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  1. #1
    Sosthenes
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    Massenbewaffnung improvisieren

    Verwandt sowohl auch mit "Pimp my NPC" als auch mit "Turnier Cons": Tipps zur Konstruktion von Waffen (auch Stangenwaffen) en masse?

    Denken wir uns mal dass wir nun 20 billige schwarze Kutten und passende Masken haben, nun es aber ebenfalls cool wäre wenn die 20 NSCs dann alle mit den gleichen Hellebarden rumlaufen, und nicht x-beliebige Waffen aus ihrem Vorrat oder dem Fundus. Aussehen irrelevant, Sicherheit natürlich nicht.

    Oder eben "stumpfe" Turnierwaffen, wo dann nicht 20 gleiche Sinn machen, sondern X verschiedene (paarweise).

    Man kann zwar einiges an Kosten und Aufwand sparen indem man schlicht und einfach mehrere Sachen gleichzeitig macht und das richtige Werkzeug hat (Bandschleifer, Airbrush), aber arg viel Unterschied ist das in beider Hinsicht nicht, zumindest ohne viel Erfahrung in dem Bereich.

    Früher hätte ich halt einfach simple Pömpfen gebaut mit Rohrisolierung und Bambus, aber da würde ich mir inzwischen schon ein paar Sorgen bzg. Sicherheit machen. Auch bei beschränktem Einsatz (1-2 Cons). Wenn ich mir die Bastelanleitungen von amerikanischen Boffer Larps ansehe hätten die wenigstens passende Kernstabalternativen die das denkbar machen würden, aber ich habe bei uns weder schlagfestes PVC noch Flaggenstäbe im Angebot gesehen.

  2. #2
    Besserwisserboy
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    Wenn das Aussehen irrelevant ist warum dann überhaupt Sorgen über gleiche Bewaffnung machen?

    Wenn man sich die Mühe macht 20 Waffen zu bauen wäre es mir egal, ob ich 10 Euro mehr für Latex ausgebe oder die Waffen meinetwegen mit Tape beklebe. Da steht der Kostengewinn in keinem Zusammenhang mit dem um Klassen schlechteren Aussehen.

    Zur Sicherheit von Kernstäben gibt es aus meiner Sicht keine Alternativen. Die Köpfe von Stangenwaffen habe ich auch immer aus Matten gebaut. Bei den Stangen an sich habe ich schon Rohrisolierung verwendet (dabei aber die festere Variante verwenden). Dies habe ich aber nicht aus Kostengründen gemacht, sondern um Zeit beim Basteln zu sparen.
    Das machen zwar die wenigsten Bastler, bisher ist aber noch keine kaputt gegangen. Aus dem gleichen Grund umwickle und beklebe ich den Speerschaft auch meist mit Leder oder Stoff, weil ich das elendige Latexen von größeren Flächen nicht mag.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  3. #3
    Sosthenes
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    Naja, gleich schlecht aussehen ist auch ein Feature. Ausserdem besonders relevant wenn's eben um Waffen geht die die Spieler nicht haben. Bei 20 Leuten mit Schwertern würde ich mir auch keine Mühe machen, aber als kleine Orga oder Teilzeit-NSC Truppe wirst du nicht immer 20 Stangenwaffen haben. Oder eben genügend unterschiedliche Waffen für einen nicht-tödlichen Wettkampf (wenn man überhaupt IT-"Übungswaffen" hat).

    Und 10 Euro hin oder her, der Zeitaufwand zwischen 20 Waffen latex und tapen ist da, selbst mit Airbrushgerät und genügend Expertise. Geht nicht nur Geld...

  4. #4
    Besserwisserboy
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    Na gut, wenn man unbedingt hässliche Waffen machen möchte, wäre tapen meine erste Wahl. Ist nur ein optischer Makel und tut der Sicherheit keinen Abbruch.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  5. #5
    Hana
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    Das einzige, was sich meiner Meinung nach da lohnt, wären einheitliche Schilde, mit Stoffbezug. Einheitliche Waffen hätten mehr Aufwand als Nutzen ... und die meisten Larper haben eine halbe Waffenkammer zu Hause.

