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Thema: Staubmagier

  1. #1
    Newgreen
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    Staubmagier

    Ich arbeite zur Zeit an dem Konzept für einen Staubmagier (nicht mit Staubsauger verwechseln)
    Was ich zurzeit so habe sieht etwa so aus:
    Ein Magier, dessen Magie sich auf die Manipulation von Anziehungskraft konzentriert.
    Dies nutzt er um Staub in der Luft zu konzentriren und zu manipuliren.
    Dardurch kann er indem er den Staub konzentrirt und und dies aufrechterhält Magischewaffen erschaffen
    Auserdem kann er Saubstürme erschaffen indem er die "Anziehungspunkte " rotiren läst
    Zusätzlich ist es ihm möglich Gegner zu blenden(wie das bei einem Staubmagier funktionirt ist wohl einfach zu verstehen)

    In alltäglichen Situationen nutzt er bisweilen Chemische Reaktionen auf der Basis von Staub (Natron;...)

    Wissenschaftlich beschäftigt er mit der Theorie einer Contra-Astralen-Ebene , die ein Gegenstück zur erweiterten Elementaren(/Astralen)-Ebene
    Er vermutet das die Manifestation der Astralen-ebene das Sonnen-/Mondlicht ist und die Contra-Astrale-Ebene sich in der Schwerkraft manifestirt


    Was haltet ihr von diesem Konzept?
    Habt ihr Verbesserungsideen?
    Hätet ihr Ideen für einen Namen?
    Habt ihr noch Fragen?

    Wie immer freue ich mich über konstruktive Kritik!

  2. #2
    Cartefius
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    Ich sehe als Hauptproblem: Diese Art von Magie ist mit den üblichen Larp-Regelwerken nicht kompatibel, da dort (bis auf eventuell Blindheit) die von dir genannten Zauber nicht exisistieren. Auf DKWDDK-Cons (im klassischen Sinne) ist er auch kaum umsetzbar, da die beschriebenen Wirkungen mit mir bekannten Mitteln nicht darstellbar sind. Einen Magier, dessen Hauptunterscheidungsmerkmal darin besteht, eine imaginäre Magie zu wirken die imaginäre Dinge manipuliert finde ich auch vom Ambienteaspekt her nicht besonders reizvoll.

    Eine chemische Reaktion, die primär auf der Partikelgröße der beteiligten Stoffe basiert, klingt zwar kreativ (und ist auch besser darstellbar), ob das aber alleine reicht um den Aspekt der Alchmie bei diesem Charakter spielerisch interessant zu gestalten, weiß ich nicht.

    Mein Verbesserungsvorschlag wäre, die Sand-Geschichte primär als Ambienteelement und damit dort einzusetzen, wo sie eine darstellerische Bereicherung darstellt, z.b. Runenmagie mit gestreuten Sand, Sanduhren als Ritualgegenstände, Gewänder im Wüstenstil, Sandschutzbrille oder ähnliches, aber ansonsten die Magieeffekte auf das im Regelwerk vorgesehene bzw. überzeugend darstellbare zu beschränken.

  3. #3
    Gerwin
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    Wie willst du bitte das blenden eines Gegners oder Sandstürme darstellen? In einer Larpwelt in der selbst Schläge mit Wattewaffe gegen den Kopf verpönnt sind ist es unklug Sand auf Gesichtshöhe zu werfen und auf den nächsten "Muglefizzz..muglefizz ich mich dreh und blind du bist" Zauberer kann ich persönlich verzichten.

    Ein Sandsturm ist generell nicht darstellbar (ausser du hast ein riesiges Laubgebläse sinnvoll in dein Kostüm integriert). DANN habe ich allerdings Respekt vor dir.

  4. #4
    Nount
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    Klingt nach einer P&P-Rolle. Im Larp sind diese Zauber nunmal nicht darstellbar und daher nicht existent.

