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  1. #1
    Dudovitz
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    Speere Stichsicher machen. Aber wie?

    Hallo liebes Forum,

    mit etwas Angst vor der Reaktion, möchte ich hier trotzdem mal die Frage nach Ideen stellen, wie ihr eure Speere stichsicher macht bzw. machen würden bzw. was ihr für "sicher haltet". Ich will demnächst Speere bauen und diese auch stichfähig machen. Was ich z.B. mal gesehen habe war ein Tennisball als Spitze. Das sieht vielleicht n bisschen albern aus, aber dadurch ist der Speer endlich mal wieder Speer und keine Hiebwaffe die in ner Schlachtreihe kein Mensch ernst nimmt oder stellenweise nichtmal spührt, weil man nicht weit ausholen kann. Allerdings frage ich mich doch, wie und mit welchen Materialien man sowas am besten realisiert. Also rann an die Tasten lieber Bastler

    PS: Ich möchte keine Diskussion darüber starten, ob man nun zustechen erlauben sollte oder nicht. Die Speere sind nicht für Großcons gedacht, sondern für kleine Cons, wo alle die sich am Kampf beteiligen über die Verwendung solcher Waffen wissen, sich dessen bewusst und damit einverstanden sind! Wer darüber seinen Senf abgeben möchte möge doch bitte einen der vielen tausend Threads darüber aufsuchen. Hier soll lediglich um die "beste" Konstruktionsart diskutiert werden. Ist doch besser wenn die Leute die es sowieso machen es durch so einen Thread richtig machen als verkehrt oder?

  2. #2
    Jocke
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    z.B. indem ich mir den Speer beim Sander bauen lasse

    http://larper.ning.com/photo/speer-s...h?context=user

  3. #3
    Dudovitz
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    Bauen lassen ist keine Option. Alter Bastlerkodex

    ... auch wenn das Gerät wohl ein absolutes Meisterwerk ist... Überseh ich da was? Redet man dabei von nem Link zu ner Bauanleitung? ... ist der Sander etwa der Stephan? Na da muss ich mal schnell Telefonnummern kramen ...

    Lese da auch wieder den Tipp mit dem Kartenschlauch. Wie macht man sowas denn am Kernstab fest? Mit Pattex kann ich mir das garnicht vorstellen zumindest nicht mit vorher antrocken lassen. Schneidet man den Kartenschlauch auf, traue ich dem wieder nicht so viel zu. Welchen Kleber benutzt man dafü am besten? 2K?
    Geändert von Dudovitz (25.03.2014 um 13:09 Uhr)

  4. #4
    Dutch
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    Anstelle der sonst üblichen Spitzensicherung, die beim Umknicken der Spitze ein Durchbrechen des Kernstabs durch den Schaumstoff verhindert, braucht es einen Druckverteiler. Calimacil baut seine Schwerter, soweit ich weiß, auf diese Weise. Deren Konstruktion ist definitiv stichsicher.
    Das würde bei einem Speer zwar zu einer weniger schlanken Spitze führen, dafür erhältst du die gewünschte Stichsicherheit.
    Konstruktive Details kann ich leider nicht liefern. Ich könnte mir vorstellen, dass ein grob T-förmiges Objekt aus elastischem, schlagfestem Kunststoff auf die Kernstabspitze geklebt die gewünschten Eigenschaften mitbringen dürfte.

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  5. #5
    Dudovitz
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    Interessanter Ansatz. Allerdings habe ich bei einem aufgeklebten Kunstoffplätchen die Befürchtung, dass sich dieses vom Kernstab sehr leicht lösen kann (Hebelbelastung) und dann der Kernstab wieder rauskommt. So nen Plättchen festschrauben würde auch nicht gehen, da dadurch der Kernstab erheblich geschwächt werden würde. Aber generell find ich den Ansatz ganz gut. Hatte überlegt einfach so ne Art schlanke Pfeilspitze vorne drauf zu machen, diese mit Kevlargewebe zu ummanteln und da drüber dann die Speerspitze zu modulieren. Hätte halt den von dir, Michael, genannten Nachteile: Sehr dicke Spitze

  6. #6
    Schattenpoet
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    Mal abgesehen vom Innenleben:

    Statt den schon ge-posteten abknickenden Stich-Speerspitzen (die in meinen Augen im Einsatz albern aussehen), finde
    ich die Lösung viel schöner, die sich ein Bekannter von irgendeinem britischen Hersteller hat machen lassen (ich glaube
    Skian Mhor, kann mich aber auch täuschen):

    Die Speerspitze wurde da in den äußeren Schichten und im vorderen Teil aus einem sehr leichten, Schwammartigen Schaumstoff gemacht,
    wodurch sie sich beim Stechen statt abzuknicken in sich selbst zusammenschiebt, was einem echten Stich schon deutlich näher kommt.
    Dennoch ist alles Safe. Hab das Ding bei nem Trainingstag schon ein paar mal ins Gesicht gekriegt, und kann nur sagen:Pfeile sind idr.
    unangenehmer.

