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  1. #1
    Rabensang
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    Horasischer Edelmann

    Hi Leute.

    Ich bin jetzt dabei, mir Gedanken über nen Zweitcharakter zu machen. Und zwar soll es (als leidenschaftlicher DSA-Spieler) ein DSA-inspirierter Charakter werden. Und zwar soll es, der Titel verrät es, ein horasischer Edelmann werden. Für alle, die sich mit DSA nicht auskennen, das Horasreich ist ein von der Renaissance inspiriertes Land. Vom Stand tendiere ich momentan eher zum Esquirio, evtl auch Cavalliere (entspricht Schildknappe bzw. Ritter). Der junge Mann hat aber einige ältere Geschwister und hat damit ziemlich weit hinten in der Erbfolge quasi keine Chance auf das Erbe. Somit vertreibt er sich seine Zeit hauptsächlich als Lebemann und mit allerlei abenteuerlichem Tun. Weil er eben auch für die Familie nicht sonderlich repräsentativ ist, werden seine Eskapaden von der Familie geduldet, solange er nicht zu sehr über die Strenge schlägt und sie in Verruf bringt. Im DSA-Kontext also ein typischer Taugenichts, viele Talente, aber nichts davon verfolgt er wirklich mit Ausdauer. Somit sind seine Vorlieben Wein, Weib und Gesang, was er auch großspurig zu genießen weis, aber Duelle, die Jagd mit der Armbrust und allerlei Abenteuer. Er scheut sich dabei auch nicht, etwas zwielichtigere Pfade zu beschreiten. Bei alledem bleibt er aber immer Ehrenmann.

    Da mein erster Charakter ein Barbar aus der Wildnis ist, erhoffe ich mir mit diesem Charakter mehr aus mir heraus zu gehen und mal weltoffener aufzutreten. Bisher hab ich zwar nur wenig Con-Erfahrung, da ich aber schon seit Jahren P&P spiele und besonders in letzter Zeit viel gesellschaftliche Charaktere spiele, denke ich, dass ich der Herausforderung gewachsen bin.

    Als Waffe wähle ich nen Anderthalbhänder, den ich mir über den Winter in edler Ausführung mit Parierringen bauen will, etwa in der Art: http://images.supremereplicas.com/is/image/maskworld/120253-4?$bigview$ Dazu gibt es dann noch ne Jagdarmbrust, die ich mir ebenfalls selber bauen will. Ein Langdolch ist natürlich selbstverständlich. Somit wird es etwa so, dass ich im Duell zum Schwert greife, bei größeren Kämpfen dann eher zu Armbrust. Rüstungsmäßig hab ich noch nicht so geplant, aber passen wäre ein Küraß, besser noch eine Brigantine. Eiserne Armschienen würden sicher auch passen, Beinschienen würden wahrscheinlich nicht in Stiefel passen bzw. nur drüber.

    Die große Frage für mich ist noch die Kleidung. Horasier sehen auf Bildern immer sehr nach Musketieren aus, das möchte ich aber möglichst nicht. Meine Ansprüche an die Kleidung sind, dass es edel aussieht, damit man mich als Adeligen erkennen kann, dabei sollte sie aber trotzdem noch robust und praktisch sein. Hohe Stiefel sind Pflicht. Und natürlich sollte ein Hut auf den Kopf, nur welcher passt gut?

    So, ich hoffe, dass ihr mir da paar Anregungen/Hilfestellungen geben könnt.

  2. #2
    Cartefius
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    Gerade wegen der späten Stunde nur in Kürze: Das "offizielle" Horasien zeigt sowohl Stilelemente aus dem Spätbarock (also die Musketierfilm-Mode) als auch aus der Renaissance, ohne sie wirklich zu integrieren, man hat also relativ viel Auswahl, ich würde mich nur versuchen deutlich von der eher spätmittelalterlichen mittelreichischen Mode abzusetzen. Was meiner Ansicht nach für viele horasische Charaktere eine gute Wahl ist, ist der Frühbarock, oder die Zeit des englischen Bürgerkriegs, insbesondere was Charaktere angeht, die nicht aus ganz reichen Schichten stammen. Hier gibt es auch diverse Vorlagen z.B. aus Filmen wie z.B. der hübsch ausgestattete "Alatriste", allerdings sind die häufig nicht ganz einfach selberzumachen.

