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  1. #1
    Alex
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    Bauanleitung Brandpfeile

    Da ich jetzt schon mehrfach danach gefragt worden bin, hier am Forum unlängst die Frage auch noch mal auf kam, alle anderen Versionen aus dem Netz verschwunden sind und ich gerade eine Sicherung wieder gefunden, hier ein Repost meiner alten Anleitung für Brandpfeile. Die Anleitung kann man ohne den Schritt mit dem Brandkorb natürlich auch wunderbar für normale Pfeile nutzen.

    Sicherheit und Einleitung
    Für die Skeptiker vorne weg: Mit den Pfeilen sind damals auch Tests mit Druckbildern etc. gemacht worden. Auch mit Versionen ohne Brandkorb. Leider hab ich den Druckverteilungstests damals auf einer unebenen Wand gemacht, weswegen die Verteilungsbilder nicht so sauber sind. Es wurde mit einem Pfeil von IDV, einem Pfeil von Hammerkunst (Alte Bauart, nicht mehr erhältlich) und einem meiner Pfeile aus gleicher Entfernung mit dem gleichen Bogen und gleichen Auszug geschossen. Fragt mich bitte nur nicht mehr nach den genauen Daten, ich hab die nicht mehr:
    Vergleich.jpg (0 KB)

    Zur Interpretationserklärung: Je dunkler ein Bereich, desto härter der Aufschlag in diesem Bereich. Zum Vergleich mal das Druckverteilungsbildes eines schlechten Pfeiles ohne Druckverteiler:
    schlechterPfeil.jpg (0 KB)

    Die Anleitung ist alt, aber nach erneutem Durchlesen konnte ich nichts finden, was ich nach heutiger Sicht kritisieren würde. Die Bilder waren leider nicht mehr dabei, ich musste sie neu zusammensuchen (Und mich vor der Qualität meiner damaligen Kamera gruseln). Wenn irgendwo ein Bild vielleicht nicht passt oder nicht erklärend genug ist, bitte melden. Bei sonstigen Fehlern bin ich auch für Hinweise dankbar. Und bitte keine erneute Diskussionen über CFK an dieser Stelle. Da gibt es schon etliche am Forum, die bei neuen Erkenntnissen dort gerne fortgeführt werden können.

    Ausgangslage war einfach, dass ich mal einen Brandpfeil darstellen wollte. Aber wie? Einfach Bänder vorne um den Schaft knoten geht nicht, da diese während des Fluges nach hinten rutschen und den Pfeil in eine nicht ungefährliche Lage bringen können. Um das zu verhindern, kann man die Bänder zusätzlich festtapen oder einen "Stopper" an den Schaft kleben. Da mir diese Möglichkeit zu unschön war, habe ich dann beschlossen einen schönen Brandpfeil für das LARP zu entwerfen. Dazu habe ich mich an historischen Brandpfeilen orientiert. Diese hatten entweder ein Loch in der Spitze, durch den ein brennender Lappen gefädelt wurde oder eine Art Korb. Ich habe mich dann dazu entscheiden, den Korb hinter einer normalen LARP-Pfeilspitze zu bauen. Zwar ist dann ein Teil des Schaftes in der Mitte des Korbes, aber den kann man durch dunkle Farbe tarnen.

    Der Pfeilschaft
    Beginnen wir mit der Wahl des Schaftes. Hier sollte man kein Rundholz aus dem Bastelladen verwenden. Ebenso schlecht sind CFK-Schäfte oder andere Schäfte mit Carbon-Anteil, zum Beispiel ACC, aufgrund der Verletzungsgefahr. Geeignet sind Holzschäfte aus dem Sportbogenbedarf, Aluminiumschäfte und GFK-Schäfte. (Anmerkung: Es gibt verschiedene Ansichten darüber, ob CFK nun für LARP-Pfeile geeignet sei oder nicht. Angesichts von Alternativen und der Tatsache, dass manche Orgas CFK verbieten, sehe ich keinen Vorteil in der Nutzung dieser Schäfte. Nachteile schon. (Warnung: Foto nichts für schwache Gemüter!)). In diesem Fall hat der Schütze nicht bemerkt, dass jemand auf den Pfeil getreten war und der angebrochen war. Ein Schussversuch endete mit dieser Hand

    Den Schaft sägt man nun zu allererst auf die gewünschte Länge ab. Dabei empfiehlt es sich den Schaft an der Sägestelle mit etwas Klebeband umwickeln, damit er beim Sägen nicht "anfransen" kann. Beim Absägen ist daran zu denken, dass der Pfeil etwas länger als gewöhnlich sein sollte. Es muss Platz für den Brandkorb gelassen werden.

