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  1. #1
    Sonadorexis
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    Wer kann meine Pfeife retten?

    Ich hab im "Kurze Frage - kurze Antwort"-Thread schon gefragt, denke aber, dass ich dafür besser nen neuen Thread aufmachen sollte.

    Ich hab mir jüngst ne Hornpfeife gebaut und aufm Con gemerkt, dass ich sie zum einen sehr mag, sie zum anderen aber nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe....-.-

    Mal so für nen grundlegenden Eindruck das Teil als ganzes:



    Das ganze besteht aus einem Pfeifenkopf (das vordere Ende, dass sich nach unten abknickt) und dem Schaft (mag sein, dass es Fachmännisch anders heißt, aber ich hoffe jeder weiß, was gemeint ist). Der Kopf ist demontierbar wie hier zu sehen:



    Das Problem, dass sich ergeben hat ist leider, dass die Steckverbindung im Prinzip nichts weiter als ein durchbohrter Dübel ist, an den ich zum Schaft hin noch ne Pseudodichtung (Hanfseil) angebracht habe, damit er gut sitzt, nicht so schnell anfängt zu wackeln und am besten noch etwas ambientiger aussieht als Gummi oder ähnliches.

    Der ist allerdings in den Kopf geklebt (ursprünglich mit Leim, hab nun auch schon andere Sachen (vergeblich) ausprobiert, bei der ganzen angelegenheit aber die Temperaturen die entstehen völlig außer Acht gelassen. Problem: Eben jener Dübel löst sich einfach komplett vom Kopf und bleibt im Schaft stecken (u.a. weil er eben so gut hält -.-) Bildlich gesprochen... so (nur das der Dübel schon rausgezogen ist):



    Ralfs hinweiß, dass das natürlich normalerweise gar nicht geklebt wird ist - im Nachhinein betrachtet - absolut nachzuvollziehen und ich könnt mir selber ins Knie beißen, dass ich mir keine Gedanken im Vorfeld darüber gemacht habe. Zum einen hat der Kleber, der knappe 350 Grad aushalten sollte am kürzesten gehalten (mag aber auch an der schlampigen Verklebung liegen, gebe ich offen zu) Zum anderen isses aber grundsätzlich auch herrlich Sinnbereit, direkte Klebeflächen offen im Kopf zu haben, um dann jedes mal ein bisschen mehr davon zu schnüffeln.

    Mein Hilferuf gilt nun also all jenen, die ne Idee haben, wie ich das Ding retten kann ohne es komplett neu zu bauen. Zur Info: nein, ich habe leider keinen 10er Propfenbohrer zur Hand, außer irgendwo bei uns in der Firma ist noch einer versteckt, wo ich ihn nicht gefunden habe. Ich habe momentan leider keinen Plan, dafür aber leider die Pfeife als solches sehr lieb gewonnen......

  2. #2
    Kjeldor
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    Warum machste nicht einfach nen neuen Stift der passt? Du feilst die Löcher in der Pfeiffe konisch aus, selbiges machste mit dem Stift... Also wenn ich das.Problem richtig verstanden habe, als einer der null Ahnung von Pfeifen hat ist das doch ne simple und tot sichere Lösung...?!!
    ✂- - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - -

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  3. #3
    Ralf Hüls
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    Ich denke, auch für eine reine Steckverbindung ist einfach die Verbindungsstelle zu nah an der Glutkammer. Da wird Dir auf Dauer alles, was Du zur Verbindung verwendest, wegzundern.

  4. #4
    Kamikaze
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    Zitat Zitat von Ralf Hüls
    Ich denke, auch für eine reine Steckverbindung ist einfach die Verbindungsstelle zu nah an der Glutkammer. Da wird Dir auf Dauer alles, was Du zur Verbindung verwendest, wegzundern.
    Das befürchte ich auch, aber die Konus-Variante von Kjeldor wäre noch einen Versuch wert.

