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  1. #1
    Abraxus
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    Charakter, Namen, Länder und Konzepte

    Hallo,

    mal eine ganz kurze (für euch vielleicht auch blöde - aber ich lerne ja noch) Frage:

    1. Ist es im Allgemeinen richtig das es irgendwie bestimmte "Länder" gibt, die man als Laper kennen muss, also Fantasieländer? Gibt es da Karten oder Auflistungen oder denkt sich jede Gruppe seinen eigenen Ursprung aus? Muss das "Land" bezug zu einem realischen Land haben?


    2. Den Charakter, den man selber darstellen will, muss man um diesen dann eine richtige eigene Story aufbauen? Oder muss selbst diese Geschichte wieder Bezug zu irgend einem bestehen Larp-Land/Gruppe etc haben.

    Wie ist das bei der Entwicklung eines Charakters? Was ich meine: Wenn ich jetzt sage ich bin "Ritter Rost von Rostanien" - ist das dann quatsch weil ich ja dann wahrscheinlich der einzige Vertreter meines Landes bin, oder kann ich das so sagen oder muss ich weitere Mitstreiter finden, die ebenfalls aus "Rostanien" kommen wollen, um überhaupt eine Legitimation für meinen Charakter zu bekommen?
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  2. #2
    Rabensang
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    Zu 1.: Also erstmal ja, es gibt bestimmte Länder, die zum Teil von vielen Spielern bespielt werden (mir fallen da die Mittellande ein, Pandoria oder Drakenstein). Andere Länder werden lediglich von einzelnen Gruppen bespielt (da von ihnen selbst ausgedacht, so auch in meinem Fall), andere bespielen P&P-Hintergründe (DSA, D&D) auf speziellen Themen-Cons oder auch auf allgemeinen. Da gibt es also viel, was man machen kann. Über die größeren findet man oft genug im Internet informationen, so dass man sie auch selbst bespielen kann, ohne eine entsprechende Gruppe zu kennen, andere wollen ihre Konzepte Gruppenintern behalten. Wie das jetzt mit realen Ländern ist, weiß ich nicht genau, aber ich glaube, dass es da durchaus Probleme geben kann z.B. auch durch bespielen realer Religionen, was meines Wissens nicht gern gesehen wird. Es kann aber durchaus sein, dass es entsprechend zum Reenactment auch "ReenLARPment" gibt, wo dann statt Stahlwaffen Polsterwaffen verwendet werden und reale historische Länder bespielt werden.

    Zu 2.: Du solltest dir um deinen Charakter schon ein Konzept ausdenken und vorher festlegen, wie der Chharakter so ist in Denken und verhalten. Du solltest auch wissen, wo er herkommt, was er bisher so erlebt hat etc. Das hilft dir beim Ausspielen und Darstellen. Du musst allerdings nicht jedes Detail schon im vornherein wissen. Du kannst viele Dinge auch einfach im Spiel improvisieren, das sollte dann aber auch für die Zukunft festgelegt sein, da man ja durchaus immer wieder auf altbekannte Charaktere trifft, über die man schon Wissen hat und dich entsprechend anspielt. Einen Bezug auf bestehende Rollenspielkonzepte muss es allerdings nicht geben, du kannst dir guten Gewissens also selbt einen Hintergrund frei ausdenken, du kannst natürlich auch einen bereits vorhandenen nehmen. Du kannst also durchaus Ritter Rost von Rostanien sein, aber grad bei dem Beispiel sollte man schon ein paar Dinge beachten. Man sollte in seiner Darstellung schon ein Auftreten entsprechend des Konzeptes haben, entsprechend aussehen und sich eine Erklärung ausdenken, warum man allein auf Reisen fern der Heimat ist. Grad ein Ritter hat ja meist noch einen Knappen wenn nicht gar mehr Gefolge, wobei das z.B. bei einem einfachen fahrenden Ritter schon möglich ist, sollte aber erklärbar sein. Wenn man z.B. nen höheren Adeligen spielen, Baron, Graf oder was auch immer, dann ist es schon arg ungewöhnlich, alleine zu reisen.
    Begründungen fern der Heimat zu sein, gibt es vielfältige. Das kann das klassische Abenteuer sein, weil man von zu Hause weggelaufen ist, die Heimat zerstört wurde oder man dort verfolgt wird, es kann (wie z.B. bei meiner Gruppe des öfteren) eine diplomatische Mission sein, eine Queste oder auch eine Zufallsbegegnung auf dem Weg zum eigentlichen Ziel oder zurück nach Hause.