    Druckverteiler
    Als nächstes braucht man einen geeigneten Druckverteiler. In diesem Fall benutzen wir den Schraub-verschluss einer PET-Flasche. Die sind kostengünstig zu beschaffen und nach etlichen Tests für ausgesprochen tauglich befunden worden. Bei der Wahl des Schraubverschlusses ist darauf zu achten, dass der Deckel möglichst stabil und optimalerweise durch Ringe verstärkt ist, sowie dass die Mitte auf der Innenseite eine ebene Fläche hat, um den Schaft sauber zu befestigen. Ich persönlich habe Schraubverschlüsse der Marke "Freeway" (Lidl) genommen, alternativ kann aber auch zB eine Holzscheibe von ca. 30 mm Durchmesser und einer Dicke von ca. 20 mm genommen werden. Diese sollte dann mittig mit dem Schaftdurchmesser ca. 5-7 mm angebohrt werden, damit der Schaft später nicht abrutschen kann. In beiden Fällen wird der Schaft mittig eingeklebt. Ich empfehle dazu einen Hochleistungskleber (z.B. Pattex Repair) für lange Lebensdauer.

    Den Schraubverschluss sollte man vorher gut reinigen. Nach dem trocknen des Hochleistungsklebers muss im Falle des Schraubverschlusses noch der Leerraum geflutet werden. Das geht am einfachsten mit Heißkleber. Man kann aber auch, wie ich, Silikon nehmen, was auch qualitativ besser ist, allerdings muss man dann 3 Wochen warten, bis das ganze durchgetrocknet ist:



    Durch die Form des Schraubverschlusses kann der Schaft nicht dran vorbei, selbst wenn er sich ir-gendwie lösen sollte. Ich empfehle nach dem Trocknen zu überprüfen, ob der Schraubverschluss ordentlich festsitzt. Sollte er das nicht tun, Schaft rausziehen, Hochleistungskleber rein und Schaft erneut einkleben.

    Pfeilkopf
    Während das ganze nun trocknet schneidet man pro Pfeil aus 10 mm starkem Waffenschaumstoff (Plastozote) 6 Runde Scheiben, mit den Durchmessern 35, 40, 45, 50, 55 und 60 mm, aus. Diese sollten nach innen verjüngend zugeschnitten werden, so dass man hinterher eine Kegelform erhält. Wer da zu faul für ist oder das nicht so gut kann, macht die Scheiben etwas größer und schleift sie später mit einem Bandschleifer oder Dreieckschleifer zu Recht. Alle Scheiben erhalten mit einem Bohrer ein Loch in der Mitte in dem Durchmesser des Schaftes. Im Notfall kann man auch einfach mit einem spitzen Bleistift durchstechen.

    Die beiden kleinsten Scheiben schiebt man von unten auf den Schaft, die größere zuerst und verklebt sie.



    Während das ganze trocknet nimmt man die mittleren beiden Scheiben und legt einen Schraubver-schluss entsprechender Größer (Oder eben eine Holzscheibe) mittig darauf und zeichnet den Kreis an. Danach schneidet man den Kreis aus. Nun können die beiden Scheiben über den Schraubverschluss auf dem Schaft gezogen und dort festgeklebt werden:



    Danach folgen die beiden großen Scheiben, die oben aufgeklebt werden. Nach dem ganzen kann man die Form durch Schleifen noch etwas in Schwungbringen. Ich habe dazu einen Dreieckschleifer mit 40er Schleifpapier genommen und das ganze danach nochmal mit einer 120er Scheibe geglättet. Zum Abschluss kann man das Ganze noch mit einem Sturmfeuerzeug noch richtig glätten. Dazu sollte man schnelle, kurze Schwenkbewegungen aus ausreichend Entfernung vollführen, sonst kann man sich den ganzen Kopf wieder kaputt machen. Am besten an einem Stück Schaumstoff erst mal ein Gefühl kriegen. Das fertige sollte dann so aussehen:



