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  1. #1
    TomStipson
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    Zaki der Alchemist

    Der Charakter baut lose auf einen Pen & Paper Charakter von mir auf.

    Name: Zaki
    Beruf: Alchemist/Giftmischer/Scharlatan

    Der ursprüngliche Charakter ist ein Gnom dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, mit neuen Zutaten zu experimentieren. Vor allem Bomben und Feuer haben es ihm sehr angetan - was seine Reisegefährten nur bedingt zu schätzen wissen. Wie alle Gnome ist er immer etwas überdreht, redet schnell und viel, sagt meist of direkt was er denkt und verheddert sich mit guter Häufigkeit in seinen Gedanken. Ein großer Freund des Feierns, verträgt er doch aufgrund seiner Körpergröße sehr wenig Alkohol, dafür steigt er gerne auf andere "Mittel" um.

    Seine Kleidung ist schrill und voller Brandlöcher und Flicken. Er trägt einen schwarzen Bowler (Hut).

    Er ist äußerst intelligent, doch seine sehr Halsbrecherische Lebensweise und seine unvorhersehbaren Handlungen lassen ihn nicht wirklich glaubwürdig dastehen und wenn er doch mal eine vernünftige Idee hat, braucht es Stunden der Überzeugungsarbeit seine Gefährten davon zu begeistern.

    Mein plan ist es, das ganze etwas zurückzuschrauben. Einerseits möchte ich einen Mensch spielen, da ich für einen Gnom weder die Körpergröße noch die Geduldfür das Makeup habe. Fähigkeiten (der ursprüngliche Charakter kann Drachenfeuer speien) möchte ich für den Anfang nur sehr begrenzt haben.

    Ein wenig zerstreut und exzentrisch wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Reist durch die Gegend, braut Tränke, handelt mit Zutaten - immer auf der Suche nach Berufskollegen um Wissen auszutauschen und Neues zu lernen. Kämpfen geht er großteils aus dem Weg - zumindest so lang bis er Alchemische Bomben oder andere, zerstörerische Substanzen selbst herstellen kann. Wenn möglich, reist er zusammen mit einem bewaffneten Begleiter und/oder einem Helfer/Lehrling.

    Aber ich möchte gar nicht zu weit gehen. Mit begrenzter Ausrüstung auf ein LARP und mal schauen was sich ergibt.

    Bei einem Ritterfest habe ich diese Gewandung getragen:

    Allerdings war außer dem Gürtel und den Flaschen alles ausgeliehen.


    • Zusätzlich habe ich noch eine Kiste für Reagenzien.
    • Zumindest ein paar Flicken/Brandlöcher auf dem Hemd könnten interessant sein.
    • Vielleicht ein paar Handschuhe und eine Schürze.
    • Mögliche Idee: ein Filzhut mit breiter Krempe und Federn an Anlehnung an die gnomische Liebe für auffällige Hüte.



    Was haltet ihr von dem Konzept? Woher bekomme ich passende Kleidungsstücke? Mir wurde mehrmals gesagt, selber nähen vor kaufen? Ist das schwer? Woher bekomme ich Schnittmuster und Stoffe?
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    Geändert von TomStipson (20.02.2015 um 21:19 Uhr)

  2. #2
    Cartefius
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    Eigentlich sind Alchemisten durchaus dankbare Konzepte, insbesondere wenn man Spaß am Basteln, Brauen und Requisitenbau hat. Man ist allerdings in dem, was man tun kann, recht stark durch das Regelwerk beeinflusst, und Dinge wie Scharlatanerie, also Dinge, die gezielt unwirksam sind, ist da nicht immer einfach umzusetzen. Den Ansatz, mit einem solchen Charakter Kämpfen eher aus dem Weg zu gehen, kann ich auch unterstützen, ich finde es immer bereichernd, wenn Charaktere in einigen Gebieten Stärken, in anderen aber auch deutliche Schwächen haben. Ansonsten kann ich zum Konzept noch wenig sagen, weil ich nicht mehr darüber weiß, da müsstest du schon mehr darüber erzählen, was du im Spiel rüberbringen und umsetzen willst.

    Zur Gewandung kann ich ebenfalls wenig sagen, da sie bislang noch komplett austauschbar wirkt. Der Charakter ist zwar "verkleidet", so dass er in einer Menschenmenge auf einem Larp nicht unangenehm herausstechen würde, hat aber bislang außer den Flaschen nichts, was irgendwas über seinen Beruf, seine Kultur oder seinen gesellschaftlichen Stand verraten würde. Das wären dementsprechend auch die Dinge, die ich jetzt bei der Planung der Umsetzung berücksichtigen würde: Wo kommt der Charakter her, was macht er, wie will er wirken, und wie könnte man das sichtbar darstellen?

