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  1. #1
    Francis
    Francis ist offline
    Fingerwundschreiber Avatar von Francis

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    Rüstung für einen barbarischen/bösen Krieger?

    So,da das NSC-Konzept wächst und gedeiht stehe ich nun vor der Schwierigkeit:wie den Oberkörper rüsten? Kopf kriegt nen Lederhelm mit Hörnern,Arme udn Beine sind mit Fell udn Leder gepanzert..was nun mit dem rest?

    Konzeptmässig soll er diesem Kameraden hier ähnlich sehen:



    Nicht 1 zu 1 aber in deisem stil..welche Rüstung sollt ich ihm geben? Lederrüstung? Fellrüstung? und wenn wei macht man sowas? bin da noch relativ unbeleckt...
    Booya!

  2. #2
    Sadayori
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    Kommt drauf an, wieviel Geld du ausgeben willst...

    Ich fände schön: Einen Schuppenpanzer wie diesen: http://shop.strato.de/epages/245791....1-L060-LEZP-56

    Oder eine Lederrüstung wie diese: http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...ung-braun.html

    Und drunter einen Gambeson fürs breite Kreuz
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  3. #3
    Gerwin
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    Die verlinkten Rüstungen wirken nicht barbarisch. Auch nicht nach einem Umbau. Das Problem welches vor dir liegt ist "wie bekomme ich meinen Oberkörper barbarisch obwohl ich selbst keine Schulterbreite von 1 Meter und mehr habe". Insbesondere in Kombination mit den Dornen usw. kannst du da eigentlich eine Standardrüstung fast vergessen. Es gibt inzwischen gute Kunststoffvarianten. Vielleicht mal so etwas raussuchen.

  4. #4
    Argentan
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    Moin!

    Im Bauchbereich ist es Fell mit Ledergürteln, im Oberbereich wahrscheinlich ein Lederrüstung.
    Die Hörner würde ich Waffenschaumstoff mit einem Kabelbinder als Kern machen. Zum Zuschneiden, Formen und Färben gibt es genug Anleitungen im Netz.
    Für die Rüstung selber würde ich mir eine Eishockey Schulterrüstung bei Ebay schiessen, und die mit Leder bekleben. Wenn die Form passt, also keine neumodischen Designelemente aufweist, dann mit dünnem Leder überziehen. Sonst mit stärkerem Leder die Elemente abdecken. Das Leder sollte man vielleicht nass machen und in Form bringen, aber dazu gibt es auch genug andere Threads (Ledertrinkflaschen).
    Dazu sollte man möglichst an sichtbaren Stellen noch Elemente aus Dicken Leder aufbringen, um vorzugaukeln, dass alle Teile der Rüstung aus solchem Material ist.
    Die Rüstung muss natürlich komplett abgeklebt werden, so dass kein Fitzelchen PLastik oder buntes Material mehr zu sehen ist.

    Wenn die Schultern der Rüstung nicht breit genug sind, die auch nochmal mit Schaumstoff aufpolstern.

    Verzieren sollte man die Rüstung auch...

    Bei Lederarbeiten empfielt es sich, eine Nähahle zu kaufen. (Segelbootzubhör, Schuster/Sattlerbedarf)

    MfG, Argentan.

  5. #5
    Argentan
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    Nachtrag: Es gibt auch Kabelbinder mit einer Öse am Ende, so dass man die Festschrauben kann.
    http://www.reichelt.de/Kabelbinder-K...B-L+370-7%2C8H
    Davon hab ich hier noch ein paar liegen...

    Nachtrag zwei: Wenn die Schultern zu klein sind, könnte man auch bei den Motorradprotektoren suchen...