    Den Anderthalbhänder als Waffe finde ich persönlich eigentlich nicht richtig passend, das ist für mich primär Garethischer Stil, und im Horasreich außer für miltärische Kriegerakademien sehr unmodisch. Zum vollen Harnisch kann man das führen, aber als alltägliche Waffe für einen Mann von Stand würde ich da definitiv zum Rapier greifen.

  3. #3
    Sadayori
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    Da stimme ich Cartefius zu, als Horasier muss ne Fechtwaffe her, gerade als Taugenichts! Für so eine Rolle würde ich eigentlich auch keine Rüstung nehmen, maximal vielleicht nen Kürass (passt finde ich besser als ne Brigantine). Geht dann zwar doch alles eher Richtung Musketier, aber für mich sieht ein Horasier halt so aus...
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  4. #4
    oliverp
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    Ich sehe da ähnlich zwei Wege: Zum einen kannst du archetypische Frührennaissance-Abenteurer-Bekleidung wählen: Reitstiefel, Kniehose, Wams, Hut, Mantel - ABER eben deutlich aufwendigere Stoffe nehmen. Als Vorlage kann hier
    "Ramirez" aus Highlander dienen, wenn ich auch den einfarbigen Zerhau (span. Hofmode) weglassen würde und statt Pfauenfeder, eher (Kunst)pelzbesatz verwenden würde.
    Das wäre dann die Variante "horaischer Landadliger" - die gepimpte Version des horasichen Standardabenteurers im Larp; die geht dann auch gut mit Kürass, Helm und Handschuhen (bitte keine Armschienen) und einem Langen Schwert.

    Die andere Variante wäre mehr städtische "Geck", mit mit flachen Schuhen, weißen Seidenkniestrümpfen, kontrastierenden Farben, gepumpteren(;-)) Hosen, etc. Dazu dann keine Rüstung und Rapier und Linkhand.

    Von einem Mittelweg rate ich ab, sowas sieht man zu häufig auf DSA-Cons.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  5. #5
    Rabensang
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    Was ist denn ein Zerhau? Google hilft mir da nicht weiter.

    Der Anderthalbhänder ist zugegebenermaßen nicht mehr aktuellste Mode im Horasreich, aber seine Verwendung ist immernoch üblich. Und in ensprechender Ausführung finde ich den immernoch passend. Außerdem möchte ich auch aus OT-Gründen lieber den Anderthalbhänder statt Rapier nehmen, mit ersteren kann ich gut umgehen, mit letzterem nicht. Und grad wenn man als Abenteurer durch die Welt zieht, ist etwas mehr Durchschlagskraft sicher nicht verkehrt.

    Bei der Brigantine dacht ich mir halt, dass man sie auch sehr gut zivil als gepanzertes Wams tragen kann, Kürass sieht da schon offensichtlicher militärisch aus. Wegen der Armschienen: siehste, an (Panzer-)Handschuhe hab ich gar nicht gedacht, hab mir halt noch nicht viel Gedanken über Rüstung gemacht, wie man sieht.

    Ja, das man mit dem Horasreich von Renaissance bis Barock viel Auswahl hat, weiß ich. Doch ich seh das Horasreich eher in der italienischen Renaissance (zumindest möchte ich mich stilistisch eher daran orientieren als am Barock), so 15 Jh. Mein Problem ist jetzt aber, dass ich mich da mit der Mode nicht wirklich auskenne, was man da tragen kann. Das mit den Strümpfen und Pumphose, nein danke. Zumal das als Reisebkleidung denkbar ungeeignet ist. Aber Wams und geschlitze Ärmel find ich schonmal nicht schlecht. Kennt da jemand Schnittmuster? Und ist das Oberbekleidung und hat da noch ein Hemd drunter? Und was für ne Kopfbedeckung wäre gut? http://www.yourdressmaker.com/shop/images/Hat_2_brown.jpg Sowas vielleicht?