    Ich hoffe, dass hilft dir soweit erstmal weiter.

  3. #3
    Abraxus
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    Hallo,

    ja, danke das war schon sehr hilfreich. In der Tat ist mir aufgefallen, das von viele Larper von Ländern sprechen als ob man sie kennen müsse ("ah... du kommst von.... was auch imm"). Ich dachte mir nur. Woher weiß der das, tat halt so als ob es bekannt wäre. Jetzt erklärt es sich mir natürlich.

    Und das mit den Figuren,Konzepten/Charakter versteht sich für mich auch. Ich hab das sowas im Kopf, das ich hier später mal zur Diskussion stellen möchte, weil ich nicht weiß ob richtig oder nicht. Und das man in seiner Rolle, in seinem Charakter aufgehen sollte, finde ich gut und versteht sich für mich von selbst, damit die Figur ein stimmiges Umfeld.

    Ja danke, das war sicherlich schon hilfreich.
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  4. #4
    Section31
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    Hallo mein Freund,

    Zu deiner Länder-Frage:
    Grundsätzlich darf jeder erstmal behaupten aus einem beliebigen Land XYZ zu kommen. Weil es aber schöner ist, wenn mehrere Leute aus dem gleichen Land kommen, beschlossen vor vielen Jahren einige LARP-Gruppen, sich einen gemeinsamen Spielhintergrund zu geben und schlossen sich zu einer sogenannten "Kampagne" zusammen. Es gibt die Mittellande-Kampagne (http://www.mittellande.de), die Südlande (http://www.suedlande.de) und die Ostlande (www.ostlande-wiki.de/) . Diese LARP-Länder liegen also auf demselben Kontinent und es gibt eine große Übersichtskarte: z.B. http://www.mittellande.de/karte.html

    Und wenn man nun öfter Leute auf Cons trifft, die aus einem "bekannten" Land kommen, kann man sagen "Oh ja, Land XYZ, davon hab' ich schonmal gehört!" oder "Da war ich sogar schon mal" (wenn man eine Con besucht hat, die in diesem Land spielt).

    Es gibt aber auch LARP-Gruppen, die bewusst nicht Mitglied einer Kampagne sind. Das tut dem Spiel letztendlich auch keinen Abbruch.

    LARP-Länder müssen keinen Bezug zu realen Ländern haben, tun es aber oft um Alleinstellungsmerkmale zu haben und sich gegeneinander abzugrenzen.

    Zu deiner Charakterfrage:
    Du musst keine richtige Story aufbauen, ein paar Eckdaten tun es für den Anfang. Manche Spieler haben Spaß daran, sich seitenlange Hintergrundstories auszudenken, bei mir tut's auch max. eine halbe DIN A4-Seite. Man geht eigentlich davon aus, dass sich der Charakter von selbst im LARP entwickelt. Die Erlebnisse des Charakters sollten auf den Cons passieren, nicht vor der ersten Con.
    Ob deine Charaktergeschichte Bezug auf ein bestehendes LARP-Land nimmt, bleibt dir selbst überlassen. Viele und gerade neue Spieler schließen sich bestehenden LARP-Gruppen an und stammen folglich aus dem bespielten Land. Wenn dein Charakter aus einem bereits existierenden Land kommen soll, solltest du mit der Spielleitung dieses Landes Kontakt aufnehmen und dich in Bezug auf dieses Land beraten lassen. Kleines Beispiel: Die Staatsreligion im Königreich Wenzingen (siehe meine Signatur) ist der Zei-Glaube. Zei ist der Gott der Wahrheit und des Lichts, deshalb sagen Zeigläubige IMMER die Wahrheit.

