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  1. #1
    Khan Glaaki
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    [Fremdrassendarstellung] Welches Material für Masken?

    Hallo liebes inLarp Forum!
    Einige meiner Mitspieler und ich planen in Zukunft wegen besserer Fremdrassendarstellung(Zmea) neue Masken zu bauen.
    Jetzt stehen wir vor der Frage welches Material wir wählen wollen.
    Wir haben bereits Latexmaske + Sturmhaube ausprobiert und und es war ziemlich heiß und unangenehm.Jetzt überlegen wir auf Silikon umzusteigen (Ecoflex von Kauto)
    Nun stellen sich uns einige Fragen:

    1.Wie ist der Tragekomfort im Vergleich zu Latex besonders im Bezug auf Hitze?

    2 Kann man darunter eine Sturmhaube tragen oder ist das sinnfrei?

    3. Wie viel braucht man für eine Vollmaske bis zu den Schultern, wie viel für eine Halbmaske?

    4. Gibt es Alternativen zu Silikon und Latex, insbesondere im Bezug auf Tragekomfort?

    Beste Grüße aus Köln,
    Die Zmea

  2. #2
    Hana
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    Ich habe zwar keine Erfahrung mit Silikonmasken, aber:
    Bevor ihr wild rumtestet, startet eure Überlegungen an der Stelle, WARUM euch die Latexmaske ungeeignet erscheint. Das Problem ist ja, dass sie weder luft- noch feuchtigkeitsdurchlässig ist, d.h. drunter staut sich Wärme und Feuchtigkeit (Schweiß). Also die Frage: Ist euer Silikon luft- und feuchtigkeitsdurchlässig? Wenn nein, wird es euer Problem nicht lösen.

    Ich fürchte, wenn euch die Hitze unter Masken stört, bleibt euch nur Schminke und ggfs. einzelne angeklebte Maskenteile. Oder eine menschliche Rolle.
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  3. #3
    Sonnenschein
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    Meine Einschätzung: Silikon schenkt sich vom Schwitzen her nichts mit Latex, der Vorteil ist nur dass es haltbarer gegen Schweiß ist und in komplett transparent lieferbar. Dafür ist es aber teurer und schwerer zu verarbeiten.

    Was ich ja immer noch genial fände, aber leider keine Idee habe wie man das technisch hinbekommt: Schaumstoff der in Form gepresst/gegossen ist, an der Oberfläche mit einem glatten Kunstfaserstoff laminiert.
    Das gibt es tatsächlich schon, so werden z.B. BH-Körbchen hergestellt. Allerdings in industrieller Großproduktion. Wo man als Privatmensch die entsprechende Maschine und Formen dafür herkriegen würde hab ich leider keine Ahnung... aber wenn es das gäbe würd ich meine Maske so bauen.
    Bis dahin werde ich vermutlich auf einzelne Applikationen plus Schminke umsteigen.

    Menschencharakter ist leider kein adäquater Ersatz, davon habe ich ja schon einige und die Zmea soll halt mal was anderes sein
    Wenn alle Menschen gleich wären, würde im Prinzip einer genügen.

  4. #4
    Kjeldor
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    Kann man docch selst machen.

    Man nimmt nen Block weiches Material was sich gut bearbeiten lässt. (zB. feinporigen geschlossenzelligen Schaumstoff)
    Darauf macht man die gewünschte Form und Optik.

    Aussem Baumarkt zb. bekommt man Polyesterharz und Glasfasserfließ, damit überzieht man das ganze in mehreren Schichten es es die gewünschte Stabilität hat.
    Man kann beim Anmischen de Harzes in jede Schicht etwas Pigment in der gewünschten Grundfarbe beigeben, dann mus man am ende weniger anmalen.
    Am ende schleift man dass noch mit feinem Sschleifpapier richtig glatt, dann malt man dünn die Details auf, ne Aribrushpistole eignet ich zb. immer gut um eine optische tiefe zu erzeugen. Ansonsten Highighten geht auch gut.

    Fertig, dann haste genau das.

    das geht selbstverständlich auch mit ner Negativform aber Positivformen ist immer einfacher, allerdings sind bei ner Negativformdie Details klarer.