    MfG, Argentan

  6. #6
    Cartefius
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    Ich denke auch, da wird man viel selber machen müssen. Den Schuppenpanzer finde ich als Grundlage gar nicht so verkehrt, würde den aber mit reichlich Platten aus dickem Leder oder Metall, Gurten und Schnallen und ähnlichem kombinieren. Die Idee mit den Motorrad- oder Footballprotektoren finde ich nicht schlecht, allerdings ist es da glaube ich einfacher, etwas in dieser Form aus "ambientigen" Materialien selber zu machen, als die komplette moderne Konstruktion aufwändig abzutarnen.

  7. #7
    Francis
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    Ja..die aussenpanzerung wird sehr wahscheinlich aus Schaumstoff o.ä. genau wie die Hörner.Nur die auf dem Helm werd ich versuchen in echt hinzukriegen

    ansonsten sit die klamotte so geplant (von inne nach aussen) Leibhemd+bruche o.ä. - langärmlige cotte +Kampfrock oder eine art Hakama - Arm & Beinschienen aus Fell - Schuppenpanzer oder Fell/Ledertorso - Aussenrüstung Schaumstoff

    dazu breiter Gürtel,böse aussehender Helm,Axt, ,vllt.Rundschild,Umhang mit Fell und ein spiess.

    Dreck und Gebamsel natürlich. :cool:
    Booya!

  8. #8
    Gerwin
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    Die Idee mit den Motorrad- oder Footballprotektoren finde ich nicht schlecht, allerdings ist es da glaube ich einfacher, etwas in dieser Form aus "ambientigen" Materialien selber zu machen, als die komplette moderne Konstruktion aufwändig abzutarnen.
    Nein. Es geht ja nicht darum dass die Motorradschutzkleidung etwas darstellen soll was mit anderen, ambientigen Materialien besser funktioniert. Die Kleidung soll ja den Träger muskulöser wirken lassen. Und die einzige ambientige Art jemanden muskulös wirken zu lassen sind Muskeln. Ein dicker Gambeson lässt den Träger auch nicht breiter oder bedrohlicher wirken, eben weil jeder weiß "das ist nur ein Kleidungsstück" und der OT-breite Krieger den gleichen dicken Gambeson trägt wie das halbe Hemd von nebenan.

    Bevor du dir allerdings Gedanken über den Rest machst würde ich in der Tat darüber nachdenken ob die Vorlage überhaupt geeignet ist. Ja, man kann da durch OT-Schutzkleidung viel rausholen. Das würde ein tragen dieser OT-Schutzkleidung unter deiner Zivilkleidung voraussetzen. Es gibt kaum etwas störenderes als den Barbaren der in seiner Rüstung zwar "voll brutal" aussieht, ohne Rüstung aber wirkt wie Max Mustermann von nebenan.

    Als jemand der regelmässig Sportarten nachgeht bei denen ein solcher Schutz getragen werden muss rate ich dir (zumindest subjektiv) dazu erst einmal zu testen ob du überhaupt willens und körperlich in der Lage bist dich mit einer derartigen Schutzkleidung über Stunden hinweg zu bewegen. Und das ganze dann auch noch im Sommer. Du wirst eingehen vor Hitze (nicht umsonst reißen sich Polizisten im Sommer regelmässig recht schnell ihre Demoausrüstung runter). Noch dazu hast du im Regelfall mindestens 3 Schichten (die Schutzrüstung, dasjenige was du an Stoff und Fell über der Schutzrüstung trägst, die Rüstung selbst). Dadurch entsteht halt recht schnell eine hohe Körpertemperatur die bei untrainierten Leuten eher zum Kreislaufzusammenbruch und nicht zum coolen Barbarenkrieger führt.

    Noch dazu wird dir der (Standard)schuppenpanzer mit einer entsprechenden Schutzausrüstung nicht mehr passen. Die sind nun einmal nicht auf Leute mit einen Brustumfang von 1,80 (und teilweise höher) ausgelegt.