    Die Frage ist also: Möchtest du einen rein theoretischen Zauberer spielen, der nicht zaubert? Der nur über seine Zauber redet und sie nicht anwendet?
    Dann könnte das klappen. Plus Ambiente-Rituale, die mit Sand etc. zu tun haben, wenn man auch praktisch etwas machen möchte.
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  5. #5
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    Was Nount sagt, mit der Ergänzung: es kommt auch zu Situationen, in denen gesagt wird "mach mal" oder "zeig mal". Deshalb beschränken sich theorethische Magier in der Regel auf Gebiete, die allgemein von der Larpmagie wenig abgedeckt sind.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  6. #6
    Nount
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    Noch ein Nachtrag:
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass du noch keine Larp-Erfahrung hast?

    Du planst in deinen bisherigen Beiträgen nur sehr ausgefallene, aber leider auch nicht darstellbare Konzepte. Larp lebt aber von der Darstellung - ein total originelles Konzept ist sinnlos, wenn man die originellen Bestandteile nur erzählen kann ("Telling", also das Erzählen von nicht sichtbaren Komponenten à la "Du siehst, wie ich mich in einen Werwolf verwandle", ist ziemlich verpönt).
    Im P&P, Film oder Buch würden solche Konzepte funktionieren, im Larp taugen sie nichts.

    Ich empfehle dir: Mach dir erstmal einen langweiligen, unspektakulären Charakter ohne dolle Extras und schau dir an, wie Larp überhaupt funktioniert. Aufgrund dieser Erfahrungen kannst du dann überlegen, wie man einen Charakter auf "larptaugliche Weise" interessant gestaltet.
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  7. #7
    Newgreen
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    Also mal ganz von Anfang an:
    1. Ich habe schon eine LARP-con hinter mir und habe mit einem unspecktakulären Charakter gespielt und suche nun nach einem spektakulär Konzept
    2. Ich will eigentlich nur DKDWDDK spielen
    3. Ich schätze mich begabt genug ein um magische Waffen "verschwinden" und "auftauchen" zu lassen
    4. Mit "Staubstürme" meine ich der Windmagie ähnliche Zauber die sich allein in der Darstellung unterscheiden
    5. Die Chemischen Reaktionen sind Ersatz für alltägliche Magieanwendungen(Licht;Dinge entzünden;...)

  8. #8
    Gerwin
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    Was ist bitte "Windmagie"? Meinst du damit einen Windstoß? Finde ich im Regelfall auch eher unpassend (der einzige Grund warum er relativ akzeptiert ist scheint mir eher nicht logisch zu sein), aber gut, beim Windstoß hat man sich wenigstens halbwegs auf eine Darstellung geeinigt und "magiephobe" Personen wie ich müssen halt in den sauren Apfel beißen und den Fächerwedlern ihren Spaß lassen. Larp lebt ja auch davon Abstriche zu machen in dem was man gerne hätte. Sandstürme sind aber ein ganz anderes Thema.

    Erzähl uns doch einfach mal wie man "magische Waffen" verschwinden und auftauchen lässt? Damit haben selbst die meisten ausgebildeten Bühnenmagier so ihre Probleme, und die haben eine gute Vorbereitung und meist Abstand zum Publikum. Eine brauchbare Variante dieses Gimmicks ist mir, selbst bei Personen die seit Jahren magische Charaktere spielen, noch nicht begegnet. Von daher gesehen, im DKWDDK nicht brauchbar.

    Chemische Reaktionen auf Con sind durchaus mit Feuer genießen. Mal von rechtlichen Aspekten abgesehen (du bist ganz schnell in Bereichen die die wenigsten einschätzen können) bedarf das hantieren mit Chemikalien doch ein wenig Weitsicht (und Umsicht der Mitspieler). An sich ist DIESE Idee aber gut.

    Dennoch möchte ich dir sagen dass "ein Con" im wesentlichen "kein Con" ist. Meine besuchten Cons liegen wohl im deutlich dreistlelligen Bereich. Würde jetzt aber jemand mir deine Idee vorschlagen (insbesondere auf einem DKWDDK-Con) würde ich eher sagen "No way, das ist einfach ein wenig zu viel...klappt nicht" als "gutes Konzept". Wenn du einen Magier spielen willst (was ich verstehen kann) fang klein an und entwickle erst einmal ein Gespür für den richtigen Magieansatz. Nicht einmal unbedingt als Schüler (dieser ganze "Meister-Schüler-"Quark" ist nicht jedermanns Sache, verständlicher Weise). Du kannst auch einen reisenden Magier mit 1-3 "Basiszaubern" spielen. Da würde ich dann aber wirklich Dinge wählen die du gut darstellen kannst und die am besten auch einen kleinen "AHA-Effekt" haben. Also nicht unbedingt irgendwas mit Wind.

