Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Castor
    Castor ist offline
    Grünschnabel

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    Frage Gewandungshilfe erwünscht: Landstreicher, Tagelöhner, Tunichtgute

    Wunderschönen guten Morgen,

    kürzlich haben meine Freundin und ich auf einer Con ein Partner-Charakterkonzept ausprobiert, das überraschend gut funktioniert und sowohl uns als auch unseren Mitspielern eine Menge Spaß gemacht hat: Die im Titel erwähnten Landstreicher-Geschwister.

    Es folgt unser gemeinsamer Charakterbogen (Die Beiden funktionieren jeweils ohnehin nicht für sich allein).

    Namen: Per & Sölvi (Halbgeschwister)
    Alter: 23 (Per) und 26 (Sölvi)
    Geboren in: Schlammbrück (Vorort / Viertel einer größeren Stadt; aus Gründen der Flexibilität bleiben wir so vage und passen uns jeweils der auf der Con bespielten Welt an)
    Profession: Taugenichtse, Landstreicher, Tagelöhner, Diebespack, Unruhestifter, Tunichtgute, Streuner

    Stärken: Improvisationstalent und eine Mischung aus Selbstsicherheit und Naivität, die einfach charmant wirkt; dazu ein gewisses Redetalent
    Schwächen: hin und wieder maßlose Selbstüberschätzung, ein ganz eigenes Verständnis von Moral, Analphabetismus
    Selbstbewusstsein 1 - 10: 9
    Pessimist 1 - 10 Optimist: 9
    Ängste: einander zu verlieren
    Zitate:
    "Na"
    "Find ich gut"
    "Wir können alles." - "Alles können wir." - "Außer lesen." - "Das können wir nicht."
    "Hab ich gefunden"
    Kriminelle Handlungen: Diebstahl, Raub, Erpressung, Betrug, Erregung öffentlichen Ärgernisses (Sie sind aber nicht krampfhaft auf Ärger aus - Wenn sie sich mit Wasserschleppen ein Abendessen verdienen können, umso besser. Im Grunde sind sie ziemlich soziale, sympathische Charaktere.)

    Charakter:
    dreist - vorlaut - schnoddrig - einfach - einfallsreich - anpassungsfähig - leicht opportunistisch - grob - charismatisch - wortgewandt - ungebildet - ungehobelt - Improvisationskünstler - Freunden gegenüber loyal - lassen keine Gelegenheit aus, sich zu amüsieren - neugierig - gewitzt - aufmüpfig - töten nur im Notfall - für eine gute Schlägerei immer zu haben - unablässiger verbaler Schlagabtausch untereinander - Dummschwätzer - nehmen es leicht - kein Interesse an Reichtum - empfinden Sexualität als etwas Profanes, das nichts mit Liebe zu tun hat - "Wer es findet, darf es behalten" - "Erst nett fragen, dann erst vielleicht zuschlagen" - "Kleine Diebstähle tun niemandem weh" - Schnorrer - kennen weder "bitte" noch "danke"; ihre Dankbarkeit drückt sich in Loyalität oder zumindest Gegenleistungen aus - etc.

    Geschichte:
    Per und Sölvi verbrachten einen Großteil ihrer Kindheit in den Gassen von Schlammbrück, einem heruntergekommenen Viertel einer größeren Stadt. Da ihre Mama im Horizontalgewerbe arbeitete - von zu Hause aus -, mussten die Beiden oft auf der Straße spielen. Dort fanden sie sich bald schon bestens zurecht, und sie genossen es, allerlei (bisweilen kriminellen) Unsinn anzustellen, manchmal gemeinsam mit ihrem Freund, dem Schmiedelehrling.
    Beide kannten jeweils ihren Vater nicht (Dass sie denselben Vater hatten, schlossen sie von vorneherein aus, da Sölvi sich strikt weigerte, zuzugeben, dass Per mehr als nur halb mit ihr verwandt sein könnte), aber sie kamen auch gut so zurecht, denn Mama war immer da, wenn man sie wirklich brauchte, und stand ihren Kindern in allen Lebenslagen zur Seite.
    Aus ihrer Arbeit gingen selbstverständlich noch weit mehr Kinder hervor als nur die beiden Taugenichtse, die anderen landeten aber im Waisenhaus, starben oder verschwanden einfach spurlos in den Straßen, und irgendwann kamen keine neuen Geschwister mehr dazu. Jedenfalls wissen Per und Sölvi heute noch nicht, wie viele Geschwister oder Halbgeschwister sie eigentlich haben.
    Die Jahre gingen ins Land, und allmählich hatten sich die Beiden in Schlammbrück einen gewissen Ruf erarbeitet - bei der Stadtwache. Als die ersten Flugblätter mit ihrem (mehr oder weniger akkurat gezeichneten) Antlitz in den Straßen auftauchten und jemand eines Tages sogar versuchte, sie gegen ein Kopfgeld auszuliefern, wussten sie, dass die Zeit gekommen war, zu verschwinden. Schlammbrück war ihnen ohnehin langweilig geworden.
    Und so kam der Tag, an dem sie sich von Mama verabschiedeten und, bevor sie die Stadt verließen, ihren Freund, den Schmiedelehrling, aufsuchten, der ihnen Waffen "organisierte" (wofür er übrigens später ziemlich Prügel bezog).
    Seither stapfen sie ziel- und planlos durch die Weltgeschichte und schlagen sich als Tagelöhner, Gelegenheitsarbeiter, (harmlose) Kleindiebe, Räuber, Wegelagerer, Glücksspieler und Betrüger durch.

