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  1. #41
    Kelmon
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    Hätte es nicht auch ein misslungenes Unternehmen getan, nachdem ein, zwei Kumpanen sich vor dem Kadi verantworten mussten (und Du ganz schnell das weite suchst, weil man ja nicht weiss, was die ausplaudern)?
    Das halte ich für ungeeignet, da es impliziert, ich habe etwas Unrechtes getan (warum sollte ich sonst fliehen?). Der Charakter ist aber - im Rahmen - eher auf der ehrlichen, verlässlichen Seite. Dazu - wenn es nicht rauskommt, hätte ich auch nach 2 Wochen zurückkönnen, wenn doch, bräuchte ich mich ja nie wieder sehen zu lassen.

    Du hättest Dich auch mit nem Gilden-Oberen anlegen können, der entweder Dich auf eine seeehr ausgedehnte Mission (aka ins Exil) schickt, oder Du Dir denkst "Hey, zwei, drei Jahre Landurlaub tun mir bestimmt besser als ein, zwei Stunden mit den Schlägern des Bosses".
    So funktioniert die Gilde aber nicht. Die Gilde ist ja nur Vermittler von Aufträgen, und bekommt bei erfolgreicher Erfüllung eine Provision. Kurzgesagt. Natürlich könnte ich davon ausgeschlossen werden, weitere Aufträge zu erhalten, bzw. aus der Gilde fliegen. Aber da ich ja der Star-Agent war müßte man hier auch wieder mit irgendeinem Extremfall kommen, der das bewirkt. Also definitiv mehr, als mal dem Boss zu widersprechen. Und beim Schwängern der Tochter des Gildenoberhaupts sind wir wieder ganz flott bei abgedroschenen Hintergründen.

    Ich verstehe eben nicht, warum der Tod einiger Gruppenmitglieder übertrieben ist. Ich meine - der Job ist, an potentiell extrem gefährliche und abgelegene Orte zu reisen um wer-weiß-wie-gefährliche Gegenstände zu bergen. Du würdest doch vermutlich nicht sagen, daß es übertrieben ist, daß ein Feuerwehrmann seinen Job hinschmeißt, weil ein Kollege bei einem Hausbrand ums Leben kommt? Oder daß ein Soldat nach Einsatz mit Todesfolge bei den Kameraden keine Lust mehr auf Krieg hat?
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  2. #42
    Chevalier
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    Warum muss es denn auch der "Star" sein? Warum denn gleich zwei Freunde und die Verlobte bei draufgehen? Und wenn der Job so gefährlich ist war das jedem Teilnehmer vorher klar und ist eh für sich selbst verantwortlich. waren ja keine Kinder mehr.

    Das ist halt alles...too much. Superabenteurer. Supertragische Tode. Comeback. Und der Mitspieler kann von außen nichts davon erkennen. Und wenn er über die tote Verlobte jammern möchte kann er sich auch gleich mit den leuten zusammentun, die bei einem Orkangriff aufs Heimatdorf Vater und Mutter verloren hat. Den Unterschied merkt eh keiner.

    Ich verstehe nicht was du bewirken willst mit dem Charakter. Warum reicht es nicht der Abenteurer aus einer Gilde auf Reisen zu sein? Keiner sieht dem Char an, dass er ein abgehalfterter Ex-Star ist, der viel verloren hat (ausser du sagst es ständig). Allerhöchstens wird man einen generell heruntergekommenen Kerl sehen.
    ...

    Bardengauer Fest, 14.-16.10.2016 (Chevalier Victor Henri de Nemour)
    Der Spalt unter der Tür (Cthulhu-Horror), 18.-20.11.2016 (Wilhelm Friedrich Richter, Reiseautor)

  3. #43
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    Was Chevi sagt. Bringt irgendwie keinen Mehrwert. Das was man halt den Anfängern immer sagt.
    Ich mag das Charkonzept an sich sehr - klassische Abenteurergruppen wie aus dem PP gibbet eh viel zu wenige und auch deine Gewandungsentwürfe mögen mir gefallen. (wie zu erwarten...)

