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  1. #1
    Sir Aaron
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    Ausrüstungstipps für fahrenden Ritter

    Hallo liebes Forum,

    Da ich nun seit ein paar Jahren einen Knappen unter einem tollen Rittervater spielen durfte, wird es nächstes Jahr zum heiß ersehnten Ritterschlag kommen.
    Nach dieser "Ausbildung" möchte ich meinen Ritter erstmal auf Wanderschaft spielen, was würde sich da als nötigste Ausrüstung bzw in welcher kombination anbieten?
    D.h. nicht komplette Vollplatte aber auch nicht Nackt.

    Meine idee, wäre ein leicht gerüsteter Ritter, d.h mit Gambeson, kettenhemd und Haube, Waffenrock und einer Art Reisemantel (Jedirobe? mit schmaleren ärmeln) in passender Farbe zum Wappen.

    Würde ein Buckler ebenso funktionieren zu einem Langen Schwert oder wäre das typische Wappenschild eine bessere idee? Eben unter dem Aspekt des Reisens?

    Wer jetzt mir der idee "Gefolgschaft" ankommt, den muss ich leider enttäuschen, auch wenn dies natürlich zum Guten Spiel dazu gehört, ist dieser Ritter, nunmal erst am Anfang seiner Karriere und wer möchte schon nen unerfahrenen Ritter als Lehrmeister? Aber keine Sorge, Gefolgschaft wird irgendwann kommen, soviel ist sicher.

  2. #2
    Gerwin
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    Zunächst einmal:

    Das was du als "Langes Schwert" bezeichnest ist (zumindest in der Tradition des europäischen Schwertfechtens) ein Zweihänder. Dazu trägt man für gewöhnlich weder Wappenschild noch Buckler. Im Larp gibt es zwar Menschen die das tun, schön aussehen sieht es aber in den seltensten Fällen (es ist schwer genug ein langes Schwert anständig zu koordinieren dass es nicht nach Ballett aussieht...mit dem Buckler dazu sind die meisten dann zumindest in der Schlacht völlig überfordert).

    Zweitens: Niemand wird dich (ausser vielleicht am Wappenrock) in deiner Rüstung als Ritter erkennen. Oder sagen wir es anders herum: Die gerüstete Version ist nie eindeutig. Wenn ich meine Rüstung anziehe halten mich auch viele Personen für einen frühen Ritter (beispielsweise einen normannischen Ritter), da der Übergang zwischen Wikingerdarstellung und Normannendarstellung da relativ fließend verläuft (zumindest wenn man sich gegen den Klischeeschmuck wehrt). Was den Ritter wirklich ausmacht ist die Kleidung die er trägt wenn er NICHT kämpft. Darüber solltest du dir auch ein paar Gedanken machen (selbst wenn du deine Rüstung anlegst sobald du das Lager verlässt).

    OT wirst du, bei ausreichender Darstellung, sicher Menschen finden die dein Gefolge spielen wollen. Und es muss ja nicht der Lehrmeister sein. Möglichkeiten freiwilliges und unfreiwilliges Gefolge in ein Spiel einzubinden gibt es genug. Und einen einzeln umherreisenden Ritter finde ich meist schwierig.

  3. #3
    Sir Aaron
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    Da hast du schon recht, das das Lange schwert mit beiden Händen geführt wird. Deswegen hatte ich mir einen Buckler auch eher vorgestellt als einen Wappenschild. Wäre die Art der Führung mit dem Buckler, denn nicht historisch korrekt? ich meine dies sogar auf verschiedenen Zeichnungen gesehen zu haben. Aber da lehn ich mich jetzt einfach mal weit aus dem Fenster.

    Was die gehobenere Gewandung betrifft ist diese schon vorhanden und wird hoffentlich bald mit weiteren "wechsel" Gewandungen Ergänzt, ebenso würde ich auch voll gerüstet durch die Gegend laufen können.
    Die leicht gerüstete Variante wäre für mich lediglich beim Anreisen oder aber während des Tages, wenn man sowieso mit Kämpfen rechnet. Die voll gerüstete Variante bleibt für den "Endkampf" und die Gewandung für die Tätigkeiten weitab des Kämpfens.

    Um das Gefolge etc mache ich mir auch ehrlich gesagt weniger Sorgen

  4. #4
    Sadayori
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    Also ich denke, als fahrender Ritter braucht man nicht unbedingt Gefolge. Ein Knappe oder Knecht wär toll, find ich aber kein Muss.