    Freunde:
    - Der Schmiedelehrling
    - Laris (kennengelernt auf Verlassene Lande II)

    Besondere Erinnerungen:
    - Per und Sölvi vermöbeln den Sohn eines Kaufmanns aufgrund seiner herablassenden Art und ziehen ihn durch den Straßendreck, während der Kaufmann in einem Laden Geschäfte tätigt.
    - Während Mama einige Monate sehr krank war, mussten Per (12) und Sölvi (15) Geld beschaffen, um die Bleibe zu finanzieren. Das taten sie mittels Kleindiebstählen und Gelegenheitsarbeiten.
    - Mama, die immer zu den Beiden gehalten hat, auch dann, wenn sie mal so richtig Mist gebaut hatten.
    - Der Tag, an dem sie beschlossen, aufzubrechen, und sich von Mama und dem Schmiedelehrling verabschiedeten.
    - Als Laris die Wachen niederschlug, um ihnen die Flucht zu ermöglichen.
    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.
    Mit dem Charakterspiel bin ich schon sehr zufrieden, mit meiner Gewandung hingegen nicht. Meine Freundin fühlt sich mit ihrer wohl, ich mich mit meiner aber noch nicht, und das würde ich gern ändern.

    Hier sind wir zu sehen (Die mit den Dreadlocks und der Typ mit der Gugel, etwa mittig im Bild): https://www.dropbox.com/sh/yni1no6ej...8-2014-072.JPG

    Und nochmal von hinten (Zur Erklärung: Das ist kein Rock bei mir, sondern ein Lappen an meinem Gürtel, das Bild ist einfach unvorteilhaft): https://www.dropbox.com/sh/yni1no6ej...8-2014-034.JPG

    Ich komm mir noch zu allerweltsmäßig und noch nicht abgeranzt genug vor (Als Larper ist man ja von Natur aus eitel). Deshalb hatte ich vor, das braune Hemd durch eine naturfarbene Tunika zu ersetzen und darüber noch einen arg zerrissenen Ledermantel zu tragen (So einer mit Ärmeln - kein Umhang). Die Gugel gefällt mir als Kopfbedeckung nicht so, als Accessoire für den Hals hingegen schon. Ich brauche aber auf jeden Fall eine Kopfbedeckung. Mir schwebt da eine Art sehr weite Bundhaube vor, wie sie der Zweite von links ganz hinten im Bild trägt, in Kombination mit eben besagter Gugel, die seinem Kragen schon sehr ähnlich sieht: https://www.dropbox.com/sh/axofu6hrs...l-IMG_4265.JPG

    Was für unglamouröse Kopfbedeckungen gibt es sonst so? Könntet ihr da was empfehlen?

    Ansonsten wüsste ich allgemein gerne, was ihr von dem Konzept haltet, vor allem im Hinblick auf meine (geplante) Gewandung.

    Liebe Grüße

    EDIT: Habe mich gerade gefragt, ob das Ganze dann nicht eher ins Unterforum "Bauanleitungen und Selbstgemachtes" reinsollte...
    Geändert von Castor (14.09.2015 um 02:03 Uhr)

  2. #2
    RexTenebrarum
    RexTenebrarum ist offline
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    Kleidung eindrecken wäre eine Möglichkeit, ich sehe keinen Sinn darin die Sachen einfach zu ersetzen, oder ? Der zerrissene Ledermantel ist eine gute Idee. Ansonsten finde ich deine Kleidung stimmig.

