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  1. #11
    Turis
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    Ich spiele seit nun etwa drei Jahren einen Akademiemagier und habe meist 2-3 Lehrlinge dabei. Wir können zwar auch uns problemlos an DSys anpassen, spielen aber am liebsten DKWDDK. In diesem Zuge haben wir lange überlegt, was wir für darstellbar halten und sind immernoch dabei nach neuen Ideen Ausschau zu halten. Grundsätzlich arbeiten wir mit sogenannten "Protokollen", die von der Akademie vorgegeben sind (OT von uns selbst) und genau befolgt werden müssen um mögliche Gefahren zu reduzieren. Ist etwas zu komplex, um das mal eben hier zu beschreiben. Bei Interesse->PM.
    Bisher "können" wir folgendes:
    - Analyse: Das ist quasi unser Spezialgebiet. Bei uns rückt die eigentliche Zauberdarstellung dadurch in den Hintergrund, dass wir sagen, dass die weltliche Analyse an erster Stelle steht und gegen Ende wird mit verschiedenen Pendeln und einem "Beobachtungsglas" gearbeitet. Wir versuchen hier auch andere Leute miteinzubeziehen (gelingt mal mehr mal weniger), entweder andere Akademiker oder rein weltliche Experte (Steinaltar -> Gesteinskundiger?).
    - Heilung: Auf Abenteuercons, wo es zu wenige Heiler gibt, kümmern wir uns erst mundan um die Wunden und bieten dann noch eine "astrale Kuration" an. Wir haben ein Tuch, das mit Runen bemalt ist, welches auf die Wunde gelegt wird. Hier kommt noch blaues Licht zum Einsatz und wir sprechen dann zusammen die Formeln. Grundsätzlich zaubern wir fast nie alleine. Sind genug Heiler da, bieten wir entweder nur Unterstützung an oder halten uns da ganz raus.
    - Licht: hat jeder was anderes, ich mag diese Kugeln, die langsam die Farbe wechseln
    - Schutzkreis: Ist transportabel mittels Seil (kann leuchten) und Nägeln und Runenplatten. Auch hier soll möglichst erst mit anderen diskutiert werden, wie der genaue Aufbau in dieser Situation aussehen soll. Es soll halt alles sehr akademisch sein.
    - "Magie zerstören": Ritual im Schutzkreis. Hier kommt das Pyrozeugs zum Einsatz.
    - "Windstoß": Ich bin da zwar kein Freund von, aber meine Lehrlinge wollten unbedingt irgendwas für DSys-Cons haben... Hier verwenden wir große rote Tai-Chi-Fächer (die knallen schön, wenn man sie aufmacht). Ist für mich ein Kompromiss, mit dem ich leben kann.

    An Gimmicks haben wir Pyrowatte/papier, diese D'Lite Leuchtdaumen, Funkenring, Pyroflasher. Uns ist es eben wichtig, dass uns die Gimmicks nicht viel ins OT reißen (Nebelmaschine wäre uns beispielsweise zu viel Aufwand) und dass sie möglichst auch "mal eben" benutzt werden können. Ich hab jetzt sicher irgendwas vergessen, aber bei Interesse kann man ja nochmal genauer nachfragen.

    Viele Grüße

    Edit: Da ich es grad bei meinen Vorrednern lese: Wir verwenden eine Kombination aus Latein und Deutsch. Letzteres insbesondere, wenn der Bezauberte wissen soll, was passiert.

  2. #12
    Kamikaze
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    Der einzige Zauber, den alle meine NSC-Magier können ist "Licht".
    Dafür habe ich eine Silikonkugel mit einer starken LED und einem Magnetschalter ausgestattet (der Strom kommt von Knopfbatterien). Während der (mehr oder weniger langen) Formel und viel gestikulieren schiebe ich einen kleinen Magneten in meinen Handschuh und nehme anschließend die Kugel zur Hand. Ist der Magnet nahe genug am Schalter, geht das Licht an.
    Zusätzlich geht das Licht automatisch aus, bzw. flackert, wenn ich in meiner Konzentration gestört werde (also mich jemand anrempelt, oder ich beim Reden die Handhaltung etwas verändere).