    Mit der "Legitimation des Charakters" ist das so eine Sache... In der Regel legitimiert sich ein Charakter durch sein Aussehen und sein Auftreten. Wenn du wie "Ritter Rost aus Rostanien" gekleidet/ausgerüstet bist und dich ritterlich verhältest, wird da niemand ein Problem mit haben. Natürlich würde es sehr helfen, wenn du noch Gefolge, z.B. einen Knappen dabei hättest. Aber wenn du wie der letzte Bettler rumläufst und behauptest du wärst Graf Koks, wird dich niemand ernst nehmen.

    So, ich hoffe das hilft dir weiter.

    Gruß,
    Section31
    In God we trust, the rest we monitor

    USS Atlas - Star Trek LARP - www.uss-atlas.de
    Königreich Wenzingen - Fantasy LARP - www.wenzingen.de

  5. #5
    oliverp
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    Nur da ich einem Missverständnis vorbeugen möchte: Es gibt außerhalb spezieller Kampagnen keine festgelegten Länder. Man kann also sein eigenes erfinden, jeder, dass kommt aber, wie du richtig angemerkt hast, komisch rüber.
    Will man ein bereits bestehendes Land für den eigenen Hintergund nutzen, sollte man unbedingt Kontakt aufnehmen und ein OK einholen; dies hat keinen rechtlichen Hintergrund, nur einen der Höflichkeit und des Anstands.
    Sonst wurde das Wichtigste schon geschrieben.

    Eine Charakterstory ist als Alleinspieler zu 99% nur für dich selbst, um ein Bld von der eigenen Rolle zu haben. Brauchst du dazu keine Story, dann lass es halt. In Gruppen dient eine Story auch zur Verknüpfung der Charaktere.

    Dein Charakter ist genau das, was deine Mitspieler in ihm sehen. Sowas ist ohne Erfahrung schwer einzuschätzen, da immer -mehr oder weniger- verschiedene Spielauffassungen aufeinandertreffen.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  6. #6
    Cartefius
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    Um das ganze noch etwas aufzudröseln:
    Es gibt normalerweise zwei typische Situationen im Larp, nämlich den offenen und den geschlossenen Hintergrund.

    Beim geschlossenen Hintergrund ist die Welt mehr oder weniger vollständig beschrieben, es ist bekannt, welche Länder es gibt und wie die Leute da so üblicherweise sind, und jeder neue Charakter sollte aus einer dieser bereits existierenden Regionen kommen. Diese Situation hat man häufig bei Cons, die ein bestimmtes vorgegebenes Setting bespielen, also z.B. Warhammer, DSA, und auch realweltliche Hintergründe wie bei einem typischen Western-Con sind geschlossene Settings. In diesen Settings ist es nicht logisch, sie zu mischen oder neue Dinge hinzuzufügen, und damit auch meist unerwünscht: Auf einem Western-Con der in einer texanischen Kleinstadt spielt sollte nicht plötzlich ein Charakter aus dem Auenland kommen, oder aus der frei erfundenen Luftschiffrepublik Bananistan.