  3. #3
    oliverp
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    Falls ich dic auf den bildern nicht verwechslt hab, trädstdu Schild und Schwert? Weg damit, Knueppel her.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  4. #4
    Gerwin
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    Generell:

    Unbedingt den Nachnamen nennen. Hurensohn als Nachname ist einfach unpassend und geschmacklos. Auch wenns lustig wirken mag.

    Die Kleidung verschmutzen finde ich eher unpassend. Lieber kapput machen (damit meine ich nicht künstlich kapput, lieber mal einen entsprechenden Waldlauf hinlegen) und danach wieder nähen. Auch Flicken können funktionieren.

  5. #5
    Castor
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    Zitat Zitat von RexTenebrarum Beitrag anzeigen
    Kleidung eindrecken wäre eine Möglichkeit, ich sehe keinen Sinn darin die Sachen einfach zu ersetzen, oder ? Der zerrissene Ledermantel ist eine gute Idee. Ansonsten finde ich deine Kleidung stimmig.
    Jup, zum Eindrecken war ich bisher nicht gekommen... Mir gefällt aber das Hemd irgendwie nicht für den Charakter. Deshalb die Tunika...

    Zitat Zitat von oliverp Beitrag anzeigen
    Falls ich dic auf den bildern nicht verwechslt hab, trädstdu Schild und Schwert? Weg damit, Knueppel her.
    Hm, naja. Den Schild hatte ich vor allem dabei, weil ich mir als blutigem Anfänger in Sachen Kampf einen gewissen Vorteil verschaffen wollte. Die Axt war gebraucht. IT rechtfertige ich das so: Der Schild war beim Schmied zur Reparatur, der Schmiedelehrling hat ihn dann einfach stibitzt. Die Axt könnte auch zu einem Holzfäller passen, dachte ich... Wäre auch IT aus praktischen Gründen naheliegend. Ist das zu überpowert?

    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Generell:

    Unbedingt den Nachnamen nennen. Hurensohn als Nachname ist einfach unpassend und geschmacklos. Auch wenns lustig wirken mag.
    Er hat keinen Nachnamen, oder zumindest kennt er ihn nicht. Den Namen hat er sich selbst gegeben. War auch gar nicht lustig gedacht, ehrlich gesagt. Eher so im Sinne: "Alle anderen haben Nachnamen, dann will ich auch einen"
    Und ich dachte, das Wort "Hure" wird mittlerweile doch auch in der Literatur sehr häufig genutzt, da fand ich es wohl irgendwie weniger schlimm... Steh ich damit alleine da? In dem Fall danke für den Hinweis...

    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Die Kleidung verschmutzen finde ich eher unpassend. Lieber kapput machen (damit meine ich nicht künstlich kapput, lieber mal einen entsprechenden Waldlauf hinlegen) und danach wieder nähen. Auch Flicken können funktionieren.
    Klingt gut, danke.

    Wie siehts mit Kopfbedeckungen aus?

  6. #6
    Kamikaze
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    Alter Hase Avatar von Kamikaze

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    Zur Kopfbedeckung: Eine zerranzte Bundhaube würde da denke ich sehr gut passen. Zur Bewaffnung: Für einen Streuner würde ich auf den Schild verzichten und zumindest die Axt alleine verwenden. Noch schöner wäre ein Knüppel (und wenn du unbedingt einen Schild willst - lieber was improvisiert wirkendes. Ich habe z.B. für meine Streuner-NSCs einen kleinen LARP-Schild, der aussieht wie ein Topfdeckel). Solche Charaktere sollten in meinen Augen nicht auf "Kampf-Vorteil" oder "Kampfstärke" getrimmt sein, sondern das genau gegenteilige Ende der Stärke-Leiter darstellen. Weshalb sollte schließlich jemand, der kaum was zu essen hat (teures) Kriegsgerät mit sich herum tragen, wenn er das auch gegen einige Laib Brot tauschen könnte? Ich sehe in dem Konzept eher einen sehr leichten Plänkler, oder direkt jemanden, der Schlachten nutzt, um im Hinterfeld Sachen zu "finden" und die Heiler und/oder die unbewaffneten Knechte und Mägde auszunehmen. (Dafür reicht dann auch ein Knüppel.) Ganz cool wäre dann noch (wenn du eh schon kämpfen willst) eine grob zum Helm zurechtgedengelte Stahlschüssel (als improvisierter Helm).
    Geändert von Kamikaze (10.09.2014 um 05:06 Uhr)
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  7. #7
    Tee
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    ist es nicht üblich bei der Verwendung von -sohn /-tochter den Vornamen des jeweiligen Elternteils voranzustellen? Also wäre es dann bei euch eben z.B. Evasohn und Evatochter? Müsst euch halt noch einen Vornamen für Mutti ausdenken.