    Alle anderen Zauber, die ich bisher gewirkt habe, verdienen die Einteilung in die Kategorie DKWDDK eigentlich nicht, da das meist irgendwelche von der SL bzw. Orga inszenierten Plotrelevanten Zauber waren, für die ein oder mehrere NSC entsprechend dem Effekt gebrieft wurden.
    Generell halte ich mich was das eigentliche Zaubern geht gerne sehr zurück und rede stattdessen schlau daher - gerne auch mit hahnebüchenen Theorien. Da die wenigsten zauber meinen Eigenen Anforderungen gerecht werden, habe ich mir mit der Zeit eine ganze Litanei verschiedenster Ausreden einfallen lassen, warum ich gerade jetzt nicht zaubern, bzw. der eben noch theoretisch zusammengesponnene Zauber nicht funktionieren kann. Ganz beliebt "Warum soll ich mich hier abrackern, wenn ihr das auch ganz einfach könnt, ohne mit Mächten zu hantieren, die alle hier in Gefahr bringen könnten?"
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  3. #13
    Hana
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    Zitat Zitat von Paya Beitrag anzeigen
    Ist bei uns auch so: Da wir DKWDDK spielen, gibt es eigentlich keine Zauber, die man "sieht", sondern eigentlich nur solche, bei denen das Gegenüber "mitspielen" muss/kann/soll/darf.

    [...]

    Die einzigen beiden "Kampfzauber", die bei uns (nicht von mir, sondern in unserem LARPer-Kreis) Verwendung finden, sind "Blitz dich find - werde blind!" und "Fulminictus Donnerkeil, triff und töte wie ein Pfeil!". Letzterer verursacht sozusagen inneren Schaden, ist also für andere unsichtbar. Deshalb ist er ja auch darstellbar. Wie der erste wirkt, ist klar. Erzeugt aber auch immer sehr schönes Spiel. - Denn ein geblendeter Hühne mit Bidenhänder, der dann eben einfach "blind drauflos drischt" ist als Gegner nicht zu unterschätzen... bringt also nur bedingt was, dieser Zauber.
    Das sind Sachen, die MIR auf DKWDDK-Cons nicht gefallen würden: Zauber, bei denen der Zaubernde nur das Zaubern, aber nichts von der Wirkung darstellt. Das sind eigentlich typische Regelwerks-Zauber und nicht typisch DKWDDK ... in die Kategorie fallen z.B. viele der DragonSys-Zauber.
    Im Prinzip sind das Ansage-Zauber, nur eben mit IT verpackter Ansage ...

    Es gibt ja meist drei Komponenten eines Zaubers:
    - 1. Die Darstellung des Zauberns - Gesten, Zauberspruch, evtl. Komponenten
    - 2. Die Darstellung des Zaubers - entweder etwas Fassbares wie ein Feuerball oder ein fühlbarer Windstoß, oder optische/akkustische Effekte, die zeigen "Hier findet etwas Übernatürliches statt"
    - 3. Die Darstellung der Wirkung auf das Opfer des Zaubers - Furcht, Zusammenkrümmen und Schreien, umfallen, etc.

    Punkt 2 finde ich für DKWDDK-Zauber unabdingbar.