    Die andere Möglichkeit ist der offene Hintergrund, den man auf vielen Fantasylarps antrifft. Hier bespielt häufig der Veranstalter sein eigenes erfundenes Land (z.B. Wenzingen), und die meisten Charaktere kommen aus diesem oder aus benachbarten Ländern, welche oft von befreundeten Veranstaltern bespielt werden (z.B. Aturien). Je weiter man sich auf einer imaginären Landkarte aber von diesem Land entfernt, desto weniger vollständig ist das ganze beschrieben, und desto mehr Platz ist für eigene Erfindungen, so dass es in einem offenen Hintergrund völlig ok ist, zu sagen: "Ich komme aus einem kleinen Land im Osten hinter den Bergen", selbst wenn dieses Land vorher von noch niemandem bespielt oder beschrieben wurde. Viele deutsche Larpkampagnen wie die Mittellande sind auch eine Mischung aus beiden, bei dem man versucht hat, viele dieser kleinen Larpländer mal auf eine gemeinsame Karte zu setzen, auf der aber weiterhin vieles offen ist und man auch bewusst ein bisschen durchlässig für Charaktere aus anderen offenen Settings ist. Nicht so gut ist es meiner Meinung nach, Charaktere aus geschlossenen in offene Settings zu verfrachten: Einen Auenland-Hobbit alleine kann ein Land der Mittellande noch ganz gut verkraften, ebenso wie einen Schotten, aber wenn beide zusammentreffen wird es komisch, denn wie weit von Sarumans Zitadelle liegt eigentlich Edinburg?

    Gleiches gilt dann auch für Charakterhintergründe: In geschlossenen Settings ist recht gut festgelegt, wie ein Charakter in die Welt passt, wie er auszusehen hat, und welche Reaktionen er ungefähr erwarten kann. In einem DSA-Setting ist recht klar, was ein Gildenmagier ist oder ein Goblin, auf einem Western-Con erkennt man einen Priester oder Indianer. Das bedeutet, dass man sich dort an gewisse "Regeln" in der Darstellung halten sollte, aber auch darauf bauen kann, auf bestimmte Art und Weise mit dem Charakter erkannt und behandelt zu werden.

    In einem offenen Setting hängt auch dieser Aspekt davon ab, wie weit man sich in heimischem Gebiet bewegt. Während die Orgas meist ihre eigenen Länder ganz gut ausgearbeitet und beschrieben haben (z.B. dass es in ceridischen Ländern eine Staatskirche gibt, die Magie verbietet), können außerhalb dieses Einflussbereiches die Sachen auch ganz anders liegen: Niemand kann sagen, dass es nicht tausend Meilen westlich ds Land Bananistan gibt, in dem blaue Reptilienzwerge mit gespaltenen Zungen auf Straußen reiten! Gleichzeitig kann man aber auch, je exotischer und ausgefallener die Konzepte werden, immer weniger drauf verlassen, dass Mitspieler eine bestimmte Reaktion darauf zeigen: Selbst wenn du dich als König von Bananistan vorstellst, heißt das nicht, dass die Leute nicht sagen können: "Bananistan? Nie gehört. Du siehst mir auch eher wie ein Bauer aus.". Deswegen lohnt es sich in vielen Fällen auch bei offenen Settings, lieber etwas tiefer zu stapeln und am besten immer vorher zu schauen, was in dem Spielumfeld eigentlich so üblich ist.

  7. #7
    Besserwisserboy
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    Es gibt auch einige wenige Cons die auf eine bestimmte Hintergrundwelt wie Aventurien aus DSA oder den Warhammerhintergrund festgelegt sind. Da sind dann in der Regel auch nur Charaktere aus diesem Hintergrund erwünscht. Aber solche Larps sind eher selten und bei der Con-Beschreibung wird deutlich darauf hingewiesen. Auch bei manchen Großcons wie dem Epic Empires muss man für manche Lager ein passendes Konzept bespielen, um zugelassen zu werden.
    Als Pirat ist man im Antiken Lager sicherlich fehl am Platze.
    Solange ein Charakter relativ normal ist, sollte es bei den meisten Cons keine Probleme geben, sofern du die Rolle einigermaßen spielst. Spielst du ein eher ungewöhnliches oder besonderes Konzept (Assassine, Vampir oder Tierwesen), hat es sich als klug erwiesen die Orga vorher anzuschreiben, ob solch ein Konzept Probleme bereitet und unerwünscht ist. Wenn du dir selber unsicher bist, sollte man lieber vorher nachfragen.
    Je einfacher dein Konzept ist, desto weniger passend wird er für einen Con sein (von Adelscons vielleicht abgesehen).