    Die Sache mit den Geschwistern die im Waisenhaus landen finde ich irgendwie fadenscheinig. Lasst das weg oder baut die Geschwister entsprechend aus. Zumindest deren Namen könntet ihr wissen.

    Wegen den Klamotten:
    Ich glaube es würde interessanter wirken, wenn du eher städtische Kleidung auswählen würdest. Die könnte entsprechend kaputt und 5x geflickt und ergänzt sein.
    Jeder Bauer trägt eine naturfarbene Tunika, insofern vielleicht eher ein ehemals rotes, stark ausgeblichenes Hemd mit unterschiedlich langen Ärmeln, mit Flicken an den Kanten und Notbehelfsverschluss wählen.
    Oder eine Hose, die dir deutlich zu groß ist und unten 3x umgekrempelt, oben mit einem provisorischen Gürtel (ein Strick? zusammengeflochtene Lumpen?) gehalten wird.

    Klassische Kopfbedeckung für einen Streuner wäre ja eigentlich der Schlapphut. Wenn dir das zu "fein" ist vielleicht ein Kopftuch? oder ein Tellerbarett aus unterschiedlichen Lumpen zusammengesetzt? Vorteil bei beiden: wenn mans abnimmt kann man es als praktischen Beutel für Zufallsfunde verwenden wenn man es nicht braucht hat man die Hände frei.

  8. #8
    Castor
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    Grünschnabel

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    Zitat Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
    Zur Bewaffnung: Für einen Streuner würde ich auf den Schild verzichten und zumindest die Axt alleine verwenden. Noch schöner wäre ein Knüppel (und wenn du unbedingt einen Schild willst - lieber was improvisiert wirkendes. Ich habe z.B. für meine Streuner-NSCs einen kleinen LARP-Schild, der aussieht wie ein Topfdeckel).
    Hm... Dann werd ich wohl auf den Schild verzichten... Danke.

    Zitat Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
    Solche Charaktere sollten in meinen Augen nicht auf "Kampf-Vorteil" oder "Kampfstärke" getrimmt sein, sondern das genau gegenteilige Ende der Stärke-Leiter darstellen.
    Die Charaktere waren's auch nicht, nur ich... Ich fühlte mich halt so dermaßen unterlegen, dass ich meinte, das mit dem Schild ausgleichen zu müssen. Und um ehrlich zu sein: Der Schild hat, als ich meine Kampf-Rolle gespielt habe, eigentlich nur gegen Fernkämpfer wirklich real was genutzt. Und als NSC wird man letztendlich sowieso niedergemäht...
    Abgesehen davon waren wir mit unseren Taugenichtsen sowieso nicht in irgendwelche Kämpfe verwickelt, das waren ja Ambienterollen. Die Waffen tragen sie nur für den Fall der Fälle. Schild ist also tatsächlich eigentlich unnötig.

    Zitat Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
    Weshalb sollte schließlich jemand, der kaum was zu essen hat (teures) Kriegsgerät mit sich herum tragen, wenn er das auch gegen einige Laib Brot tauschen könnte?
    Wenn wir demnächst wieder mit den Beiden unterwegs sind und ich den Schild nicht mehr dabei habe, werd ich das IT wohl genau so erklären, die Idee gefällt mir.

    Zitat Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
    Ich sehe in dem Konzept eher einen sehr leichten Plänkler, oder direkt jemanden, der Schlachten nutzt, um im Hinterfeld Sachen zu "finden" und die Heiler und/oder die unbewaffneten Knechte und Mägde auszunehmen. (Dafür reicht dann auch ein Knüppel.)
    Die Idee gefällt mir besonders gut... "Die sind alle zur Schlacht." - "Dann lass mal die Lager plündern!"
    Ich bleib aber wohl bei der Axt. Erstens wegen des potenziellen Nutzens zum Holzhacken, zweitens, weil ich mich mit einem Knüppel einfach nicht so richtig anfreunden kann. Weiß auch nicht. Ein Knüppel ist, finde ich, was für ausgemachte Schläger, und das bin ich mit meiner eher schmalen Statur definitiv nicht.