    Achtung: Das einhämmern des konischen Dübels in das entsprechende Loch erzeugt sehr große Kräfte, die die Pfeife sprengen könnten.
    Evtl. solltet du einen oder zwei stabile Kabelbinder um den Pfeifenkopf machen und trotzdem ein wenig (!) Leim verwenden, um das ganze zu stabilisieren. Sonst kann es leicht passieren, dass du den Pfeifenkopf spaltest.
    (Die Kabelbinder kannst du natürlich entfernen, wenn der Leim trocken ist - also nach ca. 1 Tag, je nach Temperatur und Art des Leims)

    Auf lange Sicht wirst du aber um einen längeren Kopf nicht herumkommen. :/
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  5. #5
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    Und wenn man Metall nimmt? es gibt doch z.B. so dünne Metallrohre mit Außengewinde, die man manchmal in Messinglampen als Verbinder mit eingebauter Kabelführung findet.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Cartefius
    Und wenn man Metall nimmt? es gibt doch z.B. so dünne Metallrohre mit Außengewinde, die man manchmal in Messinglampen als Verbinder mit eingebauter Kabelführung findet.
    Metall überträgt Hitze sehr gut und würde damit vermutlich auch den "Schaft" der Pfeife verbrennen.
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  7. #7
    Sonadorexis
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    Mmmh... hab jetzt nochmal die entstehenden Temperaturen nachgeschaut... laut Wikipedia sollen es bei ner Pfeife so um die 420 - 500 °C sein. Da hält kaum ein Kleber, das sehe ich definitiv ein.

    Die Idee mit der konischen Form... meint ihr, dass sich das Loch konisch dach außen weitet und man nen Dübel dann einschlägt, in der Hoffnung er hält einfach durch die Spannung? Oder meint ihr, dass es sich nach innen öffnen soll und man den Dübel wie einen Zapfen von innen versuchen soll durchzustecken, damit er nicht rausrutscht?

    Variante 1 halte ich leider auch für fragwürdig, weil der dübel nicht so weit eindring, als dass das realistisch betrachtet funktionieren würde ohne zu spalten o.ä. (auch mit Kabelbindern). Des weiteren wird das Material durch die Wärmeschwankungen auch arbeiten und sich irgendwann doch wieder rauslösen.
    Variante 2 ist schwierig umzusetzen, weil ich nen extrem kurzen Dübel bräuchte, der wohl auch nicht mehr einfach durchzustecken ist. außerdem würde ich Probleme beim zusammenstecken der Pfeife bekommen.

    Die Idee mit nem Metallelement erscheint mir gar nicht sooo doof, wobei ich dann noch nen entsprechenden Gewindeschneider bräuchte (kann man ja aber nachschauen), allerdings weiß ich auch nicht ob da die Hitzeentwicklung des Metalls irgendwelche Probleme bereitet. Es leitet ja doch um einiges Stärker als Holz oder Horn und ich hab eigentlich keine Lust, dass mir eben das Teil irgendwas anderes im schaft wegschmort.

    Gnarf...... Wieder ein Projekt, das mir eigentlich sehr gefallen hat und jetzt zu nem erheblichen Mehraufwand führen wird...... ich könnte kotzen....

  8. #8
    Calum MacDaragh
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    Du gehst in einen Pfeifenladen und lässt Dir da mal zeigen, was die für Teile auf Lager haben? Vielleicht ist da etwas dabei, was Dein Verbindungsstück ersetzen kann. Ich erinnere mich bei meinem Vater an so eine Art Filter, der Deinem Verbindungsteil ziemlich ähnlich sah. Gab's für ein paar Mark pro Zwanzigerpack.
    Na diobair caraid's a charraid!
    www.daracha.de

  9. #9
    oliverp
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    Hallo,

    Rauchen ist zwar schon ziemlich schädlich, aber irgendwelchen Kleber würde ich mir nicht noch zusätzlich da reintun.

    Alle Pfeiffen die ich kenne halten durch reine Friktion.

    Vielleicht mal mit eher rauhem Schmirgelpapier die Verbindungsstellen bearbeiten damit die winzigen "Fussel" für mehr Reibung sorgen und ggf aufquellen und halten.

  10. #10
    Sonadorexis
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    @Calum: mmh... ist ne überlegung wert... ich glaube Dossmo hat auch schon sowas gemunkelt... vor allem, dass er noch was da hätte..... ich hau ihn mal an, mehr als schiefgehen kanns ja net

    @Oliverp:
    Gut, ich wollte keine Diskussion übers Rauchen an sich starten, aber egal, das mit dem Kleber stimmt wohl .

    Aufquellen tut der Kram ja nur, wenns feucht wird (oder so heiß, dass das Horn anfängt zu schmelzen.... aber das will ich nicht ) Und da es danach eh wieder angefeuert wird, und damit u.a. Feuchtigkeit entzieht würde ich darauf nicht wirklich bauen.

    @all: auf jeden Fall schonmal danke für die Vorschläge bisher

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