    Wenn du mit "langes Schwert" wirklich nen Anderthalbhänder meinst, dann nimm gar keinen Schild dazu. Dafür braucht man beide Hände. Wenn du aber ein einhändiges Schwert meinst, dann definitiv einen Wappenschild, der gehört zum Ritter einfach dazu. Mit einen schönen (!) Wappenrock, gefüttert und aus gutem Stoff, siehst du dann finde ich auch in Kettenrüstung genug nach Ritter aus. Kettenhemd und Haube sollten dann am Besten vernietet sein und nicht verzinkt, über die Kettenhaube würde ich auf jeden Fall auch noch nen Helm ziehen. Entweder Topfhelm oder wenn der dich zu sehr einschränkt einen Nasalhelm. So ne "Jedirobe" braucht man eigentlich nicht, stattdessen würde ich einfach einen normalen Umhang nehmen, vielleicht auch gefüttert.

    Und wie Gerwin schon sagt: Kleidung und Ausrüstung sind wichtiger als die Rüstung. Schicke Kleider, verzierte Gürtel und Taschen, eine schöne Schwertscheide mit Schwertgurt, vielleicht Sporen, vielleicht etwas Schmuck... Das macht schon viel aus finde ich.
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  5. #5
    Gerwin
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    Jein.

    Es gibt tatsächlich Fechtbücher die den Kampf mit Buckler und "langen Schwert" zeigen. Man sollte jedoch beachten, dass diese Fechtbücher oft nicht "Kampfanweisungen für reale Auseinandersetzungen" waren sondern unter anderen der Leibesertüchtigung, der Erzielung von Gottesurteilen und Ausnahmesituationen im Duell dienten. Wie nun der Ritter in der Schlacht (also in den allermeisten Larpsituationen) genau gekämpft hat ist insbesondere bei frühen Rittern (Kettenhemd) kaum zu rekonstruieren.

    Wichtig ist aber auch, es muss gut aussehen. Ich würde behaupten, dass ich von den vielleicht OT 2 Dutzend Leuten die sich intensiver mit dem Kampf Buckler/Langschwert in Deutschland beschäftigt haben schon einige kenne oder zumindest gesehen habe. Dass sind halt sportliche Tricks um das eigene Können zu demonstrieren. Dafür muss man es aber auch wirklich können (was ich auch nicht tue). Bei den allermeisten Normalbürgern sieht der Kampf mit Langschwert und Buckler einfach eigenartig aus, weil wir nicht ohne weiteres gelernt haben beide Arme komplett unabhängig voneinander und gleichzeitig zu koordinieren. Von Körperdrehungen und "Wucht" mal ganz abgesehen. Noch dazu ist der Einsatz des Bucklers als das was er historisch oft war (eine zusätzliche Schlagwaffe) im Larp eher schwierig, beziehungsweise wird häufig nicht so gerne gesehen.

    Das schöne am Langschwert für die Larpsituation ist ja gerade, dass er ohne Schild eingesetzt wird. Insbesondere ein Kampf Langschwert gegen Langschwert ist (wenn beide fair kämpfen und ihre Waffe beherrschen) sehr schnell vorbei, äusserst dynamisch und (!) die grundlegenden Huten und Häue sind (auch für Larper) schnell zu erlernen. Das ganze macht optisch schon etwas her. Du solltest halt nur bedenken, dass das Langschwert (anders als und Gallileo und Co glauben machen wollen) keine überlegene Waffe war, und erst recht nicht im Larp ist. Wenn ich mit der Hellebarde gegen einen (deutlich besseren) Sparringpartner mit Langschwert antrete verliert der dennoch so gut wie immer, mit einen großen Wikingerschild stehen die Quoten fürs Langschwert auch eher schlecht. Ein Langschwert ist eben eine Waffe fürs ritterliche Posen und kurze Kämpfe. Für die Schlacht noch Ritterschild und Kurzwaffe dabei zu haben kann nichts schaden (auch wenn es historisch korrekt ist, Ritter mit Stangenwaffen finde ich optisch unpassend).

    Es wäre generell ein guter Einstieg wenn du mal ein Bild zeigen würdest wie du dir deinen Ritter vorstellst. Es gibt da einfach sehr viele Varianten (erst recht im Fantasybereich). Dann könnten wir dir auch besser sagen, was deine Grundausrüstung sein sollte.

