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  1. #11
    Gabel
    Gabel ist offline
    Neuling

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    Jagdbogen (30 pfund)
    Köcher und Pfeile
    Ohne unqualifizierte Kommentare zur tatsächlichen oder vermeintlichen Schutzwirkung eines Korsetts abgeben zu wollen: Müsstest du nicht eigentlich eine gewisse Distanz wahren? Die Chronistin, die mit zwei Kurzwaffen in den Nahkampf geht, will mich nicht so recht überzeugen. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt: Du klingst ein bisschen schwer bepackt. Nicht wegen der Taschen, sondern weil du als Nichtkämpfer-Rolle(Chronisten findet man so selten in der Schildreihe) mit insgesamt drei Waffen herum läufst. Lass die Axt weg, würde ich sagen, aber ohne Bild lässt sich das natürlich schwer beurteilen.

    Davon abgesehen würde dir eine tatsächliche Rüstung, selbst wenn sie nur aus Leder oder einer steifen Polsterung besteht, wahrscheinlich umfassenderen Schutz gewähren, gerade auch im Halsbereich(den ich ja doch für noch etwas empfindlicher halte als etwa Bauch und Rücken...).

    Okay, da war jemand schneller...

  2. #12
    Isuna
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    Die Distanz ist auch meine Vorliebe. Ich mag den Nahkampf nicht, aber er lässt sich nicht komplett vermeiden.
    Daher sind die "Waffen" für den Nahkampf auch eher Werkzeuge (Axt und Jagdmesser) und nicht in dem Sinne Waffen. (Ich fand zwei Schwerter, wenn auch hübsch und zum Stil passend, eher unsinnig, wenn man bedenkt, dass der Charakter vielleicht auch mal ne Weile unterwegs sein will und Holz hacken mit einem Schwert recht.. öh... naja... unsinnig ist. Wenn man versteht was ich meine.)

    Und ja, ich werde mir die Idee mit dem Wattierten Gambeson durch den Kopf gehen lassen. Oder eben mit der kompletten Rüstung. Aber wie gesagt, ist das auch immer ein Kostenpunkt.

  3. #13
    bradley
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    Gambeson im Vergleich zur Lederrüstung:

    -brauchbar aussehende Lederrüstung ist OT viel teurer als ein Gambeson, das dürfte sie IT übrigens auch sein.
    -die Schutzwirkung eines Gambesons vor blauen Flecken ist viel höher
    -Gambeson trägt sich insgesammt angenehmer als Leder. In Leder schwitzt man bei Wärme und friert bei Kälte, der Gambi wärmt immer.

    Falls man beim Gambi noch unsicher ist, wie lang ob mit oder ohne Ärmel, empfehle ich die Arthur-Serie von Mytholon. Das ist eine Weste die sich mit annestelbaren Teilen nach und nach erweitern lässt. Im Moment ist die Basisweste aus der Serie im Sale drin (blau, weiß oder grün), für 37,90 €. Den schwarzen Leopold bitte ignorieren.

    https://www.mytholon.com/index.php?c...8b9aa1803b17b2

  4. #14
    Tiron
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    Bradlys Link ist brauchbar, grad zum testen . Ein Gambeson ist schnell übergeworfen, damit wirkt man auch gerüstet, weit besser als mit einer einfachen Fäntel-Lederrüstung, (am besten noch mit einem für Bogenschützen geeigneten Helm - Nasalhelme fallen da raus ;-) ). Rest siehe Bradleys post.

    Als Bewaffnung würde neben dem Bogen noch eine einhändige Waffe zur Selbstverteidigung ( lange Dolch, Streitkolben, Rabenschnabel oder auch kurze Axt , je nach Konzept) wählen. Aber def. kein Schwert .