  6. #6
    oliverp
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    Zerhau nennt man die Schlitze. Das Problem dabei: Viele Spieler assoziieren das sofort mit Söldner, da die einzige Gruppen, die dies traditionell im Larp tragen, Landsknechte und Reisläufer sind.

    Du suchst also sowas? http://www.historical-costumes.eu/de...errenrobe.html
    Das wäre in jeder möglichen Hinsicht leider ziemlich aufwendig.

    Das eine Brigantine "ziviler" oder "unauffälliger" sei als ein Kürass, hab ich auch schon gelesen in DSA-Fluff-Texten, spiegelt aber für mich nicht die Wahrnehmungen live wieder. Ein weiterer Punkt den ich zu bedenken geben möchte,ist, dass eine Brigantine mindestens bei 500€ liegt; über dein Budget hast du ja noch nix verraten. Falls du das also nur angehst, weil du nicht schon wieder nen neuen Sportwagen kaufen willst, dann kann ich dir einfach ein paar Adressen hier reinhauen, die aus der Rolle einen horaischen Edelmann machen - falls dem weniger so ist, gib doch bitte mal ein Beispielbild und einen ungefähren Rahmen, was du so investieren möchtest. Das kürzt etwas ab.
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  7. #7
    Dutch
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    Nichts für ungut, aber du möchtest einerseits einen erkennbaren (also typischen) Horasier spielen, andererseits gefallen dir typische horasische Merkmale in Kleidungsstil, Rüstung und Bewaffnung nicht. Wärst du dann nicht in einem anderen DSA-Land besser aufgehoben? Wo man Anderthalbhänder und Brigantinen trägt?

    Ich persönlich bin in puncto DSA nur mittelmäßig bewandert, aber zur Renaissance gehört für mich z.B. auch unbedingt der Rapier, die Kniebundhose, die hohen Seidenstrümpfe, kurz: das, was von den Vorrednern bereits angeführt wurde.

    Die Brigantine ist übrigens eine vollwertige Rüstung für den militärischen Einsatz und keine zivilmodische Freitzeitpanzerung. Sie ist schwer und bietet guten Schutz, ohne dabei gegenüber dem Kürass deutliche Vorteile zu haben. Dass sie hübscher aussieht als ein Kürass, steht auf einem anderen Blatt. Hier ist eine Brigantine zu sehen. Eine solche schöne Brigantine ist allerdings auch eine Investition. Wenn sie stilistisch nicht perfekt zum geplanten Charakter passt, würde ich mein Geld eher in gute typische Gewandung und Ausrüstung investieren.

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  8. #8
    Rabensang
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    Ein typischer horasischer Edelmann ist für mich eben KEIN Musketier. Das stellt eine Variante der Mode dar, längst aber nicht die einzige. Und das Beispiel von oliverp geht schon in die Richtung, was ich mir so vorstelle, vielleicht nicht ganz so dunkel. Wobei ich zu diesen "Trunkhosen" doch eher ne Alternative hätte bzw. eine nicht so doll aufgepuffte. Somit ist es also quatsch, dass ich keine typisch horasische Kleidung haben wöllte. Bei der Rüstung hab ich mich noch in keiner Weise festgelegt, ich wollte nur erst das Für und Wider diskutieren. Rüstung kommt eh erst, wenn die Kleidung zusammen ist. Brigantine erschien mir schlich passender und hübscher, aber kein Muss.
    Was die Waffenwahl angeht: Wie gesagt, Anderthalbhänder sind im Horasreich weit verbreitet, und das nach Aventurischem Arsenal sogar weiter als die einzelnen Fechtwaffen. Das nur zu persönlichem Empfinden vs. aventurische Realität. Aber wie gesagt, modern und der letzte Schrei sind natürlich die Fechtwaffen, aber der Anderthalbhänder ist dann einfach persönliche Vorliebe des Charakters.

