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  1. #21
    Sosthenes
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    Während das mit den NSC-Mob-Waffen jetzt eher ein Gedankenexperiment ist, hab ich für die nicht-tödlichen Waffen sogar einen persönlichen Präzedenzfall. Vor, argh, viel zu vielen Jahren hatte ich mal einen Wettbewerbscon inszeniert bei dem es auch einen "pit fight" gab. Damals dachte ich bei der Vorbereitung halt, dass beim Larpkampf eh genügend Realitätsferne in den Geistern ist und damit der "suspension of disbelief" ausreicht um sich jetzt vorstellen zu können mit der üblichen Bewaffnung unblutige Schläge zu verteilen. Nun, dem war nicht universell so, und ich war nicht sonderlich zufrieden mit der "wickeln wir halt Stoff drum rum" Notlösung.

    Und ich spiele eben mit dem Gedanken einer Fortsetzung, wo ein Kampfwettbewerb wieder möglich ist. Gibt mehrere Weg das aufzuziehen und diesmal explizit zu erwähnen dass man passende Waffen mitbringt ist einer davon. Alternativ davon, beeinflusst durch alte Historienschinken, dachte ich eben auch an die Präsentation von "X" Waffen, so dass duell-mäßig diese auch identisch sind, der Fairness halber.
    Basteln von Waffen hat hier den Vorteil dass "X" höher sein kann als wenn man jetzt einfach nur in den Fundus greift, und man dann vielleicht auch den Vorrat für eine Art "Battle Royale" Szenario benutzen kann. IT wären das dann wohl Holzwaffen.

    Wie sähe es denn mit einem "Kompromiss" aus: Holzstäbe verschiedener Größe und evtl. Gewichtung. GFK und entweder Rohriso oder eher grober Schicht-Technik, plus Latex Holzmaserung. Die Zeit spart man sich dann an der Detailgestaltung der Waffen. Es gäbe dann auch nicht die Wahl zwischen Axt und Schwert, sondern jeder Teilnehmer nimmt halt einen Stecken der ihm vom Gewicht passt (Bleiband).

    Und zurück zu den NSC Waffen: Der Tipp mit Stoff/Leder für den Schaft ist ja schon mal gut, das spart mitunter doch etwas Zeit. Ich denke bei Klingenform und -art kann man auch bei Latexierung noch Zeit gewinnen, irgendwelche Vorschläge hierzu? Oder sind zu wenig Schichten, sichtbare Pinselstrich oder mangelnde Schattierung ebenso Tabu wie sichtbares braunes Duct Tape?

    Zitat Zitat von Hana Beitrag anzeigen
    Bögen sind jetzt aber auch nichts zum billig massenhaft selberbauen
    Sowieso. Ich meinte jetzt, dass Schilde und Bögen als Ausrüstung noch relativ verbreitet sind (mehr als Stangenwaffen, denk ich), aber ich trotzdem nicht damit rechnen würde jetzt bei einer normalen NSC Aufschreibung damit eine kleinere Truppe voll auszustatten. Das soll jetzt keinen Plan widerspiegeln hier 10 primitive Haselnussbögen zu bauen, 10 Pfeile zu nehmen und den NSCs sagen sie sollen halt was am Boden liegt gleich wieder zurückfeuern
    Geändert von Sosthenes (16.10.2013 um 15:59 Uhr)

  2. #22
    Besserwisserboy
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    Ich baue ab und an recht gerne Waffen, bin aber kein Profi und hasse es die Dinger zu latexen. Insbesondere stören mich die Pinsel, welche immer Haare verlieren und ausgewaschen/ausgebürstet werden müssen.
    Daher bin ich zum Tupfen übergegangen. Dazu verwende ich gleich beim ersten Durchgang Latex welches schon mit Metallfarbe vermischt ist. Dann tupfe ich die Farbe mit den Fingern auf die Fläche. Man kann so zwar nur eine Seite bearbeiten und muss diese dann durchtrocknen lassen, der Latexauftrag ist aber um einiges dicker als die Methode, die Profis verwenden. So benötige ich in der Regel meist nur 3-4 Latexschichten. Außerdem minimiere ich so das Auftreten von Fehlern (Krümeln, Laufnasen usw.), da ich weniger Arbeitsschritte habe.