    Für DKWDDK umgesetzt würde ich z.B. erwarten, dass beim Furchtzauber der Zauberer wirklich zwischendurch furchterregend aussieht (z.B. durch Licht-Schatten-Effekte - oder eine furchterregende Stimme hat durch Technikeinsatz), beim Fulminictus-Zauber etwas (z.B. Lichteffekt oder leuchtende Komponente), was auf das Opfer zufliegt.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  4. #14
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    DSA (also wenn nur dieser Hintergrund gilt!) bildet da eine nicht wirklich einordbare Ausnahme, weil die beiden Zauber expliziet auch nur über Zaubergesten im Hintergrund verankert sind - und eben auch laut diesem Hintergrund, die einzige für Außenstehende sichtbare Wirkung, die Reaktionen des Opfers sind.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  5. #15
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    @Hana: sehe ich ein klein wenig anders. Manche Zauber benötigen aus Meiner Sicht keine sicht- oder greifbaren Komponenten, wie z.B. ein Beherrschungszauber. Da wäre die einzige "Komponente" Schauspielkunst.
    Bei einem Feuerball, um ein Gegenbeispiel zu bringen, hättest du mit einem Softballgeschoss ja eine greifbare Komponente. Es wäre also ja auch eine Darstellung. Nur eben nicht die beste und für DKWDDK aus meiner Sicht nicht ausreichend.

    Ich persönlich finde es noch nicht einmal schlimm, wenn man IT einen Zauber erklärt. Bleiben wir bei dem Beherrschungszauber als Beispiel. Einer meiner Zaubererkollegen ist Beherrscher und zaubert eigentlich nur den Berherrschungszauber Berserker. Dazu redet er IT mit dem "Opfer".

    "He, du siehst so aus als würdest du noch gerne deinen Beitrag auf dem Schlachtfeld erbringen , scheinst aber zu erschöpft. Ich könnte deine innere Wut neu entfachen und aus eine Kampfbestie in deinem Inneren erschaffen. Du müsstest mir nur erlauben in deinen Geist einzudringen..."
    Dann zieht er seine Show ab und der Spieler weiss sowohl OT als auch IT in welche Richtung es geht und wie er reagieren könnte (nicht zwangsläufig muss).

    Ist aus meiner Sicht manchmal besser als irgendwelche Effekte, bei denen nicht jeder genau weiss was denn eigentlich gerade gezaubert wurde.

    Oftmals sind mir Zauber lieber die keine goßen Effekte haben und mehr auf Schauspiel basieren, als welche die aus meiner Sicht mit unzureichenden Effekten dargestellt werden.
    Ließe sich natürlich darüber streiten, ob Schauspiel eine Darstellung ist oder schön verpacktes Telling (was ich in dieser Argumentation auch nachvollziehen könnte)!
    Geändert von Besserwisserboy (19.11.2014 um 15:05 Uhr)
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  6. #16
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    Ich spiele ja meistens auf DS Cons, wobei mein Umfeld da teilweise einen höheren Wert auf Darstellung legt (ich versuche das auch) als DS es vorgibt.
    Da ich meinen Magier schon über 14 Jahre bespiele sind da der ein oder andere Zauber angefallen, wovon ich aber viele einfach gar nicht benutze.

    Ich habe mir bei der Erstellung ein Konzept überlegt und bin zum Schluss gekommen, das mein Magier a.) Keinerlei Heilmagie kann (einfach um den Heilern nichts wegzunehmen) b.) Zauber die im DS stehen aber andere Berufen das Spiel stehlen (z.B. Schlösser magisch öffnen) auch wegzulassen.

    Ich gebe mal ein paar Beispiele für Darstellungen (Mein Magier hat den Schwerpunkt auf Lichtmagie, halt das Element das sich aus allen Elementen zusammensetzt )

    1.) Magie spüren... hierfür habe ich einen Induktionsball (Tischtennisball) der rot leuchtet. Entweder man befeuchtet seine Hand eben ein wenig oder man leckt eben drüber..
    dann den Ball in die Handinnefläche verdeckt stecken... Zaubern und je nach Effekt den Ball an die feuchte Stelle drücken dass er rot leuchtet..

    2.) Magie identifizieren mehre Linsen und Pendel mit denen ich das Objet näher untersuchen kann, ggf. Licht Effekte.