    Chronist ist kein schlechtes Konzept aber oft sehe ich leider Chronisten ohne echte Arbeit auf Con :
    (Als reines Beispiel) In meiner Gruppe (Freiherr mit Rittern , Klerus, Gardisten und Gefolge) wäre der Chronist fast immer mit dabei ,um Stoff für die Landeschronik zu sammeln. D.h. er/sie wäre auch bei allen wichtigen Dingen dabei und fertigt ggf. Dokumente an. Bei Gelegenheit wird sie/er auch für den Lager Informationsdienst ( Großcon) abgestellt (wenn OT gewollt) , da wird man mit Informationen und Stoff für Chroniken fast überhäuft.
    Auch zum niederschreiben findet sich genug Platz (IT) , wenn es in den Kampf geht dann eben leicht gerüstet als Fernkämpfer, sollte der Feind zu nahe rücken ist Flucht der beste weg ( damit im Extremfall noch der Fall der Gruppe im Kampf niedergeschrieben werden kann) . Gehör kann man sich auch verschaffen wenn man am Ärmel des Freiherrn zupft oder ihm ein Zeichen gibt (ein Chronist ist eine wichtige Person) wenn Ritter und Gardisten mal wieder zu laut sind...

    Stimme (und das Konzept) das evt. auch mal OT mit deiner Gruppe ab..

  5. #15
    Isuna
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    Bisher verhielt es sich so, dass ich das meiste an Schreibarbeit (Soll ja auch vernünftig aussehen am Ende) erst nach der eigentlichen Con gemacht habe. Es wird einfach nichts, wenn man tagsüber nur am rumlaufen ist, und am Abend so fertig, dass man nur noch tot umfällt.
    Zudem habe ich für mich festgestellt, dass auf Großcons bei den Schreibern etwa genau das von statten geht, was ich täglich in meinem Job erlebe, nur unkoordinierter und chaotischer. ; Und das ist nicht das, wofür ich Geld ausgeben will. Dann könnte ich mir das Geld und den Urlaub sparen und mich in Larpklamotte zur Arbeit begeben. XD

    Dennoch danke für den Hinweis.

    Das Konzept ist mit der Gruppe abgestimmt. Aber eben nicht so leicht wirklich umzusetzen, wenn jeder der anderen Charaktere schreiben kann und man effektiv nur der "Stifthalter" ist, der das notwendige Zeug immer dabei hat.
    Ich habe auch schon überlegt, das Konzept einmal komplett über den Haufen zu werfen und etwas nützlicheres für die Gruppe aus dem zu machen, was ich habe...
    Aber das stimme ich natürlich dann mit meiner Gruppe ab.

    @Waffe: Wie gesagt, für den "im Notfall"-Nahkampf habe ich sowohl kurze Axt als auch Jadgmesser an der Frau. - Denn mir ist schon nach dem ersten Event aufgefallen, dass es selbst mit einem Kurzschwert NUR unpraktisch ist. (Man muss eben auch mal sich selbst betrachten und seine Schlüsse ziehen)

  6. #16
    bradley
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    In unserer Söldner-Truppe gibt es ein ähnliches Konzept. Schreiber, der auch Langbogen und Gambeson hat. Wie viel Papier-Arbeit anfällt, hängt tatsächlich sehr stark von der Truppe und den Cons ab. Ich finds zB. nicht unbedingt logisch das jeder Haudegen lesen kann und mehr als seinen Namen schreiben kann. Auf Cons mit Rätseln und Verhandlungen bekommt jemand der beides gut kann entsprechend mehr Bedeutung in seiner Truppe.

    Mir ist noch nicht ganz klar welches Konzept eure Gruppe bespielt. Habt ihr einen Adligen als Anführer, kartographiert ihr unbekannte Länder, seit ihr anheuerbare Dienstleister wie zB. eine Söldnertruppe oder seit ihr "nur so unterwgs"? Ich persönlich finde das in Gruppen mit definierten Strukturen und Hierarchien Spezialistenkonzepte besser aufgehen.

    Falls du mehr Richtung Bogenschütze willst, find ich Helme wie die so. englische Bogenschützenschaller oder eine Hirnhaube passend. Visiere und breite Krempen würd ich vermeiden. Helmtragen scheint mir im Larp aber eine echte Geschmackssache zu sein, selbst viele die in der ersten Reihe stehen tragen aus OT-Bequemlichkeit keine. Mein Tipp ist daher erstmal ein leichtes und gut passendes Modell zu nehmen -Schaukampftauglichkeit braucht im Larp keiner- es reichen Blechstärken 1 bis 1,5mm. Helme die schwer sind oder schlecht passen, landen erfahrungsgemäß schnell in der Ecke.