    Als kleiner "Tipp":

    Larpern wie mir (sprich: Larpern die eigentlich im Kampf sehr gut ohne Magier auskommen) tust du einen Gefallen, wenn du dich generell aus kämpferischen Handlungen fernhältst. Und wenn du dir Tricks überlegst, setze auf Dinge die schon in Larpregelwerken vorhanden sind, versuche diese aber evtl. besser dazustellen. Es gibt so schöne und einfache "Taschenspielertricks" die eigentlich auch im Larp funktionieren müssten.
    Geändert von Gerwin (09.11.2014 um 01:39 Uhr)

  9. #9
    Nount
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    Zitat Zitat von Newgreen Beitrag anzeigen
    Also mal ganz von Anfang an:
    1. Ich habe schon eine LARP-con hinter mir und habe mit einem unspecktakulären Charakter gespielt und suche nun nach einem spektakulär Konzept
    Hm. Besuch lieber noch ein paar mehr Cons, bis du merkst, was darstellerisch möglich ist und was nicht. No offense, aber bisher scheinst du das noch nicht so recht verstanden zu haben

    Wie genau willst du nach DKWDDK Waffen verschwinden lassen (bedenke: du musst die ja auch unbemerkt mit dir rumtragen - sehr schwierig, wenn die Waffe größer ist als ein Dolch), Sandstürme entstehen lassen, Mitspieler blenden (ohne sie real zu blenden)?
    "Darstellen" bedeutet nicht "andeuten" oder "ansagen". Sondern es muss genauso aussehen, wie es in der Realität aussähe.

    Was meinst du mit "Windmagie"? Der Windstoß, wie er auf DragonSys-Cons üblich ist, ist kein DKWDDK. Sondern Telling - und Telling ist (auf den meisten Cons) ausschließlich innerhalb der Regelwerke und nur für exakt die dort üblichen Zauber möglich.

    Für "spektakuläre" Charaktere gilt meist: Sie brauchen verdammt viel Geld (wahlweise noch sehr viel mehr Zeit) und Erfahrung. Das ist normalerweise nichts, was man als Anfänger so aus dem Ärmel schüttelt.
    Sehr viele Anfänger möchten gern "etwas Besonderes" sein/spielen ... nur geht das eben nicht mit den üblichen P&P-Konzepten.
    Geändert von Nount (09.11.2014 um 09:20 Uhr)
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  10. #10
    Schlachtross
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    Moin,

    hast du dir denn schon Gedanken über die Darstellungen gemacht? Und zwar ganz konkret?
    Darstellung heißt das dein Gegenüber den Zauber und seinen Effekt versteht ohne das du auch nur den Mund aufmachen musst.
    Die von dir beschriebenen Zauber sind beinahe ausnahmslos nur extrem schwer darstellbar.
    Bei "Staub" in allen Arten hat man immer das Problem das es sich um ein sehr schwer zu beherrschendendes "Element" handelt.
    Deshalb bleiben die meisten DKWDDK Magier bei "einfachen" Dingen wie Licht, Geräuschen, Taschenspielerntricks und vielleicht Feuer und Luft.

    Ich spiele seit zwei Jahren einen Darstellungsmagier (und wenn ich den Reaktionen glauben darf nicht ganz schlecht) und ich halte deine Ideen für seeeehr ambitinoiert. Aber immer mal wieder taucht wer auf mit genialen neuen Ideen, daher lasse ich mich gern eines besseren überzeugen.

    Z.b lässt sich "Waffe" verschwinden etc duchaus darstellen. Allerdings mit etwa aufwand. Spontan fiele mir da ein präparierter Zaubertisch ein mit Klappe in der Platte oder so. Damit liese sich im zuge eines Mini Rituals schon was machen, doch der Aufwand ist für einen doch sehr speziellen Zweck beinahe etwas hoch.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

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