    Über Tote im Hintergrund bist du aber an und für sich raus denke ich.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  4. #44
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    Mir gefallen die Toten im Hintergrund auch nicht. Unnötiger Ballast an einer ansonsten schön durchdachten Sache.

  5. #45
    Kelmon
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    Ich verstehe nicht was du bewirken willst mit dem Charakter. Warum reicht es nicht der Abenteurer aus einer Gilde auf Reisen zu sein? Keiner sieht dem Char an, dass er ein abgehalfterter Ex-Star ist, der viel verloren hat (ausser du sagst es ständig). Allerhöchstens wird man einen generell heruntergekommenen Kerl sehen.
    Um erstmal darauf einzugehen: Ich weiß nicht, was Du Dir da als "heruntergekommen" ausmalst, ich hatte nicht vor, verschlammt und nach Erbrochenem riechend rumzulaufen, mit der Schnapsflasche in der Hand. Es geht (unter anderem) darum, die Darstellung von dem zu versuchen, was oft genug als Ausrede für schlechte Kleidung benutzt wird - "ehemals wohlhabend". Also gute Kleidung, die einfach schon länger getragen wurde und sowohl Reparaturen als auch "Verbesserungen" zeigt. Oder teures Spezialwerkzeug mit Gebrauchsspuren. Das ist eine Gratwanderung, aber ich nehme es einfach mal als Herausforderung. Darum habe ich auf Anraten von Cartefius hin auch aktuell den Grad der Verzierung nochmal ein Stück hochgeschraubt.


    Dann mal getrennt zu den Toten im Hintergrund und meinem Comeback:
    Zitat Zitat von Chevalier
    Warum denn gleich zwei Freunde und die Verlobte bei draufgehen? Und wenn der Job so gefährlich ist war das jedem Teilnehmer vorher klar und ist eh für sich selbst verantwortlich. waren ja keine Kinder mehr. [...] Und wenn er über die tote Verlobte jammern möchte kann er sich auch gleich mit den leuten zusammentun, die bei einem Orkangriff aufs Heimatdorf Vater und Mutter verloren hat. Den Unterschied merkt eh keiner.
    Zitat Zitat von Schlachtross
    Bringt irgendwie keinen Mehrwert. Das was man halt den Anfängern immer sagt. [...] Über Tote im Hintergrund bist du aber an und für sich raus denke ich.
    Zitat Zitat von Bradley
    Mir gefallen die Toten im Hintergrund auch nicht. Unnötiger Ballast
    Okay...nachdem das schon vier Leute doof fanden, nehme ich die Einwände durchaus ernst...nur fehlt mir aktuell immer noch eine Begründung dafür, warum das denn doof ist. Die X-überfallen-Heimatdort-Geschichte ist ja nicht schlecht, weil Leute bzw. Familienmitglieder des Helden sterben, sondern einfach weil speziell diese Geschichte zum Klischee geworden ist (auch um wenig subtil "Hass gegenüber X" im Hintergrund zu verankern).

    Tod war bislang in meinen Hintergründen mehrmals - problemlos - Teil der Begründung für das bespielte Abenteurerleben:
    • Mein Römer geriet in ein Gerangel mit einem anderen Legionär, bei dem dieser versehentlich dann mit dem eigenen Dolch im Bauch endete, und da er keine Lust auf eine Hinrichtung hatte, floh er.
    • Mein Musketier kündigte in seinem Hintergrund seinen Soldvertrag bei erstbester Gelegenheit, weil sein Trupp als Kanonenfutter eingesetzt wurde und fast völlig ausgelöscht wurde, weswegen er von diesem Krieg und diesem Land genug hatte.
    • Mein Barbier-Chirug befindet sich auf der langen Heimreise in die friedliche Heimat, nachdem er als Feldscher zuviel Leid gesehen hatte und sich durch Bestechung zu unethischen Dingen überreden ließ, die den Tod mehrerer Menschen nicht verursachte, aber besiegelten. Seitdem ist er extrem religiös geworden, um seinen Taten wieder aufzuwiegen.
    • Mein Knappe wurde erst mit 34 zu einem solchen, nachdem sein älterer Bruder im Turnier starb und er für seine Familie seien Platz als Ritter einnehmen sollte.