    P.S.: All diese Hinweise gelten für den Fall, dass du nicht 50 kg auf 1,94 m wiegst. Ansonsten rate ich von der Ritterrolle ab.
    Geändert von Gerwin (31.12.2014 um 19:36 Uhr)

  6. #6
    Sir Aaron
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    Grünschnabel

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    Im Grunde habe ich mir für die "Abenteuerausrüstung" eine Art der Kreuzfahrer aus dem Film "Königreich der Himmel" als Vorlage ausgesucht. Ich glaube es waren die Ritter des Königs.
    Das Wappen meines Ritters, wird ein Goldener Baum auf blauem Grund, daher möchte ich auch hauptsächlich, die Gewandung in Blau halten und eher mit einer schönen goldenen Borte oder Applikationen arbeiten, als mit dem typischen Schachbrett muster. Vielleicht sogar auch ein Angenästeltes Achselschild mit Wappen am Wappenrock.

    Was das Kämpfen betrifft, mache ich mir keine sorgen um die Koordination ich habe zum Glück, zwecks veschiedener Hobbies ein kleines Händchen dafür. Und wenn es erstmal nicht geht, wird solange geübt und geprobt bis es gut aussieht.
    Desweiteren möchte ich auch eher in Duell situationen eine Gute Figur machen und nicht in Schlachtreihen (Bitte legt das Augenmerk auf Gute Figur und nicht auf "Gewinnen wollen"). Wenn es eben auf eine größere Schlacht zu geht, besitze ich natürlich auch ein kürzeres Schwert, sowie ein passendes Schild, daher ja auch die Idee des Bucklers für schöne Duellsituationen, weil ich seltens jemanden mit so einem Schild gesehen habe. Von Schlachtreihen habe ich langsam einfach die Nase voll, unschönes geangel und der typische NSC verschleiß ist einfach nicht mein Ding. Versteht mich aber nicht Falsch, spaß macht es trotzdem mit den richtigen Leuten.

    Wenn ich so ein Gewicht mit solch einer Größe hätte, würde ich eher im Krankenhaus liegen, als mir sorgen um ein Kettenhemd zu machen Aber selbst wenn, kann man ein so schlankes äusseres auch mit passenden Kleidungsschichten Aufwerten, wüsste also nicht, was dies damit zu tun hat.

  7. #7
    Gerwin
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    Aber selbst wenn, kann man ein so schlankes äusseres auch mit passenden Kleidungsschichten Aufwerten, wüsste also nicht, was dies damit zu tun hat.
    Nur weil du es ansprichst.

    Dieses Argument zieht nicht. Ebenso wenig wie das "wenn du zu schmal bist zieh einen Gambeson an" Argument. Das würde nur funktionieren wenn deine (breitere) Umgebung auf derartige Tricks verzichtet. Tut sie aber nicht.

    Ich kenne den Film "Königreich der Himmel" nun nicht. Eine kurze google-Bildersuche zeigt aber, dass er die gleichen Probleme hat wie fast jeder Hollywoodschinken. Er beschränkt sich weitgehend auf Kleidung die man (wenn überhaupt) im oder vor den Kampf tragen würde. Es gibt zwar durchaus Larper deren Rittergewandung sich auf (gut gemachte) Wappenröcke beschränkt, meist mit einer nur noch halbwegs passablen Hose dazu. Die sieht man dann ja auch nicht. Ein bis zwei gute Sätze an Zivilkleidung gehören aber für mich bei Rittern einfach schon fast dazu. Dein Wappen (wenn du eines entworfen hast) kann sich auf unterschiedlichste Arten in der Zivilkleidung wiederspiegeln. Die primitivste (aber nicht unbedingt schlechteste) ist ein Wappen an der "Gürteltasche" oder Tasche im allgemeinen anzubringen.

    Und doch, ich mache mir Sorgen was kämpfen angeht. Ich habe Personen erlebt die wirklich deutlich geschickter und koordinierter sind als der (Larp)durchschnitt. Inklusive Personen die in ihrer Jugend Deutsche Meisterschaften in Karate gewonnen haben. Der Umgang mit Buckler und Langschwert ist ein komplett anderes Thema. Nicht unbedingt weil er schwerer ist. Sondern weil es andere Bewegungsabläufe sind die gesondert trainiert werden müssen. Hier stellt sich dann die Frage "wo?". Selbst im Hinblick auf ein Aufkommen von europäischen Schwertfechten gibt es immer noch bei weiten nicht in jeder Stadt (oder auch nur in der Nähe) einen Verein. Und die wenigsten dieser Vereine trainieren die "Langschwert + Buckler" Kombi. Einfach weil sie absolut ungewöhnlich ist. "Üben und proben" läuft daher meist auf ein "ich nehm mir mal 3 Kumpels und schau dass es für uns halbwegs gut aussieht" hinaus. Und das funktioniert nicht.

