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  1. #1
    Spaltmann
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    Feldscher - Anfänger

    Hallo zusammen,
    ich denke ich habe meine erste Ausarbeitung soweit durch und bin mal gespannt was Ihr dazu sagt.
    Darf ich vorstellen, Joseph Spaltmann:

    Geschichte
    Joseph wurde als Mittleres Kind des Kaufmanns Carl Spaltmann aus [Stadtname] geboren.
    Seine Mutter Käthe kümmerte sich liebevoll um Ihre Kinder. Die Kinder wurden außerdem zur Schule geschickt.
    Sein großer Bruder Heinrich trat in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm nach dessen Tod den kleinen Krämerladen in [Stadtname].
    Die Jüngere Schwester Margret heiratete einen reichen Großbauern, mit dem sein Bruder Heinrich mittlerweile sehr gute Handelsbeziehungen aufrechterhält.
    Joseph selbst konnte dem Handelsleben nie viel abgewinnen und trat bereits mit 15, sehr zum anfänglichen Leidwesen seiner Eltern, der Armee von [Landesname] bei.
    Bereits während der Grundausbildung wurde Josephs Talent im Bezug auf die Versorgung verletzter Kameraden, von seinem späteren Mentor, Braiulf von Morgenbrecher, erkannt und gefördert.
    Direkt nach der Grundausbildung wurde er zur Feldscher Ausbildung nach [neue Stadt] versetzt.
    Er zeigte ein außerordentliches Talent, gepaart mit einer sehr hohen Lernbereitschaft sowie Leidenschaft für dieses Handwerk.
    Bereits nach kurzer Zeit wurde er die Rechte Hand Braiulfs und kam somit sehr schnell zu praktischen „Übungen“.
    Nach seiner Ausbildung wurde er immer wieder verschiedenen Regimentern zugeteilt, wie es üblich war für einen Feldscher.
    Auf dem Feldzug gegen [gegnerisches Land] zeriss ein Feuerball das Sanitätszelt in dem Joseph beschäftigt war, ein verirrter Metallsplitter traf sein linkes Auge. Er legte einen Verband an und kümmerte sich um die 10 verletzten Kameraden in seinem Zelt, anstatt einen magisch begabten Heiler auf zu suchen. Daher konnte sein Auge nicht mehr gerettet werden.
    Joseph kehrte als Held aus dieser Schlacht heim, wurde im Anschluss aber als Versehrter aus der Armee entlassen.
    Seine Familie wollte ihn wieder bei sich Aufnehmen. Sein Vater war zwischenzeitlich gestorben und er machte sich Vorwürfe weil er nicht hier war. Aus Scham verließ er sie wieder um seinen Frieden in der weiten Welt zu suchen.
    Er verdient sich durch Gelegenheits-Heilleistungen seinen Lebensunterhalt, auf der Suche nach seiner endgültigen Bestimmung.

    Aussehen/Gewandung/Ausrüstung/Eigenschaften
    Joseph ist knapp über 1,80m groß, hat braunes kurzes Haar und eine normale Figur mit leichtem Bauchansatz. Das auffälligste an Ihm ist die Augenklappe (Binde?) mit der sein Linkes Auge bedeckt ist.
    Er trägt gewöhnlich ein helles Leinenhemd, darüber einen grünen ärmellosen Gambeson mit dem Abzeichen seines alten Regimentes, um den ein sehr langer Gürtel gewickelt zu sein scheint, eine braune Hose und wadenhohe Stiefel. Im Normalfall sieht man Ihn nie ohne seine schlichte graue Kappe.
    Für seine Habseligkeiten hat er eine Leinenumhängetasche, zudem befindet sich in dieser Alkohol, Wasser und Verbände. (Außerdem jede menge Kunstblut)
    An seinem Gürtel befindet sich seine Instrumententasche in der er alle wichtigen Heilerinstrumente verstaut hat. Wundhaken, Pfeilsonde, Knochensäge, Skalpell, Brenneisen usw.
    Er würde zwar nie von sich aus jemand angreifen, er führt aber zusätzlich einen Einhand-Kriegshammer um sich zu verteidigen, oder in schwierigen Operationen ein zu setzen

    Stärken
    Lesen + Schreiben [Muttersprache]
    Heilen [natürlich]
    Grundlagen im Kampf [weis sich zu verteidigen]

    Schwächen
    eingeschränkte Wahrnehmung Sehen [auf einem Auge blind]
    unruhig, ungeduldig, ruhelos
    hilft jedem [Freund und Feind] der verletzt ist, zumindest soweit das er nicht stirbt. Weitere Leistungen nach Bezahlung
    Grüße Joseph Spaltmann

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    Das Chaos wird die Ordnung besiegen, da es besser organisiert ist.

