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  1. #1
    Dennis
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    Stressloses Projekt: Dorfmagier

    Nachdem das Thema schon in meinem Rückmeldethread aufkam, mache ich mir mal einen Thread für den angedachten Charakter auf.

    Das Konzept:
    Ich möchte einen Dorfmagier spielen. Er soll die Person im Dorf sein, die einerseits für alle Wehwehchen und magische Kleinigkeiten angesprochen wird, also auch viel vom "Hexer" und Kräuterweib im Konzept hat. Er soll allerdings durchaus einen wissenschaftlichen/akademischen Anstrich bekommen. Stellt euch jemanden vor, der seine nicht sonderlich ausführliche akademische Zeit mit allerlei anderem Magiewissen angereichert hat und dabei eher praktisch veranlagt ist. Magietheorie ist Mittel zum Zweck und kein Dogma. Alternativ wäre das Konzept auch in zweiter Generation denkbar. Also der Lehrling des Dorfmagiers, der sein Akademiewissen schon mit Hexerei etc. vermischte und dieses Gemisch weitergab.

    Angedachtes Spiel:
    Realistisch betrachtet wird das ein Ambientecharakter, erstmal für Larpies, kleine Cons und Tavernen. Er muss nach Punkteregelwerken eigentlich nicht viel können, Zauber wähle ich nach Darstellbarkeit, danach nach "Dorfnützlichkeit" aus. Mehr als einen Lichtzauber oder so plane ich erstmal nicht. Gegenüber "richtigen" Magiern ist er sehr unsicher, überhaupt fühlt er sich zwischen einfachem Volk viel wohler als zwischn hohen Herren, wo ihm Etikette und Erfahrung fehlen. OT hoffe ich auf die eine oder andere Möglichkeit, mit anderen Magietheorien (Hexen, Akademiemager) etwas anecken zu können und daraus Spiel generieren zu können.

    Die Voraussetzungen:
    Wann genau ich Zeit finde, mal wieder auf eine Con zu fahren, ist fraglich. Also bleibt der Magier ein Langzeitprojekt. Außerdem ist dabei eher mit einem niedrigen Budget zu rechnen, da die Gelder in nächster Zeit in andere Dinge fließen werden. Nehmen wir es erstmal als Bastelspaß über den Winter und fassen ein mögliches Larpie oder so frühestens im Frühjahr ins Auge, eventuell auch eher Sommer. Ich gebe dabei wenig uuf eine historische Einordnung, sollte halt nur einigermaßen zusammenpassend aussehen, ansonsten reicht "Fäntelalter" völlig aus.

    Die Gewandung:

    Grundstock für die Erstausstattung wird meine Mönchskutte werden. Die wird allerdings umgefärbt und gekürzt werden, Roben stören eben bei der Arbeit im Dorf. Ich denke, etwa bis zum Knie werde ich umnähen. Dazu gibts einen klassischen Zauberspitzhut, ich wollte mich sowieso mal am Filzen versuchen. Was Hosen angeht, muss ich mir noch was überlegen. Grundsätzlich fände ich hier sowas wie Beinwickel in Kombination mit meinen Bundschuhen passend. Ich habe hier auch noch so schön hochgebogene Schuhe, aber die sind mir bei weitem zu edel für dieses Konzept.
    Zu diesem Grundstock müssen sich dann natürlich noch Kleinigkeiten gesellen. Fingerlose Handschuhe, Dreck, Flicken und Löcher, eine Umhängetasche stehen da als erste Ideen. Die Frage nach dem Stab ist noch nicht entschieden. Wenn ich einen möchte, dann erstes eher einen kleineren und nicht die üblichen 2m Teile. Ein Stab, der auch gut als Wanderstock taugt, wäre da meine Idee. Mit Blick auf die Low Budget Vorgabe bleibt der Stab aber zunächst hintenan.

    Soweit meine ersten Ideen. Was sagt ihr?

    Gruß
    Dennis
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  2. #2
    Turis
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    Insgesamt hört es sich doch schon recht solide und gut ausbaufähig an

    Ich würde vorschlagen eher den Lehrling in zweiter Generation zu nehmen, weil du sonst auch eine Akademie brauchst, wo du gelernt hast und über die du viel sagen können solltest und man erwartet dann ganz anderes Wissen von dir - egal was dein Hintergrund besagt. So wie sich das liest ist ein Intuitivmagier sinnvoller (passt auch besser zum Dorfmagier).
    Was mich ein wenig daran stört ist dieser Wunsch "mit anderen Magietheorien (Hexen, Akademiemager) etwas anecken zu können und daraus Spiel generieren zu können.", weil ich ehrlich gesagt so gut wie nie das Gegenteil von dem erlebe und noch nie daraus Spiel erlebt habe, aber ist nur eine Einzelmeinung. Kurz gesagt: Dein Plan ist in dieser Hinsicht meines Erachtens nichts ungewöhnliches, sondern etwas, was irgendwie 95% der Magier da draußen machen. Was nicht heißen soll, dass du es nicht tun sollst. Gerade sowas zeigt aber noch deutlicher, dass du wirklich eher den Intuitivmagier-Aspekt ausbauen solltest, also Lehrling von einem Meister warst. Dann ist das auch völlig okay / passend. Ist nur meine Ansicht!