    Mal ganz davon abgesehen: selbst wenn du (unwahrscheinlich) zu den wenigen gehörst, die am Ende den Kampf mit Langschwert und Buckler so gut beherrschen dass ich sage "wow, so sieht das was aus" muss dein Gegner (auch im Duell) diesen Kampf ebenso beherrschen. Und eigentlich auch die gleiche Waffenkombination verwenden. Anderenfalls beherrscht du zwar deine Kombi, im Duell wischen aber immer noch Gegner mit der Hellebarde oder auch nur mit der Langaxt den Boden mit dir auf. Und das wird dich frustrieren.

    Ich habe wirklich viele Personen gesehen die an dieser Kombination gescheitert sind. WENN du das wirklich willst würde ich das Konzept völlig anders angehen. Ich würde zunächst eine Fechtschule suchen die mir den Umgang mit dieser Kombination beibringt. Dann würde ich mich (mit erfahrenen Larpern) zusammensetzen und alles was im Larp nicht funktioniert ausradieren (dazu gehören auch Schläge mit dem Buckler und zu offensive Paraden). Danach würde ich die Waffenkombination als das einsetzen was sie wahrscheinlich meist war. Eine Duell und Fechtschulwaffe. Man könnte sich zum Beispiel zwei vergleichbare Kombinationen besorgen und dann Fechtstudenten für Adlige anbieten. Das setzt aber zwei Dinge voraus. Erstens, du beherrscht die Kombination wirklich und zweitens, du bist auf einen Con wo die Fechtschule funktioniert.

    Alles andere wird dich am Ende frustrieren. Da steck die Arbeit lieber in ein sinnvolles Konzept für die Zivilkleidung deines Ritters, besorg dir ein Langschwert und lerne mit diesen schön zu kämpfen. Versteh mich jetzt bitte nicht falsch. Wirklich schöne Kämpfe mit dem Langschwert im Larpbereich sind selten genug. Das musst du können. Und alleine schon zu lernen wie man mit einen Langschwert schön kämpft ist eine Herausforderung die eigentlich groß genug ist.
    Von denjenigen die sich im Larp Ritter nennen kriegt vielleicht einer von 10 Kämpfe hin die ich subjektiv als schön bezeichnen würde. Mag jetzt arrogant klingen. Aber ich kann es, wenn ich mir mein Training auf Video ansehe, auch nicht. Und das ganz ohne Buckler und obwohl ich nun wirklich jemand bin der sich viel bewegt.

    P.S.: Ich möchte hier nur noch einmal anmerken, dass die Kombi "Buckler und Langschwert" historisch gesehen eher die Ausnahme ist. Buckler und Kurzwaffe oder langes Messer kann funktionieren, ist aber gefühlt nicht gut für Ritter. Und die Jungs mit den Stangenwaffen vermöbeln dich noch immer.
    Geändert von Gerwin (01.01.2015 um 16:56 Uhr)

  8. #8
    Sir Aaron
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    Natürlich spreche ich sowas an, weil ich rein subjektiv finde, dass jeder eine Rolle spielen kann, solange er diese gut und schön umsetzen kann. Ich finde Korpulentere kämpfende Super Krieger, ebenso unschön, als jemanden mit einem Gestählten Körper. Aber wenn diese es nunmal schön umsetzen, dann kann ich dem sehr viel mehr abgewinnen, als jemand mit einem Arnie Body, der kämpfend so begabt ist wie Donald Duck bei einem Rhetorik Wettbewerb.

    Verzeih, ich habe mich leider undeutlich ausgedrückt, das Wappen soll nicht an die Zivilkleidung, sondern wirklich nur an den Wappenrock. Zivil bleibt Zivil. Das Wappen für Zivil trage ich als Schmuck in Siegelring form.
    Du hast natürlich auch vollkommen recht, das zu einem Ritter auch Gewandung dazu gehört und nicht nur eine Gewandung aus Wappenrock, dem pflichte ich bei und dies ist natürlich auch umgesetzt!