    Bei der Frage, ob man besser näht oder kauft, und ob das schwer ist, kann man eigentlich nur ein allgemeines "kommt darauf an" zur Antwort geben. Es gibt Kleidung, die ist sehr einfach zu nähen (z.B. Tuniken, Gugeln und einfache Mützen), während andere schon ziemlich viel Übung erfordert, selbst mit detaillierten Schnittmustern nicht ohne ist. Auf jeden Fall lohnt es sich, nicht wild draufloszukaufen, sondern das Kostüm erstmal durchzuplanen, nach Fotos von ähnlichen Charakteren z.B. aus Filmen als Inspiration zu suchen, und sichdann zu überlegen, was man davon aufgreifen könnte und wie man es umsetzt.

  3. #3
    TomStipson
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Zur Gewandung kann ich ebenfalls wenig sagen, da sie bislang noch komplett austauschbar wirkt.
    Ich besitze zudem noch eine Tragbare Holzkiste für Reagenzien, zudem habe ich über Handschuhe, eine Schürze und ein paar Flicken/Brandlöcher im Hemd nachgedacht. Abgesehen davon möchte ich nicht zu viel machen und erst einmal sehen wie sich der Charakter eigentlich spielt. Für den Augenblick finde ich das eigentlich ganz gut. Gerade wenn ich den Spruch "Kein Charakterkonzept überlebt die erste Con" höre.

    Bezüglich Konzept werde ich den Post noch etwas erweitern.

  4. #4
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    Ich finde, die einfachste Startgewandung ist häufig ein längeres Obergewand und eine Kopfbedeckung, damit beeinflusst man das Gesamtbild sehr stark und kann auch ganz gut das eine oder andere OT-Kleidungsstück kaschieren. Nur Hemd wirkt hingegen oft ziemlich "nackt".

  5. #5
    TomStipson
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    Also eine selbstgenähte, weiße/naturfarbene Tunica und ein Hut?

    Bei Hut hätte ich an so etwas gedacht: http://www.ritterladen.de/Gewandung/...e-schwarz.html

    Breite Krempe und eine Seite hochgefaltet würde mir gefallen, aber ich weiß nicht wie praktisch/umständlich so etwas zu tragen ist.

  6. #6
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    Eine Robe wäre besser. Dadrüber eine Arbeitsschürze aus einem groben und hellen Material. Lässt sich leicht einsauen. Eine Kappe wär praktischer als ein Dreispitz. ich würd auch über Sachen wie einen Schutz für Hände und Gesicht nachdenken, insbesondere wenn der Charakter mit Substanzen hantiert die IT gefährlich erscheinen sollen.

  7. #7
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    Also eine selbstgenähte, weiße/naturfarbene Tunica und ein Hut?
    Damit hättest du dann wiederum zwei extrem neutrale Kleidungsstücke, die kaum etwas über den Charakter aussagen (und die stilistisch meiner Ansicht nach nicht gut zueinanderpassen), das würde ich eigentlich nicht unbedingt empfehlen.

    Ich meine, klar, es ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, sich am Anfang erstmal "Basics" zu kaufen, wenn man noch nicht genau weiß, was einem eigentlich für Charaktere liegen und wieviel Mühe man in eine bestimmte Rolle investieren möchte. Aber selbst dann würde ich empfehlen, ein solches neutrales Kleidungsstück, wie z.B. ein mittellanges Wams oder eine Tunika aus Wollstoff in einer gedeckten Farbe, dann immer auch mit Dingen zu kombinieren, die wirklich charakterspezifisch und auf den jeweiligen Hintergrund zugeschnitten sind, wie einen auffälligen Gelehrtenhut für einen Alchemisten oder eine bunt gemusterte Überrobe für einen Scharlatan.

  8. #8
    TomStipson
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    Danke für die Ratschläge.

    Ich habe zwei Dinge gefunden, die mir gefallen. Mehr möchte ich für den Anfang nicht kaufen. Gürteltasche und Halskette (einfach, dass es nach mehr aussieht) kann ich selber basteln und den Rest werde ich eh sehen wenn ich ihn brauche.

    Eine grüne Wolltunika: http://www.ritterladen.de/Gewandung/...din-gruen.html
    oder ein bis zwei meter grünen Wollfilz (das Nähen würde ich meiner Mutter überlassen): http://www.ritterladen.de/Gewandung/...din-gruen.html

  9. #9
    Jeremias
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    Die Tunika finde ich als Grundgewandung gut. Daraus kann man später mehr machen!

  10. #10
    Besserwisserboy
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    Wenn du möchtest kann ich dir einige IT-Texte für Alchemie per E-Mail schicken, wenn du mir per PN deine E-mailadresse schicken möchtest. Das kann dir auch einen kleinen Überblick verschaffen, was du so an Zutaten benötigen könntest.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

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