    Bevor ich ein Geviert mit Stangenwaffen ausstatte, käme sowieso die Frage: Haben die Spieler überhaupt die Möglichkeit, gescheit dagegen zu kämpfen? Viele sehen das nicht unbedingt als den Gipfel des Spielspaßes an ...

    Veranstaltest du demnächst ein Con, oder sind das nur theoretische Fragen, Sosthenes?
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  6. #6
    Sosthenes
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    Es gibt einen praktischen Bezug, wobei da noch nichts Genaues fest steht; Brainstorming usw.
    Irgendwie mag ich einheitliche NSC Haufen, muss noch ergründen ob das tiefenpsychologisch noch andere Aussagen zulässt

    Das mit den 20 Leuten ist jetzt eher ein extremeres Beispiel, aber schon bei geringeren Mengen an vereinheitlichten Charakteren hast du als kleinere Orga Probleme. Weder die Zeit und Manpower das vernünftig zu bauen, noch einen Fundus der ausreichend genug ist (will ja auch nicht jeder gerade teurere Waffen an Fremde geben). Lösung #1 ist natürlich "Dann machs halt nicht", aber ich dachte ich starte mal einen Thread um zu schaun ob ich noch Optionen habe. Wobei das mit den Turnier-/Trainingswaffen dann trotzdem zu tragen kommt, da man das mit ziemlicher Sicherheit nicht im Fundus hat. Und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen dass "Kämpft halt mit euren echten Waffen" Probleme bringt.

    An Billigschilde in Masse hatte ich auch gedacht, aber da ist die Konstruktion übersichtlich. Wobei, wenn wir schon am theorisieren sind, 20 NSCs mit Schilden für Spieler frustrierender sein können sind als 20 mit Stangenwaffen.

    Ich bin gerade auf ein paar Jugger-Seiten gekommen, deren "Pompfen" sind vielleicht auch eine hilfreiche Grundlage. Und die hatten Bezugsquellen für GFK Rohre, was eine sicherere Version meiner Uralt-Bambus-Versuche zulassen würde. Wenn ich da mal einen Stapel zu günstigeren Preisen bekomme werd ich das direkt mal testen... Notfalls hat man halt was fürs Con-Vorbereitungs Kampftraining...

    (Wo wir dabei sind, ich muss ja auch gestehen dass ich diese US-Boffers irgendwie mag. Sehen zwar nicht so toll aus, aber man kann ein bisschen sorgloser zuhauen als z.B. mit einem HK-Schwert. Und stechfähige Waffen...)

  7. #7
    Quin
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    Zuerst mal solltest du vielleicht konkretisieren, welche Art von NSC du ausstatten willst. Soldaten mit Stangenwaffen? Möglich, aber mittelmäßig aufwändig. Fanatiker mit Kampfstäben? Recht einfach. Bauern mit Knüppeln? Beinahe so einfach wie Kampfstäbe, aber billiger. Von Schwertern o.ä. würd ich die Finger lassen, die sind zu teuer und aufwändig. Alternativ vielleicht Rohlinge vom Hersteller kaufen und selber latexen. Das geht noch. Wir haben die Knüppelvariante mal gemacht, allerdings nicht für Bauern, und das war kein allzu großer Stress. Um Einheitlichkeit zu simulieren, wäre aber uniforme Kleidung hilfreicher und optisch eindrucksvoller als gleiche Waffen. Für Soldaten also gleiche Wappenröcke und ähnliche Rüstung samt Helm. Das sieht gleich einheitlich aus. Noch drauf achten, dass die restliche Kleidung auch dem gewünschten Farbmuster entspricht und fertig. Für Fanatiker, Kultisten, etc... einfach einheitliche Roben und bei Bauern, Räubern,... braucht man keine Einheitlichkeit. Ausser du denkst an ganz was anderes, Tierwesen oder irgendsowas. Dann weih uns mal ein um zielgerichteter Tipps geben zu können ;-)