    Nun aber erstmal zu dem Hauptargument, dies alles, soll nicht für eine Zivilkleidung sein. Irgendwie scheint dies nicht ganz durch gekommen zu sein. Zivilkleidung und Rüstung stehen bereits.
    Ich suche lediglich eine abgeschwächte und schöne Version, der vollgerüsteten Variante, für meinen fahrenden Ritter, damit ich nicht in Vollplatte an einem Berghang stehe, weil dort irgendjemand eine Wurzel suchen muss. (Mal drastisch ausgedrückt)

    Dieses ist zwar alles schön und gut, Aber man kann nunmal keine "echten" effektiven Schwerttechniken im Larp umsetzen. Die wenigsten können mit der echten Variante iher Waffe Meisterhaft umgehen. Ein paar haben einen pseudo militärischen Drill genossen und können daher zumindest schonmal schöne reihen halten. Es geht nunmal beim Larp ums schöne aussehen. Und ums meilenweite telegraphieren der eigenen Schläge damit dein gegenüber, der in 99% der Fälle ein normaler Mensch ohne einen Meistergrad in Ken-jutsu, Kobudo oder im europäischen fechten ist, auf diesen auch schön reagieren kann. Und wir beide wissen, spielt man einen Schlag schön aus (Taumeln, riposten, paraden oder der Schild geht zu "bruch" etc.) ist man eh kurz danach am Boden. Es sei denn, es ist eine schöne Show zwischen zweien die ihr Handwerk verstehen.

    Ich gehöre zu den Menschen, die es genießen wenn dein gegenüber nach dem Kampf OT zu dir kommt und den Kampf als schön empfand. Da ist es mir im Grunde zweitrangig ob man mit mir den Boden aufwischt oder nicht. Ich will kein Held in strahlender mytholon Rüstung sein der "5 Direkt" brüllt nur um zu gewinnen

    Aber zurück zum Thema... Es geht wie oben erwähnt um eine leichte und schöne Kampfausrüstung mit buckler oder ohne. Langschwert bleibt Vorraussetzung

  9. #9
    Sadayori
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    Dann würde ich den Buckler weglassen. Zum Langschwert gehört für mich kein Schild. Bei der Rüstung würde ich aber definitiv auf den Helm nicht verzichten.

    Wie sehen deine volle Rüstung und Zivilkleidung denn aus?

    Edit: Ich finde, weder Diskussionen darüber, ab welchem "Kampfgewicht" man für einen Ritter passend aussieht, noch wie toll man kämpfen können soll, damit man einen spielen darf, gehören hier rein. Das hat mit dem Thema des Threads nichts zu tun.
    Geändert von Sadayori (01.01.2015 um 17:39 Uhr)
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  10. #10
    Sir Aaron
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    Helm bzw Topfhelm fand ich von dir eine sehr schöne Idee, tut mir leid, dass ich da nicht drauf eingegangen bin.

    Zivilkleidung, ist eine aufgehübschte Version einer gefütterten Übertunika (Braun mit goldener Borte) aus Leinen und Tunika (Dunkelrot mit ebenso goldener Borte an Saum und Ärmeln) aus schlichtem Stoff (einfach mal vergessen wie der hieß xD), Rotes Barret mit Goldenem Blatt als Zierde, Aus den stoffresten hat die Nette Schneiderin, mir eine Umhängetasche mit Borte gezaubert. Dazu wird dann jenachdem einfach nur ein Lederner Langgürtel getragen oder aber mit Schwertgurt. Dort also eher ans 13 jhr angelehnt, die vollrüstung ist eine Art der deutschen Vollplatte, anstelle des typischen Schallers, habe ich dort einen Blasebalg Schaller, gefiel mir rein persönlich einfach besser. Was den Wappenrock da betrifft, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich eine Art Mantel dazu möchte oder den typischen "Wappenlappen" nur halt in schön

    edit: ich vergaß zu erwähnen, dass besagte Zivilkleidung, dank eines unglaublichen tricks seitens der Schneiderin, wendbar ist. So wird aus der edlen übertunika variante, einmal auf links gedreht eine etwas schlichtere naturfarbende variante mit roten Knöpfen die mit einer grünen tunika kombiniert wird, dazu ein braun/naturfarbenes barrett. Fand ich persönlich recht schön, da man so zwar den selben Stil aber dennoch eine Art wechselgewandung hat.
    Geändert von Sir Aaron (01.01.2015 um 17:51 Uhr)

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