  7. #17
    Gerwin
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    Ein Gambeson hat eine gewisse Schutzwirkung. Ein Lederkorsett (wenn es stabil ist) hat diese erfahrungsgemäß auch. Die Wahrscheinlichkeit im Larpkampf ernsthaft verletzt zu werden ist jedoch, wenn du nicht körperlich ganz eingeschränkt belastbar bist, eher gering. Mal von einen Helm abgesehen (den ich zumindest sensiblen Personen empfehlen würde) braucht es nicht unbedingt eine Rüstung. Die Wahrscheinlichkeit beim Autofahren erhebliche Kopfverletzungen davon zu tragen erscheint mir deutlich höher, dennoch tragen die wenigsten Autofahrer einen Helm aus dem Rallyesport.

    Wenn es aber um nicht erhebliche Verletzungen (blaue Flecken und Co) geht würde ich vom Larpkampf (egal ob gerüstet oder ungerüstet) im allgemeinen erst einmal absehen.
    Gegen ein Korsett habe ich wenig, auch weil es bei manchen Konzepten (und ausschließlich bei Frauen) attraktiver wirkt als ein Gambeson. Mal ganz daqvon abgesehen dass in einen dicken Gambeson Bogenschießen gelernt sein will. Ein Korsett in der Schlacht ist aber eher unpassend.

    Nur eines noch: die 16 Stunden Arbeit sind (mal von einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz abgesehen und im Regelfall unrealistisch) nur eine Ausrede für fehlendes Training. Jeder Mensch kann, völlig unabhängig von seiner Arbeit und anderen Belastungen, trainieren gehen. Der moderne Mensch verschenkt reichlich Zeit für andere Tätigkeiten (Fernsehen, Kino, "einfach mal nichtstun", Kochhobby usw). Wer nicht trainieren will (was völlig okay ist) muss das zumindest fürs Larpen nicht. Fehlendes Training mit Arbeit zu entschuldigen ist aber reiner Selbstbetrug.

    Gruß

    Gerwin

    *selbst mit einer Wochenarbeitszeit die über 1,5 liegt, aber fürs Training bleibt immer Luft.

  8. #18
    Rirak
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    Ich bin auf jeden Fall pro Gambeson! Das ergibt auch mehr Sinn als so ein Korsett-Dingsi oder eine Lederrüstung, vor allem, wenn es dir um reale Schutzwirkung geht. Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn eine Chronistin geübt im Bogenschießen ist, die will sich im Notfall ja auch verteidigen können, vor allem, wenn man durch die Gegend zieht und ständig die Gefahr besteht, von Orks entführt zu werden . Ein Messer zusätzlich zu haben, ist auch nicht doof, aber grundsätzlich würde ich für den Nahkampf ein klassisches Weglaufen empfehlen (zumindest für deinen Charakter).

    Als Chronist kann dein Charakter ja generell an Wissen interessiert sein (hast du ja auch so ähnlich geschrieben), wodurch du dann total viele Spielmöglichkeiten hast, wenn du dich mit anderen Gelehrten unterhältst, die dich dann vielleicht als Protokolant mit auf Expedition nehmen oder so. Was Langeweile im Larp angeht, kann ich nur sagen: Such dir dein Spiel selbst und erwarte nicht, dass es zu dir kommt (passiert auch, keine Angst). Wenn also bei dir im Lager nix los ist und keiner dich braucht, geh halt zu anderen und frag da nach. Da du ja auf Con lieber in der Gegend herumspringst, als in der Schreibstube zu hocken (was ich total verstehen kann), wäre das etwas, was ích dir am ehesten rate. Dann sind nur deine Möglichkeiten als Schreiber eingeschränkt. Mach aber auf jeden Fall das, was dir Spaß macht und nichts, was "nützlich für die Gruppe" ist. Es geht schließlich nicht um Effektivität

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