    Ansonsten kann ich dir als Tipps geben: Überlege dir was du an Zaubern darstellen möchtest (ich vermute mal Licht und Heilung für Wunden und Gift) und wie du sie darstellen willst. Bei einem Dorfmagier fände ich Feuerbälle völlig unpassend, generell destruktive Sachen. Welchen Status hat der Charakter bei der Bevölkerung? Wo liegt dieses Dorf und wie stehen die Leute zu Magie?

    Weiterhin wäre es sinnvoll diese Liste hier: http://larpwiki.de/CharakterCheckliste
    mal durchzugehen und die Fragen zu beantworten. Das hilft schon viel weiter.

    Viele Grüße
    Geändert von Turis (29.08.2014 um 11:19 Uhr)

  3. #3
    Dennis
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    Hi Turis!

    Ich sehe nicht das Problem darin, etwas so zu tun wie 95 der anderen Aber ich weiß, was du meinst. Es soll ja auch nicht sonderlich außergewöhnlich daherkommen, aber die Richtung wäre eben "zu akademisch für die Hexen und Schamanen, zu intuitiv für Akademiemagier". Natürlich ist das keine große Besonderheit. Deine Argumente für den Magier in zweiter Generation finde ich schlüssig, wird also übernommen.

    Zur Hintergrundfrage:
    Als Dorf ist aktuell Steinheim angedacht, was auch nur das Äquivalent zum Dorf irgendwo am Ende der Zivilisation ist. Wenn ich mich mal am Hintergrund unseres alten Larplandes orientiere, wäre Magie bekannt. Es gäbe zwei magische Orden, die Bevölkerung geht aber lieber zu besagten Intuitivmagiern, die Orden sind eher Ansprechpartner für den Adel etc. Das ist aber nicht fest. Unser Larpland hat glaube ich aktuell nur noch einen Charakter, der von dort kommt (wobei die Spielerin afaik momentan mehr mit Danglar unterwegs ist), gegebenenfalls würde ich da durchaus schauen, ob ich mich irgendwem anschließen kann, wenn es passt.

    Zu Zaubern habe ich ja schon geschrieben, dass sie nach Darstellbarkeit und Nutzen für eine Dorfumgebung ausgewählt werden. Licht und ggf. Heilkunde stehen da durchaus auf der Liste der Möglichkeiten. Ein schwebender Ball wäre schön für Licht, finde ich, also eine Kombination aus einer Lichtquelle und Angelschnur, die unter der Hand "schwebt". Oder an zwei Schnüren zwischen den Händen. Den Effekt stelle ich mir im Dunkel ganz brauchbar vor. Über weitere Zauber muss ich erstmal in Ruhe nachdenken.

    Für die Liste im Wiki habe ich gerade keine Zeit, aber sie ist natürlich bekannt

    Gruß und schonmal Danke für das Feedback!
    Dennis
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  4. #4
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    Vermutlich könnte trumlarp.de ein Hintergrund sein, der was für dich wäre. Ist hier die größte Vereinigung um Pb und da wirst du schon irgendwo dein Dörfchen ansiedeln können. Wenn du hier auf die Cons in der Region gehst (gerade bei den Larpies und Tavernen), triffst du eigentlich immer jemanden davon.

  5. #5
    Dennis
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    Klingt wie eine gute Idee Wobei ich da erst Kontakt herstellen würde, wenn die Frage nach Cons usw. konkret wird. Erstmal muss gebastelt werden, dann braucht es nach dem Umzug noch ein bisschen Zeit, dann gibts ne neue Arbeitsstelle... genug Platz zum Planen und Nähen, wenig für Cons. Wenn wir soweit sind, hau ich Trum mal an, das sieht gerade wegen der Gegend um PB gut aus.
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  6. #6
    Turis
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    Nur dass du dich nicht wunderst: Das ist ein Zusammenschluss von Gruppen, die sich auf einen gemeinsamen Hintergrund geeinigt haben. Du kannst auch als einzelner Spieler der Vereinigung beitreten und dir ein Land suchen und anfragen, ob du dich da ansiedeln kannst, du gehörst dann aber nicht automatisch einer Gruppe an oder so (gibt aber glaube ich auch so schon ein paar Einzelspieler). Gerade für jemanden wie dich, wenn ich das richtig verstanden habe, wäre das vermutlich was sinnvolles. Ein Land kann ich dir jetzt nicht empfehlen, da müsstest du dich selbst mal schlau machen und die jeweilige Lehensorga anschreiben (findet man alles auf der Page).