    3.) Magie zerstören, von Rauch bis Knall ist alles dabei, inkl. farbiger Sand..

    Weitere Komponenten die ich einsetze: Bärlappsporen, Superabsorber, LED Lampen mit Funksteuerung (Dunkelheitszauber), Blitzluftschlangen (Blitzstrahl) und einiges mehr bei Bedarf.
    Feuerbälle sind bei mir gefärbte Silikonkugeln und je nachdem was ich bekomme flackern die mit LED oder haben zumindest Knicklicher drin


    Bei der Formel halte ich mich am DS ABER: ich erkläre innerhalb der Formel IT den Zauber. Beispiel: BALLISTO FULUMBAR, Macht des elementaren Feuers, VAS PERDO, ich beschwöre dich, MAGIA MORTIS, Macht meiner Magie forme ich dich zu dieser Kugel, CREO GALAD, auf dass diese dich treffen möge, VAS MORTIS BRENNE! (Wurf).

    Ich überlasse es aber auch immer meinen Mitspielern wie sie meine Zauber ausspielen oder interpretieren. Wenn einer nicht mitspielt ist die IT Erklärung entweder: Oh der ist wohl nicht anfällig für Magie, alternativ: Oh mein Zauber hat wohl nicht gewirkt...

    Da ich aber allgemein sehr wenig Zauber wirke, bzw. Wenn dann mittlerweile mich auf DEN einen beschränkte.. ist das auch Wurst. Schließlich hat man Lehrlinge die noch zaubern lernen müssen, die können dann mal vorlegen


    Stephan

  7. #17
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    Da es hier gerade Erwähnung findet: Kann man Bärlappsporen ähnlich verwenden wie Pyrowatte? Die Sporen werden wohl immer als ein Pulver verkauft, also hat es dementsprechende Eigenschaften - klar. Aber könnte ich theoretisch auch meinen Pyroflasher (=kleiner Zylinder mit Zündung per Feuerzeugstein) mit den Sporen füllen?

    Wie setzt man die Sporen denn sonst so ein? Habe gesehen, dass jemand nen Strohhalm damit füllt und dann ins Feuer pustet. Ist das Larp-tauglich?

    Danke und viele Grüße

  8. #18
    EricPoehlsen
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    Ich verwende teilweise als Komponente ein großes Stück gut zerknitterten grauen Chiffonstoff, ein Stück ist etwa 5x1,8m - das andere deutlich über 10m. Das eignet sich besonders tagsüber, wenn man Lichtgefunzel einfach nicht sieht.

    Als einzigen echten Kampfzauber verwende ich Erdstoß als analogen Zauber zum Windstoß, mit einer auf Deutsch gesprochenen Formel, ich ramme den Stab gegen den Boden und gehe in die Knie. Da es kein Standardzauber ist, fällt die Wirkung mal besser und mal schlechter aus - aber insgesamt 'erwartungsgemäß'.

    Vor einer Weile habe ich auf dem Flohmarkt vier Serviettenhalter aus Metall gefunden, diese sehen aus wie verschlossene Gürtel, ich habe sie als Komponente in meiner Schreibkiste, zur Darstellung von magisch versiegelten Schriften: Dafür rolle ich das Schriftstück zusammen, schließe ein dünnes Gürtelstück drum, spreche eine Formel und tausche währenddessen den Ledergürtel gegen den Metallgürtel.