    Die Schaumstoffidee finde ich gar nicht schlecht (spart wenigstens Gewicht). Ehe du jedoch zu basteln anfängst (oder basteln lässt) kauf dir eine billige Körperrüstung (ich rate zu lacrosse weil hierbei auch der Bauch bedeck wird und so eine kastenform entsteht), zieh dir einen Pulli drüber und geh einfach mal eine halbe Stunde laufen. Dann weißt du ungefähr was auf dich zukommt.

    edit: nur vorsorglich als Beleg. Wenn man sich hier klar macht, dass Lacrossespieler normalerweise eher nicht muskulös sind wird der Unterschied zur "ambientigen Variante" offensichtlich. Darüber eine schicke Leder oder Plastikrüstung..dann ist alles gut.

  9. #9
    Cartefius
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    Ich muss ja sagen, ich bin kein Freund von Schaumstoffrüstung, wo es nicht unbedingt nötig ist. In deinem Fall würde ich da auch hauptsächlich auf "echte" Oberflächen wie Leder und Metall setzen, und maximal einen unsichtbaren Unterbau aus Kunstoff machen.

    Nein. Es geht ja nicht darum dass die Motorradschutzkleidung etwas darstellen soll was mit anderen, ambientigen Materialien besser funktioniert. Die Kleidung soll ja den Träger muskulöser wirken lassen. Und die einzige ambientige Art jemanden muskulös wirken zu lassen sind Muskeln.
    Ausrüstung, die Leute breiter erscheinen lässt, tut dies, indem sie an bestimmten Stellen Material aufträgt, wenn möglich so, dass die Bewegungsfähigkeit nicht eingeschränkt wird. Dabei ist es egal, ob dieses Material aus Kunststoff, Schaumstoff, Wattierung, Metall oder Leder besteht, solange es an den richtigen Stellen sitzt und nicht als künstliche "Aufpolsterung" auffällt.
    Moderne Sportprotektoren haben da den Vorteil, robust, stabil befestigt, und gut auf Beweglichkeit abgestimmt zu sein, aber das ist kein Effekt, den man mit ähnlich geformten Teilen aus ambientigen Materialien grundsätzlich nicht erreichen könnte.

  10. #10
    Gerwin
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    Ich verstehe den Begriff "ambientige Materialien" immer noch nicht. Diese Materialien wirst du (völlig unabhängig ob Leder, Stoff oder Plastik) nie sehen. Sobald du sie siehst macht der Träger etwas falsch. Der Warhammerbarbar auf dem gewünschten Bild wirkt ja nicht (nur) breit dadurch dass er fette Schulterplatten hat, sondern einfach dadurch dass er ein entsprechend breites Kreuz UND die Schulterplatten hat. Und ambientige Materialien neigen dazu ausgezogen zu werden. Ich vage zu bezweifeln dass viele Larper in einen wirklich dick gestopften Gambeson die ganze Spielzeit aushalten ohne zur Geruchsbelästigung zu werden oder extrem stark zu dehydrieren. Bei einer Plastikrüstung sieht das anders aus. Darüber (!) kann man dann auch gerne ambientige Materialien tragen. Dadurch wirkt der Träger dann auch tatsächlich breit.

    Ein aufgepolsterter Chara bleibt eben auch IT ein aufgepolsterer Chara und kein "ach du Schande ist der breit-Barbar". Den wirklichen Effekt erzielt die Breite ja erst wenn eben gerade kein Gambeson sondern zum Beispiel eine dünne Ledertunika getragen wird (und der Mitspieler sich immer noch denkt) "meine Güte ist der breit".

    Auch besteht selbst zwischen den einen sehr dicken Gambeson und einer Lacrosserüstung ein Breitenunterschied der nicht zu verachten ist.

    Im Endeffekt bleibe ich dabei. Körper modern verändern, dazu eine Untergewandung aus Fell oder grober Wolle und eine Rüstung aus Plastik oder Leder. Das einzige Problem ist, du müsstest halt fast durchgehend einen Helm tragen (aber das gilt unabhängig von der Art des Aufpolsterns).

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