    Ist das jetzt alles schlecht?

    Ich kann nachvollziehen, wenn die Sache mit der Verlobten zu melodramatisch ist, und die kann auch problemlos rausgeworfen werden. Um zu erklären, warum die überhaupt da drinnen war: Da ich normalerweise ungebundene Charaktere spiele, davon sogar welche auf aktiver Brautsuche, hielt ich es diesmal für interessant, einen Grund für Bindungsängste oder einen "unbehaglichen" Umgang mit potentiellen IT-Partnerinnen zu haben - ebenfalls etwas, was im allgemeinen "Yeah, Weiber!"-Verhalten vieler Spieler vermutlich eher die Seltenheit wäre.

    Ansonsten hänge ich auch nicht an der toten Gruppe. Die ist eben Mittel zum Zweck. Die könnte auch verschollen, verzaubert, verschwunden, verstümmelt oder sonstwas sein. Tot erschien mir eben als die am einfachsten zu erklärende Variante. Daß mit der anderen Gruppe irgendetwas schlimmes passiert sind, verursacht hierbei das die Gruppe beschützende und gut planende Verhalten, das mein Charakter nun an den Tag legen soll - im Kontrast zu einer impulsiveren Vergangenheit, die in bestimmten Situationen noch durchscheinen kann. Man denke hier an einen Formel-1-Fahrer, dessen Draufgängertum ihm einen schweren Unfall beschert, und der nach langer Rekonvaleszenz damit kämpft, daß er aus Furcht vor dem allzu schnellen Fahren nicht mehr an seine alten Bestzeiten anknüpfen kann.


    Wer eine bessere Idee hat, wie ich den Wechsel in diesen beiden Eigenschaften des Charakters erklären kann, gerne her damit! Der Hintergrund ist ein Entwurf, nicht in Stein gemeisselt.


    Warum muss es denn auch der "Star" sein? [...] Ich verstehe nicht was du bewirken willst mit dem Charakter. Warum reicht es nicht der Abenteurer aus einer Gilde auf Reisen zu sein? Keiner sieht dem Char an, dass er ein abgehalfterter Ex-Star ist, der viel verloren hat (ausser du sagst es ständig)
    Nun, ich sage es gleich im ersten Posting dieses Threads:
    Zitat Zitat von Kelmon
    ist es ein Charakter, der "alles schon erlebt hat" [...] Als Anführer soll er aber immer eine "Das erinnert mich an damals...."-Geschichte parat haben.
    Daß ich das jedem auf die Nase binde ist eben gerade Programm bei diesem Charakter.
    Geändert von Kelmon (03.07.2014 um 22:34 Uhr)
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  6. #46
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    Grad bei dem Fantasy-Hintergrund mit optionalem Portal wäre ein kleines Missgeschick mit dem Portal abwechslungsreicher zum sterben der alten Gruppe gewesen. Die sind dann irgendwo verschollen, niemand weiß wo und sie kommen so einfach nicht zurück. Die Suche nach Hinweisen wie das passieren konnte und eine leichte Verunsicherung beim benutzen von magischen Gegenständen wären mE. interessante Aspekte. So wie der Handwerker der sich einen Finger absägt und anschließend die Kreissäge zwar weiter benutzt aber mit dem gebührenden Respekt.

    Ohne Portal kann die Hälfte der Seilschaft auch in eine Erdspalte rutschen und dann nicht wieder auftauchen, ohne das man sicher sein kann, sie seien tot.