    Ein Charakterhintergrund und eine Einteilung in eine bestimmte Klassifizierung (Zauberer, Dieb, Söldner) machen es dir in der Regel leichter ins Spiel zu finden und zu entscheiden wie du spielst. Bin ich ein edler Ritter, werde ich vielleicht lieber keine wehrlosen Gefangenen erschlagen. Das ist in etwa so als ob ein Schauspieler vorher ein Drehbuch liest, um seine Rolle zu verstehen und sich besser in sie hineinzuversetzen. Je mehr Gedanken du dir über deinen Spielcharakter machst, desto weniger musst du im Spiel erst nachdenken, wie du spielst. Alles läuft flüssiger.
    Manche Spieler schicken vorher auch eine Hintergrundgeschichte an die Orga, damit dies evtl. auf deine Geschichte eingeht. Da ist aber anzuraten keinen Roman zu schicken, sondern die Geschichte auf etwa einer Seite zusammenzufassen. Bei hundert Spielern müssten sonst unzählige Geschichten gelesen werden.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  8. #8
    Abraxus
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    Boah Leute - ich bin begeistert. Für Euch ist das vielleicht alles kalter Kaffee - für mich als Neuling eröffnet sich eine ganz neue Welt und ich freu mich voll auf meine erste Con, auch wenn ich mir in die Hose pinkel vor Freude und Nervosität.
    Aber aus all den Antworten erschließt sich mir einiges. Das mit den Ländereien werde ich mir mal auf der Karte anschauen, wobei ich aber fast glaube das ich da was eigenes kreieren werde. In meinem Kopf spielt auch schon eine ganze Geschichte rum. Ich will jetzt niemanden erschlagen, aber da ich beruflich als Journalist arbeite bin ich was Geschichten erfinden geht eigentlich ganz gut aufgestellt- und meine Phantasie hilft mir zusätzlich dabei. Außerdem ist der eigentliche Ausschlag aber das ganze Rüstzeug, das ich mir angelacht habe. Und damit meine ich jetzt nicht das der Super-Barbaren-Ritter-Held-Drachentöter etc bin und als solcher Auftrete.
    Anfänglich dachte ich auch das meine Gewandung/Kostüm was außergewöhnliches ist oder besonders auffällt - aber wahrscheinlich nur in der "normalen" Welt (oder OT - wenn ich das richtig verstanden habe). Was ich damit sagen will ist, das ich eben nicht darauf aus bin als Platzhirsch aufzutreten sondern nach dem Spruch "Bescheidenheit ist eine Zier..." auftreten möchte. Und danach werde ich sehen, wie mein Umfeld auf mich, auf meinen Charakter und seine Herkunft reagiert (dazu später mehr)

    Leute ich finde das so spannend und ärgere mich das ich nicht früher da eingestiegen bin.
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  9. #9
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    Das meiste wurde schon gesagt. Als Ergänzung fällt mir nur noch dieser Link ein:
    http://www.larpwiki.de/LarpL%C3%A4nder
    Auch wenn die Liste bei weitem nicht vollständig ist (und niemals sein wird/kann), so ist sie dennoch in diesem Zusammenhang ganz interessant.

  10. #10
    Abraxus
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    Nochmal kurz nachgefragt: Wenn ich mir zb Videos vom Drachenfest anschaue, wo bis zu 5000 Larper dabei sind - dann spielt jeder einen Charakter, eine Rolle - und es werden auch 5000 Leute in die Story eingebunden???? Wie wird denn sowas organisiert oder sind viele Larper dabei auch "Statisten" oder "Zuschauer" um eine dichtere Atmosphäre zu erzeugen?
    Hab hier über einen Link hier im Forum zum dem ich zu Cons gefragt hatte gelesen, dass es für einige interesanter ist auf kleine Cons zu gehen, weil sie dort mehr eingebunden werden als lieber - und ich zitiere frei - "nur vor dem Zelt zu sitzen un zu kochen..."

    ist das so?
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