  2. #2
    Cartefius
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    Klingt für mich erstmal solide und gut machbar, ich sehe da keine Probleme. Ein paar Detailpunkte:

    -Die Sache mit der Augenklappe kann im Alltag nervig sein, zumindest solange du auf dem Auge nicht wirklich blind bist, das würde ich mal ausprobieren. Als Modell würde ich persönlich nicht diese typischen Piraten-Augenklappen nehmen, sondern eher etwas aus Stoff genähtes.

    -Die Klamotte klingt ok, wobei es bei vielem auch immer auf die Ausführung ankommt, ein Bild wäre da hilfreich. Die Kopfbedeckung ist auf jeden Fall eine gute Idee, ich finde für viele bodenständige Charaktere auch immer eine Bundhaube unter der Kappe recht passend. Je nachdem, wie dick der Gambeson ist, würde ich vielleicht überlegen, ob du dir nicht eine Weste oder ein Wams für die Zeit zulegen willst, wenn du den mal nicht anhast, außerdem könnte ein bisschen Wetterschutz (lange Wollgugel z.B.) nicht schaden, denn Baumwollklamotten neigen dazu, schon nach einem kurzen Schauer den ganzen Tag nass und klamm zu sein. Ansonsten empfehle ich für Heiler immer etwas "Berufsbekleidung", also z.B. eine Schürze und Ärmelschoner, die nehmen nicht viel Platz weg und lassen Heilbehandlungen gleich viel professioneller erscheinen.

    Bei der Bewaffnung kommt es ein bisschen darauf an, was dir so vorschwebt. Eine Einhandwaffe an sich ermöglicht einem zwar das "Mitmischen", wenn man kämpfen möchte, ist aber eine ziemlich wenig effiziente Bewaffnung und bringt deswegen nicht so viel. Ich würde da überlegen, ob du nicht entweder etwas ab- (eisenbeschlagener Knüppel, Beil, kurzes Haumesser, Dolch) oder, wenn du mit mehr Kämpfen rechnest, ein wenig aufrüsten möchtest (Helm, Buckler), ein Kriegshammer wäre (natürlich je nach Ausführung) für mich eher eine Waffe, die man zu voller Rüstung führt.

    Beim Heilerspiel an sich müsste man nochmal im Detail gucken, was dir so vorschwebt und wie du es umsetzen möchtest. Ich würde z.B. immer ein paar Wundattrappen empfehlen, und finde persönlich die komische Larpangewohnheit mit dem Alkohol nicht so toll, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten wäre mein Tipp immer, eine sehr kleine, übersichtliche und "sichere" Ausrüstung plus Wundattrappen und Verbände fürs Schlachtfeld und eine umfangreichere Ausstattung für Heilbehandlungen unter kontrollierten Bedingungen zu planen, bei der man z.B. mit Nadel und Faden nähen, Pfeilextraktionen vornehmen und mit Brandeisen arbeiten kann.

  3. #3
    Spaltmann
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    Danke für deine Antwort

    Ja das mit der Augenklappe kam mir auch schon das es evtl etwas nervig werden könnte.

    Naja ich hab etwas an Gewandung da ich normalerweise Mittelaltermarkt Gänger bin. Was ich aktuell zuhause habe als Wetterschutz wäre ein Schaffellumhang.
    Da der Gambeson noch fehlt kann ich leider hierzu noch kein Bild stellen. aber mir schwebt halt so ein einfacher Ärmelloser vor der Brust und Oberschenkel bedeckt.

    Sowas in der Art.

    Naja Kämpfen wollen tue ich eigentlich nicht. Das war mehr dafür gedacht falls ich mal angegriffen werde, um mich zu verteidigen und ich davon ausgehe das ein Feldscher, welcher ja ein Armeearzt ist, auch im Kampf geschult ist. Alternativ würde ich ein einfaches Kurzschwert nehmen.
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    Grüße Joseph Spaltmann

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    Das Chaos wird die Ordnung besiegen, da es besser organisiert ist.

  4. #4
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    Als Bewaffnung würde ich dir ein einfaches kurzstieliges Beil vorschlagen. Damit kann man auch mal eine Gliedmaße amputieren... Anstatt des langen Gambesons würde ich ggf. zu einer kurzen Gambesonweste greifen. Die stört dich dann auch nicht so beim Arbeiten (auch wenn die normalen LARP-Gambesons nicht besonders steif sind). Schürze wär auf jeden Fall empfehlenswert. Die kann auch ruhig schon ein bisschen fleckig sein...

  5. #5
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    Zitat Zitat von Spaltmann Beitrag anzeigen
    Naja Kämpfen wollen tue ich eigentlich nicht. Das war mehr dafür gedacht falls ich mal angegriffen werde, um mich zu verteidigen und ich davon ausgehe das ein Feldscher, welcher ja ein Armeearzt ist, auch im Kampf geschult ist. Alternativ würde ich ein einfaches Kurzschwert nehmen.
    Wenn du nicht kämpfen willst, brauchst du keine Waffe.