  8. #8
    Hana
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    Zitat Zitat von Sosthenes Beitrag anzeigen
    An Billigschilde in Masse hatte ich auch gedacht, aber da ist die Konstruktion übersichtlich. Wobei, wenn wir schon am theorisieren sind, 20 NSCs mit Schilden für Spieler frustrierender sein können sind als 20 mit Stangenwaffen.
    Kein Problem, wenn man kleine Schilde nimmt. Großes Problem, wenn man große Schilde nimmt

    (Wo wir dabei sind, ich muss ja auch gestehen dass ich diese US-Boffers irgendwie mag. Sehen zwar nicht so toll aus, aber man kann ein bisschen sorgloser zuhauen als z.B. mit einem HK-Schwert. Und stechfähige Waffen...)
    Tja, aber deutsches Larp ist halt optik-fixiert inzwischen ...
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  9. #9
    Sosthenes
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    Das Kleidungs-Äquivalent kam ja schon im "Pimp my NPC" thread vor, kein Grund das jetzt noch mal durchzugehen. Und ich denke mal, dass wie beim normalen Waffenbau auch bei der Billig-Version ein Großteil der Tipps für 'ne ganze Bandbreite zutreffen würden, oder?

    Wie gesagt, ich bin ja noch am brainstormen für was ich sie jetzt konkret und persönlich bräucht, aber gut, werfen wir mal ein paar Beispiele in den Raum, nicht alle als Spoiler garantiert falls ich tatsächlich 'was zustande bringe:

    - Bauernhaufen. Als Ausgleich für die weniger beeindruckenden Kostüme und mangelnde Rüstung dann ein paar Stangenwaffen, damit die Chancen steigen. Hippen, Dreschflegel.
    - Billige Kutten + billige Rabenmasken = Tengu. Sagen wir ein paar der Spieler haben Katanas, geben wir dem Rest also ein paar Naginatas.
    - "Wilde": NSCs haben zu viele Schwerter, wir brauchen ein paar Äxte und Hämmer.
    - Geist- oder Schleimwesen: IT hauen sie mit ihren wabernden Gliedmaßen oder Pseudopodia zu, also brauchen wir ein paar generische "Striker"/Keulen, am besten farblich passend
    - Die Vier Schläger der Apogralypse: Man nehme die vier größten NSCs, bastle aus Fell- und Stoffresten ein paar Oger-"Fatsuits" und gebe ihnen dann übergroße Keulen.

    Und zur anderen Motivation:
    - Kampfwettbewerb. "Wähle deine (stumpfe) Waffe", also je 2 x Schwert, Flegel, Axt, Beidhandschwert, Kampfstab, Beidhandaxt.
    (hier ist die Anzahl nicht das Problem, sondern die "nicht-tödliche" Variante. Ein kaschieren von normalen Latexwaffen wäre damit auch möglich -- reversibel natürlich)

    Zitat Zitat von Hana Beitrag anzeigen
    Tja, aber deutsches Larp ist halt optik-fixiert inzwischen ...
    Ja, im Lager möchte ich auch nicht als einziger damit rumstolzieren, bei uns sind Cons ja auch nicht rein kampforientiert.
    Geändert von Sosthenes (16.10.2013 um 12:10 Uhr)

  10. #10
    Besserwisserboy
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    Gerade bei letzterem würde ich auch auf die Optik der Waffe achten. Wenn du Wert darauf legst IT-Trainingswaffen zu verwenden sollten sie eine Holzoptik haben, damit jeder erkennt, daß es Trainingswaffen sind. Da normale Kriegswaffen OT ja auch nicht scharf sind und von "stumpfen" Trainingswaffen nicht zu unterscheiden sind.
    Bei Turnieren wäre ich wahrscheinlich auch nicht sonderlich begeistert, wenn ich tausende von Euros in meine Ritterklamotte stecke und dann mit einem getapten Schwert, was sie Orga mir in die Hand gedrückt hat, fotografiert werde.

    Als Spieler eines Cons wäre mir eine unlogische Bewaffnung mit Standartwaffen lieber, als optisch grässlich aussehende Waffen mit einem 10 Jahre alten Baustandart. Aber das ist meine persönlich Ansicht, die nicht jeder teilen muss
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

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