    Nachts verwende ich kurze Batterie-LED-Lichtschläuche als Effekt für verschiedene Zauber, von Analyse bis Heilung. Ich habe vier an- und ausblasbare LED-Stumpenkerzen, die sich für Rituale anbieten ...
    Geändert von EricPoehlsen (20.11.2014 um 18:03 Uhr)

  9. #19
    Besserwisserboy
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    Bärlappsporen sind nicht ganz ungefährlich für Anfänger. Soweit ich weiss benutzen sie auch Feuerschlucker oder besser -spucker.
    Etwas ungefährlicher ist es sie in eine bereits besehende Flamme zu werfen, wie eine Kerze oder ein Lagerfeuer.
    Besser vorher ausprobieren und darauf achten, daß niemand direkt im Weg steht. Pyrowatte finde ich besser und um einiges sicher. Für Feuerbälle und andere Sachen sind Bärlappsporen zu unsicher!
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  10. #20
    Paya
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    Ich sehe, oliverp und Besserwisserboy haben Hanas Posting schon beantwortet. Merci!

    Ich wollt da auch noch erwähnen, dass irgendein Dingens, was man beim Fulminictus wirft, eben nicht passend wäre, weil es eben nichts gibt, was man sieht. Wie gesagt, ist eine Eigenheit von DSA, dass die verwendeten Zauber mit Zaubergesten, Formel, Wirkung etc. genau beschrieben sind und kaum Raum für eigene Abwandlungen lassen. Zumindest nicht, ohne den Rest der Spieler zu verwirren.

    Auch beim Horriphobus wäre mir als Spieler der Aufwand zu groß, da noch irgendwelche Effekte zu machen. Der Zauber wird ja z.B. auch nicht einfach so gesagt, sondern das Opfer wird angeschrieben, der Magier hat dabei eine drohende Haltung und reißt am besten noch seinen Magierstab in die Höhe zum drohen etc. - Es ist also vom "Schauspielen" her klar, was Sache ist.
    Und wenn ich vorher mit meiner sonstigen Darstellung nicht überzeugend klar gemacht hab, dass ich Beherrschungsmagierin bin und das verdammt nochmal richtig gut kann, dann muss ich mir da eben mehr Mühe geben, damit die anderen "mitspielen" und mir das glauben.

    Wir spielen im LARP ja eigentlich alle MITeinander und teilen alle ein tolles Hobby. Deswegen kenn ich das auch so, dass man eben auch Sachen spielt bzw. ausspielt, die dem Charakter oder einem selber nicht so gut gefallen. Dazu gehört ja auch, dass man im Kampf (ohne Magie) Treffer versucht, realitätsnah auszuspielen. Und eben auch, dass man die Wirkung von Zaubern ausspielt. Wie oben schon erwähnt: Wenn jemand mal nicht die gewünschte Wirkung zeigt, dann ist wahrscheinlich der Zauber misslungen und ich sollte als Magier nochmal intensiv nachlesen, ob ich alles richtig gemacht habe...
    Und wenn im Kampf jemand einen Treffer nicht ausspielt, geh ich erstmal davon aus, dass er es (bei Rüstungsträgern) evtl. gar nicht bemerkt hat, dass er getroffen wurde oder (eher bei Magiern) eine magische Rüstung ("Arma Trutz - Schild und Schutz") trägt oder (bei komischen NSCs ) irgendwas IT nicht mit rechten Dingen zugeht. Und erst ganz zum Schluss denk ich mir "Boah, der spielt aber scheiße." Mag naiv sein, aber mir gehts dabei gut und mir macht LARP Spaß, auch wenn mal was misslingt.

    Zum Thema Bärlappsporen und auch sontige Pyro: Da muss man sich wirklich auskennen! Wir haben in der Schule auch mal damit "rumgespielt" (unter Aufsicht!!!) und hautnah gemerkt, dass so ein "Feuerspucken" auch nach hinten losgehen kann. Da ging dann eine beeindruckende Feuerwolke nach vorne raus und eine erschreckende (aber zum Glück nicht ganz so große) Flamme schlug nach hinten, also Richtung "Feuerspucker". Ist zum Glück nicht viel passiert außer ein großer Schreck, aber hätten wir z.B. mehr Sporen im Röhrchen gehabt, hätt das auch anders ausgehen können...
    Der Schlaf ist wie ein kleiner Tod.
    So sterben wir jede Nacht ein wenig.

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