  7. #7
    Dudovitz
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    Also das mit dem abknicken finde ich ehrlich gesagt weniger albern, als wenn ne Stichwaffe als Hiebwaffe geführt wird, aber klar hast du irgendwo auch recht. Am besten wäre wenn ich drüber nachdenke ne Konstruktion a la Hollywoodmesser, wo sich der vordere Teil der Klinge in den unteren Teil der klinge schieben lässt. So Teleskopstab ähnlich Is nur im Larp nich umsetzbar :P Wär mal was für Reenactment

    Bei deiner Konstruktion mache ich mir allerdings sorgen ums Latex. GLaube bei der Konstruktion hält das nicht sondernlich lange am Schaumstoff bzw. könnte reißen. Auch bei so leichtem Schaumstoff (ich glaube du redest von diesem gelben Baumarkt zeug oder?) hätte ich etwas die Befürchtung, dass man den Kernstab sehr schnell spühren würde. Leichter Schaumstoff polstert halt auch weniger. Paar mehr Details würden mich sehr freuen. Sowas wie Klingenlänge bis der Kernstab anfängt. Klingendicke in Tiefe und Breite. Ist unter dem leichten Schaumstoff noch richtiger Plastazote verbaut bzw. fühlt es sich wenigstens so an :P

  8. #8
    Mario
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    Ich meine irgendwo hier oder im Ning mal gesehen zu haben, dass jemand die Kernstäbe mit dem Bandschleifer am Stich-Ende ziemlich dünn geschliffen hat um den bei Sander gezeigten Effekt zu erzielen.
    Aber die Sauerei mit vielen vielen kleinen Glasfaser-Stückchen will ich mir gar nicht vorstellen. Das verseucht ja jede Werkstatt auf Jahre hinweg

  9. #9
    Quin
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    hmm... nach dem was ich jetzt so gelesen habe und aus meinen eigenen Erfahrungen, könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass eine Spitze mit Druckverteiler (also sowas hier, nur größer)
    und sehr weichem Schaumstoff der sich "knautscht", funktionieren könnte. Ich glaube nicht, dass dadurch die Spitze zu unförmig oder breit werden würde. Der Druckverteiler kommt schließlich direkt auf den Kernstab und da hat man ohnehin noch den breiteren Schaft. Die Kunst läge dann darin, die Stoßspitze auch wirklich so gut abzupolstern, dass auch nichts passiert wenn dir einer reinstolpert. Ein Gesichtstreffer sollte mit sehr weicher Schaumstoffspitze weniger gefährlich sein als mit Pfeil oder Schwert.

    Die Idee hat was und ich glaube, dass man das mit genügend Waffenbauerfahrung auch umsetzen kann. Allerdings empfehle ich bei solchen "ungewöhnlichen" und auch umstrittenen Eigenbauten eine zweite Spitze zu bauen, die man dann quer aufgeschnitten als Vorzeigeobjekt zum Waffencheck mitnimmt. So kann die Orga tatsächlich sehen was du darin verbaut hast und dementsprechen höher ist wohl die Chance, dass so ne Waffe auch zugelassen wird (gerade bei unerfahreneren Orgas). Ich halte das, nebenbei bemerkt, auch für selbstgebaute Pfeile für sinnvoll.
    Geändert von Quin (26.03.2014 um 10:18 Uhr)

  10. #10
    Dudovitz
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    @Mari0: Da stimme ich überein. Ich find Kernstäbe zersägen schon pfui pfui und mache es deswegen nur abgeklebt und Luft anhalten plus Bad danach möglichst lange nicht betreten. Is so ne Paranoya seitdem ich mal mit GLaswolle arbeiten durfte :/

    @Quin: Das wäre tatsächlich ne Lösung meiner Kritik was du da zeigst. Aber holla die Waldfee wird das nen klobiger Speer... Aber hey. Safety First und Style sucks wa?! Was den Waffencheck angeht: Ich weiß garnicht wann ich das letzte mal auf ner Con mit Waffencheck war ... generell aber nich kein doofer Gedanke.

    Überlege die Tage tatsächlich einfach mit nem Gummischlauch den Kernstab zu verlängern. Der Schlauch wird dann ca 20cm überstehen und mit Silikon ausgefüllt. Werde da auf jedenfall mal nen Testkonstrukt bauen. Ist halt lästig weil das Silikon ewig zum trocknen braucht und in Schichten rein muss

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