    M.E. muss das aber nichtmal sein um zu erklären das dein Charakter nicht mehr das erste Pferd im Stall der Gilde ist. Die anderen der erfahrenen Gruppe könnten sich zur Ruhe gesetzt haben oder in den Innendienst gegangen sein (geheiratet, Kinder etc.). Oder er wurde schlicht intern ausgebotet, jemand anders führt nun die erfahrene Truppe während man ihn -den eigentlich erfahrenen- Anführer mit genau dieser Begründung "weggelobt" hat. Er soll nun seine Erfahrungen an Anfänger weitergeben.

    Natürlich kann und darf man damit unzufrieden sein und darüber eine Lebenskrise bekommen. Um sich irgendwann aufzuraffen um denen da oben mit der Anfängertruppe zu zeigen das man noch nicht zweite Garnitur ist.

  7. #47
    Kelmon
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    @Bradley: Die Idee mit dem Portalfehler ist grundsätzlich gut, und mir gefällt vor allem daran, daß mit dem nebenläufigen Suchen nach dem verbleiben der anderen ein weiterer Privatplot aufgebaut werden kann. Es würde aber zu einem anderen Charakter führen: Zum einen fällt es mir schwer, hier eine persönliche Verantwortung für den Tod/das Verschwinden der Gruppe herauszuinterpretieren. Der Charakter drückt ja bestenfalls auf den richtigen Knopf, bzw. läßt den Gruppenmagier das handhaben. Der Schicksalsschlag soll ja nicht "Da sind Leute gestorben!", sondern "Ich bin schuld!" sein. Zum anderen soll der Charakter auf keinen Fall übergroßen Respekt vor Magie haben. Das haben schon 95% aller anderen LARP-Charaktere und darf bei jemandem, der routinemäßig mit magischem Werkzeug umgehen will, mMn nicht stärker ausgeprägt sein. (Es wäre etwas anderes, wenn Cons immer in der Heimat des Charakters spielen würden). Aber ein Bewußtsein dafür, daß Magie letztendlich immer etwas unberechenbar ist? Klar, das würde in dem Hintergrund einfach zum gesunden Menschenverstand zählen.

    Die Erdspalte - sicher, warum nicht. Dazu später noch mehr.

    Das ausgebootet werden würde auch zu einem leicht anderen Charakter führen, aber einem weniger problematischen. Der Fall und der danach erfolgende Aufstieg sind eben weniger tief bzw. hoch. Ich würde mich mehr von der Gilde bzw. einem Kollegen verraten fühlen als mir selbst. Ist auch nicht *ganz*, was ich wollte.
    Aber auf der Idee aufbauend: Daß die alten, erfahrenen Freunde sich in irgendeiner Weise vom Abenteurerleben zurückziehen gefällt mir, auch da es immer einfach möglich ist, mal diese Leute für ein One-Shot ins Spiel zu bringen ("Du schuldest mir noch einen Gefallen."). Da hat man potential, im Spiel spontan an "alte Erlebnisse" mit diesen anzuknüpfen. Hierzu könnte nun irgendetwas kommen, was der Charakter selbst verbockt, so daß er eben die Gilde/seinen üblichen Job für einige Zeit verlässt/verlassen muß, und so wieder von unten bzw. "im Innendienst" reinkommen muß. Eine Sucht könnte das herbeiführen, aber das ist kein Thema, das ich wirklich im Hintergrund haben will. Und "hat ein Techtelmechtel mit der Tochter des Gildenoberhaupts" ist auch arg abgedroschen.
    Vielleicht eine Krankheit, oder die Folgen eines Giftes - aus Dummheit auf einem Einsatz zugezogen - was lange ausheilen mußte, und wegen dem er einfach nicht in der Lage war, etwas anderes zu tun als auszubilden? In der Zwischenzeit haben eben andere seinen Platz eingenommen.
    Das Gift könnte aus einer Falle stammen, was sich dann im Spiel so ausdrücken könnte, daß er beim Öffnen von Schlössern u.ä. sehr auf seinen Schutz achtet und besonders umsichtig vorgeht - er könnte auch von jemandem vergiftete worden sein, in welchem Fall er vielleicht peinlichst darauf achtet, daß ihm das nicht noch einmal passiert (was ihn zu einem...komplizierten Gast machen kann). Passt das gut? Was kann mein Charakter noch dummes getan haben?


