Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Elona
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    Grünschnabel

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    neuling braucht hilfe!

    Hallo Leuts, ich bin ein ziemlicher neuling beim larp, also wenn ich blödsinn laber bitte weist mich darauf hin. Ich möchte eine hexe spielen, und habe noch ein karnevals kostüm. Es handelt sich um ein bordox rotes kleid mit schnürung vorne und kaum sichtbaren reisverschl. hinten. Leider war es über und über mit falschen efeu und bunten stoff behangen. Diesen mist hab ich entfernt doch es gibt noch einige feinheiten die weg müssten. Eine glitzernde bordüre und grüne stellen wo der Efeu war. Ich bin mir unsicher ob das Kleid überhaupt angemessen ist? Und wie werde ich diese feinheiten los? Ich stelle bald ein foto ein.
    Lg elona

  2. #2
    Jutschu
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    Wichtig wäre es vor allem erstmal zu wissen, aus was für einem Stoff das Kleid ist. Und in welchem Schnitt, wie kurz oder lang, etx. Fotos würden da wirklich helfen, weil je nach Material und machart könnte es ziemlich unbrauchbar sein.
    Wo man singt, da lass dich ja nicht nieder - denn diese Biester singen immer wieder.

    Musik von und mit mir:
    http://www.youtube.com/user/malinundmusik

  3. #3
    Gerwin
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    16.862
    Eigentlich sind Bilder nicht notwendig. Eine Hexeträgt kein schickes Kleidchen sondern typischerweise eher praktische bis hässliche Kleidung, eine Warze auf der Nase und einen Hut.

  4. #4
    Nount
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    Zunächst: Hallo und herzlich willkommen!

    Wenn du das Kleid als Karnevalskostüm gekauft hast (z.B. in der Karnevalsabteilung eines Kaufhauses), ist es sehr wahrscheinlich ungeeignet für Larp. Karnevalskostüme sind meist aus billigem, dünnem Stoff, dem man schon von Weitem ansieht, dass es Kunstfaser ist (z.B. Satin, Tüll, Pannesamt), zudem meist sehr plakativ.

    Ein Larpkostüm sollte "echt" wirken, wie etwas, das jemand in einer vorindustriellen Welt tatsächlich tragen würde.

    Ob das Kleid zumindest fürs erste Con ok wäre, lässt sich nur mit Foto beurteilen.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  5. #5
    Cartefius
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    Hallo Elona,

    erstmal herzlich willkommen im Hobby!

    Grundsätzlich kann man natürlich für den Einstieg mit zweckentfremdeten Sachen und einer Minimalgewandung anfangen, und es ist sogar sinnvoll, für den Anfang nicht allzuviel Geld auf den Kopf zu hauen.

    Auf der anderen Seite ist es schon sinnvoll, sich eine einigermaßen taugliche und stimmige Grundausstattung zuzulegen, das gilt insbesondere für die übliche Situation eines mehrtägigen Cons auf dem man viel draußen ist und dementsprechend auch mal was wettertaugliches brauchen kann. Ein einzelnes Kostümkleid ist da ein bisschen wenig, und mit einem Karnevalskleid aus billigem Stoff mit Bastelresten läuft man auch Gefahr, dass das ganze eher doof und wie gewollt und nicht gekonnt wirkt.

    Im Zweifel würde ich wenn dann eher auf Kostümkleider und ähnliches verzichten und mit einer ganze einfachen, improviserten Gewandung starten, Beispiele dafür gibt es z.B. hier:
    http://www.larpwiki.de/action/show/A...nimalGewandung
    Das ganze funktioniert aber auch am besten für entsprechend einfache Rollen, eine Hexe als ausgefallener und zaubernder Charakter würde für mich etwas mehr Aufwand verlangen, als eine solche rein improvisierte Minimalgewandung.

    Grundsätzlich empfehle ich, auch wenn man auf dem ersten Con zum Reinschnuppern ruhig etwas improvisert rüberkommen kann, vor den ersten größeren Anschaffungen den Charakter und die dazugehörige Ausstattung gründlich zu planen, denn erfahrungsgemäß schmeißt man gerade am Anfang schnell viel zu viel Geld für unnützes Zeug raus. Hier im Forum gibt es eine eigene Rubrik für Charakterberatungen, da kann man dir ausführlicher helfen, allerdings bitte ich darum, dir etwas mehr Mühe beim Verfassen deiner Beiträge zu machen:
    Eine ausführliche Beratung kostet die Schreiber Zeit und Mühe, und das macht wenig Spaß, wenn der Fragende den Eindruck macht, dass ihm schon das Betätigen der Großschreibungstaste und das Korrekturlesen seiner eigenen Beiträge zu viel Mühe war.

    Viele Grüße,
    Christian

  6. #6
    Elona
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    Grünschnabel

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    4

    Wartet mal...

    ... das Kostüm ist alles andere als billig gewesen und ist aus dickem Stoff. Ich stelle Morgen ein Foto rein, im Moment geht das leider nicht.
    Das Ganze ist auch nur zum Anfang gedacht, ich wollte mir sowieso eine anständige Gewandung später zu legen aber im Moment habe ich ziemliche Geldprobleme...
    Was das mit der Buckligen Hexe betrifft: Ich denke da gehen die Geschmäcker auseinander, schließlich stehen im Larpwiki drei arten Hexe zur verfügung: Die verborgen lebende Waldhexe, die verucht Schöne und die bucklige Hässliche.
    Was die Rechtschreibung betrifft, tut mir leid ich musste mit dem Handy schreiben, und da gibts einige Probleme, das war keine Faulheit!
    Noch ne Frage: Ich wollte eine im Wald (mit Meisterin) aufgewachsene jung Hexe spielen, wenn ich das Kleid Färben würde z.B. schwarz öder grünlich würde das doch eher passen oder soll ich auf das Kleid komplett versichten?