    Als Abschluss des ganzen Kommt zum Schluss noch eine Lage Weichschaumstoff. Auch diese sollte kritisch gewählt werden. Einfacher Schminkschwammschaumstoff oder Verpackungsschaum ist so weich, dass er praktisch keine Schockabsorbtion durchführt. Autoschwämme sind so offenporig, dass da kleine Steine und Dreck drin hängenbleiben können, die jemanden verletzen könnten. relativ harter Matratzenschaumstoff oder härtere Softbälle haben sich in meinen Augen bewährt. Dazu erstellt man eine etwas 30 mm dicke Scheibe, die auf den Kopf geklebt und dann durch Schleifen leicht abgerundet wird. Die Abrundung dient der Aerodynamik, wodurch die Reichweite sichtbar erhöht wird. Dennoch den Kopf nicht auf eine Halbkugel schleifen, da er sonst zu tief ins Auge eindringen kann. Weil es einfacher ist, benutze ich einfach ein Drittel eines Softballes, die ungefähre Rundung kann man hier sehr schön sehen:



    Das Schleifen und Flämmen wir auch ordentlich:


    Brandkorb
    Nun kommt der eigentliche Korb. Als erstes schwärzt man den Teil des Schaftes, über den hinterher der Korb gehen soll. Ich habe dazu ganz einfach Sprühlack benutzt:


    Als nächstes muss eine ordentliche Anklebefläche für die Speichen des Korbes erstellen. Dazu klebt man ein Stück 3mm Schaumstoff um den Schaft. Zum kurzzeitigen fixieren empfiehlt sich Klebeband. Bei den dünneren GFK-Schäften sollte man auch ruhig zwei oder drei Lagen Matte drum wickeln. Das ganze lässt man dann trocknen:


    Während die Basis trocknet, baut man die Grundlage für die Speichen. Da diese sehr dünn sind, empfiehlt es sich, sie gegen zerreißen zu verstärken. Ich habe dazu eine Lage weiches Leder zwischen zwei 3mm-Matten geklebt:


    Die Mattengröße habe entsprechend der Länge der Speichen gewählt. Die Breite sollte man entsprechend der Gesamtbreite der benötigten Speichen wählen. Gerade wenn man mehrere Pfeile baut, kann man sich hier viel Arbeit ersparen. Wenn das ganze getrocknet ist, schneidet man sich die Anzahl der benötigten Speichen (4 pro Pfeil) einfach in der gewünschten Breite ab. Die Speichen sollten an den Enden mit einem scharfen Cutter großzügig abgeschrägt werden, in der vollen Länge der Klebefläche. So erreicht man einen fließenden Übergang zum Rest der Pfeilspitze. Die Speichen werden nun leicht gebogen und an den Pfeilkopf sowie der Basis angeklebt. Dabei sollte man bei dem Kopf nicht über die vierte Scheibe nach vorne hinauskommen, um den Kopf mit der eigentlichen Schockabsorbtionswirkung nicht zu beeinträchtigen. Die Speichen sollten auch einzeln angeklebt, mit etwas Tape fixiert und trocknen gelassen werden. Das ist schon genug Fummelarbeit. Das ganze sollte gut durchgetrocknet lassen werden:



    Latex aufbringen
    Nun wird der Kopf mit Latex überzogen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Weichschaumstoff (Softball) nur im Ansatz mit Latex in Kontakt kommt, da sich der ofenporige Schaumstoff sonst vollsaugt und hart und schwer wird. Ich empfehle das Latex zu tupfen, so bekommt man eine schöne, gröbere Schmiedeoptik. Danach habe ich ganze für die bessere Haltbarkeit mit Finish überzogen. Damit der helle Weichschaumstoff das Gesamtbild nicht so stört, habe ich ihn ein wenig mit schwarzem Edding nachgedunkelt. Wer natürlich gleich dunklen Weichschaumstoff hat, kann sich das sparen.