    Nun zur Erdspalte: Ganz losgelöst vom Finden der Hintergrundgeschichte - mir fiel auf, daß Du hier offenbar eine Wertung vornimmst, nach der "verschollen, vermutlich tot" besser ist als "tot", auch wenn sich dadurch letztendlich kein anderes Spiel ergibt. Ist das intuitiv, oder kannst Du das begründen? Wie gesagt, für mich ist die generelle Ablehnung von Todesfällen im Hintergrund überraschend, und ich würde es gerne nachvollziehen können.
    Geändert von Kelmon (04.07.2014 um 09:50 Uhr)
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  8. #48
    bradley
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    Also vorrübergehenden Rückzug wegen Krankheit / Kur oder vielleicht auch ein schlecht abheilender Beinbruch, find ich gut. Warum ich "verschollen, vermutlich tot" besser finde als "definitiv tot"? Es lässt mehr Freiraum. Ähnlich dem Hintergrund das sie alten Weggefährten sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen haben, kann ein Verschollener doch noch mal wieder auftauchen, einen "noch ausstehenden Gefallen" einfordern, verärgert sein, weil er denkt im Stich gelassen zu sein uvam.

    Die Ungewissheit ist für manche mitunter Schlimmer als die Gewissheit. Ich meine schon das sich daraus ein ganz anderes Spiel ergibt. Insbesondere dann, wenn irgendwann ein Hinweis/Gegenstand auftaucht, der vermuten lässt einer der ehemaligen Gefährten sei noch am Leben. Das Abrutschen seiner Gefährten könnte auf ein Missgeschick deines Charakters zurückzuführen sein.

    Auch der Portalfehler, wenn derjenige der es bedient dabei gestört wird und es die Aufgabe deines Charakters war einen hastigen Rückzug zu decken. Als engagierter Anführer könnte er diese Aufgabe im Sinne eines "der Kapitän verlässt als Letzter das sinkende Schiff" übernommen haben. Der Zauberer wird gestört, es kommt zum Bedienfehler, du stehtst mit dem Rücken zu ihm, merkst es nicht und stößt ihn durchs Portal bevor er was sagen kann weil die feindliche Meute anrückt und springst als letzter hinterher. Auf der anderen Seite stellst du dann fest das irgendwas schief gelaufen sein muss, denn von den anderen fehlt jede Spur. So in der Art.

  9. #49
    Jeremias
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    Ein guter Anführer, gerade im Larp-Umfeld, übernimmt Verantwortung für die Fehler seiner Leute. Jemand, der sagt, "Ich bin schuld an X", obwohl es ein Subalterner ist, würde allen meinen Charakteren (und mir OT) Respekt abnötigen. Daher finde ich es vorteilhaft, wenn dein Charakter sich selber die Schuld an dem Verlust der Gruppe, auch wenn es Aufgabe des Gruppenmagiers war, gibt.

  10. #50
    Schattenpoet
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    Genau das.

    Wie wäre es denn z.B. wenn dein Char angesichts anrückender Feinde einem noch etwas unbegabten/ unerfahrenen Magier befohlen hat das Portal aufzureisen, obwohl der ihm extra vorher gesagt hat, dass er das ohne die nötige Zeit und Konzentration nicht kann/ Etwas schiefgehen könnte? - In dem Fall wärest ja auch irgendwie du schuld, obgleich du das Portal nicht selber bedient hast.

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