    Ein anderes Land kommt eigentlich nicht in Frage, weil das Horasreich zur Charakterdarstellung eigentlich am besten passt. Im feudalen Mittelreich passt so ein weltoffener Typ mMn eher nicht so rein und in Almada kenn ich mich nicht sonderlich aus, ist aber von der Darstellung ähnlich wie das Horasreich, nur eher in so ne spanische Richtung, die mir persönlich nicht so zusagt. Und ich mag einfach den DSA-Hintergrund und will mir nicht großartig was selber ausdenken, das hab ich bei meinem anderen Charakter schon. Allerdings werd ich wahrscheinlich eh nicht so oft auf spezielle DSA-Cons gehen.

    Oliverp, die Geldfrage ist so ne Sache. Momentan ist mein Budget nicht sonderlich groß, das ist schlecht, ich weiß. Aber ich hoffe, dass demnächst endlich nen Job finde, dann könnt ich mir auch endlich mal mehr leisten. Wenn ich was selber machen kann, wäre mir das aber auch lieb. Vielleicht ist es aber auch möglich, im Bekanntenkreis nachzufragen, da gibts einige, die das so semiprofessionell machen können.

    Edit: Das eine oder andere kann man sich auch gebraucht zulegen.

    Edit 2: Das mit dem Zerhau und Landsknet ist ja so ne Sache. Erstmal schade, wenn Spieler nur in solch engen Kathegorien denken. Aber bei Landsknechten ist das ja doch sehr auffällig und übertrieben (war damals ja auch Sinn der Sache. Wenn man das als Adeliger etwas gemäßigter macht und die Ausführung entsprechend edler ist, sollte sich das schon abheben. Zumal die Farbwahl nicht so grell werden wird wie bei nem Landsknecht. und der Rest komt ja dann über die Darstellung.
    Geändert von Rabensang (09.10.2014 um 14:57 Uhr)

  9. #9
    Cartefius
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    Mein Problem ist aktuell, dass ich aus der Beschreibung noch nicht gut ableiten kann, ob das meiner Ansicht nach in eine gute oder in eine schlechte Richtung geht. Grundsätzlich hat DSA als Vorlage für Larpdarstellung immer das Problem, dass es häufig keinen durchgängigen Stil für die Regionen gibt, sondern vieles sich im Laufe der Zeit irgendwie zusammengestückelt hat und oft auch widersprüchlich ist. Horasia ist da ein gutes Beispiel, weil man da in einigen Illustrationen deutsche Landsknechtsmode um 1500 und in anderen französische Musketierskostüme um 1780 findet, aber kaum etwas dazwischen.

    Deswegen hiflt es bei DSA meiner Meinung nach häufig, wenn man irgendeine Art der Erkennbarkeit erzielen möchte, wenn man aufwändig Klischees aus den Hintergrundbeschreibungen "herauszuschälen" versucht, auch wenn man dafür oft über die offiziellen Veröffentlichungen hinaus extrapolieren muss. Der Charakter, so wie du ihn beschreibst, scheint mir aber aktuell in vielen Einzelaspekten vom Klischee (also in diesem Falle den diversen Spielarten des Mantel-und-Degen-Horasiers) weg in Richtung "Standard" zu gehen, und das kann problematisch enden: Weg vom protzigen Adel hin zum leicht abgerissenen Kerl in Alltagskleidung, weg vom Fechtwaffenstil zum Langschwert, weg von überzogenen Spitzen-und-Pluderklamotten hin zu schlichten, schmalen Schnitten. Wenn man das dann noch mit begrenztem Budget mit ein bisschen Kompromiss und ein bisschen Improvisation umsetzt, läuft man meiner Ansicht nach Gefahr, am Ende da als einer von unzähligen uneindeutigen Charakteren in Wams, Hose, Blechrüstung und Schwert herumzustehen, weil das ein Ergebnis ist, in dem viele Larper auf einem ähnlichen Weg auch mit garetischen Streunern, al-anfanischen Söldnern oder bornländischen Offizieren enden. Dabei hängt natürlich auch viel von der letztendlichen Qualität der Umsetzung ab, aber gerade wenn man wie du ganz am Anfang steht und alle Freiheiten hat würde ich dazu raten, es sich einfach zu machen und nicht darauf zu vertrauen, dass die "Darstellung" es alleine rausreißt, denn der Kostümstil ist durchaus integraler Teil der Darstellung.