    Befiederung
    Zum Abschluss folgt die Befiederung. Die meisten Leute nehmen dazu Gummi-Fletches, weil LARP-Pfeile und Bolzen verkehrt herum in den Köcher gesteckt werden und echte Federn dabei kaputt gehen. Als Tipp dazu empfehle ich Modellbaufarbe und einen harten Borstenpinsel. Den taucht man in die Farbe und streicht ihn aus, bis kaum noch Farbe drauf ist, dann streicht man mehrfach nach außen hin über die Fletches. Dadurch bekommt man ein schönes, federartiges Muster. Ich benutze richtige Befiederung. Drei Stück klebt man (Wie auch die Fletches) mit entsprechendem Kleber (Ich benutze der Haltbarkeit wegen auch hier Pattex Repair) mit gleichmäßigen Abständen an das Ende des Schaftes, wobei man nach hinten ein wenig Platz lässt. Dabei empfiehlt es sich, eine Feder mit unterschiedlicher Farbe zu nehmen, damit man hinterher weiß, wie rum der Pfeil mit dem Nocken eingespannt werden muss.
    Sofern man, wie ich, Naturfedern benutzt, streicht man den Schaft auf Höhe der Federn, sowie etwas davor und dahinter, dünn mit Klebstoff ein. Zur Sicherung der Federn wird nun ein Bindfaden um ein Stück des Schaftes gewickelt. dann vorsichtig durch die Federn und am Ende nochmal um den Schaft.

    Nocken
    Nach dem trocknen lassen muss man nun noch den Nocken anbringen. Es gibt Nocken, die werden auf einen verjüngten Schaft angebracht. Dazu den Schaft einfach mit einem normalen Anspitzer anspitzen. Danach klebt man den Nocken an. Dabei ist darauf zu achten, dass man ihn entsprechend der farbigen Feder ordentlich ausrichtet:


    Darstellung des Brandes
    Zum Einsatz werden jetzt einfach in den Brandkorb an den Schaft rote und gelbe Bänder geknotet:

    brandpfeilganz.jpg

    Im Flug flattern die Bänder dann und geben einen beeindruckenden Effekt. Damit der Pfeil auch bei Nacht wirkt, können in den Korb kleine Knicklichter oder eine LED-Schaltung angebracht werden. Platz ist genügend vorhanden.

    Ich hoffe, die alte Anleitung hilft dem ein oder anderen noch weiter.

    Hilfreiche Grüße,
    Alex

  2. #2
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    Re: Bauanleitung Brandpfeile

    Ach super, danke dass du diesen Artikel mal aus der Vesenkung geholt und sogar erweitert hast. Nur btw bzgl. CFK-Schäfte: Vor nicht mal drei Monaten hab ich zufällig einen dieser angeknacksten Schäfte aus dem Verkehr gezogen. Es wurde ein Schießwettbewerb abgehalten, und beim Einsammeln der Pfeile sah ich wirklich zufällig feine weiße Linien auf dem Schaft, und auch nur, weil ich die Pfeile nach ihren Stürzen ins leicht feuchte Erdreich etwas sauber machte und dachte, es wäre Dreck. Aber schon bei leichtem Biegen des Schaftes splitterte dieser. Daher: Das sieht man so gut wie nicht, aber wenn es da ist, ist es volle Kanne da D: Hat mich echt erstaunt und schon schockiert...

    BtT: Lex, könntest du diesen langen Artikel vielleicht mit Überschriften etwas übersichtlicher Trennen? Ich persönlich find es immer ganz hilfreich, wenn man schneller findet, was man sucht


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  3. #3
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    Ohne Frage ist das eine schöne Arbeit, ich kenne die (ursprüngliche?) Anleitung ja schon länger und wollte die auch schonmal nachbauen - ich zweifle nur inzwischen ein bisschen an dem Nutzen. In meiner kleinen Ecke der LARP-Welt hat es sich scheinbar eingebürgert, von Telling-Bränden, die man mit sowas auslösen würde, abzusehen, und Rufe wie "Feuer!" eben für Realbrände aufzusparen.

    Ich kann mich eben nicht daran erinnern jemals etwas wie "Die haben mein Zelt IT angezündet, und das war total tolles Spiel!" gehört zu haben.