    Es ist einer der verbreitetsten Anfängerirrtümer, dass man eine Waffe zur Selbstverteidigung bräuchte.
    Im Gegenteil: Eine Waffe ist fast ein OT-Symbol dafür, dass du OT kämpfen möchtest - mit Waffe wird man eher angegriffen als ohne.

    Und sie nützt einem i.d.R. nicht viel: Meiner Erfahrung nach ist es sehr sehr selten, dass sich ein einzelner gegnerischer Kämpfer hinter die Schlachtreihen zu den Heilern verirrt. Wenn, sind es mehrere, weil entweder die eigenen Kämpfer verloren haben oder mehrere Leute die Reihe durchbrochen haben.
    Und gegen mehrere Gegner hat man mit einer Einhandwaffe absolut keine Chance (selbst gegen einen einzigen ist es schwierig, denn der ist meist entweder besser bewaffnet und/oder gerüstet). Da hilft nur Wegrennen.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  6. #6
    Spaltmann
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    Schürze wär auf jeden Fall empfehlenswert.
    Ja die Schürze war das andere Konzept
    Die andere Alternative wäre Das ich wirklich das anziehe was ich vom Mittelaltermarkt habe das ist dann statt des Gambesons ein grünes Wams.
    Dann bin ich wirklich beweglich. Dazu dann die Schürze.

    mit Waffe wird man eher angegriffen als ohne
    Gut das ist natürlich wirklich ein guter Punkt mit der Bewaffnung.
    Die andere Idee war quasi nur nen "kleinen" Holzhammer zu haben.
    Grüße Joseph Spaltmann

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    Das Chaos wird die Ordnung besiegen, da es besser organisiert ist.

  7. #7
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    Einen Schaffellumhang finde ich, zumindest so wie ich ihn mir gerade vorstelle, für die Rolle zu barbarisch und rustikal.

  8. #8
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    Nur ein kleiner Einwurf von mir: Ich habe einen Gambeson wie den, den du oben verlinkt hast und ich würde dir nicht unbedingt empfehlen, den zu kaufen, zumindest, wenn das auch dieser kanadische Händler ist. Der ist extrem dünn und der Oberstoff ist, zumindest bei mir, fast durchsichtig, wenn man ihn aus der Nähe und bei Licht ansieht. Auf zwei oder drei Meter ist das beides kein großes Problem mehr, aber es ist nicht gerade 1A-Ware, zumal zum geforderten Preis(vorausgesetzt, an denen hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre nicht viel geändert). Außerdem hat er bei mir horrende Versandkosten angesetzt, aber das nur nebenbei. Dafür kannst du halt auch Sonderwünsche gegen Aufpreis einbringen.
    Oh ja, und die Häkchen, die das Ding zusammen halten, sind zwar überraschend stabil, neigen aber dazu, sich zu lösen, was freilich nur eine Kleinigkeit ist.

    Darüber hinaus schließe ich mich Cartefius betreffs des Umhangs an: Deiner Geschichte zufolge ist deine Familie nicht gerade stinkreich, aber doch finanziell abgesichert, da passt so ein kruder Umhang nicht unbedingt. Eher einen anständigen aus (gewobener)Wolle.

    Von einem Holzhammer als Waffe würde ich abraten, weil es mir eigentlich nicht wie eine vernünftige Waffe erscheint. Lieber zurück zum Beil in passender(ergo: geringer) Größe(Wobei ich irgendwie bezweifle, dass der damit amputierte Patient noch ernsthafte Überlebenschancen hat, aber dazu mögen Leute mit Fachwissen mehr sagen).

  9. #9
    Spaltmann
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    dass der damit amputierte Patient noch ernsthafte Überlebenschancen hat
    Ich denke ich werde das einfach nochmal komplett überdenken und evtl. komplett verwerfen mit der Bewaffnung zur Amputation steht mir ja schließlich meine Knochensäge zur Verfügung

    für die Rolle zu barbarisch und rustikal
    Eher einen anständigen aus (gewobener)Wolle
    Danke werde ich mir definitiv mal anschauen.
    Grüße Joseph Spaltmann

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  10. #10
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    Ein Beil als Waffe (und ggf. Arbeitswerkzeug) fände ich durchaus okay.
    Man sollte sich nur eben darüber im Klaren sein, dass man damit u.U. nicht viel reißen kann und dass so eine Waffe i.d.R. nicht den Unterschied zwischen Leben und Sterben ausmacht.
    Im Larp ist die beste Lebensversicherung nicht, eine Waffe zu haben, sondern Freunde zu haben. Es ist ja (im Gegensatz zur Realität) im Larp üblich, dass ein Charakter nicht sofort bei einem Angriff stirbt (außer wenn der Spieler es selbst so entscheidet), sondern der Charakter lebt noch eine Weile, und wenn der Charakter Freunde hat, sind die Chancen sehr viel größer, dass jemand einen sucht und sich um einen kümmert, wenn man verletzt wurde.
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