  7. #7
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    Als alternativen Hintergrund könnte man auch den "magischen Studienabrecher" nehmen. War magisch begabt, ist als Kind an eine Akademie geschickt worden, da aber irgendwann rausgeflogen, ohne seine Ausbildung zu beenden. Das kann man dann entweder mit dem "alten Dorfhexer" kombieren, bei dem man seine Ausbildung abgeschlossen hat, oder alleine stehen lassen, alla: "Hat das Dorf überzeugt, genug zu können, und schlägt sich mit dem bissel durch, was er gelernt hat".

    Als "praktische magische Fertigkeiten" bietet sich wohl an, sich bei den "Klischee-Hexen" umzusehen, da die ja eine ähnliche Aufgabe erfüllen sollen. Dazu könnte ich mir vorstellen, etwas Bannmagie oder "Exorzismen" oä zu beherrschen (oder das zu behaupten...). Das wären in meiner Vorstellung Probleme, mit denen Dorfbewohner noch am ehsten zum Dorfmagier kommen (die alte Hütte, die bestimmt verflucht ist, die schielende Landstreicherin, die bestimmt den Bösen Blicke hatte, so'nen abergläubischen Kram halt). Allerdings sind das keine "aktiven" Sachen (was ja ganz gut ist), und sollte halt auch eher auf Aberglauben basieren denn auf "Magietheorie"; bzw sich so anhören. Ist es inzwischen eigentlich wissenschaftlich-magietheoretisch bewiesen, dass auf links gedrehte Kleidung Hexen abwehrt?
    So long

    Justav

  8. #8
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    Die Magie mit mehr oder minder wirksamen Bannzaubern und Aberglauben finde ich gut, gerade in Ergänzung zu "klassischen" Magierzaubern wie Licht etc.
    Aus den von Turis genannten Gründen finde ich es aber geeigneter, einfach keine Akademie besucht zu haben, da spare ich mir erstmal eine Menge. Vor allem hätten potentielle Akademien nichts von mir und es bringt ja nichts, die nächste Akademie mit einem (Nicht)abgänger zu gründen.

    Mal was anderes: Was sagt ihr zum Ausstattungsplan? Mir ist bewusst, dass sowas immer schwer zu schreiben ist, wenn kein Bild da ist, aber da kümmere ich mich hoffentlich im Lauf der Woche drum. Vielleicht könnt ihr ja schon so was sagen.

    Gruß
    Dennis
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  9. #9
    Sadayori
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    Ich würde die Robe/Tunika nicht zu kurz machen, sonst sieht es schnell zu bäuerlich aus. Vielleicht nicht Bodenlang, aber bis zur Mitte der Waden. Darüber könnte man noch einen ärmellosen oder kurzärmeligen, vorne offenen Mantel ziehen und vielleicht eine Gugel (von der, die du schon hast, würde ich übrigens die Bänder einfach abschneiden, Fibel ist ja besser zum schließen).
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  10. #10
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    Die Kutte als Ausgangspunkt fände ich gar nicht schlecht. Kürzen wegen Praktikabilität passt auch - aber ich würde schauen, dass sie trotzdem knapp übers Knie geht, sonst sieht zu sehr nach lang geratener Tunika aus.
    Evtl könnte man an den Ärmeln im Schichtenlook arbeiten: Die Ärmel der Kutte bis etwas länger als Ellenbogen kürzen und weit lassen, darunter eine Tunika (oder knapp längere Robe als die gekürzte Kutte) anziehen mit engen Ärmeln in anderer Farbe. Schön fände ich dann noch Details wie aufgestickte Symbole oder Runen - und dann alles auf abgenutzt getrimmt, denn so ein Dorfzauberer kann sich ja nicht dauernd neue Kleidung leisten.

    Bei kürzeren, praktischen Magierroben fallen mir auch die Roben aus Skyrim ein, die ich persönlich recht praktisch, vielschichtig und trotzdem noch magisch genug finde: http://img3.wikia.nocookie.net/__cb2...ymanSkyrim.png
    http://img1.wikia.nocookie.net/__cb2...iceRobe-SK.png
    http://oi61.tinypic.com/2m35ron.jpg

    Und ich finde auch, dass ein Hintergrund ohne Akademie besser passt. Das könnte dazu führen, dass der Charakter manche Zauber vielleicht kann, aber warum sie funktionieren nicht ganz im Detail versteht, weil der alte Meister schon nicht mehr so genau wusste, was sie ihm damals in seiner Ausbildung erzählt hatten... So ein Effekt von "Naja, es funktioniert halt."
    Wo man singt, da lass dich ja nicht nieder - denn diese Biester singen immer wieder.

    Musik von und mit mir:
    http://www.youtube.com/user/malinundmusik

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