    Deswegen würde ich persönlich versuchen, zumindest, ein oder zwei Kernaspekte sehr deutlich und typisch horasisch umzusetzen: Der Charakter soll Fechter und Tunichtgut sein? Kein Problem, da kann die Klamotte auch etwas abgerissener und die Rüstung eine Brigantine sein, aber dann bitte mit Federhut, hohen Stiefeln und vor allem Rapier! Der Charakter soll Langschwert und Plattenrüstung tragen und eher militärisch wirken? Ok, aber dann in elegantem, späten Stil mit Morion, hohem Spitzenkragen und Pluderhose! Ein paar Aspekte kann man immer auch gut gegen das Klischee machen, aber dann müssen die anderen meiner Meinung nach um so mehr wirken.

  10. #10
    Rabensang
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    Ok, ich hab mich nochmal damit beschäftigt. Anderthalbhänder ist völlig in Ordnung. Mit Vinsalt und Arivor gibt es gleich 2 Kriegerakademien, die den Kampf mit dem Anderthalbhänder als moderne Kampftechnik lehren. Dass bei Adeligen der Kampf damit ebenfalls gelehrt wird, ist da ziemlich naheliegend. Auch meine Mit-DSA-Spieler, die das auch seit über 10 Jahren spielen, sagen unabhängig voneinander ebenfalls, dass Anderthalbhänder total horasisch ist. Eine Kultur nur auf eine Waffengattung zu reduzieren ist doch etwas sehr engstirnig. Das Mittelreich verwendet ja auch nicht nur Schwerter. Wenn ich mich also im DSA-Hintergrund bewege, dann sollte man den DSA-Hintergrund also auch als gesamtes sehen und nicht nur auf eine Handvoll Klischees reduzieren. Das nur mal meine Meinung als langjähriger DSA-Spieler dazu.

    Aber ich will die Diskussion nicht an der Waffe aufhängen, mir geht es hauptsächlich um die passende Kleidung für einen horasischen Adeligen, der nicht nur die neueste Hofmode trägt, sondern vor allem auch etwas praktisches für Reisen trägt. Seidenstrümpfe sind dementsprechend durchaus angebracht, wenn man sich bei Hofe bewegt, auf Reisen wird das aber kein Horasier tragen, der nicht grad im größten Pomp unterwegs ist.

    Welche Alternativen gibt es zur Kniebundhose + Kniestrümpfe? Gibts so ne Art Reithosen? Und was für ne Kopfbedeckung wäre passender, ein Barett/Hut, wie ich ihn oben schonmal als Beispiel gebracht hab oder doch eher ein breitkrempiger Federhut?
    Außerdem wäre es sehr hilfreich, wenn man mir vielleicht ein paar Bezugsquellen für solche Kleidung geben könnte. Das ganze wird natürlich nicht alles auf einmal gekauft, aber so nach und nach sollte das schon drin sein.

    Edit: So ein Mantel kommt sicherlich auch nochmal gut, um den Adeligen/Reichen zu unterstreichen. Zumindest glaube ich nicht, dass ein einfacher Bürger sowas trägt. https://homepage-creator.telekom.de/..._0/138f0d641ad
    Geändert von Rabensang (10.10.2014 um 21:27 Uhr)

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