Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Burning Snowman
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    höhere/längeren/"schrägere"/mehr Federn bei LARP-Pfeilen

    Wenn man sich die Argumente für oder gegen Rundkopfpfeile ansieht, dann liest man manchmal, dass Rundkopfpfeile gefährlicher sind, da sie weniger Luftwiderstand bieten und deshalb weniger Energie in der Luft verlieren.

    Das ist meiner Meinung nach erst einmal sinnvoll (natürlich könnte man schwächere Bögen benutzen, aber wer macht das schon?)
    Ein nachteil von Flachkopfpfeilen ist allerdings, dass sie weniger genau geschossen werden können.

    Dies bringt mich auf die Idee Rundkopfpfeile mit höheren, längeren, "schrägeren" (also in einem höheren Winkel zum Schaft geklebten) oder mehr (beispielsweise 4) Federn zu bestücken. Dies hätte alles den selben Effekt: Die Pfeile hätten eine geringere Aufprallgeschwindigkeit und müssten in der Zielgenauigkeit keine Abstriche machen. Die veränderte Befiederung würde die Pfeile sogar schneller stabilisieren und Fehler besser korregieren. Eben jene Unterschiede werden auch in Sportschützenkreisen diskutiert (Geschwindigkeits-/Reichweiteneinverschlechterung vs. Stabilisation/Fehlerkorrektur).

    Was meint ihr dazu?

    PS: Ich hoffe dieses Thema wurde noch nicht ausgiebig diskutiert (wenn doch könnte mir jemand einen Link schicken )

    Viele Grüße,
    Snowman

  2. #2
    oliverp
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    Mir ist der Fachbegriff gerade abhanden gekommen, aber ich kenne aus dem Reenactment-Bereich bereits eine bremsende Befiederung, das ist dann keine Bestückung mit einzelnen Federn, sondern eher eine...flauschige, daunenartige "Wolke".

    Im Larp ist mir das bisher noch nicht begegnet, da es dort ja eher um (vermeintliche) Optimierung geht mit Bogen höchstmöglicher Wirkungsgrade (Reiterbogen, Glasfaser), oder um reine Show mit teuren Holz-Langbögen. Und davon ab, hat diese Art der Befiederung mit Feuchtigkeit so ihre Probleme lt Aussagen die ich aber nur 2. Hand habe: Bei Nässe ist es damit zu schießen, angeblich wie Pfeile zu werfen. Kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung bestätigen.

    SG

    Oliver
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  3. #3
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    Wenn man sich die Argumente für oder gegen Rundkopfpfeile ansieht, dann liest man manchmal, dass Rundkopfpfeile gefährlicher sind, da sie weniger Luftwiderstand bieten und deshalb weniger Energie in der Luft verlieren.
    Die meisten Contra Argumente gehen auf die Schiene das die Rundköpfe besser in die Augenhöhle passen, der Schaumstoff zu Hart ist, der Abpraller vom Pfeil den Nock in Gefährliche Situationen befördert usw... Das mit dem geringeren Luftwiederstand ist meist eins der Pro Argumente.

    Ich Persönlich hab nix gegen Rundköpfe... mir sind nur Lose Gummifletches zu Gefährlich, der Druckverteiler in manch einem Produkt ist zu spröde und die Splitter davon sind Rasiermesserscharf...

    Ich selbst benutze Flachkopfpfeile mit Holzschaft und 3 einzel Aufgeklebten Gummi Federn aus dem einfachen Grund das der Pfeilbauer meines vertrauens mit Wechselköpfen arbeitet... 4 Federn sind aber auch gut für bessere Flugstabilität...

  4. #4
    Hubert
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    Zitat Zitat von oliverp Beitrag anzeigen
    Mir ist der Fachbegriff gerade abhanden gekommen, aber ich kenne aus dem Reenactment-Bereich bereits eine bremsende Befiederung, das ist dann keine Bestückung mit einzelnen Federn, sondern eher eine...flauschige, daunenartige "Wolke".
    Ich glaube, du meinst Flu-flu -> http://en.wikipedia.org/wiki/Flu-flu_arrow

  5. #5
    Burning Snowman
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    Erst mal danke für die freundlichen Antworten

    ich besitze einen Jagdrecurve mit 30#. Ich würde den auch gerne zum Larpen einsetzen, allerdings sind meiner Meinung nach 30 Pfund bei einem Recurve schon zuviel. Meint ihr ich kann (soll) den einsetzen, wenn ich ausreichend "bremsende" Pfeile benutze?

  6. #6
    Cartefius
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    Ich würde das eher lassen, ich neige aber auch bei Zugstärken grundsätzlich zu "weniger ist mehr".

  7. #7
    Sosthenes
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    Pfeile kürzen wäre auch eine Option.

    Ich wäre mir nicht so sicher ob Flu-Flus auf kurze Distanzen so viele Joules fressen, und das ist ja die eigentliche Gefahr. Ja, nicht so weit ausziehen und nicht mehr schießen wenn der Gegner einen fast schon erreicht hat wäre auch eine Lösung, aber wenn das Adrenalin mal fließt...

  8. #8
    Parius
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    Hm, also ich habe mir vor einiger Zeit einen Satz Flu-Flu´s für meinen Späher gebaut.
    Die Bremswirkung der Befiederungsart ist zwar schon deutlich zu spüren, allerdings gehts da erst ab ~2-3 Metern Entfernung wirklich los, abhängig vom Bogen.
    Ich schieße mit nem Langbogen, 25lbs, 28" Auszug und komme so ca. 8 - max. 10m mit den Pfeilen, bevor sie einfach aus der Luft fallen.
    Trotzdem würde ich mich nicht unbedingt für stärkere Bögen aussprechen, man kommt zwar weiter mit den Flu-Flus, aber auf kürzere Entfernungen können die dennoch ordentlich zwirbeln..und Fernschüsse sind ja dann doch eher die Seltenheit....jedenfalls bei mir, da ich sichere und halbwegs genaue Schüsse bevorzuge.
    Warum hast du das gemacht?
    Weil ich es kann!

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