    Wenn man aber eben Brandpfeile verwenden will, ist sowas ganz klar die besser Wahl als auch die Brandpfeile selbst irgendwie zu tellen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
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    Irgendwelche Dinge imaginär ohne weitere Darstellung in Brand zu setzen finde ich auch doof. Besonders Zelte. Spätestens seit einer Con, wo ein (IT brennender) NSC auf unser Zelt zugerannt kam, die Abspannleine umfasste und rief
    "Gaaaaaah... alles brennt!"
    Ich war damals noch nicht ganz wach und irgendwie war meine Reaktion
    "Gaaaaaah... alles gelöscht!"
    Nicht falsch verstehen, ich halte meine eigene Reaktion an dieser Stelle für falsch, hab mich auch später entschuldigt. Nichtsdesto trotz empfinde ich die eigentliche Aktion, Dinge imaginär in Brand zu stecken, nicht spielfördernd. Alleine schon, weil der Brand nicht dargestellt werden kann. Besonders, wenn es zu so Dingen führt, wie SL-Ansagen alá "Warum kippst Du das Wasser da hin, es brennt da vorne." oder "Tja, während Du diesen kleinen Schwelbrand gelöscht hast, hat das große Feuer da hinten alles zertört." Braucht keiner. Ich hab einmal ein schönes Spiel in der Hinsicht erlebt, als das Lager des GH auf dem New Order 2003 brannte und wir lange Ketten gemacht haben, durch die Helme, Eimer und alles mögliche mit imaginären Wasser durchgegangen sind, um einen Brand zu bekämpfen. Aber das war auch die einzige positive Ausnahme. Deshalb bin ich zu der Meinung gekommen: Wenn jemand etwas IT in Brand stecken will, möge er sich bitte auch Gedanken darum machen, wie er den eigentlichen Brand darstellt.

    Diese Meinung hab ich schon damals vertreten. Entsprechend habe ich die Brandpfeile damals mit dem Hintergedanken als einen Ersatz für alchemistische Feuerbälle gebaut und sie für so einen Einsatz auch gedacht. Sozusagen ein Brandsatz-Pfeil. Zumindest vor dem Hintergrund von DSys-Cons, wo ein magischer Feuerball auch eher seltener Dinge nachhaltig in Brand setzt, fand ich das eine bessere Alternative, als diese schwarzen Softbälle mit Schnur dran als Bombe. Mittlerweile habe ich da mit meinen Brandflaschen, die zumindest auch in einem gewissen Bereich schwelende Rückstände darstellen, etwas besseres gefunden. Von daher würde ich persönlich Brandpfeile ohne einen besonderen Anspruch verwenden. Wahrscheinlich nur auf einer kleineren Con, vorher die SL bitten bei einer etwaigen Ansprache kurz zu erklären, dass jeder damit spielen kann, wie er mag und gut ist. Wenn der Zombie dann meint, dass er brennt, haben alles schönes Spiel. Gezielt auf Zelte etc. schießen würde ich nicht. Wenn das Ding dann doch mal in einem Lager auf einen Strohballen niedergeht und ein Krieger sich mit dem Helm drauf wirft, um das Feuer zu ersticken, haben auch alle Spaß daran. Ansonsten passiert eben einfach nichts, außer, dass ein (hoffentlich schicker) Pfeil daher fliegt.

    Und, wie ich oben schon schrieb: Man kann auch die Schritte mit dem schwärzen des Schaftes, dem Bau des Korbes und den Bändern überspringen und hat dann eine Anleitung für normale Pfeile.

    @ Luthien
    War das sicher ein CFK-Pfeil? Die meisten LARP-Pfeil-Schäfte sind ja GFK. Beide sind in der Regel schwarz.

    Lex, könntest du diesen langen Artikel vielleicht mit Überschriften etwas übersichtlicher Trennen? Ich persönlich find es immer ganz hilfreich, wenn man schneller findet, was man sucht
    Eigentlich wollte ich meine Energie lieber darin stecken, dass generell nochmal nachzubessern und sauber gegliedert auf Larpbau zu packen. Ich hab da hier nur mit der heißen Nadel gestrickt, weil gerade wieder eine Anfrage per PM kam und eine in einem Thread war, damit überhaupt etwas mal wieder irgendwo steht :wink:. Ich schau mal.
    Edit: Ach, was soll's. So viel Arbeit ist das auch nicht. Überschriften eingefügt.

    Was mir gerade noch einfällt: Sollte jemand zufällig noch die anderen Anleitungen von mir vom Bolzen und dem normalen Pfeil haben, hätte ich Interesse daran. Gleiches gilt für meinen damaligen Betrag am larpforum.com mit dem genauen Ablauf und Ergebnissen des Sicherheitstests, den verschiedenen Tests für die Auswahl des Weichschaumstoffs etc. pp. Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich das damals nicht auf meiner Festplatte gespeichert habe.

    Grüße,
    Alex

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