    http://reprap.org/wiki/Mendel

    Jetzt kann man sich überlegen, was damit alles drucken könnte...

    Grüße,
    Alex

  2. #2
    Klaufi
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    Ja, ich find die Dinger von der Idee her genial. Es sollen auch schon welche daran sind, ein Zusatzgerät zu entwickeln, das Plastik zerschreddert und zu neuen Strängen presst. Haben so ein Teil auch an einem Lehrstuhl bei uns stehen, allerdings ist das anscheinend immernoch im Stadium der Inbetriebnahme.
    Was man damit für Larp machen können soll, weiß ich ehrlichgesagt aber nicht. Mir fielen höchstens irgendwelche Gussformen für Masken oder ähnliches ein, da hörts aber auch schon weder auf. Die entstehenden Teile haben nunmal eine recht charakteristische Struktur und selbst wenn man die weg schleift ist es immernoch Plastik.

  3. #3
    EricPoehlsen
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    Die Frage ist einfach, was können die Teile tatsächlich. Im Gegensatz zu den sündteuren SLS-Maschinen, ist es wahrscheinlich nicht so ganz einfach aus diesem System eine Hohlform (wie etwa eine Maske) zu produzieren. Man braucht mehr oder weniger eine flache Seite, auf der das ganze Stück dann liegt.

    Dazu kommt der Umstand, dass man fürs LARP vermutlich eher Einzelstücke produzieren wird. Ich habe mich jetzt nicht großartig eingelesen, ich nehme aber einfach an, dass die Geräte doch eingermaßen saubere STL Dateien brauchen. 3D Modellierung am Computer und die Übertragung in entsprechende Baupläne für den Drucker ist ziemlich zeitaufwendig...

  4. #4
    Klaufi
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    Soweit ich weiß, gibt es dafürschon einiges an Software, mit denen man die Modelle in den Arbeitsraum platzieren kann und womit sich die Maschine einigermaßen einstellen lässt. Auch ist es weniger das Problem, STL-Dateien zu bekommen, sowas bekommt man ja schon kostenlos mit Sketchup oder so hin. Außerdem soll für Freiformkörper Blender ganz gut sein, kann mir nicht vorstellen, dass man die Modelle nicht in STL exportiert bekommt. Nur muss man ganz schön herumexperimentieren, bis man damit etwas brauchbares hergestellt bekommt. Der Extruder und die Steuerung müssen so abgestimmt werden, dass die Kunststoffstreifen genau aneinanderliegen und möglichst wenig Zwischenräume entstehen. Außerdem muss der Kunststoff heiß genug sein, um sich mit der vorherigen Schicht zu verbinden und soweit ich weiß gibts auch verschiedene Taktiken zum Füllen von Flächen. Bestimmt nichts für wen, der keinen Bock auf derartige Experimente hat. So wie ich das mitbekommen ist der RepRap auch nicht das beste Konzept im Umlauf, der Makerbot scheint ein fähiger Konkurrentz zu sein.

  5. #5
    Alex
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    Es muss ja nicht immer gleich Fantasy-LARP sein. Da gibt es ja noch einiges mehr. Und selbst für Fantasy-Larp fällt mir da so einiges ein, hauptsächlich Teile für Monster- und Tierwesenkostüme natürlich. Aber auch für magische Artefakte, Edelsteine etc pp.

    Grüße,
    Alex

  6. #6
    Hubert
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    Aus extrudiertem Kunststoff kann man auch mechanische Teile in Geschützen realisieren, Prototypen bauen (ohnehin die Kernkompetenz des Rapid Prototypings ), etc.
    In unserer Kanone steckt z.B. ein gedrucktes ABS Teil.

    Die Heimdrucker sind aber eher was für den technisch Interessierten, geht es nur um das Endprodukt, ist man mMn bei shapeways und Co. besser bedient. Dort kann man sich das Gewünschte auch sintern lassen, Ringe aus Gold, Silber und was einem sonst noch so einfällt lassen sich damit gut realisieren und sind sogar recht haltbar.

  7. #7
    Ingvar Hrolofsson
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    ich wüßte schon, was ich ...

    ... mit dem 3D-Drucker herstellen könnte. Hatte mich schon vor 2 Jahren mit beschäftigt, nachdem erst im PC-Magazin und dann später im Netz (irgendeine kanadische Seite) davon gelesen hatte. Zudem hat jemand im Volvo-Forum mit solchen Sachen zu tun.

    Es gibt im Kfz-Bau einige Teile, die nicht mehr lieferbar sind für unsere alten Schätzchen, und wenn, dann sind die schweineteuer, selbst im stark gebrauchten Zustand. Die dann im 3D-Drucker nachzubilden (müssen natürlich flexibel sein wie ABS), wäre sicherlich charmant.

    Leider kostete damals ein Eigenbau-Drucker aus dem Internet (nur die Bauanleitung) schon soviel, dass das die Portokoasse sprengte, dass ich mich damit nicht mehr weiter befaßt habe.

    Aber 400 Öcken, das wär doch mal was...
    Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
    Nur sehr alte Menschen, Kinder und Narren können sich erlauben, die Wahrheit ungeschminkt zu sagen.
    Wenn ich einen Fronttriebler will, kauf ich mir eine Gartenfräse.
    Pro kantige alte Volvo-Eisenauddos.

  8. #8
    Harald Ösgard
    Harald Ösgard ist offline
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    Als jemand, der seine Drehbank wieder verkauft hat....

    Wenn man den großen Schritt von Unikaten, Handarbeit und Basteln hin zu einer Art industriellen Fertigung geht, dann kann das ganz schnell mit Frust enden.

    Plötzlich realisiert man, daß es immer welche gibt, die das viel viel besser hinbekommen. Das ist an sich nicht schlimm, nur ist jetzt der Grund nicht mehr KÖNNEN, sondern nur noch die finanziellen Mittel.

    Der mit der besten Maschine macht die besten Teile. Da wünscht man sich dann schnell wieder die Individualität und besondere Note von echter Handarbeit.

    Nur mal so als Anmerkung....

  9. #9
    luthien368
    luthien368 ist offline
    Hardcore Poster Avatar von luthien368

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    Zitat Zitat von Harald Ösgard
    Der mit der besten Maschine macht die besten Teile. Da wünscht man sich dann schnell wieder die Individualität und besondere Note von echter Handarbeit.
    Teilweise stimmt das schon, teilweise kann man das ändern in "Der mit der besten Maschine arbeitet schneller / preisgünstiger / ... . Und dann bin ich immer froh, wenn ich merke, dass ich es nicht perfekt haben brauche, sondern mich über unebenheiten und kleine Fehler freue

    Nur so kann ich das, was ich fabrizier, ertragen *g*


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