    Edit: Fehlende und doppelte Buchstaben hat meine kauptte Tastatur in der Werkstatt gefressen oder augepuckt.
    ✂- - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - -

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  5. #5
    Hana
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    Ich schätze aber, warm und feucht würde es auch dadrunter werden ...
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  6. #6
    Kjeldor
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    ...aber bedeutend weniger als alle oben genannten varianten weil es ja nur Punktuell auf der Haut aufliegt. Wenn man jetzt zb olche Teile mit teilen aus Latex kombiniert (Mund/Nase zum direkt aufkleben) kann mn die temluft auch noch kontrolliert nach ausen leiten, und das Problem noch weiter einschränken.
    ✂- - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - -

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  7. #7
    Drogoth
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    Wie bereits gesagt, schwitzen tut man überall drunter, wo keine Luft an die Haut kommt.
    Ist halt die Frage, obs sich lohnt das teure Silikon zu nehmen und den Aufwand in kauf, oder einfach öfters die Maske neu zu gießen, wenn das Latex im Eimer ist.
    "Nichts ist beständiger als der Wandel"

  8. #8
    EricPoehlsen
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    Der Vorteil von Silikon, richtig gefärbt und verarbeitet bekommt man eine lebensechtere Oberfläche als bei Latex hin. Der Nachteil es ist schwerer, also besonders bei größeren Masken oder Teilen schwieriger.
    Beides ist luftdicht und entsprechend schwitzt man drunter...

  9. #9
    Sonnenschein
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    Kjeldor, das was du beschrieben hast wirkt auf mich als ob es an der Oberfläche komplett luftdicht wäre.

    Was ich meinte, ist offenporiger Schaumstoff in einer Dicke von ca. 2-3mm, der durch Hitze mit einem gestrickten Stoff (für eine Maske z.B. Polyamid/Elastan-Gemisch wie man es für Badeanzüge benutzt) verklebt wird. Das Zeug wird in der Wäscheindustrie verwendet und ist luft- und feuchtigkeitsdurchlässig, aber ich fürchte die Herstellung erfordert sehr teure Maschinen, die sich eben nur für Massenproduktion lohnen.
    Wenn alle Menschen gleich wären, würde im Prinzip einer genügen.

  10. #10
    substanz
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    Wenn der Stoff nicht stretchen können muss, hätte ich eine Idee wie man das umsetzen kann. Allerdings bräuchte man dazu ein thermoplastisch verformbares Gewebe. Also die innen gewebearmierte Schaumstoffmaske. Aber auch da erwarte ich jede Menge Schweiß. Was soll denn das Gewebe leisten können, Schweiß aufsaugen?


    Um Luft an die Haut zu lassen würde ich die Auflagepunkte verringern. Das schreit also nach einer Maske aus Drahtgeflecht/ GfK. Wie die Oberfläche dann gemacht wird also ob am Ende auch wirklich mehr Luftzirkulation stattfinden kann, kommt natürlich auf den konkreten Entwurf an.

    1. Silikon in angemessener Shorehärte trägt sich von der Mimik her angenehmer.

    2. Die Kombination von Sturmhaube und Silikon ist m.E. sinnlos.

    3. Vorsicht! Eine Halbmaske aus Silikon lässt sich so richtig gut eigentlich nur mit medizinischem Mastix ankleben. Oder anderen genau so horrend teuren Klebern.
    Beim Bau einer Vollmaske, uiuiui. Stellt euch darauf ein, dass der erste, wahrscheinlich auch zweit und vielleicht sogar der dritte Guss nichts wird. Ansonsten gibt es immer Möglichkeiten Material zu sparen, aber einfach oder einfach zu beschreiben ist das nicht. Kalkuliert also erst mal die dreifache Menge dessen, was ihr benötigt. Und die benötigte Menge hängt total von dem Entwurf ab. Seid ihr euch darüber im klaren, dass große Ausformungen der Maske extrem schwer werden können?

    4. Eine Konstruierte Maske aus Drahtgitter, siehe diverse Tierwesenmasken. Die Oberfläche würde dann aber doch wieder aus Latex bestehen. Statt dem Kunstfell der sonstigen Drahtgittermasken.

    lg
    sub
    Elfen haben spitze Zungen.

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