    Alles Liebe Elona

  7. #7
    Ralf Hüls
    Gast

    Re: Wartet mal...

    Zitat Zitat von Elona
    schließlich stehen im Larpwiki drei arten Hexe zur verfügung: Die verborgen lebende Waldhexe, die verucht Schöne und die bucklige Hässliche.
    In der angelsächsischen Tradition (mehrfach aufgegriffen, z.B. bei Pratchett und Gaiman) gibt es ja auch das Klischee, daß Hexen immer zu dritt in der Kombination "Mother, Maiden, Crone" also "Mutter, Jungfrau, Greisin" auftreten. Es gibt also Konzepte für junge Hexen.

    Falls das Kleid nicht ein totaler Plastikfummel (wie von Nount beschrieben) ist, würde ich sagen, daß das vermutlich für den Anfang schon klar geht.

  8. #8
    Cartefius
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    Danke, das liest sich doch gleich deutlich angenehmer.

    Was das mit der Buckligen Hexe betrifft: Ich denke da gehen die Geschmäcker auseinander, schließlich stehen im Larpwiki drei arten Hexe zur verfügung: Die verborgen lebende Waldhexe, die verucht Schöne und die bucklige Hässliche.
    Erstmal ist das Larpwiki natürlich keine "Larp-Bibel", sondern nur eine Sammlung von Texten und Anregungen, die mal irgendjemand zu dem Thema verfasst hat. Dementsprechend ist die Anzahl der denkbaren Konzepte natürlich unendlich groß, z.B. kenne ich eine Spielergruppe, die mehrere Zigeuner-Hexen hat, und auch bei DSA gibt es mehrere verschiedene Hexengruppen von der Kräuterfrau und Hebamme bis hin zur mondänen Stadtschönheit.

    Wichtig ist meiner Ansicht nach vor allem (und das schreibe ich in fast jeden Thread hier), dass man sich ein klares und umsetzbares Konzept überlegt, an dem man sich selbst im Spiel orientieren kann. Viele Einsteiger machen nämlich gerade mit magischen oder sonstwie ungewöhnlichen Charakterkonzepten den Fehler, dass sie annehmen, ihr Spielerlebnis würde allein schon dadurch aufregend und interessant, dass sie jetzt etwas ganz besonderes "sind".
    Eine Hexe zu sein ist aber im Larp erstmal genauso wie keine Hexe zu sein, da sich ja erstmal nichts dadurch ändert nur weil ein bestimmtes Wort auf deinem Charakterbogen steht. Wichtig ist dementsprechend, was du in deiner Rolle machst, wie du dich verhältst, was für deine Mitspieler dafür sorgt, den Charakter so wahrzunehmen, dass er als etwas besonderes wirkt.
    Ein Teil davon wäre z.B. die Darstellung von Magie, welche natürlich auch immer stark vom jeweils gültigen Regelwerk abhängt, hier ist die Auswahl einerseits groß, andererseits aber die Umsetzung vieler typischer Hexenzauber wie Verwandlung, Flug auf dem Besen, Hellsicht oder Flüchen nicht immer einfach zu bewerkstelligen.

    Ich wollte eine im Wald (mit Meisterin) aufgewachsene jung Hexe spielen, wenn ich das Kleid Färben würde z.B. schwarz öder grünlich würde das doch eher passen oder soll ich auf das Kleid komplett versichten?
    Wenn ich mir ein Hexenpärchen vorstelle, dass irgendwo im tiefen Wald in einer einfachen Hütte lebt, dann würde ich mir eigentlich eher derbe, zweckmäßige Kleidung vorstellen, also einfache Wollkleider in gedeckten Farben ohne Schnürungen oder ähnliches, also z.B. etwas in dieser Art:
    http://www.diu-minnezit.de/realie_de...&rid=142&tid=3
    Je nachdem was einem vorschwebt könnte man das ganze jetzt verschieden erweitern, z.B. in Richtung Kräuterfrau mit Strohhut, Sichel und Weidenkörbchen, mit eher ausgefallen-magisch wirkenden Accessoires wie Amuletten, Runenstickereien oder Tierteilen, oder auch zerlumpt und abgerissen mit vielfältig geflickten und geschichteten Kleidungsstücken...

  9. #9
    Nount
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    Re: Wartet mal...

    Zitat Zitat von Elona
    ... das Kostüm ist alles andere als billig gewesen und ist aus dickem Stoff.
    Das klingt schonmal gut!
    Weißt du, was für ein Stoff es ist? Oder ist ein Schild drin, wo das Material draufsteht?
    Wenn du es färben möchtest, muss das Kleid nämlich aus einer Naturfaser sein, Kunstfasern kann man nicht färben (wobei, ich glaube, inzwischen gibt es da ein Spezialfärbemittel für bestimmte Fasern). Bei Mischgewebe wird die Färbung heller.

    Für genaue Tipps warte ich aufs Foto.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
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    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

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