    Der Unterschied von sichtbaren Pinselstrichen und fehlenden Schattierungen im Gegensatz zur Verwendung von Tape (was ich das letzte mal vor ca. 12 Jahren an einer Waffe gesehen habe), spielt in einer deutlich anderen Liga.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  3. #23
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    Wenn du NSC mit Bögen ausstatten willst könnte man größere Kunststoffbögen (Spielzeughandel) aufpeppen. Ich habe einen mit Waffenbaumatte dicker gemacht indem ich einige Schichten aufgeklebt habe und ich mit umwickeltem Leder beklebt habe.
    Pfeile kann man auch sicher selber bauen. Wobei es Pfeilköpfe mittlerweile auch einzeln zu kaufen gibt.
    Der Aufwand und die Kosten für 10 Bögen und 100 Pfeile sind aber trotzdem recht erheblich und Köcher sollte man ja auch dazu haben...
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  4. #24
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    In der Sparte wäre es eher relevant etwas anderes als Bögen zu haben. Wenn man eine NSC Truppe mit Fernkampf-Fähigkeiten abrunden will sind die nicht immer passend, auch wenn vorhanden. Aber da sind Wurfgeschosse eigentlich immer gut zu haben. Wenn die Leute mundan und primitiv sind einfach "Steine", sonst ist vielleicht irgendetwas magisches dabei, und das ist mit ein bisschen Reis, Schaumstoff und Stoff auf vielerlei Arten zu lösen.

  5. #25
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    Wenn man Schwämmchen (z.B. Spülschwämme) statt Pinsel verwendet, gibts keine Pinselstriche
    Schattierungen gibts i.d.R. sowieso nur bei Profis oder sehr versierten Waffenbauern, die erwartet kein Mensch bei NSC-Waffen.
    Mit Rohriso habe ich allerdings sehr schlechte Erfahrungen gemacht - die ging bei mir und anderen sehr schnell kaputt (tw. beim ersten Einsatz). Kann natürlich sein, dass man woanders bessere Billigrohriso bekommt.

    Zitat Zitat von Besserwisserboy Beitrag anzeigen
    Der Unterschied von sichtbaren Pinselstrichen und fehlenden Schattierungen im Gegensatz zur Verwendung von Tape (was ich das letzte mal vor ca. 12 Jahren an einer Waffe gesehen habe), spielt in einer deutlich anderen Liga.
    Als ich vor 10 Jahren angefangen habe, habe ich noch recht viele Tape-Waffen gesehen, ich hatte auch selbst eine (die war damals aber schon älter) und die auch bis vor ca. 6,7 Jahren benutzt. Aber in den letzten Jahren konnte ich wirklich gar keine entdecken. Oder sie kamen so vereinzelt vor, dass ich sie nicht bemerkt habe. Oder nur in einem anderen Spielumfeld (wobei ich durchaus in sehr vielen Regionen Deutschlands unterwegs war bisher).
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  6. #26
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    Klar sind NSC Truppen mit einer einheitlichen Bewaffnung besser, aber ich würde wirklich von Tape Waffen Abraten sie sehen nicht gut aus und bergen die große gefahr, dass man an jemandem hängen bleibt weil sich das Tape löst. Das kann durchaus passieren, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist oder die Temparatur den Kleber anlöst.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Schmoller Beitrag anzeigen
    und bergen die große gefahr, dass man an jemandem hängen bleibt weil sich das Tape löst. Das kann durchaus passieren, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist oder die Temparatur den Kleber anlöst.
    Klar, das Tape kann sich lösen, aber das Hängenbleiben habe ich noch nie erlebt, so groß kann die Gefahr also nicht sein
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  8. #28
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    Mir hat jemand bei einer Veranstalltung mit Polsterwaffen(kein richtiges Larp, irgentwie auch kein Jugger) auf dem Kopf geschlagen... Naja dann fehlten mir erstmal einige Haare... sehr schmerzhaft, diese Erfahrung würde ich gerne vermeiden wenn das möglich ist.

  9. #29
    Besserwisserboy
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    Die "Klebewirkung" von gelösten Tape ist hauptsächlich für Darsteller von Fliegen-Tierwesen, die bleiben daran ganz kleben...
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  10. #30
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    Zitat Zitat von Schmoller Beitrag anzeigen
    bergen die große gefahr, dass man an jemandem hängen bleibt weil sich das Tape löst.
    Früher (90er) gabs nur Tapewaffen und ich habe auch recht lang mit solchen gespielt, weil mir die ersten Latexwaffen schlicht zu teuer waren und ich ich habe NIE, wirklich nie, erlebt, dass irgendwer an irgendwem mit dem Tape seiner Waffe hängengeblieben wäre. Ich glaube das kommt auf der Legendenskala noch weit vor den durch Morgensternketten erwürgten Spielern.
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