    Zitat Zitat von Kamikaze Beitrag anzeigen
    Ganz cool wäre dann noch (wenn du eh schon kämpfen willst) eine grob zum Helm zurechtgedengelte Stahlschüssel (als improvisierter Helm).
    Auch schön und vor allem plausibel. Wäre auch vor allem auf dem EE, sollte es uns jemals dorthin verschlagen, echt ratsam. Ist nur irgendwie ähnlich wie mit dem Knüppel. Helme generell...
    Außerdem hätte ich da Bedenken, dass das zu sehr nach Endzeitlarp aussieht, wo ja wirklich jedes Ausrüstungsteil improvisiert ist.
    Danke für die vielen schönen Anregungen!

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    ist es nicht üblich bei der Verwendung von -sohn /-tochter den Vornamen des jeweiligen Elternteils voranzustellen? Also wäre es dann bei euch eben z.B. Evasohn und Evatochter? Müsst euch halt noch einen Vornamen für Mutti ausdenken.
    Kommt auf die Kultur an. Unsere Namen sind nordisch, aber das Konzept hat sich im späteren Verlauf in Richtung "normale zentraleuropäische mittelalterliche Unterschicht" entwickelt.
    Mittlerweile hat es sich eh bei uns eingespielt, dass wir sie einfach nur noch Per und Sölvi nennen.
    Einen Namen für Mama... Bisher hatte sie keinen, wir fanden die Idee witzig, sie immer nur "Mama" zu nennen. Vermutlich wäre es aber ratsam, sich doch irgendeinen Vornamen zurechtzulegen...

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Die Sache mit den Geschwistern die im Waisenhaus landen finde ich irgendwie fadenscheinig. Lasst das weg oder baut die Geschwister entsprechend aus. Zumindest deren Namen könntet ihr wissen.
    Muss ich dir Recht geben, ist entsprechend ausgebessert. Auch hierfür: Danke.

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Wegen den Klamotten:
    Ich glaube es würde interessanter wirken, wenn du eher städtische Kleidung auswählen würdest. Die könnte entsprechend kaputt und 5x geflickt und ergänzt sein.
    Jeder Bauer trägt eine naturfarbene Tunika, insofern vielleicht eher ein ehemals rotes, stark ausgeblichenes Hemd mit unterschiedlich langen Ärmeln, mit Flicken an den Kanten und Notbehelfsverschluss wählen.
    Oder eine Hose, die dir deutlich zu groß ist und unten 3x umgekrempelt, oben mit einem provisorischen Gürtel (ein Strick? zusammengeflochtene Lumpen?) gehalten wird.
    Schöne Ideen, ich werd mal sehen, was davon ich umsetze. Werde aber wohl beim Grün/Braun-Schema bleiben, so weit es geht. Rot ist halt teuer, wie alle bunten Farben. Abgesehen davon stehts mir nicht.
    Wenngleich diese Tatsache es fast wieder reizvoll macht...

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Klassische Kopfbedeckung für einen Streuner wäre ja eigentlich der Schlapphut.
    Haben wir sogar und streiten uns IT immer drum. Für dauerhaftes Schlapphut-Tragen bin ich dann aber doch zu eitel (Der sieht halt eher irgendwie putzig aus). Aber den "mordsschicken Hut" werd ich wohl in starker Hitze oder bei festlichen Anlässen tragen.

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Wenn dir das zu "fein" ist vielleicht ein Kopftuch? oder ein Tellerbarett aus unterschiedlichen Lumpen zusammengesetzt? Vorteil bei beiden: wenn mans abnimmt kann man es als praktischen Beutel für Zufallsfunde verwenden wenn man es nicht braucht hat man die Hände frei.
    Kopftuch will ich vermeiden. Wie genau ein Tellerbarett aussieht, hab ich gerade mal gegoogelt... Ein bisschen zu groß vielleicht...
    Die Idee Barett oder etwas in der Richtung find ich aber durchaus gut. Eigentlich fast zu fein, könnte aber den Schlapphut in seiner Funktion als mordsschicker Hut für besondere Anlässe eventuell ablösen... Auch dafür danke.
    Geändert von Castor (26.09.2014 um 03:36 Uhr)

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