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  1. #11
    Kelmon
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    Zitat Zitat von bradley Beitrag anzeigen
    Edit: Aber grundsätzlich stimmt das halt schon, alles was mit so heißer Nadel (48 Std. Projekt) gestrickt wird, bedeutet oft hinterher nochmal ordentlich Aufwand um wirklich zu gefallen. Meine besten Projekte zogen sich immer lange hin. Idee, Zeichnung, Material in der Werkstatt suchen, das Internet durchforsten, mit anderen Bastlern diskutieren. Eine Idee muss reifen, wie Wein. Nebebei ist es aus meiner Erfahrung oft so, das es dadurch auch günstiger wird. in der Zwischenzeit hat man andere Sachen gemacht, dann ist eine halbe Dose passende Beize mitunter übrig oder man hat irgendwo entrümpelt und den Möbelbeschlag seiner Träume for free bekommen.
    Ist auch eine Sache der Planung. Vor jeder Con erstelle ich eine Liste von Gegenständen, die ich noch bearbeiten muß, mit Unterzielen. Ab einer Woche vorher ordne ich nach Wichtigkeit, und streiche ggf. alles von der Liste, was einerseits nicht essentiell ist und andererseits in der verbliebenen Zeit nicht meinen Standards gerecht werden würde. Also besser 3 Projekte richtig, als 6 Projekte schluderig oder unzureichend fertigstellen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  2. #12
    bradley
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    So eine Liste habe ich auch. Aber eine Woche vor Con könnte ich nur noch Kleinkram machen. Deswegen wird es grob nach Bearbeitungstechniken geordnet, gemacht wenn Zeit da ist und genug zu machen ist. D.h. Metallarbeiten an einem Nachmittag oder ein WE nur schneidern. Dann liegen Zuschnitte für vielleicht 5 Bekleidungsstücke auf dem Tisch. So kann man mE. effizienter arbeiten, dafür hat man längere Zeit viele verschiedene Projekte gleichzeitig rumliegen.

  3. #13
    Sonadorexis
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    Mit dem Beizen hast Du da völlig recht. Ich benutze die "Staubmethode" aber schon lange und mit mMn sehr guten Ergebnissen. Wichtig ist natürlich, daß man nicht gerade irgendwelchen Dreck vom Garagenboden nimmt, sondern "sauberen" Abfall vom Bearbeiten der gleichen Holzart. Und man danach alles sorgfältig plan schleift.
    Meiner Erfahrung nach ist es für jemanden, der nicht sehr geübt in Holzbearbeitung ist, doch schwerer, einen Dübel so passgenau einzusetzen, daß der weniger heraussticht. Pampe in Löcher drücken ist da...unkomplizierter.
    Aber jedem das Seine.
    Recht hat er. Deshalb schließe ich die "Pampe-in-Löcher"-Methode ja auch nicht aus, sondern nenne ihm nur einen eleganteren Weg und warne ihn vor einer unangenehmen Überraschung, sollte er sich für deine Methode entscheiden. Ich bin dahingehend nunmal "leider" beruflich vorbelastet, denke aber nach wie vor, dass jeder seinen Weg finden muss und den dann auch gehen sollte. Sofern die Variante für dich super passt ist auch alles prima. Nur manche Sachen (die Beizgeschichte zum Beispiel) gehen mir halt wirklich aufn Senkel, aber das ist vorerst mein Problem und ich muss es entweder ignorieren können, oder Leute mal drauf hinweisen. Sonst ändert sich da schließlich auch nichts .

  4. #14
    bradley
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    "Pampe" in Löcher kann uU. aber auch länger dauern, weil diese beim trocknen an Volumen verliert und dann etwas ins Loch einfallen kann (Lunker). dann kann man zwar nachfüllen, das bedeutet aber einen weiteren Arbeitsgang. Einsetzen von Holzdübeln ist tatsächlich nicht einfach, vor allem weil man hier ein Ende zu sehen bekommt. Deswegen bin ich auch ein Freund von "passendes Rundholz" selbst ablängen, leicht überstehen lassen und dann bündig schleifen. Die Oberfläche schleifen muss man hier ja ohnehin.

  5. #15
    oliverp
    oliverp ist offline
    Forenjunkie Avatar von oliverp

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    Handwerkeraugen sehen auch was Anderes als Nichthandwerkeraugen.

    Umso mehr wert sind aber gerade solche Tipps, danke.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

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